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AUS DER DIABETES STIFTUNG: GEFÖRDERTE STUDIE ZEIGT DEFIZITE BEI DER QUALITÄTSSICHERUNG VON PRAXISLABORENViele Diabetolog...
15/01/2024

AUS DER DIABETES STIFTUNG: GEFÖRDERTE STUDIE ZEIGT DEFIZITE BEI DER QUALITÄTSSICHERUNG VON PRAXISLABOREN
Viele Diabetologen in Schwerpunktpraxen verfügen über ein eigenes Labor, um vor Ort u.a. die Glukose-Konzentration im Blut messen zu können. Nicht in jeder diabetologischen Praxis wird jedoch die nach RiliBÄK geforderte Qualität der Labormessungen sichergestellt. Dies ist das Ergebnis einer von der Deutschen Diabetes Stiftung geförderten Studie der Kommission Labordiagnostik der DDG/DGKL, die jetzt veröffentlicht wurde.
Für die Studie wurden 71 Diabetologen befragt. In 61 der Praxen wird ein eigenes Praxislabor betrieben. 97 Prozent dieser Praxen haben ein Qualitätsmanagement, aber nur 79 Prozent nehmen an externen Qualitätskontrollen teil. Ein Qualitätsmanagement-Handbuch war lediglich in 61 Prozent der Praxen vorhanden. 10 Prozent der Praxen gaben an, die Messung nicht innerhalb von 30 Minuten nach der Blutentnahme durchzuführen, was die Ergebnisse verfälschen kann.
„Die Befragung weist auf einen erheblichen Fortbildungsbedarf hin“, so Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, einer der Autoren der Studie. „Es gibt Defizite bei den Kenntnissen zu einer qualitätsgesicherten Labordiagnostik, einem entsprechenden Qualitätsmanagement und bei der Umsetzung der Richtlinien der Bundesärztekammer.“
Ein Grund für die unbefriedigenden Ergebnisse sei sicherlich, dass in Deutschland ein Praxislabor schon länger nicht mehr kostendeckend finanziert sei. Es sei wünschenswert, wenn die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Schulungsinitiative starte, um rasch eindeutige und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.
[Studie: Schwarz T, Scheper N, Freckmann G et al. Güte der Glukosemessung in niedergelassenen diabetologischen Praxen basierend auf einer Strukturbefragung. Diabetol Stoffwechs 2023; 1–6]

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DURCH 20-JAHRES-STUDIE BESTÄTIGT: MITTELMEERKOST BEUGT DIABETES VORWer viel Mittelmeerkost isst, hat ein deutlich gering...
05/12/2023

DURCH 20-JAHRES-STUDIE BESTÄTIGT: MITTELMEERKOST BEUGT DIABETES VOR
Wer viel Mittelmeerkost isst, hat ein deutlich geringeres Risiko, an Typ-2- zu erkranken. Dieser Zusammenhang, der schon länger bekannt ist, wurde nun durch eine 20 Jahre lange prospektive Studie aus den USA bestätigt.
Mittelmeekost heiß: viel frisches Gemüse und Obst, Nudeln und Reis, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, naturbelassenes Olivenöl und gelegentlich frischer Fisch. Auf Fleisch, Milchprodukte und süße Kost wird weitgehend verzichtet.
Insgesamt 25.317 Frauen nahmen 20 Jahre lang an der Studie teil. 2.307 von ihnen entwickelten in dieser Zeit einen Typ-2-Diabetes. Die Studie zeigt: Wer sich überwiegend mediterran ernährt, hat ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Diabetes zu erkranken, als eine Person, deren Ernährung nur sehr wenige mediterrane Elemente enthält.
Die Forscher konnten nachweisen, dass dafür insbesondere folgende Faktoren verantwortlich sind: Mediterrane Kost hat einen direkten positiven Effekt auf die Insulinresistenz der Zellen. Außerdem sorgt sie für ein geringeres Gewicht, verhindert eine Störung des Fettstoffwechsels und reduziert Entzündungsprozesse.
[Ahmad S, Demler OV, Sun Q et al. Association of the Mediterranean Diet With Onset of Diabetes in the Women’s Health Study. JAMA Network Open. 2020;3(11): e2025466]

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KURZES GEHEN NACH DEM ESSEN VERRINGERT DIABETES-RISIKO Bereits 2 bis 5 Minuten leichtes Gehen nach einer Mahlzeit trägt ...
07/10/2023

KURZES GEHEN NACH DEM ESSEN VERRINGERT DIABETES-RISIKO

Bereits 2 bis 5 Minuten leichtes Gehen nach einer Mahlzeit trägt dazu bei, den Blutzuckerspiegel auszugleichen und das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, maßgeblich zu reduzieren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift „Sports Medicine“ veröffentlicht wurde.

Die Forschenden analysierten die Ergebnisse von sieben Forschungsarbeiten, in denen die Auswirkungen von Stehen und leichtem Gehen im Vergleich zum Sitzen auf Blutzucker, Insulin und den systolischen Blutdruck untersucht wurden. Die Analyse ergab, dass leichtes und kurzes Gehen nach einer Mahlzeit den Blutzucker- und Insulinspiegel sehr viel besser senkt als Sitzen. Auch Stehen hat einen kleinen Effekt – allerdings nur auf den Blutzuckerspiegel. Auf den Blutdruck hatten beide Aktivitäten keinen Einfluss.

Als Ursache für den Effekt werden verstärkte Muskelkontraktionen beim Gehen vermutet, da die menschlichen Muskeln bei jeder Kontraktion Energie in Form von Glukose benötigen. Werden diese Muskeln innerhalb von 90 Minuten nach einer Mahlzeit angespannt, nehmen sie einen Teil des Zuckers aus der Mahlzeit auf und reduzieren so den Blutzuckerwert. Dadurch bleibt weniger Zucker im Körper, die der Körper mit Hilfe von Insulin verarbeiten muss.

Nach dem Essen zu spazieren verringert übrigens nicht nur den Blutzuckeranstieg und das Risiko für Diabetes, sondern kann auch Heißhungerattacken vorbeugen, Entzündungen reduzieren und den Alterungsprozess verlangsamen.

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DIABETES-TIPP: WIE HUNDE HELFEN KÖNNENWir alle haben schon von ihnen gehört: Diabetes- , die Assistenzhunde für Menschen...
11/09/2023

DIABETES-TIPP: WIE HUNDE HELFEN KÖNNEN
Wir alle haben schon von ihnen gehört: Diabetes- , die Assistenzhunde für Menschen mit . Sie können Über- oder Unterzuckerungen erriechen und Alarm schlagen. Es gibt mehrere Vereine, die Diabetes-Hunde ausbilden, um Diabetiker vor potentiell tödlichen Gefahrensituationen zu schützen (u.a. Assistenzhunde e.V.). Die Ausbildung ist allerdings nicht günstig und wird von Krankenkassen weder übernommen noch bezuschusst.
Hunde helfen Menschen mit Diabetes aber auch auf ganz andere Weise - auch wenn sie keine Diabetes-Hunde sind. Wenn man mit einer chronischen Krankheit wie Diabetes lebt, kann das manchmal eine große Last und psychisch schwer zu bewältigen sein. In diesen Momenten sind Hunde eine wunderbare Quelle der Unterstützung und des Trostes. Wir können mit ihnen kuscheln und sie streicheln. Ein Hund versteht unsere Gefühle. So helfen Hunde vielen Menschen in psychischen Krisen und geben ihnen Selbstvertrauen.
Physiologisch führt die Mensch-Tier-Beziehung zu einem Hund (1) zur Freisetzung von Oxytocin, einem Bindungs- und Glückshormon, (2) zur Senkung des Stresshormons Cortisol im Blut und (3) zur Erhöhung des Endorphinspiegels, das ein Gefühl des Wohlbefindens bei uns Menschen auslöst.

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EINSAMKEIT HOHER RISIKOFAKTOR FÜR HERZERKRANKUNGEN BEI MENSCHEN MIT DIABETES   kann für Menschen mit   ein größerer Risi...
23/08/2023

EINSAMKEIT HOHER RISIKOFAKTOR FÜR HERZERKRANKUNGEN BEI MENSCHEN MIT DIABETES
kann für Menschen mit ein größerer Risikofaktor sein als schlechte Ernährung, Bewegungsmangel oder Rauchen. Das haben Forscher der Universität Tulane im US-Bundesstaat Louisiana herausgefunden.
An der Studie, die kürzlich im European Heart Journal veröffentlicht wurde, nahmen mehr als 18.500 britische Erwachsene mit Diabetes im Alter von 37 bis 73 Jahren teil. Keiner der Teilnehmenden hatte zu Studienbeginn eine Herzerkrankung. In den folgenden zehn Jahren entwickelten etwa 3.200 dieser Personen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Die Autoren fanden heraus, dass die Patienten mit den höchsten Einsamkeitswerten ein um 26 Prozent höheres Risiko hatten, eine Herzerkrankung zu entwickeln. Einsamkeit hat damit umgerechnet dieselbe Auswirkung auf die Gesundheit wie 15 Zi******en am Tag.
Entscheidend war dabei das Gefühl der Einsamkeit. Menschen, die alleine lebten und wenige soziale Kontakte hatten, sich aber selbst nicht emotional einsam fühlten, besaßen kein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko.

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TREFFPUNKT DIABETES: VIRTUELLER STAMMTISCH FÜR MENSCHEN MIT TYP-2-DIABETESMenschen mit   können sehr von den Erfahrungen...
14/08/2023

TREFFPUNKT DIABETES: VIRTUELLER STAMMTISCH FÜR MENSCHEN MIT TYP-2-DIABETES
Menschen mit können sehr von den Erfahrungen, den Tipps und der Unterstützung durch andere Betroffene profitieren. Viele tausend Diabetiker sind daher in organisiert. Seit einigen Monaten gibt es nun auch im Internet einen Ort zum Erfahrungsaustausch: den „Treffpunkt Diabetes“.
Ins Leben gerufen wurde der virtuelle Diabetes- von den Typ-2-Instagram-Influencern Andreas Wartha und Annika Ziercke zusammen mit der Deutschen Diabetes-Hilfe. Der Zoom-Stammtisch ruft alle zwei Monate dazu auf, sich zu einem vorher festgelegten Thema auszutauschen.
Jeder kann kostenlos teilnehmen. Die Zugangsdaten werden einige Tage vor der Veranstaltung auf www.diabetesde.org/treffpunkt veröffentlicht. Auf dieser Seite finden Sie auch den Zugangslink.
Der Stammtisch findet alle zwei Monate am ersten Mittwoch im Monat ab 20:00 Uhr statt. Die nächsten Termine sind: 4. Oktober 2023 zum Thema „Sport im Herbst“ und 6. Dezember 2023 zum Thema „Herausforderung Weihnachten“.

mit diabetesDE

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AUS DER DIABETES STIFTUNG: DIABETES UND PANDEMIE - RÜCKSCHAU AUF EINE BESONDERE ZEITMehrere von der Deutschen Diabetes S...
07/08/2023

AUS DER DIABETES STIFTUNG: DIABETES UND PANDEMIE - RÜCKSCHAU AUF EINE BESONDERE ZEIT

Mehrere von der Deutschen Diabetes Stiftung geförderte zeigen: Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes haben die -Pandemie und die Lockdowns weitgehend gut überstanden.

Weder die Stoffwechselgesundheit noch die Psyche von -Patienten haben unter den Bedingungen der Pandemie besonders gelitten. Eine aktuelle Analyse der geförderten Studien zeigt: Die diabetologische Versorgung in Deutschland blieb über die drei Krisenjahre hinweg weitgehend stabil.

„Während aus anderen Ländern zum Teil über eine deutliche Verschlechterung berichtet wurde, hat sich diese Befürchtung in Deutschland zum Glück nicht bestätigt“, so Dr. Stefanie Lanzinger vom Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm.

Sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch für Menschen mit Typ-2-Diabetes hatten die besonderen Lebensumstände der Pandemie keine negativen Auswirkungen auf die Qualität der Diabeteseinstellung. Auch legten die Patientinnen und Patienten nicht – wie zuweilen befürchtet – an Gewicht zu.

„Die Diabetes-Versorgung ist weitgehend unbeschadet durch die Pandemie gekommen“, sagt auch Professor Dr. med. Hans Hauner, Vorstandsvorsitzender der Diabetes Stiftung und Direktor des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums an der TU München. Dies sei der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten zu verdanken, rasch telemedizinische Angebote wie Online-Schulungen und Online-Sprechstunden zu entwickeln und umzusetzen. Die ohnehin überfällige Digitalisierung der Patientenversorgung sei dadurch erfreulicherweise stark beschleunigt worden.

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JETZT DIABETES-NEWSLETTER PRO ABONNIEREN - KOSTENFREI▶️ Hier abonnieren: https://www.diabetesstiftung.de/ (unten)Der Ema...
03/08/2023

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LIEFERENGPÄSSE BEI DIABETES-MEDIKAMENT "OZEMPIC"Viele Menschen mit Diabetes müssen zurzeit mehrere Apotheken aufsuchen, ...
03/08/2023

LIEFERENGPÄSSE BEI DIABETES-MEDIKAMENT "OZEMPIC"
Viele Menschen mit Diabetes müssen zurzeit mehrere Apotheken aufsuchen, um ihr -Medikament „ “ zu erhalten. Denn es gibt weltweit und auch in Deutschland Lieferengpässe bei diesem von Novo Nordisk hergestelltem Präparat.
Der Grund: „Ozempic“ wird von immer mehr Menschen gespritzt, um abzunehmen. In den sozialen Medien hat sich daraus ein wahrer Hype um das Präparat entwickelt: Tesla-Chef Elon Musk und Influencerin Kim Kardashian wollen damit viele Kilos abgenommen haben. Tatsächlich drosselt der Wirkstoff Semaglutid im Gehirn Appetit und Hungergefühl.
In Deutschland ist „Ozempic“ allerdings gar nicht als Abnehm-Medikament zugelassen. Daher müssen Ärzte auf den Privatrezepten für das Mittel nun die Diagnose schreiben. Apotheker sollen das knappe Präparat wiederum bevorzugt an Patienten mit Diabetes ausgeben. Ein Ende des Lieferengpasses ist allerdings in Sicht: Seit dem 17. Juli ist die „Ozempic“-Alternative „Wegovy“ auf dem deutschen Markt. Auch in diesem Medikament ist der Wirkstoff Semaglutid enthalten, sogar doppelt so hoch dosiert. „Wegovy“ ist explizit als Abnehm-Medikament zugelassen und dürfte damit die Nachfrage nach „Ozempic“ senken.
Das sind gute Nachrichten für Typ-2-Diabetiker. Denn „Ozempic“ ist ein sehr hilfreiches und wirksames Medikament. Es funktioniert, indem sich sein Wirkstoff Semaglutid als Darmhormon tarnt und die Pankreaszellen stimuliert. In der Folge steigt das Insulin im Blut, der Zuckergehalt sinkt. Hinzu kommt die für viele Betroffene, die mit Gewichtsproblemen kämpfen, sehr willkommene Eigenschaft der Appetitzügelung. Und: „Ozempic“ senkt den Blutdruck, normalisiert die Blutfettwerte und wirkt Entzündungen entgegen.

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VITAMIN D VERMINDERT RISIKO FÜR DIABETES UND SEINE SPÄTFOLGEN Immer wieder wird vermutet, dass   D gegen Typ-2-Diabetes ...
25/07/2023

VITAMIN D VERMINDERT RISIKO FÜR DIABETES UND SEINE SPÄTFOLGEN

Immer wieder wird vermutet, dass D gegen Typ-2-Diabetes hilft. Aktuelle Studien deuten tatsächlich auf einen positiven Effekt von Vitamin D hin. Allerdings nur, wenn ein Vitamin-D-Mangel herrscht.
In einer Studie aus Irland mit über 9.000 Patienten lag das Risiko, an zu erkranken, bei Menschen mit Vitamin-D-Mangel 62 Prozent höher als bei Menschen mit einem ausreichenden Vitamin-D-Haushalt. Prädiabetes bezeichnet ein -Vorstadium, bei dem die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist, die Blutzuckerwerte aber bereits erhöht sind.
Eine Studie aus den USA bestätigt den schützenden Effekt von Vitamin D auch für den Übergang von Prädiabetes zu einem manifesten Diabetes: Wer im Rahmen der Studie regelmäßig Vitamin-D-Supplemente zu sich nahm, hatte ein signifikant geringeres Risiko, dass sich aus dem Prädiabetes ein manifester Diabetes entwickelte.
Eine dritte Forschungsarbeit schließlich weist den positiven Effekt von Vitamin D auch bei Diabetikern nach: Der HbA1c-Wert werde durch Vitamin D positiv beeinflusst und damit die Gefahr von diabetischen Folgeerkrankungen verringert.
Menschen mit Prädiabetes und manifestem Diabetes sollten also darauf achten, sich ausreichend mit Vitamin D zu versorgen. In Deutschland trifft dies nur auf knapp 40 Prozent der Menschen das ganze Jahr hindurch zu.
Vitamin D wird zu 90 Prozent über die UV-Strahlung der Sonne gebildet. Im Frühjahr bis Herbst reichen 10 bis 60 Minuten Sonnenlicht am Tag, um genügend Vitamin D zu produzieren. Im Winter dagegen muss auf Vitamin-D-Vorräte im Körper zurückgegriffen werden.
Über die Nahrung können wir Vitamin D insbesondere in Form von fettem Fisch wie oder Hering aufnehmen. Auch Margarine enthält Vitamin D. Sollte der Arzt einen erheblichen Vitamin-D-Mangel feststellen, kann zusätzlich auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden.

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AUS DER DIABETES STIFTUNG: GEFÖRDERTE STUDIE ZEIGT: SOFTDRINKS ERHÖHEN STERBERISIKOEine von der Deutschen     geförderte...
20/07/2023

AUS DER DIABETES STIFTUNG: GEFÖRDERTE STUDIE ZEIGT: SOFTDRINKS ERHÖHEN STERBERISIKO

Eine von der Deutschen geförderte Studie stellt fest: Wer viele zuckerhaltige trinkt, hat ein höheres Sterberisiko im Vergleich zu Personen, die auf solche Getränke weitgehend verzichten. Bei Fruchtsäften und gesüßtem Kaffee oder Tee bestand dagegen kein Zusammenhang zum Sterberisiko einer Person.
Die jüngst im „British Journal of Nutrition“ veröffentlichte Studie untersuchte anhand von über 210.000 Teilnehmern der UK Biobank Studie den Zusammenhang zwischen verschiedenen Ernährungsfaktoren und dem Sterberisiko (Mortalität) der Teilnehmer. Eine statistisch signifikante Wechselwirkung zwischen Zucker und Mortalität konnte bei Softdrinks sowie gesüßten Frucht- und Milchgetränken hergestellt werden. Ein erhöhtes Sterberisiko durch den Genuss von zuckerhaltiger fester Nahrung war jedoch nicht nachweisbar – unabhängig davon, ob der Zucker Teil des Nahrungsmittels war (z.B. bei Obst) oder hinzugefügt wurde. Gleiches gilt für Fruchtsäfte, denen kein künstlicher Zucker hinzugefügt wurde.
Zucker hat also entweder einen negativen oder keinen Effekt auf die Sterblichkeit. Ein gesundheitsfördernder Effekt konnte dagegen bei Tee und bei Wein in Maßen (maximal ein Viertel Liter am Tag) festgestellt werden.
In einer Anschluss-Studie wollen die Forscher untersuchen, welche Faktoren für die erhöhte Sterblichkeit bei hohem Softdrink-Konsum verantwortlich sind.

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Diabetes und Pandemie: Rückschau auf eine besondere Zeit - Ein Update zu den von der Stiftung geförderten Studien gibt e...
12/07/2023

Diabetes und Pandemie: Rückschau auf eine besondere Zeit - Ein Update zu den von der Stiftung geförderten Studien gibt es hier:

Update zu DDS-geförderten Studien Diabetes und Pandemie: Rückschau auf eine besondere Zeit Düsseldorf, Juli 2023 – Das unruhige Fahrwasser von Pandemie und Lockdowns haben Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes in Deutschland weitgehend stabil und – um im Bild zu bleiben – ohne Schiffbruch ...

DIABETES-TIPP: DIABETES-SCHULUNG: ERFOLG DIREKT NACH DER DIAGNOSE AM GRÖSSTENBlutzucker messen, Kohlenhydrate berechnen,...
06/07/2023

DIABETES-TIPP: DIABETES-SCHULUNG: ERFOLG DIREKT NACH DER DIAGNOSE AM GRÖSSTEN
Blutzucker messen, Kohlenhydrate berechnen, Insulin dosieren: Wer die Diabetes-Therapie im Alltag erfolgreich umsetzen will, muss zum Experten in eigener Sache werden. Deshalb sollte nach der Diabetes-Diagnose – ob Typ 1 oder Typ 2 – erst einmal eine - anstehen.
In einer Diabetes-Schulung lernen Patienten, ihren Blutzucker zu messen, Insulin zu dosieren und zu injizieren, Folgeerkrankungen zu vermeiden und sich gesund zu ernähren. Sie umfasst 4 bis 8 Einheiten zu je einer Stunde – innerhalb einer Woche oder über mehrere Wochen verteilt. In der Regel werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.
Trotzdem machen viele Patienten erst dann eine Schulung, wenn sie Beschwerden bekommen. Doch gerade zu Beginn der Erkrankung bringt eine Schulung besonders viel. Etlichen Betroffenen gelingt es dann sogar, ohne Medikamente den Blutzucker und Blutdruck zu regulieren.
Eine Übersicht über zertifizierte Diabetes-Schulungsprogramme kann hier heruntergeladen werden: https://www.ddg.info/behandlung/zertifizierung/schulungsprogramme

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  FÜR DIABETIKER BESONDERS WICHTIGKrebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Typ-2- . Die Tests zur Früherken...
08/03/2023

FÜR DIABETIKER BESONDERS WICHTIG
Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Typ-2- . Die Tests zur Früherkennung sind daher für Betroffene besonders wichtig. Fachgesellschaften kritisieren jedoch, dass gerade Diabetiker die Präventionsangebote zu selten in Anspruch nehmen. Besonders vernachlässigt ist die Darmkrebsvorsorge.
Ursache für das erhöhte Erkrankungsrisiko sind bestimmte Stoffwechsel- und Entzündungsprozesse, die durch häufiges Übergewicht und die Wirkung des zugesetzten Insulins begünstigt werden. „Das Darmkrebs-Risiko ist etwa doppelt so hoch wie bei Stoffwechselgesunden“, warnt Prof. Hans Scherübl, Sprecher und 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Diabetes und Krebs" der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Umso problematischer sei es, wenn Betroffene die niederschwelligen Angebote der Darmkrebsvorsorge nicht wahrnehmen oder darüber zu wenig aufgeklärt werden.
In anderen europäischen Ländern beträgt die Teilnahmerate bei der Darmkrebsvorsorge mit Stuhlbluttests bis zu 70 Prozent. In Deutschland nehmen lediglich 10 bis 20 Prozent diese Angebote wahr. Die Darmkrebsfrüherkennung per Stuhltest erfordert keine Vorbereitung und ist schnell zu Hause durchführbar. Stuhlbluttests sind für ca. 20 Euro in der Apotheke erhältlich. Beim Hausarzt zahlen ab dem 50. Lebensjahr die gesetzlichen Krankenkassen einen solchen Test.

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STUDIE: DIESE FAKTOREN SORGEN FÜR EIN SCHNELLES SÄTTIGUNGSGEFÜHLEiner der Hauptfaktoren für die Entstehung eines Typ-2- ...
23/02/2023

STUDIE: DIESE FAKTOREN SORGEN FÜR EIN SCHNELLES SÄTTIGUNGSGEFÜHL
Einer der Hauptfaktoren für die Entstehung eines Typ-2- ist . Mehr als 90 Prozent aller Menschen mit Typ-2-Diabetes wiegen mehr, als gesund für sie ist. Übergewicht entsteht, wenn Menschen mehr Energie zu sich nehmen (in Form von Kalorien) als sie verbrauchen. Hierfür wiederum ist das Hunger- bzw. entscheidend, das im Gehirn – genauer im Hypothalamus – entsteht. Ein Hungergefühl löst Nahrungsaufnahme aus, ein Sättigungsgefühl beendet sie. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Faktoren zu einem frühen Sättigungsgefühl – und damit zu einer geringeren Nahrungsaufnahme – führen.
Eine neue Studie hat nun die Faktoren, die ein hohes Sättigungsgefühl auslösen, zusammengetragen. Unterschieden werden kann zwischen persönlichen Faktoren, Umweltfaktoren und nahrungsspezifischen Faktoren.
1. Persönliche Faktoren: Grundsätzlich haben Frauen schneller ein Sättigungsgefühl als Männer, ältere Menschen sind schneller satt als jüngere. Zu den beeinflussbaren Faktoren gehören Bewegung, Schlaf und Kauverhalten. Wer viel Sport macht, hat weniger schnell Hungergefühle als Menschen, die sich kaum bewegen. Auch ausreichend Schlaf verringert das Hungergefühl. Schlafdefizite führen dagegen zu einer überhöhten Nahrungsaufnahme. Sehr leicht lässt sich das Sättigungsgefühl schließlich durch unser Kauverhalten regulieren. Je länger wir die Nahrung kauen, desto eher werden wir satt.
2. Umweltfaktoren: Auch die Umwelt, in der wir die Mahlzeiten einnehmen, wirkt sich auf unser Sättigungsgefühl aus. Es stellt sich eher ein, wenn wir alleine essen als mit Freunden und Familie. Ebenso, wenn wir in Stille essen statt vor dem Fernsehapparat. Dagegen werden wir später satt, wenn wir eine große Portion auf dem Teller haben statt eine kleine.
3. Nahrungsspezifische Faktoren: Einen sehr großen Einfluss hat die Art der Nahrung selbst auf unser Sättigungsgefühl. Kalorienreiche, stark verarbeitete Nahrung – etwa Weißbrot oder Fertigpizza – lösen weniger schnell ein Sättigungsgefühl aus als kalorienarme, unverarbeitete Nahrung wie Kartoffeln oder Äpfel. Besonders hilfreich, um mit wenig Kalorien ein Sättigungsgefühl zu erreichen, sind ballaststoffreiche Lebensmittel: Dazu gehören alle Vollkornprodukte (z.B. Vollkornbrot, Haferflocken), Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte. Auch proteinreiche Produkte wie Joghurt oder Milch führen schnell zu einem Sättigungsgefühl. Kohlenhydrate und Fette brauchen dagegen lange Zeit, bis sie satt machen.
Wer sein Verhalten und seine Nahrung so umstellt, dass er oder sie schnell ein Sättigungsgefühl erreicht, beugt Übergewicht vor bzw. kann leichter sein Übergewicht – und damit sein Diabetes-Risiko – reduzieren.

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Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr 2023!
19/12/2022

Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr 2023!

NEUE BROSCHÜRE INFORMIERT ÜBER TEILHABE VON KINDERN MIT TYP-1-DIABETES IN SCHULEN UND KINDERGÄRTENEine neue Broschüre in...
08/12/2022

NEUE BROSCHÜRE INFORMIERT ÜBER TEILHABE VON KINDERN MIT TYP-1-DIABETES IN SCHULEN UND KINDERGÄRTEN

Eine neue Broschüre informiert über die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1- in Kindertagesstätten und Schulen. Die kostenfreie Broschüre bildet die einzelnen Schritte von der Erstdiagnose bis zur Rückkehr in den Kita- oder Schulalltag ab, gibt wertvolle Tipps und unterstützt bei der Suche nach Ansprechpartnern.
„Um Kindern, die an Typ-1-Diabetes erkrankt sind, ein möglichst unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Familien, Kitas und Schulen sowie weiteren Akteuren nötig. Ich freue mich, dass wir dem pädagogischen Personal und den betroffenen Eltern mit der Orientierungshilfe einen Wegweiser für die bestmögliche Teilhabe ihrer Kinder an die Hand geben können“, erklärt NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
Betroffene Eltern finden in der vom Land NRW herausgegebenen Broschüre Informationen zu Hilfen nach dem SGB V der gesetzlichen Krankenkassen, zur Initiierung einer sozialmedizinischen Nachsorge und zur Beantragung der Eingliederungshilfe. Die Broschüre steht kostenfrei als Download zur Verfügung: https://www.mags.nrw/kinder-und-jugendliche-mit-diabetes

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