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🦠 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da!Pflegereform, Antibiotikaresistenz, Schnelldiagnostik und ein echtes Aha-Erlebn...
28/05/2026

🦠 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da!

Pflegereform, Antibiotikaresistenz, Schnelldiagnostik und ein echtes Aha-Erlebnis aus dem OP: Diese Ausgabe hat es in sich.

Das erwartet dich:

🏠 Die geplante Pflegereform könnte den Infektionsschutz in der häuslichen Versorgung gefährden. Der BVMed schlägt Alarm – 6,1 Milliarden Euro jährlich kostet schon jetzt die Behandlung hygieneassoziierter Krankenhausaufenthalte aus dem Pflegebereich. Ein zweckgebundener Anspruch auf Pflegehilfsmittel muss erhalten bleiben.

💊 Antibiotikaresistenz im Fokus – Das Bundesgesundheitsblatt widmet seine Mai-Ausgabe dem Schwerpunkt „Antibiotikaresistenz – eine unendliche Geschichte?". Plus: Eine Mayo-Clinic-Studie zeigt, wie ambulante Stewardship-Programme die Verordnungskultur nachhaltig verändern.

⏱️ Schnelldiagnostik bei Sepsis lohnt sich – Eine internationale Studie aus sieben Ländern belegt: Schnelle Identifikations- und Empfindlichkeitstests verhindern Sepsisfälle, sparen Leben und reduzieren Kosten in Millionenhöhe.

🔧 Instrumentenfehler im OP – 26 % aller Eingriffe sind betroffen, 88,6 % der Fehler entstehen bei der visuellen Kontrolle. Die Lösung? Klare Verantwortlichkeiten, Schulung und ggf. KI-gestützte Inspektion. Ein aktueller Fall mit einem nicht korrekt zerlegten Schraubendreher zeigt, wie kritisch das Thema ist.

🏆 Anke Carter-Innovationspreis 2026 – Die e.V. sucht innovative Köpfe aus der Medizinprodukteaufbereitung. 2.000 Euro Preisgeld + kostenfreie Kongressteilnahme. Deadline: 31. Mai 2026.

🔬 Endokavitäre Ultraschallsonden – Das DEGEA-Webinar zur neuen KRINKO-Empfehlung zeigt: 57 % der untersuchten Kliniken hatten makroskopische Kontaminationen. Standardisierung ist dringend nötig.

🐄 Brucellose im One-Health-Kontext – Über 2 Millionen Neuinfektionen weltweit pro Jahr – die Übersichtsarbeit zeigt, warum koordinierte Maßnahmen zwischen Veterinär- und Humanmedizin unverzichtbar sind.

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🦠 Die neue Ausgabe von Hygiene & Medizin ist da – und liefert dir wieder geballtes Praxiswissen rund um Hygiene, Mikrobi...
19/05/2026

🦠 Die neue Ausgabe von Hygiene & Medizin ist da – und liefert dir wieder geballtes Praxiswissen rund um Hygiene, Mikrobiologie und Aufbereitung.

Das erwartet dich:

🧂 Salzspielplätze – harmlos oder Hygienerisiko? Geschlossene Räume, viele Kinder mit Atemwegsinfekten, vernebelte Salzlösungen: Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt zeigt in einem neuen Merkblatt, worauf Betreiber achten müssen – von bis Verneblerhygiene.

✂️ Trichophyton tonsurans in – Die KPH im VAH hat untersucht, wie gut sich Scheren und Haarschneidemaschinen wirklich desinfizieren lassen. Spoiler: Da ist noch viel Luft nach oben – bei Herstellern, Gerätedesign und der eingesetzten Chemie.

🧴 in Kitas – Welches Wirkspektrum ist wirklich nötig? Die KPH antwortet auf eine konkrete Anfrage aus dem Gesundheitsamt.

💧 Vorgetränkte – Dr. Knieler hat die Reichweite untersucht. Sein klares Fazit: Je höher der Tränkungsgrad, desto besser die Benetzung. Ein zu dünner Flüssigkeitsfilm reicht für eine sichere Wischdesinfektion nicht aus.

🧬 Carbapenem-resistente gramnegative Stäbchen aerogen? Eine spannende Studie aus dem Journal of Hospital Infection, kommentiert von Prof. Trautmann: Nach Entlassung betroffener Patienten gilt – wirklich ALLE Flächen sorgfältig wischdesinfizieren, auch die entlegenen Nischen.

🎤 Plus: Bericht vom 11. Symposium „Aktuelle Krankenhaushygiene" in Herne.

📩 Du willst die ganze Ausgabe? Hol sie dir im Shop 👉 https://shop.mhp-verlag.de/zeitschriften/hygienemanagement/einzelne-ausgaben/575/hygiene-medizin-05/2026?number=hm202605 oder direkt in der App in deinem Digitalabo: 📱https://deeplinks-production.pressmatrix.com/s/JpgtUJsGn6Y

🚢 Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff – drei Todesfälle, darunter eine Person aus Deutschland.⚠️ Auf einem Kreuzfah...
15/05/2026

🚢 Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff – drei Todesfälle, darunter eine Person aus Deutschland.

⚠️ Auf einem Kreuzfahrtschiff, das Anfang April 2026 in Südargentinien gestartet ist, kam es zu einem Ausbruch mit Andesviren – einer besonders gefährlichen Hantavirus-Spezies aus Südamerika. Drei Personen sind verstorben. Die Passagiere haben das Schiff inzwischen auf Teneriffa verlassen und werden unter besonderen Schutzvorkehrungen in ihre Heimatländer gebracht.

🦠 Was sind Hantaviren? Hantaviren sind behüllte RNA-Viren, die weltweit vorkommen und primär über Ausscheidungen (Speichel, Urin, Kot) von Nagetieren übertragen werden – vor allem durch Inhalation virushaltiger Aerosole. In Deutschland dominieren mildere Verläufe mit Nierenbeteiligung (v. a. Puumalavirus). Die südamerikanischen Andesviren hingegen können ein schweres kardiopulmonales Syndrom (HPS/HCPS) mit rascher Verschlechterung und einer Letalität von 25–40 % auslösen.

⚡ Der entscheidende Unterschied: Bei Andesviren ist – anders als bei den in Europa und Asien verbreiteten Typen – in seltenen Fällen eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung bei engem Kontakt möglich. Genau deshalb werden die nach Deutschland zurückgekehrten Passagiere in Quarantäne genommen und engmaschig auf Symptome überwacht (u. a. tägliche Temperaturmessung).

🏥 Was bedeutet das für Kliniken und Praxen?
– Die Inkubationszeit beträgt typischerweise 2–4 Wochen, kann aber bis zu 60 Tage dauern
– Symptome: abruptes hohes Fieber, Übelkeit, Myalgien, Schwäche, im Verlauf Husten, Tachy- und Dyspnoe bis hin zum ARDS
– Es gibt weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische antivirale Therapie
– die Behandlung erfolgt symptomatisch, ggf. intensivmedizinisch
– Die STAKOB-Zentren mit Sonderisolierstationen stehen bei Erkrankungsfällen bereit

🛡️ Hygienemaßnahmen bei Verdacht:
– Atemschutzmasken und Handschuhe bei Kontakt mit potenziell kontaminiertem Material
– Staubentwicklung in kontaminierten Bereichen durch Befeuchten vermeiden
– Kontaminierte Flächen und Materialien vor der Entsorgung mit Reinigungsmittel benetzen
– Bei Andesvirus-Verdacht: strikte Isolationsmaßnahmen aufgrund der möglichen Mensch-zu-Mensch-Übertragung

ℹ️ Das ECDC schätzt das Risiko für die Allgemeinbevölkerung im EU-/EWR-Raum als sehr gering ein. Weitere Informationen: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/H/Hantavirus/Hanta_Kreuzfahrtschiff_2026.html

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Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – mit allem, was du in Hygiene und Aufbereitung jetzt auf dem Schirm haben sollte...
14/05/2026

Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – mit allem, was du in Hygiene und Aufbereitung jetzt auf dem Schirm haben solltest:

Das erwartet dich in der aktuellen Ausgabe:

🚢 Hantavirus im Fokus: Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff mit der gefährlicheren Andes-Variante – drei Todesfälle, Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich.

🏥 DGKH-Arbeitsgruppe Hygieneüberwachung: Risikoadaptierte Empfehlungen für Gesundheitsämter, Start mit stationären Pflegeeinrichtungen.

📊 BVMed-Strategie: 700.000 nosokomiale Infektionen jährlich, 20.000 Todesfälle – aber ein Drittel wäre vermeidbar durch bessere IPC-Maßnahmen.

🧪 Neue Testmethode: Simulierte Anwendungstests für Flächendesinfektionsmittel bilden die Praxis endlich realistischer ab.

STERI-Update inklusive:
⚙️ DGKH-Kongress: Qualitätsprobleme bei Endoskop-Aufbereitung aufgedeckt
🩸 Neue Erkenntnisse: Wie Trocknungszeit von Blut die Reinigung beeinflusst
🧪 PFAS-Beschränkung: SEAC-Konsultation läuft noch bis 25. Mai

📬 Den aktuellen HYGIENE_letter + STERI bekommst du direkt nach deiner Anmeldung in dein E-Mail-Postfach: https://shop.mhp-verlag.de/anmeldung-hygiene-letter-facebook

🐇 Tularämie – die „Hasenpest" ist auf dem Vormarsch: Das RKI hat seinen Ratgeber aktualisiert.⚠️ In Deutschland steigen ...
12/05/2026

🐇 Tularämie – die „Hasenpest" ist auf dem Vormarsch: Das RKI hat seinen Ratgeber aktualisiert.

⚠️ In Deutschland steigen die Fallzahlen der Tularämie kontinuierlich an – seit 2020 wurden jährlich zwischen 65 und 214 Fälle gemeldet. Die meisten Infektionen treten zwischen Juni und Oktober auf. Der Erreger Francisella tularensis ist hochinfektiös: Bereits ca. 10 Erreger reichen für eine pulmonale Infektion aus!

🔬 Was du über den Erreger wissen solltest:
– F. tularensis ist ein gramnegativer, intrazellulärer Coccobacillus
– Er ist in der Umwelt extrem widerstandsfähig, besonders bei niedrigen Temperaturen
– Hauptreservoir in Deutschland: der Feldhase
– Übertragung u. a. durch Kontakt mit infizierten Tieren, Zeckenstiche, kontaminiertes Wasser oder Aerosole
– Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nicht bekannt, aber nicht sicher auszuschließen

🏥 Das ist für deinen Klinikalltag relevant:
– Das klinische Bild ist unspezifisch
– Fieber, Lymphknotenschwellungen, Ulzerationen
– und wird leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt (z. B. Katzenkratzkrankheit, Q-Fieber, Mykobakteriosen)
– Frühzeitige Diagnose ist entscheidend: Ein verzögerter Therapiebeginn führt zu prolongierten Verläufen
– Verdacht auf Tularämie immer dem Labor mitteilen – hohe Laborinfektionsgefahr!

💊 Therapie – wichtig zu wissen:
– Wirksam: Aminoglycoside (Gentamicin), Fluorchinolone (Ciprofloxacin) und Tetracycline (Doxycyclin)
– Unwirksam: Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme und Sulfonamide
– Vor Ausschluss von Resistenzen keine Makrolide einsetzen

🧤 Hygienemaßnahmen bei stationärer Behandlung:
– Basishygiene gemäß KRINKO-Empfehlung beachten
– Händehygiene konsequent durchführen
– Zur Flächendesinfektion: bakterizide Desinfektionsmittel mit Wirkungsbereich A (RKI-Liste oder VAH-Liste) verwenden
– Personal über Infektionsgefahr durch Blutspritzer und Wundsekret informieren
– Kontaminiertes Material fachgerecht entsorgen

📖 Den vollständigen aktualisierten RKI-Ratgeber findest du im Epidemiologischen Bulletin 16/2026 sowie unter https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/T/Tularaemie/Tularaemie.html?nn=16777040

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06/05/2026

🖐️ Am 5. Mai war Welttag der Händehygiene – das diesjährige WHO-Motto: „Action saves lives."

🦠 Seit 18 Jahren erinnert die WHO-Kampagne SAVE LIVES: Clean Your Hands daran, dass nosokomiale Infektionen (HAI) eine tägliche Bedrohung für Patient:innen in jeder Klinik und Praxis darstellen – auch während gesundheitlicher Notlagen. Ein großer Teil dieser vermeidbaren Infektionen ließe sich durch konsequente Händehygiene und Infektionsprävention (IPC) verhindern.

✋ Das Datum 5.5. steht symbolisch für die fünf Finger jeder Hand – und für die 5 Momente der Händedesinfektion:
1️⃣ Vor Patientenkontakt
2️⃣ Vor aseptischen Tätigkeiten
3️⃣ Nach Kontakt mit potenziell infektiösem Material
4️⃣ Nach Patientenkontakt
5️⃣ Nach Kontakt mit der direkten Patientenumgebung

📊 Die WHO fordert: Bis 2026 soll in allen Referenzkrankenhäusern ein Monitoring der Händehygiene-Compliance mit Feedback etabliert sein. Länder sollen den WHO IPC Global Action Plan umsetzen, um schrittweise die Zielvorgaben bis 2030 zu erreichen.

💡 Der BVMed betont zudem: Ethanolhaltige Händedesinfektionsmittel sind unverzichtbar für eine wirksame Infektionsprävention. Ethanol wirkt besonders effektiv gegen Bakterien und Viren – auch gegen unbehüllte Viren wie Adeno- und Polioviren. Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat im Februar 2026 empfohlen, Ethanol als Wirkstoff für Hand- und Allgemeindesinfektionsmittel zu genehmigen. Die Verfügbarkeit muss gesichert bleiben.

🔗 Mehr Infos auf der WHO-Kampagnenseite: https://www.who.int/campaigns/world-hand-hygiene-day/2026

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🏥Der 18. Kongress der  Deutsche Gesellschaft für Allgemeine und Krankenhaus-Hygiene e.V.  in Berlin ist gestartet – mit ...
27/04/2026

🏥Der 18. Kongress der Deutsche Gesellschaft für Allgemeine und Krankenhaus-Hygiene e.V. in Berlin ist gestartet – mit über 1.000 Teilnehmenden!

Das Kongressmotto trifft den Nerv der Zeit:
„Alles negativ? Management multiresistenter gramnegativer Erreger und anderer Herausforderungen"

Die Erfolge bei der MRSA-Bekämpfung sind beeindruckend – die Raten liegen mittlerweile auf dem Niveau der frühen 90er-Jahre. Doch diese Strategien auf multiresistente gramnegative Erreger (MRGN) zu übertragen, erweist sich als deutlich komplexer. Genau hier setzt der Kongress an.

Was erwartet die Teilnehmenden vom 26.–29. April?

✅ Keynotes, Workshops und interprofessioneller Austausch
✅ Praxisnahe Impulse für die Umsetzung in der eigenen Einrichtung
✅ Prä-Workshop zu ÖGD und Klinikhygiene
✅ Networking mit über 1.000 Fachkolleginnen und -kollegen

Kongresspräsident Prof. em. Dr. med. Dr. h.c. Martin Exner betont: Im Zeitalter von Krankenhausreform, Mittelverknappung und Krisen sei es umso wichtiger aufzuzeigen, was durch strukturierte Hygiene erreicht werden kann.

📢 NEU: Das Abstractheft ist jetzt verfügbar! Alle Abstracts der Vorträge und Poster findest du im Supplementheft der HYGIENE & MEDIZIN.
👉 Jetzt reinschauen: https://deeplinks-production.pressmatrix.com/s/_SCEXV_d-as

🔗 Alle Infos zum Kongress: https://kongress.krankenhaushygiene.de

Bist du vor Ort in Berlin? Welche Themen stehen für dich im Fokus? Teile deine Eindrücke in den Kommentaren! 👇

Alle News aus der Welt der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention – auch vom DGKH-Kongress – kannst du im kostenlosen HYGIENE_letter+STERI nachlesen. Jetzt anmelden: 👉 https://shop.mhp-verlag.de/anmeldung-hygiene-letter-facebook

🦠 Gute Nachrichten im Kampf gegen multiresistente Erreger: Ein neuer Schnelltest soll die Diagnostik von VRE künftig deu...
17/04/2026

🦠 Gute Nachrichten im Kampf gegen multiresistente Erreger: Ein neuer Schnelltest soll die Diagnostik von VRE künftig deutlich verbessern.

⚠️ Vancomycin-resistente Enterococcus faecium (VRE) gehören zu den besonders besorgniserregenden Problemkeimen im Krankenhaus. Die Resistenz beruht auf den Enzymkomplexen VanA oder VanB, die Vancomycin unwirksam machen. Das Problem: VanB wird in gängigen Empfindlichkeitstests oft nicht zuverlässig erkannt – mit fatalen Folgen für die Therapie und weitere Ausbreitung.

🔬 Die Lösung in Sicht:
– Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) entwickeln einen Antikörper-basierten VRE-Schnelltest
– Der Test weist beide Resistenzmechanismen (VanA und VanB) zuverlässig nach
– Unkomplizierte Integration in den diagnostischen Alltag geplant
– Vereinfachte, sichere und kostengünstigere Diagnostik

💡 Für euren Klinikalltag bedeutet das:
Schnellere und präzisere Diagnostik bei VRE-Verdacht → gezieltere Therapie → bessere Eindämmung der Erregerausbreitung

👏 Das Team kann bereits auf Erfolge verweisen: Zwei Schnelltests zur Detektion Carbapenemase-resistenter Acinetobacter baumannii wurden bereits zur Marktreife gebracht.

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Fortschritt in der VRE-Diagnostik: Neuer Schnelltest identifiziert VanA/VanB zuverlässig und unterstützt gezielte Antibiotikatherapie.

🦠 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da:Desinfektionsmittel-Resistenz, Dengue-Echtzeitdaten und Phagen, die Biofilme kn...
16/04/2026

🦠 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da:

Desinfektionsmittel-Resistenz, Dengue-Echtzeitdaten und Phagen, die Biofilme knacken: Diese Ausgabe bringt dir geballtes Wissen für Hygiene und Aufbereitung. 👇

🧫 Desinfektionsmittel-Resistenz neu gedacht – Der VAH stellt ein neues Bewertungskonzept vor: die „Replication Capacity After Use" (RCAU). Gute Nachricht: Unter korrekten Anwendungsbedingungen wurden bisher keine kritischen Ausfälle nachgewiesen. Trotzdem ein Thema, das du auf dem Schirm haben solltest.

🌍 Globales Dengue-Frühwarnsystem – Echtzeit-Daten aus 88 Ländern, über 14 Mio. Fälle allein 2024. Das neue Global Dengue Observatory macht Risikobewertung endlich greifbar.

🦠 Phagen + Antibiotika = Biofilm-Killer – Eine neue Studie zeigt: Bakteriophagen brechen Biofilme auf Implantaten auf und machen sogar resistente Keime wieder angreifbar. Erstmals in Echtzeit per Lichtblattmikroskopie sichtbar gemacht!

🔬 STERI-Update:
– IHEEM-Leitfaden zur Endoskop-Trocknung
– Österreichisches Positionspapier warnt vor vH₂O₂-Sterilisation bei kritischen Medizinprodukten
– Warum Medizinkabel ein unterschätztes Hygiene-Risiko sind

🎙️ Podcast-Tipp: „Inhouse-Sterilisation neu gedacht"

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Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da! 🧫 Tuberkulose-Surveillance, Reserveantibiotika, KI in der Medizin und ein massiv...
07/04/2026

Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da! 🧫 Tuberkulose-Surveillance, Reserveantibiotika, KI in der Medizin und ein massiver Cyberangriff auf einen Medizintechnik-Riesen – diese Ausgabe hat es in sich.

Was dich erwartet:

🦠 Tuberkulose bleibt aktuell – 4.391 gemeldete Fälle in Deutschland (2024). Die Integrierte Molekulare Surveillance verknüpft Genomsequenzierung mit Meldedaten, um Übertragungsketten schneller aufzudecken. Dazu gibt's eine neue S3-Leitlinie zur TB-Prävention bei neu zugewanderten Menschen.

💊 Neue S3-Leitlinie zu Reserveantibiotika – Die 14 Fachgesellschaften haben gemeinsam Empfehlungen für die Therapie schwerer Infektionen durch Carbapenem-resistente Enterobacterales, Pseudomonas aeruginosa, Acinetobacter baumannii, MRSA und VRE erarbeitet. Kernbotschaft: Ohne qualifizierte mikrobiologische Diagnostik geht nichts.

🤖 KI gegen den Leitlinien-Dschungel – Die Charité koordiniert das EU-Projekt GUIDE-AI: KI-basierte Assistenten sollen Therapien automatisch mit Leitlinien abgleichen. Medizinisches Wissen verdoppelt sich alle 73 Tage – da kann Unterstützung nicht schaden.

🏆 Hygiene-Preis 2026 für die EFFECT-Studie: Tägliche Octenidin-Ganzkörperwaschung senkt Bakteriämien auf Intensivstationen um 17 %. Die Hygieia-Medaille ging an Dr. Jürgen Gebel für seine Arbeit an Desinfektionsmittel-Teststandards.

🚰 P. aeruginosa-Ausbruch gestoppt – Nicht durch Siphon-Austausch, sondern durch temporäre Blockade und Desinfektion. Neun Patienten waren betroffen, einfacher Austausch half nicht – nach drei Tagen war der neue Siphon wieder besiedelt.

STERI-Themen:

🔦 UV-C Desinfektion mit nachgewiesener viruzider Wirksamkeit nach EN 14476 – über 4 Log-Stufen Reduktion in 60 Sekunden. Eine schnelle Alternative für semi-kritische Medizinprodukte.

💻 Cyberangriff auf Stryker – Hackergruppe Handala will über 200.000 Systeme zerstört haben. Büros in 79 Ländern heruntergefahren, 50 TB Daten gestohlen. IT-Sicherheit in der Medizintechnik ist kein Nice-to-have.

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🌜Nachtarbeit in Deutschland – das Gesundheitswesen mittendrin.Knapp jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet z...
02/04/2026

🌜Nachtarbeit in Deutschland – das Gesundheitswesen mittendrin.

Knapp jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland arbeitet zumindest gelegentlich nachts – zwischen 23 und 6 Uhr. Im Gesundheitswesen liegt der Anteil sogar bei 17,6 %. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dem Mikrozensus 2024.

Was die Zahlen noch verraten:

✈️ Luftfahrt und Sicherheitsdienste führen das Ranking an – mit über 40 % Nachtarbeit-Anteil. Auch Metallerzeugung (31,1 %), Logistik (18,6 %) und Gastronomie (13,9 %) liegen über dem Durchschnitt.

👨‍⚕️ Männer arbeiten fast doppelt so häufig nachts wie Frauen (11,7 % vs. 6,5 %).

🧑‍🎓 Jüngere Beschäftigte (bis 34 Jahre: 10,6 %) sind häufiger in Nachtschichten eingeteilt als Kolleginnen und Kollegen über 55 (7,4 %).

⏰ Und die Zeitumstellung? Für die meisten nur eine Stunde mehr oder weniger Schlaf – für Nachtschichtler eine Stunde mehr oder weniger Arbeit.

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