30/01/2026
Co-Regulation: Warum dein Nervensystem Beziehung braucht, um sich zu beruhigen
Viele Menschen versuchen, sich selbst zu regulieren.
Allein.
Mit Techniken.
Mit Kontrolle.
👉 Dabei ist unser Nervensystem nicht dafür gemacht, alles allein zu lösen.
Neurobiologisch betrachtet:
Das autonome Nervensystem ist sozial organisiert.
Es lernt Sicherheit nicht nur durch innere Prozesse,
sondern vor allem durch Beziehung und Resonanz.
Deshalb können regulierte Gegenüber – Menschen oder Tiere –
einen direkten Einfluss auf unseren inneren Zustand haben.
Warum Pferde hier so besonders sind:
Pferde reagieren nicht auf Erklärungen oder Vorsätze.
Sie reagieren auf das, was jetzt da ist:
-Atmung
-Körperspannung
-Tempo
-Präsenz
-innere Zustände
Dadurch geben sie unmittelbares, ehrliches Feedback –
ohne Bewertung, ohne Interpretation.
Was Co-Regulation bedeutet:
Im Kontakt mit einem ruhigen, präsenten Pferd
kann sich das Nervensystem orientieren und mitregulieren.
Neurobiologisch kann das:
-den Parasympathikus aktivieren
-Stresshormone reduzieren
-ein Gefühl von Sicherheit im Körper erzeugen
-Wahrnehmung und Selbstregulation verbessern
Viele Klient:innen beschreiben danach:
-weniger inneren Druck
-mehr Klarheit im Körper
-ein „Runterfahren“, das nicht gemacht ist
-und oft auch besseren Schlaf
👉 Regulation entsteht nicht durch Kontrolle.
👉 Sie entsteht im Kontakt.