14/04/2026
Kinesiologie
Unbewusste Koppelungen
Die Tresore in unserem Körper nennen wir Zellerinnerung. Sie können je nach persönlichen Lebenserfahrungen verschieden befüllt sein. Die Bewertung der Inhalte ist ganz individuell. Ein grüner Halsschal kann für den einen an die glückliche Begegnung mit einer lieben Person gekoppelt sein, während er für jemand anderen mit einer abwertenden Beurteilung verbunden ist. So erhält der eigentlich neutrale grüne Halsschal eine persönliche Bewertung: Mag ich, mag ich nicht. Diese Koppelung ist allerdings oft unbewusst und kann zu einem großen Hindernis bei der persönlichen Entwicklung werden. In der kinesiologischen Balance werden deshalb der Kontext, in dem eine Sache oder Situation für den Klienten steht, die jeweilige Methode und die Reihenfolge für die Auflösung von Blockaden ausgetestet. Um aus der Fülle des Handwerkzeuges eine schnellere, aber genaue und zielgerichtete Auswahl zu treffen, hat sich die Anwendung von sogenannten Fingermodi bewährt. Fingermodi sind bestimmte Fingerstellungen und haben ihren Ursprung in den indischen Mudras. Übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet Mudra „das, was Freude bringt“. Diese Fingerstellungen werden gehalten, um bestimmte Energiefelder zu aktivieren. Sie sind wie Türen, die den Zugang zu bestimmten Informationen im Energiefeld öffnen. Die Fingermodi zeigen an, durch welche Tür ich gehe, um eine möglichst lang anhaltende Balance im Körpersystem herzustellen. Dadurch arbeite ich nicht auf der falschen Baustelle.
Halte ich beispielsweise den Zeige- mit dem Ringfinger zusammen, kann ich Methoden für den emotionalen Stressabbau austesten. Natürlich spielt in den Testablauf die eigene Erfahrung mit hinein. Aus meiner langjährigen kinesiologischen Praxis weiß ich, dass ESR oft vor anderen Korrekturen wichtig ist. Emotionaler Stress kann über physischen Ereignissen liegen, zum Beispiel bei einem Sturz mit dem Fahrrad. Der Schreck darüber, dass mir das überhaupt passiert ist, kann größer und stärker im Zellgedächtnis eingeprägt sein als die Erinnerung an den geprellten Muskel. Ist dieser Stress auf das Ereignis selbst abgebaut, kann die strukturelle Balance – zum Beispiel der bei dem Sturz betroffenen Muskeln – erfolgreicher angegangen werden. Ausschlaggebend für das Vorgehen ist aber immer, was der Muskeltest des Klienten anzeigt.
Manch einer denkt jetzt vielleicht: Das mit dem Muskeltest hört sich ja einfach an. Das kann ich auch selbst machen. Natürlich können wir uns auch selber kinesiologisch testen.
Hier gibt es ein breites Spektrum von Möglichkeiten, aber eben auch Grenzen. Wichtig dabei ist, die verschiedenen Arten des Selbsttestens beim Profi zu lernen. So bekommt der Laie mehrere Möglichkeiten an die Hand und kann mit Freude für sich selbst kinesiologisch herausfinden, was ihm gut tut oder nicht: Lebensmittel, Nahrungsergänzungsstoffe, Kosmetika und und und …
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