Bündnis für das Krankenhaus Varel

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09/04/2026
Sehr geehrter Herr Ambrosy, sehr geehrte Frau Hohmann,sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,die Schließung des Kran...
30/08/2025

Sehr geehrter Herr Ambrosy,
sehr geehrte Frau Hohmann,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrates,

die Schließung des Krankenhauses in Varel ist noch nicht gänzlich abgewendet. Das Bündnis für das Krankenhaus Varel mit seinen politischen und gesellschaftlichen Akteur:innen, sowie die Bevölkerung kämpfen weiterhin für den Erhalt des Klinikstandortes. Auch die Petition: „Rettet das St.-Johannes-Hospital Varel – Für eine sichere, wohnortnahe Gesundheitsversorgung“ unter https://chng.it/bm7bNFV5kD zeigt den Willen der Bevölkerung auf. Es wurden mittlerweile fast 17.000 Unterschriften online und 2000 handschriftliche Unterschriften abgegeben.
Im Kreistag Friesland wurde am 02.07.2025 durch die ehrenamtlichen Abgeordneten entschieden, dass ein gemeinsames Zentralklinikum mit Wilhelmshaven als starke Lösung für eine moderne und wohnortnahe Gesundheitsversorgung in der Region errichtet werden soll. Die bestehenden Krankenhausstandorte in Wilhelmshaven, Sanderbusch und Varel werden dort zusammengeführt. Diese Arbeit wird voraussichtlich mindestens zehn Jahre dauern. Daher wurde ergänzend beschlossen, dass es bis zur Inbetriebnahme dieses Zentralklinikums ein verbindliches Krankenhauskonzept für die Übergangszeit geben müsse. Die Verwaltung und Geschäftsführung wurden laut Kreistagsbeschluss beauftragt, unverzüglich tragfähige und finanzierbare Modelle zur Sicherung der medizinischen Versorgung vor Ort zu erarbeiten, damit der Kreistag diese schnellstmöglich beschließen könne. Bis dahin werde es keine wesentlichen Veränderungen bezüglich der Standorte geben[1]. Die Ehrenamtlichen im Kreistag haben somit aufgrund des klar und beeindruckend zum Ausdruck gebrachten Bürgerwillens und der ihnen vorliegenden Daten die notwendigen Entscheidungen getroffen.
Damit diese Entscheidungen von allen Beteiligten auch als Ziel anerkannt werden, bedarf es einer transparenten, auf Vertrauen aufbauenden Kommunikation und gemeinsamen Planung verbunden mit einer abgestimmten Zeitachse. Dies betrifft vor allem die Mitarbeitenden, die aktuell aufgrund mangelnder Perspektiven individuell den Standort zu verlassen planen. Das Klinikteam braucht nun verlässliche Fakten. Hörensagen und verschlossene Türen sind nicht förderlich.
Die Mitarbeitenden wurden bisher ohne klare Perspektive sowie ohne eine offen kommunizierte Zeitachse in der Sommerpause allein gelassen. Das St. Johannes-Hospital und seine Beschäftigten haben sich über Jahre einen exzellenten Ruf erarbeitet, der weit über die Stadt- und Kreisgrenzen hinausgeht. Diese Fachkompetenz und auch das Vertrauen der Patient:innen und ihrer Familien in diese Klinik wurde erschüttert. Dem Fachpersonal wurde eine verlässliche Perspektive genommen, denn momentan werden offene Personalstellen nicht besetzt. Auch ehemaligem Personal, das gerne in die Klinik zurückkommen möchte, fehlt diese. Maßnahmen zum Abbau der entstandenen Unsicherheit und des gegenseitigen Misstrauens sind jetzt unbedingt notwendig. Eine transparente Kommunikation ist erforderlich. Ziele müssen gemeinsam abgestimmt werden. Dieses entspricht dem zum Ausdruck gebrachten Bürgerwillen. Dieses ist die gewünschte politische Kultur.
Mit dem Beschluss des Kreistags ist nun der erklärte Wille der Region, die Versorgung zu erhalten und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen. Wirtschaftlichkeit lässt sich nur gemeinsam durch erbrachte Leistung und gutes Management erreichen. Das Engagement und die Motivation der Mitarbeitenden ist hierfür der entscheidende Punkt, den es unbedingt zu erhalten gilt. Misstrauen bzw. Gefühle der Machtlosigkeit und Unsicherheit müssen dringend wieder abgebaut werden.
Wir weisen weiterhin darauf hin, dass durch eine mögliche Schließung der Gynäkologie, der Geburtenstation sowie des ambulanten OP-Zentrums und des MVZ:
Folgen für die Beschäftigten der Friesland-Kliniken am Standort Varel sowie für sämtliche Betriebe aus den Bereichen Zulieferung und Dienstleistung, die mit dem St. Johannes-Hospital zusammenarbeiten, entstehen
die Sicherung der geburtshilflichen Versorgung entfällt und dies somit auch Auswirkungen auf die Ansiedlung von Familien hätte
Der Hebammenverband Niedersachsen e.V. gibt außerdem zu bedenken: „Aus der Erfahrung der Kreißsaalschließungen anderer Orte wissen wir, dass das Personal nicht notwendigerweise an den neu angedachten Klinikstandort zieht oder pendelt. Abgewandertes Personal wechselt häufig die Tätigkeit, z.B. Hebammen gehen in die Freiberuflichkeit und stehen somit der Klinik ggf. nicht mehr zur Verfügung.“

In dieser Situation befindlich, haben wir folgende Forderungen an den Aufsichtsrat:
1. Sofortiger offizieller Beginn der Erstellung eines tragfähigen Konzeptes für die Übergangszeit bis zum Zentralneubau
2. Die zeitnahe Umsetzung der durch Herrn Ambrosy gemachten Zusage der Ausschreibung und Nachbesetzung der offenen Personalstellen und das Angebot der Wiedereinstellung an bereits abgewandertes Personal
3. Öffentliches Bekenntnis zum Klinikstandort Varel
4. Transparentes Vorgehen mit Einbeziehen der Bediensteten

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Bündnisses für das Krankenhaus Varel
Hilke Schauland

Wenn von verschiedenen Seiten gefordert wird, dass man endlich das "Defizit" abbauen wolle, dann gehört zur Wahrheit, da...
02/07/2025

Wenn von verschiedenen Seiten gefordert wird, dass man endlich das "Defizit" abbauen wolle, dann gehört zur Wahrheit, dass auch diesbezüglich Absprachen, Zusicherungen und Versprechen gebrochen wurden. Hieß es nicht ursprünglich, dass Varel seine "Innere" verliert und dafür sämtliche ambulanten OPs bekommt? Hohle Versprechungen. Nichts weiter. In Sanderbusch wurde entgegen der Zusagen (für die es ja auch ca. 2 Millionen Euro Fördergeld gab!) munter weiter ambulant operiert. Was haben eigentlich der Aufsichtsratsvorsitzende oder die Geschäftsführung getan? Hat man die Ärzteschaft wegen solcher "Spielchen" mal gefaltet? Nein. Hat man nicht. Man ließ sie einfach gewähren. (Die selben Ärzte fordern jetzt übrigens die kompromisslose Umsetzung der Sanierungs- und Fusionsgutachten!) Das ist Arbeitsverweigerung und Versagen auf höchster Führungsebene. Wenn man jetzt von anderen Ärzten hört, sie hätten angefragt, ob sie das OP-Zentrum mit nutzen könnten und keine Antwort von der Geschäftsführung bekommen, dann passt das ins Bild. Es ist höchst unredlich mit prognostizierten (sprich: ausgedachten) Fehlbeträgen die Zukunft des Standorts Varel kaputtzumachen und gleichzeitig Einnahmequellen (Miete für ambulantes operieren oder z.B. Belegbetten) auszuschlagen. Leuten, die so arbeiten, sollte man übrigens auf gar keinen Fall die Leitung eines Zentralklinikums anvertrauen. Sie wollen nicht nur nicht - sie können es auch nicht.

Damit eines klar ist: Wer die kompromisslose Umsetzung der Gutachten fordert, der gefährdet nicht nur die medizinische V...
01/07/2025

Damit eines klar ist: Wer die kompromisslose Umsetzung der Gutachten fordert, der gefährdet nicht nur die medizinische Versorgung in der "Region südliches Friesland" und der Wesermarsch, sondern nimmt auch den Abbau von Arbeitsplätzen in Kauf - nein, er WILL ihn. Denn genau das schlägt das Gutachten vor! Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und ihrer Familien. Wer von den politisch Verantwortlichen etwas anders behauptet, der hat das pwc-Gutachten nicht gelesen oder schlicht nicht verstanden.

Wem es ernsthaft um medizinische Qualität geht, der darf unser Fachkrankenhaus am 2. Juli nicht opfern!
30/06/2025

Wem es ernsthaft um medizinische Qualität geht, der darf unser Fachkrankenhaus am 2. Juli nicht opfern!

Der Klinikstandort Varel muss erhalten bleiben!Der gesamte Südkreis sowie die Region profitieren nicht nur in medizinisc...
12/06/2025

Der Klinikstandort Varel muss erhalten bleiben!

Der gesamte Südkreis sowie die Region profitieren nicht nur in medizinischer Hinsicht von einer fachlich hervorragenden Frauen- und Geburtsklinik, von unserem ambulanten OP-Zentrum und dem MVZ. Das St. Johannes-Hospital ist ebenso als Arbeitsplatz und Wirtschaftsfaktor von Bedeutung. Eine Abwicklung des Klinikstandortes Varel hätte auch schwerwiegende Folgen für den Wirtschaftsstandort Varel und die Region.

Aber auch für die Beschäftigten des Standorts Varel geht es um viel: Wenn am 2. Juli keine Entscheidung über eine Standortgarantie - zumindest bis zur Inbetriebnahme des „Zentralklinikums“ - getroffen wird, werden die Beschäftigten, unsere Schwestern, Pfleger, Hebammen, Ärzte und alle anderen in Unsicherheit gestürzt. Die Folge ist logisch: Jeder wird schnell zusehen, woanders „unterzukommen“ und die schleichende Aushöhlung – genau wie bei der Inneren und der Notaufnahme – geht weiter.

Wer sich mit den Beschäftigten unterhält, der hört und spürt: Das Team steht zu seinem, zu unserem Krankenhaus. Deshalb ist es auch nicht richtig, wenn der WMC Gutachter davon spricht, dass das Personal keine „Brot und Butter“-Versorgung betreiben und deshalb lieber in einem Zentralklinikum arbeiten wolle. Die Beschäftigten des St. Johannes-Hospitals sind zum großen Teil unsere Freunde, Bekannten und Nachbarn. Und sie verdienen dafür Respekt, Anerkennung und Solidarität. Und vor allem: Sicherheit.

Lasst uns morgen deutlich machen: Wir wollen Euch in Varel haben! Wir brauchen Euch! Wir sind Euch dankbar. Und: Wir stehen an Eurer Seite!

Kundgebung zum Erhalt des Vareler Krankenhauses: Morgen, Freitag, der 13. Juni, 16.00 bis 17.30 Uhr auf dem Schlossplatz Varel.

10/06/2025

Diese Woche steht ganz im Zeichen unseres Krankenhauses!

📌Heute um 18.00 Uhr findet eine Informationsveranstaltung des Landkreises im Jugend- und Vereinszentrum Weberei in Varel statt.

📌 Freitag, 13. Juni, treffen wir uns um 16.00 Uhr auf dem Schlossplatz zur Kundgebung für den Erhalt des Vareler Krankenhauses.

Und bestimmt wartet noch die eine oder andere Überraschung auf uns. Es wird spannend!

Eine Verlagerung des MVZ nach Sanderbusch hätte schwerwiegende Folgen: Beispielsweise ist die kinderärztliche Versorgung...
08/06/2025

Eine Verlagerung des MVZ nach Sanderbusch hätte schwerwiegende Folgen: Beispielsweise ist die kinderärztliche Versorgung in Varel ohnehin mehr als angespannt. Ebenso sieht es mit der gynäkologischen Grundversorgung aus. Unser MVZ, unsere Facharztpraxen müssen bleiben. Ohne Wenn und Aber.

Deshalb:
Am Dienstag, dem 10. Juni um 18 Uhr, Weberei Varel (Informationsveranstaltung)

und am Freitag, dem 13. Juni um 16 Uhr, Schlossplatz Varel (Kundgebung)

Unser ambulantes OP-Zentrum könnte die medizinische Versorgung im Südkreis und in der Umgebung weiter stärken: Schließli...
06/06/2025

Unser ambulantes OP-Zentrum könnte die medizinische Versorgung im Südkreis und in der Umgebung weiter stärken: Schließlich könnte die Infrastruktur auch an Operateure außerhalb des St. Johannes "vermietet" werden. Das bedeutet, dass nicht nur der Qualitätsstandard dieser Operationen weiter gesteigert werden könnte, sondern auch die Auslastung und damit die Wirtschaftlichkeit. Ein Gewinn für alle.

Deshalb: Nächsten Freitag auf die Straße!

Adresse

Varel
26316

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