Heilpraktikerin Yvonne Tiede

Heilpraktikerin Yvonne Tiede Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Heilpraktikerin Yvonne Tiede, Naturheilpraktiker, Müller-Thurgau-Weg 12, Schanbach.

Nein, ich möchte jetzt nicht über Begriffsdefinitionen diskutieren. Ich behandele in meiner Praxis bereits seit über zwö...
21/05/2026

Nein, ich möchte jetzt nicht über Begriffsdefinitionen diskutieren. Ich behandele in meiner Praxis bereits seit über zwölf Jahren neurodivergente Menschen und weiß, dass Sie gleich anmerken werden, dass es die Neurodivergenz noch gar nicht so lange gibt. Doch, es gibt sie sogar schon viel länger. Allerdings unter anderen Namen. Seien es pauschal Wahrnehmungsdefizite oder konkreter auditive, visuelle oder taktile Wahnehmungsverarbeitungsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS oder Entwicklungsverzögerungen schulischer oder sprachlicher Fertigkeiten. Unter dem Begriff der Neurodivergenz werden viele Symptome zusammengefasst, um all diese Besonderheiten in ein besseres Licht zu rücken. Ich halte das für sinnvoll, denn auch wenn die Reaktionen der Betroffenen für ihr Umfeld sehr seltsam und manchmal sehr anstrengend sein können, sind es keine Marotten, sondern unterschiedliche Arten, Sinnesreize aufzunehmen und zu verarbeiten. Da das Ergebnis dieser Verarbeitung Gefühle sind, sind die Reaktionen für Außenstehende manchmal äußerst ambivalent. Gerade bei Kindern wird dann gerne mal mit Erziehungsversuchen reagiert, die das Thema meist noch schlimmer machen.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/verbindlichkeit-ist-wichtig-bei-neurodivergenz/

Jüngst gab es wieder eifrige Diskussionen, ob und wenn ja, ab welchem Alter, Kinder Zugang zu sozialen Medien haben soll...
14/05/2026

Jüngst gab es wieder eifrige Diskussionen, ob und wenn ja, ab welchem Alter, Kinder Zugang zu sozialen Medien haben sollten. Ich verstehe den Wunsch nach stattlicher Restriktion vieler Eltern. Schließlich ist damit jegliche Diskussion direkt mit einem „das verbietet das Gesetz“ vom Tisch. Das weit aus größere Problem, nämlich dass der Umgang mit sozialen Medien gelernt werden muss, bleibt hierbei gänzlich unbeachtet. Nun ist es so, dass hinter den sogenannten sozialen Medien keinesfalls sozial ausgerichtete Institutionen stecken, sondern knallharte Wirtschaftsunternehmen, die ihr Geld mit unseren Daten und ihren Werbeanzeigen verdienen. Wenn man einmal kurz darüber nachdenkt, ist schnell klar, dass deren Interesse sein muss, uns so lange wie möglich auf ihrer Seite zu halten. Das funktioniert bei uns Erwachsenen genauso wie bei Kindern: Endlos aneinander gereihte kurze Filmchen. Was nicht gefällt, wird weitergewischt. Damit trainieren wir den Algorithmus auf unsere Vorlieben und bekommen immer mehr Filmchen zu sehen, die uns gefallen. Nun könnte man sich darüber grundsätzlich freuen, nur leider ist das nicht ganz so unproblematisch.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/wie-soziale-medien-adhs-beguenstigen/

Die meisten Eltern wollen ihre Kinder beim Lernen unterstützen, sie fördern und fordern, ohne zu überfordern. Das kann e...
07/05/2026

Die meisten Eltern wollen ihre Kinder beim Lernen unterstützen, sie fördern und fordern, ohne zu überfordern. Das kann ein ganz schöner Drahtseilakt werden. Daher werde ich in meiner Praxis häufig gefragt, wie Unterstützung gelingen kann. Dabei haben die meisten Eltern Situationen vom gemeinsamen Lernen oder Abfragen der Kinder im Kopf und die Frage müsste eigentlich lauten, wie die Reibereien und Streitigkeiten dabei vermieden werden können. Wenn Sie schon den ein oder anderen meiner Beiträge kenne, wissen Sie, dass ich an dieser Stelle an die Eigenverantwortung des Kindes ins Spiel bringe. Doch heute ist das Thema, was Sie als Eltern quasi nebenbei tun könne, um Ihr Kind beim Lernen zu unterstützen. Deshalb lassen wir die Eigenverantwortung gerade mal bei Seite. Neben all dem, was Sie vermutlich eh schon wissen, wie beispielsweise die Vorzüge eines ablenkungsarmen Arbeitsplatzes, gibt es durchaus noch Aspekte, die im Kontext mit Lernen gerne einmal vergessen werden.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/3-wochenend-tipps-fuer-gutes-lernen/

Ja, der Titel diese Beitrags ist provokant. Ist das Absicht? Natürlich! Seit einiger Zeit häufen sich meiner Praxis näml...
23/04/2026

Ja, der Titel diese Beitrags ist provokant. Ist das Absicht? Natürlich! Seit einiger Zeit häufen sich meiner Praxis nämlich zunehmend Erstgespräche, die damit anfangen, dass das Kind bereits eine ADHS-Diagnose hat. Wenn ich dann nachfrage, wie es dazu kam, erfahre ich meistens, dass die Schule einen Test gemacht hat, der Kinderarzt den Verdacht geäußert und weitere Diagnostik empfohlen hat (die aber natürlich nicht gemacht wurde) oder - und das ist mein Highlight - die KI zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen ist. Wunderbar! Dann ist doch alles klar, oder? Nein ist es natürlich nicht. Die Symptomatik, die sich bei ADHS zeigt, passt nunmal zu sehr unterschiedlichen Ursachen. Auch wenn sich die Auswirkungen unglaublich ähneln und wirklich schwer zu unterscheiden sind, gilt es herauszufinden, was dahinter steckt. Welche Ursachen meiner Erfahrung nach außer einer echten ADHS verantwortlich sein können, verrate ich Ihnen gerne.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/die-adhs-luege/

21/04/2026
In meiner Praxis erlebe ich immer mal wieder Kinder, sie sehr ungerne zur Schule gehen. Oftmals ist das schon kurz nach ...
16/04/2026

In meiner Praxis erlebe ich immer mal wieder Kinder, sie sehr ungerne zur Schule gehen. Oftmals ist das schon kurz nach der Einschulung der Fall. Da waren sie im Kindergarten noch ganz stolz, bald ein Schulkind zu sein und endlich lernen zu dürfen und dann das. Ihre Erwartungen werden kein bisschen erfüllt. Sie hatten sich gewünscht, in ihrem eigenen Tempo lernen zu können, doch sie werden ausgebremst. Ihr Wissensdurst und ihre Lernbereitschaft werden vom Lehrplan zu Nichte gemacht. Diese Kinder können einen regelrechten Schulhass entwickeln. So auch Thilo (Name frei gewählt). Seine Mutter zeigt mir die Bilder von der Einschulung, auf denen Thilo mit leuchtenden Augen ganz stolz seine Schultüte trägt oder mit strahlendem Gesicht zum ersten mal an seinem Platz im Klassenzimmer sitzt. Von diesem Glanz ist in Thilos Gesicht heute nichts mehr zu sehne. Auf die Schule angesprochen zieht er die Augenbrauen finster zusammen und gibt zu Protokoll, dass die Schule einfach nur doof ist. Ich kann ihn gut verstehen.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/schule-und-kind-sind-nicht-kompatibel/

04/04/2026
Manchmal, wenn ich mich in meiner Praxis mit Eltern unterhalte, bekomme ich den Eindruck, Eigenverantwortung ist wohl ir...
02/04/2026

Manchmal, wenn ich mich in meiner Praxis mit Eltern unterhalte, bekomme ich den Eindruck, Eigenverantwortung ist wohl irgendwie aus der Mode gekommen. Egal, ob es darum geht, dass die Kinder pünktlich zum Unterricht erscheinen und zwar mit Frühstück im Bauch und in der Vesperdose oder um die Erstellung der Hausaufgaben oder um die Vorbereitung auf die nächste Klassenarbeit, ja selbst um die Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf im Sportverein, oder, oder, oder. In manchen Familien begreifen sich die Eltern tatsächlich als eine Art Wunscherfüller in Personaleinheit mit dem Generalverantwortichen. Egal worum es geht, die Eltern kümmern sich, dass das Leben für das Kind, zumindest nach außen, reibungslos läuft. Im innern Zirkel knirscht es dagegen oftmals ordentlich. Denn Pünktlichkeit, Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten ebenso wie Essgewohnheiten bieten reichlich Konfliktpotential. Schon erst recht, wenn die Eigenverantwortung des Kindes als überbewertet empfunden wird.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/eigenverantwortung-wird-ueberbewertet/

Viele Eltern kommen auf mich, weil sie während der Recherche zur Symptomatik ihres Kindes irgendwann auf frühkindliche R...
26/03/2026

Viele Eltern kommen auf mich, weil sie während der Recherche zur Symptomatik ihres Kindes irgendwann auf frühkindliche Reflexe gestoßen sind. Es ist vollkommen richtig, dass frühkindliche Reflexe, wenn sie nicht regelhaft abgelöst und integriert wurden, typische Symptome auslösen können. Dazu gehören unter anderem
Konzentrationsprobleme
Erschwerte Impulskontrolle
Entwicklungsverzögerung schulischer Fertigkeiten
Leseunlust
Schwierigkeiten beim Erwerb der Schriftsprache
Buchstabendreher
Rechenprobleme
Allgemeine motorische Unruhe
Tics
Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
Es ist vollkommen richtig, dass dahinter unreife frühkindliche Reflexe stehen können. Allerdings mache ich in meiner Praxis die Erfahrung, wie wichtig es ist, möglichst vielschichtig zu Arbeiten und eben nicht „nur“ die frühkindlichen Reflexe zu integrieren. Drei Ansatzpunkte und weshalb ich sie für wichtig halte, stelle ich Ihnen in diesem Beitrag vor.

Mehr dazu lesen Sie meinen neuen Blogbeitrag: https://praxis-tiede.de/wahrnehmungstherapie-ist-mehr-als-reflexintegration/

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