16/02/2026
Nicht-Fressen ist selten ein Futtermittelproblem.
Was ich häufig sehe:
Ein Hund frisst schlechter
und das Futter wird sofort verändert.
Neue Sorte.
Toppings.
Leckerlis drüber.
Doch bevor Du am Napf arbeitest, prüfe den Kontext.
• Wie war der Tag?
• Gab es Stress oder Veränderung?
• Ist Dein Hund im Gewicht stabil?
• Ist er ansprechbar und sonst vital?
Viele Hunde reagieren auf Spannung oder Reizüberflutung über den Appetit.
Manche haben schlicht weniger Hunger, als wir erwarten.
Wenn Dein Hund abbaut, apathisch wirkt oder krank erscheint, gehört das selbstverständlich abgeklärt.
Wenn er stabil ist, hilft oft etwas anderes:
- Ruhe.
- Beobachtung.
- Struktur.
Ein paar Tage Mitschreiben bringen mehr Klarheit
als drei neue Futtersorten.
Sicherheit entsteht nicht durch Wechsel.
Sondern durch Einordnung.
Liebe Grüße,
Deine Judith
Heilpraktikerin
Expertin für Hunde mit chronischen Beschwerden