25/06/2023
Festhalten vs. Hingabe
Das Feld der göttlichen Weite in Dir durch die Entprintung, Befreiung der Zirbeldrüse, den heiligen freien Atem, den Organ-Atem und im Grunde jedes Feld der erweiterten Heilung und Ermächtigung.
Es zeigt sich eine menschliche Forderung und Schwierigkeit, wenn wir auf unserem wachen und bewußten Weg immer mehr in die Freiheit erwachsen, indem wir zum einen dem irdischen entwachsen, das Hochfrequente, Reine, Göttliche unserer Essenz erleben und immer zum selben Moment doch der Mensch inmitten der Dualität und irdischen Gesetze sind.
Entkoppeln und dann wieder Einen. Vereinen. Verschmelzen.
Die Forderung die ich meine möchte ich an einem Beispiel skizzieren:
Wir sind in unserer Ausrichtung auf den Spuren der Fülle aller Art, wir verursachen, manifestieren etc.
In dem befreiten ja göttlichen essentiellen Sein gibt es keine Polarität, kein Begehren, keinen Wunsch, kein männlich oder weiblich, keinen Mangel, keine Fülle oder anders gesagt, es gibt dort ALLES vereint ohne Spannungsfeld, ohne Ziel und ohne Vergangenheit, ohne Zukunft.
Ich habe beobachtet, daß trotz sehr hoher Frequenz meines menschlichen Seins durch meine Reinheit, meine Entwicklung, einfach durch meinen Platz an dem ich bin, sich etwas eingeschlichen hat, was ich aus niederen Ebenen von damals kenne, was jedem Mensch erst einmal aus psychologischer Struktur zugrunde liegt und was durch unsere alten Erfahrungen sehr manifest ist: die Ausrichtung in ihrer grundsätzlichen Freiheit wird ein Ziel, der Wunsch und der Weg in die Erfüllung zu den festen Gleisen, die wir befahren, um dorthin zu kommen, wo wir hin wollen. Das Wollen. Erst einmal nichts Schlechtes. In den Ebenen der mentalen Arbeit braucht es dann tatsächlich auch.
Aber unabhängig von unserer Reife, unabhängig von unserem individuellen Wünschen beginnen nach anfänglicher Dienlichkeit und Sinnhaftigkeit diese Gleise von der sicheren Wegbereitung zu eineengenden und unflexibelen Bahnen zu werden, an denen wir uns emotional und mental und auch energetisch festhalten.
Das, was ursprünglich wichtig war, verkehrt sich in das Gegenteil und läßt uns eng werden, Druck entsteht und das Manifestieren z.B.beginnt schleichend, keine Freude mehr zu machen.wir bemerken es kaum, denn wir sind ja auf höheren Ebenen mit dem Manifestieren beschäftigt. Die anfängliche Hingabe verschwindet immer mehr und mehr.
Bis es nur noch ein menschliches Wollen ohne Freude und kindlicher Leichtigkeit werden kann.
Damit hätten wir dann das Gegenteil von dem erschaffen, was zu Beginn unsere Intention war.
Es ist nicht so einfach in Worte zu fassen und ich wünsche mir, daß Ihr ahnt, was ich meine.
Das Entkoppeln, was bei mir, bei uns seit gestern geschehen ist, war so heilsam und hat die Weite und das tiefe Fühlen für die wirkliche Hingabe wieder möglich gemacht. Den Raum auch irdisch so zu öffnen, daß es nicht nur eine Art der Fülle gibt, gebunden an menschlich-irdische Formen und Lebensumstände.
Wenn wir das öffnen, dann holen wir tatsächlich das Non Duale,das Freue der Essenz auf die Erde.
Gerade wenn wir in der Freiheit mit unserer Zirbeldrüse und dem Atem sind, gerade dann ist es so wichtig zu beobachten, was geschieht auch in den subtilen Ebenen. Ist der Atem dann das neue Werkzeug, um noch besser auf die Erde zu holen, beginnen wir hier eine Berührung mit der menschlichen Versuchung des ,, Mißbrauchens " für eigene Zwecke und verlieren den eigentlichen Sinn und das heilige Geschenk aus dem Gewahr werden? Engen uns durch das Wollen so ein, daß unser göttliches Sein sich wieder nicht ausdehnen kann?
In der Essenz ist die Fülle und Gesundheit und V.m. unser Geburtsrecht. Aus dem göttlichen Sein kommen wir und doch sind wir auch noch Menschen auf dieser Erde.
Wir haben seit gestern Nacht ALLES losgelassen. Nicht um es in der Resignation aufzugeben, sondern um tief in uns, uns dem menschlichen Festhalten und alten ,, Vorstellungen" die gefühlt ja so neu sind und doch unbemerkt alte Strukturen berührt haben, aufzugeben, loszulassen.
Der Raum, der dadurch jetzt entstanden ist, verbindet genau das Göttliche und das Irdische.
Die Freiheit, das heilige Atmen, der Holy Stone kann jetzt wieder so fließen wie es in der Multidimensionalität ursprünglich lebt und das bedeutet Kreativität, Lebendigkeit und Freude, die mitgeht und so können die menschliche und die göttliche Ebene miteinander tanzen ohne getrennt zu sein.
Hm das ist für mich gelebte Hingabe und Integration all unserer Erweiterungen und der heiligen Freiheit und Ausdehnung an sich.
Ich hoffe, ich konnte es ein bisschen rüberbringen🙈😊
Habt einen schönen Sonntag.
Angela