16/11/2023
1) Bei Yama, dem 1. Glied des Yogaweges handelt es sich um das erste Glied des YogaWeges und definiert Verhaltensregeln gegenüber Geschöpfen und Umwelt.
2) Bei Niyama, dem 2. Glied des Yogaweges geht es um die Auseinandersetzung mit sich selbst. Dabei geht es um folgende Punkte: - Pflege des Körpers, - die innere Zufriedenheit, bzw. anzuerkennen was „ist“ - geistige Klarheit gewinnen, auch durch körperliches Training und Entgiftung - Selbstreflexion - Hingabe an eine Gottheit oder ein universelles Prinzip
3) Bei Asana handelt es sich um das 3. Glied des Yogapfades. Diesen Begriff kennst Du schon, es geht um die körperlichen Übungen.
4) Bei Pranayama, dem 4. Glied des Yogapfades, geht es um die Kunst der Atemübungen und den Umgang mit Prana. Prana ist Energie, Lebenskraft und auch Atem. Die Yogalehre geht davon aus, dass der Geist den Atem beeinflusst und umgekehrt. Wenn wir etwa unseren Atem zur Ruhe bringen, beruhigen wir damit auch unseren Geist. Es gibt viele verschiedene Atemübungen im Yoga. Hier im Bild Nadi Shodhana. Dabei wird während der Atmung mal das eine, mal das andere Nasenloch zugehalten.
5) Pratyahara ist das 5. Glied des Yogapfades. Hierbei handelt es sich um die Beherrschung der Sinneswahrnehmung. Die Sinne ruhen, sie richten sich auf das Innere. Es ist das Nachinnen-Lenken der Aufmerksamkeit, was schwierig erscheint, aber durchaus trainiert werden kann.
6) Dharana ist das 6. Glied des Yogapfades. Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit tiefe Konzentration zu entwickeln.
7) Dhyana ist das 7. Glied des Yogapfades. Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit, die Aktivitäten des Geistes gänzlich zur Ruhe kommen zu lassen und Zugang zur Meditation zu finden.
😎 „Samadhi" ist das 8. und letzte Glied des Yogapfades. In diesem Zustand haben wir die vollständige Ruhe des Geistes erreicht und 7 Stufen durchlaufen: Wir haben in Yama den ethischen Umgang mit allen anderen Geschöpfen erlernt, in Niyama uns mit uns selbst auseinandergesetzt, in Asana die körperliche Yogapraxis erlernt, in Pranayama die Kunst der Atemübung erlernt, in Pratyahara unsere Sinne nach innen zu lenken erlernt, in Dharana Konzentration entwickelt, und in Dhyana den Zugang zur Meditation erlangt.