12/03/2026
Interessanter Artikel - wer die Ernährung seines Hundes selbst in die Hand nehmen möchte, Eigenverantwortung übernehmen will, der sollte diesen Bericht lesen.
Industrielles Fertigfutter ist gesund? Warum immer mehr Hunde und Katzen an Zivilisationskrankheiten leiden
Industriell hergestellte Tiernahrung gilt als praktisch, ausgewogen und „wissenschaftlich zusammengestellt“. Doch wäre sie tatsächlich so optimal, dürfte es viele der heute weit verbreiteten Beschwerden bei Hunden und Katzen kaum geben. Allergien, Diabetes, Krebs, Arthrose, Zahnstein, Parodontose, chronische Verdauungsprobleme, Haut- und Fellprobleme oder Nierenerkrankungen erinnern auffallend an jene Zivilisationskrankheiten, die auch beim Menschen mit stark verarbeiteter Industrienahrung in Verbindung gebracht werden. Ein gesundes Tier hingegen zeigt klare Augen, geruchloses Fell, gesunde Zähne, stabile Verdauung und Vitalität – Merkmale, die bei reiner Fütterung mit Dosen- oder Trockenfutter längst nicht selbstverständlich sind.
Ein Blick auf die Zutaten vieler herkömmlicher Produkte wirft Fragen auf. Trockenfutter besteht häufig zu großen Teilen aus Getreide und pflanzlichen Abfallprodukten wie isolierten Pflanzenproteinen oder Zuckerrübenschnitzeln. Gerade für Katzen als obligate Fleischfresser kann eine getreidelastige Ernährung weitreichende Folgen haben. Hinzu kommen künstliche Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder antioxidative Chemikalien wie BHA, BHT oder Ethoxyquin, die in der Kritik stehen. Gleichzeitig hat sich rund um Tierfutter ein milliardenschwerer Markt entwickelt, der erheblichen Einfluss auf Information, Werbung und sogar Fachliteratur nimmt.
Als Alternative gewinnen hochwertige, möglichst natürliche Fütterungskonzepte an Bedeutung. Neben qualitativ hochwertigem Nassfutter – idealerweise ohne überflüssige Zusatzstoffe und mit einem ausgewogenen Anteil an Muskelfleisch, Innereien und Knochen – wird häufig die biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF) diskutiert. Richtig zusammengestellt kann sie im Vergleich zu konventioneller Fütterung deutliche gesundheitliche Vorteile zeigen. Kritikpunkte wie mögliche Mängel oder Keimbelastungen hängen maßgeblich von der Umsetzung und der Herkunft der Zutaten ab. Klar ist: Jede Fütterungsform erfordert Wissen, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein.
Wenn Sie selbst großen Wert auf eine natürliche und bewusste Ernährung legen – warum sollte das für Ihr Haustier anders sein? Welche Erfahrungen haben Sie mit Fertigfutter, BARF oder alternativen Fütterungsformen gemacht?
Mehr Informationen und Hintergründe finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/umwelt/tiere/gesunde-tiernahrung-ia