05/03/2026
Wenn ich heute meinem 17-jährigen Ich begegnen würde …
Ich würde ihr sagen:
Du bist wunderschön.
Du hast geniale Ideen.
Setz deine Grenzen – auch wenn es anderen nicht gefällt.
Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, dann darf es sich so lange nicht gut anfühlen, bis es für dich richtig ist.
Und selbst wenn du nicht erklären kannst, warum – deine Grenze ist trotzdem gültig.
Heute, wenn ich Bilder von ihr sehe, denke ich:
Mein Gott, bist du schön.
Wie du gestrahlt hast.
Wie es in dir geknistert hat vor Energie und Lebenslust.
Und ja, ich weiß auch noch, was dich innerlich bewegt hat.
Wo du klein gemacht wurdest.
Wo deine Sensibilität zu viel war.
Wo dein „nah am Wasser gebaut“ sein nicht gehalten wurde.
Wein so viel, wie du es brauchst.
Du warst nie zu viel.
Und weißt du, was das Schönste ist?
Weil ich heute innerlich mit ihr im Gespräch bin, kann ich genau das meinem Sohn geben.
Wenn mein Nervensystem reguliert ist, wenn ich mir Raum nehme, wenn ich mich selbst halte –
dann kann ich auch seine Wut halten.
Seine Tränen.
Seine Überforderung.
Heute Morgen rief er mich aufgelöst an – und ich konnte ihm Raum geben.
Nicht, weil ich perfekt bin.
Sondern weil ich mir selbst Raum gegeben habe.
Nicht nur heute.
Sondern auch dem Mädchen, das ich einmal war.
Selbstfürsorge ist kein Luxus.
Sie ist die Basis dafür, dass unsere Kinder sich sicher fühlen.
Wenn ich meinem 17-jährigen Ich heute begegnen würde –
würde ich sie einfach nur umarmen. ❤️