13/04/2026
Die Behandlung schwerer Brandverletzungen hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht – immer mehr Patientinnen und Patienten überleben.
Doch eine aktuelle Studie der BG Klinik Ludwigshafen zeigt:
Die Herausforderungen beginnen oft erst nach der Akutphase.
➡️ Auch rund sechs Monate nach der Verletzung berichten Betroffene über deutlich stärkere Einschränkungen ihrer Lebensqualität als die Allgemeinbevölkerung.
➡️ Schmerzen, Angst und depressive Symptome treten signifikant häufiger auf und beeinflussen auch den Alltag und die Arbeitsfähigkeit.
➡️ Risikofaktoren wie das Ausmaß der verbrannten Körperoberfläche, Rauchen oder eine bestehende Depression spielen eine zentrale Rolle.
Die Ergebnisse machen deutlich:
Schwere Brandverletzungen hinterlassen langfristige körperliche und psychische Folgen, die eine umfassende und individualisierte Nachsorge erfordern.
👉 Rehabilitation bedeutet, den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten – weit über die sichtbaren Verletzungen hinaus.
📚 Studie von Panayi AC, Heyland DK, Stoppe C, Jeschke MG, Didzun O, Matar D, Tapking C, Palackic A, Bliesener B, Harhaus L, Knoedler S, Haug V, Bigdeli AK, Kneser U, Orgill DP, Hundeshagen G
📍 BG Klinik Ludwigshafen
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