21/03/2026
Streit in der Familie ist oft kein Kampf um Schuld, sondern ein Ruf nach Verständnis – von mir selbst, vom anderen und vom Kind in mir. Häufig suchen wir Akzeptanz für verletzte Gefühle, unerfüllte Bedürfnisse und stille Ängste, die hinter unseren Worten stehen.
Aus meiner Sicht bedeutet das: Mir meiner eigenen Gefühle bewusst werden – welche Wut, Enttäuschung oder Angst treibt mich? Welcher Schmerz liegt dahinter, und wie hat mich Vergangenes geprägt?
Aus Sicht des anderen geht es darum, zuzuhören statt zu urteilen: Welche Bedürfnisse stehen hinter dem Gesagten? Braucht der andere Ruhe, Klarheit oder Nähe? Wenn wir der anderen Geschichte Raum geben, kann aus Distanz Verständigung werden.
Vom Kind in mir zu sprechen, heißt, den kindlichen Anteil in Konflikten anzuerkennen: den Wunsch nach Nähe, nach einfachen Antworten, nach Gerechtigkeit. diesem Teil Raum zu geben, stärkt Geduld, Offenheit und Mitgefühl – statt altbekannter Reaktionsmuster.
So ermöglicht ein Drei-Ebenen-Verständnis echtes Zuhören, klare Gefühle ohne Vorwürfe, und gemeinsame Lösungen, bei denen sich jeder gesehen fühlt.
Frieden beginnt oft damit, ehrlich zu sich selbst zu sein, dem anderen zuzuhören und dem Kind in uns eine Stimme zu geben.
Ich begleite dich gerne:
Psychotherapie (HeilprG) & Elterncoaching
Beate Stockinger
94142 Fürsteneck
www.beatestockinger.de