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Was braucht es für sprachstarke Kinder? Wie gelingt Kommunikation?

23/03/2026

🧩 5 einfache Tipps, um das Sprachverständnis im Alltag zu fördern – ganz nebenbei
Sprachverständnis entsteht nicht nur beim „Üben am Tisch“. Kinder lernen Sprache jeden Tag im Alltag, beim Anziehen, Aufräumen, Kochen oder Spielen. Mit kleinen Anpassungen kannst du sie dabei ohne extra Aufwand unterstützen.
Hier sind 5 Tipps, die sich leicht umsetzen lassen:
1️⃣ Einfach sprechen�Sprich kurze, klare Sätze. Weniger Worte sind leichter zu verstehen. Statt „Zieh jetzt bitte deine blaue Jacke an und vergiss nicht die Mütze“ reicht oft: „(Jacke) anziehen“.
2️⃣ Abwarten�Sprich erst, wenn dein Kind aufmerksam ist. Warte auf Blickkontakt oder ein Zeichen, dass es zuhört. So kommt die Sprache besser an und das Kind kann verstehen, was du meinst.
3️⃣ Wiederholen�Nutze immer wieder die gleichen Wörter für eine Handlung oder einen Gegenstand. Wenn du z. B. nach dem Essen immer sagst „aufräumen“, damit es seinen Rucksack weg bringt, versteht das Kind schneller, was gemeint ist.
4️⃣ Symbole & Gebärden nutzen�Bilder, Symbole oder einfache Gesten unterstützen das Verständnis zusätzlich. Ein kleines Bild vom Teller beim Mittagessen oder eine Gebärde für „fertig“ macht die Sprache für Kinder sichtbarer.
5️⃣ Aufträge geben�Sprich Aufträge zuerst aus, bevor du etwas zeigst. So lernt dein Kind, Sprache zu verstehen und selbst zu handeln, ohne sich auf Zeigen oder Gesten zu verlassen.
✨ Tipp für den Alltag:�Du musst nicht alles perfekt machen. Schon kleine Veränderungen, wie kurze Sätze, Pausen abwarten oder Bilder nutzen, helfen deinem Kind enorm beim Verstehen.
💛 Sprache kann ganz nebenbei im Alltag wachsen – beim Anziehen, Aufräumen oder Spielen. So wird jeder Moment zur Sprachförderung.
👉 Welche dieser Tipps setzt du als Erstes um?

09/03/2026

Kinder hören über Bildschirme oft sehr viel Sprache. Trotzdem bedeutet das nicht automatisch, dass sie diese Sprache auch wirklich verstehen.

Viele Videos sind schnell geschnitten, enthalten viele visuelle Reize und lassen kaum Zeit, das Gehörte zu verarbeiten. Für Kinder ist es dann schwierig, Wörter mit Bedeutung zu verknüpfen und sprachliche Zusammenhänge zu erfassen.

In der Sprachentwicklung spielt Interaktion eine entscheidende Rolle. Sprachverständnis entsteht besonders dann, wenn Sprache im Dialog erlebt wird: wenn wir gemeinsam schauen, Dinge benennen, erklären, Fragen stellen und auf die Reaktion des Kindes eingehen.

In solchen Momenten passiert etwas Wichtiges:
Ein Wort richtet sich an ein Gegenüber – und es folgt eine Reaktion. Genau dieser Austausch hilft Kindern, Bedeutungen zu verstehen und Sprache einzuordnen.

Das bedeutet nicht, dass Bildschirmzeit grundsätzlich problematisch ist. Entscheidend ist wie sie genutzt wird. Wenn Erwachsene begleiten, kommentieren und mit dem Kind darüber sprechen, kann auch Medienzeit sprachlich bereichernd sein.

✨ Merke:
Nicht die Menge an gehörter Sprache ist entscheidend – sondern die gemeinsame Interaktion.

💬 Wie erlebt ihr Bildschirmzeit im Alltag mit Kindern?

medienzeit kinderundmedien elternwissen

23/02/2026

👂💛 Ganz nebenbei Esserei – und ganz viel Beziehung

Beim Essen passiert so viel mehr als nur „satt werden“.
Am Tisch entsteht Nähe: Wir schauen uns an, hören zu, reagieren, lachen, teilen Momente.

Und genau hier wächst Sprache – ganz nebenbei:
👉 wenn wir uns ehrlich für die Kinder interessieren
👉 wenn sie erzählen dürfen, was sie denken und fühlen
👉 wenn sie spüren: Ich werde gehört. Ich bin wichtig.
👉 wenn kleine Dialoge zu echten Verbindungen werden

Und: Der Tisch selbst bietet so viele Sprachanlässe!
„Schmeckt dir das?“ – „Ist das knusprig?“ – „Magst du mehr?“
„Das ist rot.“ – „Meins ist warm.“ – „Ich mag lieber…“
Kinder vergleichen, beschreiben, erzählen – einfach, weil es gerade da ist.

Beziehung ist die Grundlage für Sprache.
Kinder sprechen dort am meisten und mutigsten,
wo sie sich sicher, gesehen und verstanden fühlen.

Gemeinsam essen = gemeinsam sprechen.
Ganz nebenbei. Ganz echt. Ganz viel Entwicklung. 💛

09/02/2026

Wir erwarten oft, dass Kinder uns zuhören.
Aber wie oft sind wir ihnen dabei ein Vorbild?

5 Ideen für den Alltag, die Zuhören sichtbar machen, findest du in diesem Reel.

Es geht darum, Ablenkung auszuschalten und mit dem Kind auf Augenhöhe zu gehen.
Wir können neugierig nachfragen, aber auch Pausen und Stille zulassen. Damit geben wir Zeit zum Denken und Verstehen.

Gesagtes nochmal spiegeln, macht den Prozess des sich gegenseitig verstehen wollen sichtbar und zeigt dem Kind „da bleibt jemand dran, da ist jemand interessiert an dem, was ich zu sagen haben“.

So wird Zuhören zu Beziehung und so wird Zuhören gelebtes Kinderrecht!

Was fällt dir davon am Schwersten? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

26/01/2026

EXTRA: Was hat das richtige Benennen von Genitalien mit der Sprachentwicklung zu tun?

Sprache nutzen wir um anderen unsere innere Welt zu kommunizieren. Dafür ist es wichtig für alles Namen zu haben. Zum Beispiel für Emotionen, aber auch für den eigenen Körper. Für Arm, Bein, Bauch – und auch für P***s und V***a.

Wenn Körperteile keinen klaren Namen haben oder nur Kosenamen benutzt werden,
entsteht Verwirrung.
Klare Wörter geben Orientierung.

Wie wirkt sich das aus?
* Kinder können sich besser ausdrücken,
sie wissen, wovon sie sprechen und sie werden verstanden.
* Kinder lernen:
👉 Das ist mein Körper.
👉 Alle Körperteile gehören zu mir.
👉 Ich darf darüber sprechen.

* Kinder, die ihren Körper wahrnehmen und benennen können, können Grenzen besser ausdrücken und sich mitteilen, wenn etwas nicht stimmt.

Korrekte Begriffe stärken:
💃Körperbewusstsein
💪🏻Selbstständigkeit
🔒Sicherheit

Sprache hilft Kindern,sich selbst zu verstehen und sich anderen anzuvertrauen. 💬💛
Wie ist Eure Meinung zu dem Thema? Wie geht Ihr damit um?

individuation elternwissen kitaleben

12/01/2026

Sprache entsteht mitten im Alltag – in Bewegung, im Tun und im Erleben des eigenen Körpers.

Beim Baden, Anziehen, Toben, Fahrradfahren oder Seifenblasen pusten wird der Körper gespürt, benannt und erlebt.
Worte wie warm, Stopp, nochmal, alleine oder ich schaff das bekommen Bedeutung, weil sie eine kommunikative Notwendigkeit haben.

Wer den Körper einbezieht, stärkt Selbstwirksamkeit, Kommunikation und Sprachentwicklung – ganz nebenbei, jeden Tag.

Welche Alltagssituation, die den Körper einbeziehen nutzt du (bewusst oder unbewusst) für Sprache?
Teile deine Erfahrung in den Kommentaren.

29/12/2025

Rund um den Jahreswechsel gibt es viele Möglichkeiten Sprache zu fördern. Hier sind fünf einfache Ideen, die Ihr direkt umsetzen könnt:

📒 Fotos aus dem vergangenen Jahr anschauen: Erinnerungen zu teilen regt Sprache an. Erzählt gemeinsam, was Ihr erlebt habt.

🏞️ Fotos sortieren: was war im Frühling, im Sommer, im Herbst im Winter los? Was kam zuerst, was danach? Kinder lernen dabei Reihenfolgen und Zeitwörter.

🍽️ (Silvester-)Tisch vorbereiten: kinder miteinzubeziehen in Alltagshandlungen, gemeinsames Planen und durchführen regt Sprache an. Es verbessert die Sprechplanung, den Wortschatz, die Satzstruktur und fördert die Selbstwirksamkeit.

⛄️ Über den Winter sprechen: Was ist typisch für den Winter? Was passiert alles im Winter? Was kann man da machen? Was braucht man, wenn man raus geht?
Wortschatz und Satzbau werden spielerisch erweitert und ihr plant gemeinsam eure Familienzeit.

🔮 Wunschglas erstellen: wünsche fürs neue Jahr aussprechen oder malen- Gefühle werden benannt, Satzstrukturen verbessert.

Welche Idee probiert Ihr als Erstes? Welche fallen Euch noch ein? Teilt sie gerne in den Kommentaren mit uns und speichert das Reel, um alle Impulse im Alltag leicht umzusetzen.

15/12/2025

EXTRA: Wortspiele

Kein Spielzeug, keine Karten, kein Aufwand – und trotzdem jede Menge Sprachspaß!
Diese Wortspiele kannst du überall spielen: im Auto, in der Garderobe, beim Spazierengehen oder einfach zwischendurch.

Hier kommen 6 Ideen, die Wortschatz, Sprachbewusstsein und Freude am Sprechen fördern 👇

1️⃣ Zusammengesetzte Wörter finden – aus zwei Wörtern wird eins! (z. B. Sonne + Brille = Sonnenbrille)
2️⃣ Anlaute entdecken – was fängt an wie „Sonne“?
3️⃣ Teekesselchen – ein Wort, zwei Bedeutungen (z. B. Bank zum Sitzen & Bank mit Geld).
4️⃣Unsinnswörter erfinden – Kreativität und Spaß pur! Wie sieht wohl ein Fluffelzahn aus?
5️⃣Silben klatschen – To-ma-te, Ba-na-ne – Sprache hörbar machen und jeden Teil des Wortes wahrnehmen.
6️⃣Was reimt sich nicht? – Haus – Maus – Baum … Wer passt nicht dazu?

Diese kleinen Spiele machen Sprache, Wörter und Laute lebendig– überall, jederzeit, ohne Vorbereitung! Welches Spiel hast du ausprobiert? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

01/12/2025

Wir haben’s getan!
Nach Monaten voller Höhen und Tiefen, voller Pläne, spontaner Ideen und kleiner wie großer Herausforderungen stehen wir heute an einem ganz besonderen Punkt: Unsere logopädische Praxis eröffnet offiziell ihre Türen.

Wir haben all unseren Mut zusammengefasst und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – und könnten nicht glücklicher sein. Manche Dinge liefen wie am Schnürchen, andere komplett anders als erwartet. Doch unsere Vision war von Anfang an da – sie hat uns getragen, angetrieben und immer wieder neu motiviert.

Ab heute dürfen wir unsere ersten kleinen und großen Patient*innen begrüßen. Wir sind voller Vorfreude und unglaublich gespannt, wie die Praxis bei den Kids ankommt. Jetzt dürfen die Räume mit Leben gefüllt werden – und sich nach und nach noch mehr an unsere Bedürfnisse, Ideen und Träume anpassen.

Danke, dass ihr uns auf diesem Weg begleitet. Jetzt geht’s los! 💛

17/11/2025

5 Ideen für den Alltag mit Bildkarten: ich habe ein Memory gefunden – und mir 5 Ideen für sprachförderliche Spiele dazu für euch überlegt. Ohne das ihr Vorbereiten müsst oder Zusatzmaterial braucht, damit es alltagstauglich ist.

1️⃣ „Ich packe meinen Koffer“ – Gedächtnis & Sprache trainieren

2️⃣ Geschichten erfinden mit den gezogenen Karten: Erzählfähigkeit anregen und logische Zusammenhänge erstellen.

3️⃣ „Wer bin ich?“ spielen – ideal Worte wie Adjektive oder Verben („Bin ich weich, rund…?“ „Kann ich fliegen, klettern, schwimmen…?“)

4️⃣ Karten sortieren (nach Kategorien, Anlauten, Silben …): Wörter tiefer verstehen und verknüpfen

5️⃣ Karten verstecken & finden – Bewegung trifft Sprache und nebenbei können die Präpositionen einfließen (z.B. „Schau mal unter dem gelben Kissen!“)

So wird aus einem einfachen Spiel ein neues Lernabenteuer – spontan, spielerisch und alltagsnah. Welches Spiel würdest du als Erstes ausprobieren? 💬

10/11/2025

Warum teures Fördermaterial kaufen, wenn die besten Sprachschätze direkt vor unserer Nase liegen?
Alltagsgegenstände sind tatsächlich auch kleine Sprachschätze und es gibt viele gute Gründe, sie für die Sprachentwicklung zu nutzen. Hier sind verschiedene Perspektiven und Aspekte warum es sinnvoll ist, sie zu nutzen.

🌿 Alltagsnah & bedeutsam: Kinder lernen am besten in echten Situationen – mit Dingen, die sie kennen und verstehen. Bedeutsamkeit schafft Verbindung und innere Motivation darüber mehr zu erfahren.
🧩 Immer verfügbar & spontan einsetzbar: Egal ob beim Frühstück, Anziehen oder Aufräumen – die Dinge mit denen wir hantieren laden zu vielen Sprachanlässen ein.
🎨 Individuell anpassbar: Ein und derselbe Gegenstand kann je nach Alter oder Sprachstand ganz unterschiedlich eingesetzt werden. So ist ein Becher erstmal interessant zum Werfen oder Befüllen, kann ein Versteck für kleine Tiere sein oder wird dann ein symbolischer Topf in der selbstgebauten Küche.
💬 Kein Lernstress: Sprache entsteht nebenbei – im Tun, im Gespräch, im gemeinsamen Lachen. Entdecken und Erleben steht mit den Alltagsdingen im Vordergrund.
💸 Kostenfrei & nachhaltig: Keine teuren Materialien nötig und somit gut für Umwelt und Geldbeutel.
🌍Multikulturell & echt: Alltagsgegenstände spiegeln die reale, vielfältige Welt der Kinder wider. Sie schaffen Verbindung zwischen Kulturen und regen zum Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede an.

👉 Alltagsmaterialien machen Sprachförderung leicht, echt und lebendig. Welche Gegenstände sind bei euch im Spiel gerade beliebt? Schreibt es uns in die Kommentare!
Sprache passiert mitten im Leben – nicht im Lehrbuch. 💛

03/11/2025

🧩 Diese Spielsachen dürfen in unserer neuen Praxis nicht fehlen –
weil sie sich toll eignen Kinder in wichtigen Entwicklungsschritten der Sprachentwicklung zu begleiten und Spaß machen. 🌱

👶 Funktionsspiel: Beim Schieben, Stapeln, Aneinanderreihen oder Füllen (z. B. Briobahn, Autos, Becherspiele) entdecken Kinder, was Dinge können – und verknüpfen Sprache mit Handlung.

🐻 Symbolspiel: Wenn Tiere sprechen oder ein Becher plötzlich ein Telefon wird, erkennen Kinder, dass etwas für etwas anderes stehen kann, sie bauen Vorstellungen auf – ein großer Schritt im Denken und Sprechen.

🏠 Rollenspiel: In der Spielküche, mit Puppen oder Serienfiguren erzählen Kinder Geschichten, übernehmen Rollen und lernen, sich sprachlich auszudrücken. Sprache wird lebendig!

💛 Und das Wichtigste:
Wir orientieren uns immer am Interesse des Kindes.
Denn Kinder lernen am besten, wenn sie Spaß haben!
Wenn ein Kind für Feuerwehr, Peppa Pig oder Puppen brennt, ist das unsere Brücke –
über dieses Interesse kommen wir ins Spiel, ins Gespräch und in die Sprache.

So entstehen echte Lernmomente – spielerisch, freudvoll und ganz individuell. ✨ Welches Spielzeug darf bei Euch auf keinen Fall fehlen? Teilt es gerne in den Kommentaren mit uns.

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Tübingen
72072

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