15/12/2025
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Team Rauhnächte? Woher kommen sie eigentlich?
Die Rauhnächte stammen aus dem alten keltischen Wissen um Zeit, Natur und kosmische Rhythmen.
Die Kelten lebten nach dem Mondjahr. Zwölf Mondmonate ergeben 354 Tage – es blieben 11 Tage (12 Nächte), die keinem Monat zugeordnet werden konnten. Diese Tage galten als heilig, als eine Zeit außerhalb der Ordnung.
Für die Kelten eine Schwellenzeit: zwischen Alt und Neu, Dunkelheit und Licht, Tod und Wiedergeburt.
Die Natur zog sich zurück, die Sonne stand still, und der Schleier zur Anderswelt wurde dünn.
„Rauh“ beschreibt diese wilden, ungezähmten Tage, in denen die gewohnten Regeln außer Kraft gesetzt waren.
„Rauch“ verweist auf das Räuchern, mit dem Häuser, Ställe und Menschen energetisch gereinigt und geschützt wurden. Es war ein bewusster Akt des Loslassens – für das Alte und das, was nicht mit ins neue Jahr genommen werden sollte.
In dieser Zeit lauschten die Menschen besonders ihren Träumen, Zeichen und inneren Bildern. Die Verbindung zu den Ahnen, zur Natur und zur geistigen Welt war selbstverständlich.
Die Rauhnächte waren keine Zeit des Tuns, sondern des Erinnerns, Fühlens und Neu-Ausrichtens.
Aus diesem Wissen entstand später die Zuordnung der zwölf Rauhnächte zu den zwölf Monaten des kommenden Jahres. Zeit wurde nicht linear verstanden, sondern zyklisch und spiralförmig – alles kehrt in neuer Form zurück.
Die Rauhnächte erinnern uns bis heute daran, dass Neubeginn in der Stille entsteht.
Dass Klarheit aus dem Innehalten wächst. Und dass wir Teil eines größeren natürlichen Rhythmus sind.
Wenn wir diese offenen Schwellenzeiten mit den tatsächlichen Sternenenergien der kommenden Monate verbinden, entsteht eine optimale Ausrichtung auf das neue Jahr.
Ich freu mich auf diese Zeit.
Bis 17.12.2025 kannst du noch deinen Platz buchen.