17/03/2024
Gibt es das? Sport als Kreativitätsmethode?
Albert Einstein will seine besten Ideen beim Rasieren gehabt haben. Vielleicht hat er es nie mit Jogging probiert.
Woran denken Sie beim Jogging? Immerhin sind wir im Stehen intelligenter als im Sitzen und beim Joggen, wenn Sie es nicht übertreiben, sind Sie noch intelligenter. Das könnte man nutzen.
Die Frage stellt sich nicht, wenn Sie in der Gruppe laufen und sich miteinander unterhalten. Wenn Sie aber alleine laufen, dann ist Jogging eine überraschend gute Gelegenheit zum Nachdenken. Vielleicht ist es Ihre einzige wirkliche Gelegenheit zum Nachdenken für den ganzen Tag ...
Wer sich an die "Spielregeln des Jogging" hält, langsam und im Sauerstoffüberschuss läuft, der ist während des Laufens geistig in Hochform. Andererseits ist der (Allein-) Jogger von gedanklichem Input isoliert, noch dazu wenn die Umgebung monoton ist oder er in der Dämmerung oder Dunkelheit läuft.
Quelle:www.methode.de
Heute habe ich beim Slowjogging ein kleines Minset betrieben.
Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wo ich stehe und was ich an mir persönlich und an meiner „Arbeit“ in der Praxis optimieren kann.
Eine persönliche Entwicklung und Veränderung bringt immer auch eine Veränderung in anderen Bereichen mit sich. Eins ist sicher, ich werde meine Behandlungszeit nicht verkürzen um mehr Patienten „durchschleusen“ zu können. Masse statt Klasse, nicht mit mir. Ich möchte Zeit zum therapieren haben, Zeit zum Zuhören.
Ich möchte aber definitiv noch mehr den Fokus auf Prävention setzen.
Für mich privat und für meine Patienten. Weg von Tabletten und Co !
Bitte nicht missverstehen, ich bin sehr schulmedizinisch, orientiert. Es ist gut, dass wir Antibiotika, Cortison. Schmerzmittel etc.haben, wo wären wir ohne.Ein
Absetzen und Minimieren ärztlich verordneter Medikamente muss/sollte immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt(ich spare mir das Gendern) geschehen.
Aber der Einsatz darf überdacht werden. Und das Beste ist doch keine Tabletten etc.zu benötigen. Egal in welcher Form. Aber natürlich geht es oft nicht ohne.
Was heißt das jetzt für mich persönlich und meine Praxis.
Es bedeutet „Arbeit „ für mich und meine Patienten. Den Fokus noch mehr legen auf Prävention (Ernährung, Yoga, Sport, Bewegung (körperlich und mental), ja es ist manchmal schwer aus der Komfortzone herauszukommen und etwas zu verändern, manchmal tut es auch weh. Man sagt mir nach, ich würde zu viel zwischen den Zeilen lesen… ja das tue ich, privat und in meiner Praxis. Und das ist gut so !
Ich habe mich persönlich von Dingen und auch Menschen getrennt, die mir nicht gut tun und mich mit Dingen und Menschen verbunden die mir mental und emotional gut tun. Ich tue nur noch Dinge für die ich brenne, an denen mein Herz hängt und das gebe ich auch an meine Patienten weiter.
Übrigens (Scherz)
Ich steche nach wie vor gerne Nadeln in Menschen 😅(Akupunktur und Dry Needling)🤗
Ich freue mich weiterhin mit meinen Patienten den Weg zu gehen und danke Euch für Eure Unterstützung und vor allem für Euer Vertrauen.
Habt einen wunderbaren Sonntag !
Tina🤍