25/11/2025
Liebes Forum,
ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll mit meinen Sorgen. Deswegen stelle ich mich vielleicht erst kurz vor:
ich bin 62, bin seit fast vierzig Jahren glücklich verheiratet, wir wohnen bei Hannover, haben zwei wunderbare Töchter und ich arbeite in einer Bank und möchte dies eigentlich auch gerne noch mindestens so lange tun, bis beide Kinder mit dem Studium fertig sind (also wenigstens noch 5 Jahre).
Was mich dabei ein bisschen aus der Bahn geworfen hat war mein Hausarzt, der mir letzten Freitag mitteilte, dass ich einen deutlich zu hohen PSA Wert (4,462ug/ml) habe und nach der Sonographie (er fand eine vergrößerte Prostata und zwei auffällige Lymphknoten) gab er mir sogleich eine Einweisung ins nächste AKH (darf ich den Namen des AKH hier eigentlich nennen?) in die Urologie.
Ich bin ihm sehr dankbar, dass er alles für mich so kurzfristig organisiert hat und so war ich dann gestern zur Vorstellung dort.
Bevor ich mit dem AKH fortfahre:
eine Woche zuvor war ich erstmalig beim Hausarzt, weil ich seit mehreren Wochen Rückschmerzen im Beckenbereich habe. Keine Seltenheit, meine Bandscheiben sind schon seit Ewigkeiten anfällig aber diesmal war das anders. Der Rücken tat nur weh, wenn ich irgendwo aufstand (Bett, Sessel etc.) und dann aber mit ziemlichen Bauchkrämpfen verbunden. Es gab noch ein paar andere Auffälligkeiten wie starke Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und Verstopfung (weiß ja nicht, wie detailliert ich das hier schreiben darf, also bremst mich gerne wieder ein in meinem Eifer).
Der Doc hat mich vorher zum MRT geschickt (wo man mich schon kannte von einer GIST-Erkrankung des Magens - vor 14 Jahren und kuriert) sowie den ständigen Rückenproblemen.
Das aktuelle MRT spricht von 19 pathologischen Signalminderungen des Knochenmarks (es werden Metastasen oder eine hämatologische Erkrankung vermutet).
Im Krankenhaus wurde ich gestern kurz untersucht (Blut für PSA, Herzschreiber, Tastkontrolle Hoden und Prostata (welche auf mein Nachfragen vom Urologen als verhärtet angegeben wurde) und dann die Biopsie-Vorgespräche mit dem Urologen und Anästhesisten. Der Biopsie-Termin ist nächsten Dienstag.
Nächsten Montag habe ich vor der Biopsie noch eine Skelettszintigraphie und dann ist hoffentlich alles beisammen für einen validen Befund.
Weshalb ich jetzt schon schreibe:
Ich habe das Gefühl, zu platzen, wenn ich meiner tiefen Verunsicherung und Angst vor dem, was jetzt wahrscheinlich auf mich zukommt, keinen Raum gebe. Und meiner tapferen Frau kann ich nichts mehr zusätzlich aufbürden, sie ist genauso verunsichert und ängstlich und deshalb versuche ich eher sie ein bisschen zu erleichtern und zumindest von den scheinbaren „Fakten“ von Doc Google fernzuhalten. Reicht, wenn ich mich damit völlig kirre gelesen habe.
Ihr seid eine Community, die fürsorglich und empathisch miteinander umgeht und ich habe das Gefühl, hier Rat und Hilfe zu finden, die ich weder bei den Ärzten noch im Verwandten- und Freundeskreis finden kann.
Ihr habt vieles von dem, was wir gerade durchmachen, bereits hinter Euch und habt vielleicht Tipps und Strategien, wie man die Schockstarre und Hilflosigkeit durchbrechen und etwas aktiver ins eigene „Gesundheitsmanagement“ einsteigen kann.
Bin heute von der Assistentin des Chefurologen des AKH ###XX beispielsweise gefragt worden, ob sie den Befund der Biopsie an meinen Urologen schicken soll zur Nachbesprechung – ich habe nicht mal einen Urologen
Ich glaube, nachdem ich mich jetzt drei Tage lang beim Googlen der drohenden Erkrankung (gegen den ausdrücklichen Rat meines Hausarztes) völlig wahnsinnig gemacht habe, war es bestimmt der bessere Weg, mich hierher zu wenden und zu öffnen.
Hoffentlich war das Geschreibsel noch halbwegs zumutbar.
Danke fürs Lesen und viele Grüße aus der Südheide,
Winny
Hallo Winny,
das fachliche Antworten überlasse ich hier mal der Community und den alten Hasen, ich habe meine Diagnose auch erst seit ca. 3 Monaten und maße mir da nichts an.
Ich kann dir aber nachfühlen, wie dir das beim erstmaligen völlig unerwarteten konfrontiert werden ergeht. Und bei mir war es zudem so, dass die Zeit bis zur Diagnostik (Biopsie, PSMA PET/CT und MRT, weiß nicht was bei dir alles so angedacht ist) echt furchtbar war, die Zeit ab der Diagnose bis es dann mal mit einer Therapie losging umso schlimmer, dieses warten. Man kann auch hier nur Schritt für Schritt gehen und muss eben viel abwarten, Diagnostik, Therapieoption, Therapie, Diagnostik....usw....
Im Nachhinein kann ich dich insofern vielleicht beruhigen dass es hier a) nicht auf Wochen ankommt und b) im Bereich Prostatakrebs aufgrund der unglaublichen Masse an betroffenen entsprechend viel Kohle in der Forschung, viele auch neue Therapien, Medikamente, Verfahren zur Verfügung stehen.
Mein Hausarzt sagte zu mir "ja ist doof, aber wenn ich mir einen Krebs aussuchen müsste wäre es Prostatakrebs, weil der halt sehr sehr sehr lahm ist".
Aber sich einen guten Urologen oder direkt ein Zentrum für Prostatakrebs zu suchen ist sicher sinnvoll. Das wäre der erste Schritt.
Ansonsten würde ich mich an Deiner Stell erstmal mit nichts anderem als mit Diagnostik (MRT, PETC, Biopsie) befassen. Vorher macht man sich mit weitergehendem nur kirre.
Der Ratgeber 'Basiswissen' https://prostatakrebs-diskussionsforum.de/links hier ist da echt gut.
Wünsch dir alles Gute!
Hallo Marco,
vielen Dank für den freundlichen Empfang und die tröstlichen Worte. Ich bin froh, auf einen anderen Rookie zu treffen und dass nicht alles so furchtbar eilig ist, wie es sich mir derzeit aufdrängt. Es ist wohl tatsächlich eher die ereignislose zeit bis endlich alle Fakten zusammen sind damit eine Tumorkonferenz über einen Therapievorschlag beraten kann. Ich hoffe, Du hast Deine Therapie mittlerweile anfangen können und kommst gut damit zurecht.
Ich glaub, ich mag Deinen Hausarzt :-).
Und mit dem riesigen Basiswissen Almanach habe ich auch angefangen.
Liebe Grüße,
Winny
Prostatakrebs - Erfahrungsberichte
Der PSA Wert ist mit 4,462 nicht deutlich zu hoch, sondern leicht erhöht. Ab einem Wert von 4,0 sollte man sich näher auf Prostatakrebs untersuchen lassen. Wie der Arzt mit Sonographie befallene Lymphknoten entdeckt haben will, ist mir unverständlich. Dazu braucht man ein MRT oder CT. Eine Skelettszintigraphie wird man in der Regel bei einem so niedrigen PSA Wert noch nicht machen. Ich denke man macht das erst ab einem PSA Wert von 10,0.
Lass dir den Biopsiebefund zusenden. Dann kannst du uns nach der Beurteilung fragen Du kannst ihn auch zu dem Urologen deiner Wahl mitnehmen. Der liest den oft erst, während du im Wartezimmer sitzt. Er wird den Befund schon nach einem kurzem Blick darauf mit dir besprechen können. Übrigens, drei von vier Biopsien finden keinen Prostatakrebs.
Treten die Knochenschmerzen bevorzugt nachts auf und sind bewegungsunabhängig ? Wenn nein, kann ich dir Entwarnung geben, vor allem bei dem niedrigen PSA-Wert. Gewißheit wird die Knochenszinto geben. Wichtig ist, einen guten Urologen zu finden, die Hausärzte sind damit überfordert.
danke für Deine Rückmeldung. ich habe tatsächlich gar keine Rückschmerzen, solange ich in einer festen Position verbleibe (Seite, Rücken oder Bauch im Bett). Mittlerweile ist nicht mal das Aufstehen mehr so schmerzhaft wie zu Anfang, muss wohl unterbewusst eine Strategie entwickelt haben um Schmerzen zu vermeiden.
Also nicht so dramatisch, eher lästig. Ich habe heute sogar wieder mit leichtem Sport angefangen (30 min Crosstrainer in leichter Einstellung) und habe keine Einschränkung danach verspürt.
Der wichtigste Punkt für mich ist wirklich, das ich einen guten Spezialisten der Urologie finde, ich weiss nur nicht recht, wie ich das anfangen soll. Gibt es hier im Forum eine Stelle mit empfehlungen für Ärzte in meiner Region (Hannover)?
Genauso Sorge macht mir, dass ich von meinem Hausarzt ins nächstgelegene AKH verwiesen wurde und sehr wenig über diese Krankenhaus weiss. Es findet sich auf seiner Homepage zwar ein verweis darauf, Prostatakarzinomzentrum zu sein aber was hinter dieser Zertifizierung steckt kann man leider nirgends dort lesen.
Und mich plagt die Angst, den Empfehlungen der Tumorkonferenz "ausgeliefert" zu sein. Besteht die Möglichkeit, sich von Ihnen den befunde und Therapieansätze geben zu lassen und diese hier zur Diskussion zu stellen?
Das sind gerade die Dinge, die mich viel zu stark beschäftigen (wie Marco schon gesagt hat).
Bin froh, dass ich bis zum Rest der Woche endlich wieder arbeiten gehe, das wird mich ablenken.
Liebe Grüße,
Winny
Der PSA Wert ist mit 4,462 nicht deutlich zu hoch, sondern leicht erhöht. Ab einem Wert von 4,0 sollte man sich näher auf Prostatakrebs untersuchen lassen. Wie der Arzt mit Sonographie befallene Lymphknoten entdeckt haben will, ist mir unverständlich. Dazu braucht man ein MRT oder CT. Eine Skelettszintigraphie wird man in der Regel bei einem so niedrigen PSA Wert noch nicht machen. Ich denke man macht das erst ab einem PSA Wert von 10,0.
Lass dir den Biopsiebefund zusenden. Dann kannst du uns nach der Beurteilung fragen Du kannst ihn auch zu dem Urologen deiner Wahl mitnehmen. Der liest den oft erst, während du im Wartezimmer sitzt. Er wird den Befund schon nach einem kurzem Blick darauf mit dir besprechen können. Übrigens, drei von vier Biopsien finden keinen Prostatakrebs.
Hallo Georg,
Danke Dir für beruhigenden Worte und deine Einschätzung zu meinem PSA Wert (der auf dem Laborbefund übrigens in ug pro Liter angegeben war und aufgund seiner schieren Höhen überall für Panikreaktionen gesorgt hat):
image.png
Ich hoffe nur, dass ich ihn richtig umgerechnet habe
Aber er hat dazu geführt, dass mein Hausarzt mir unabhängig von der Klinik einen Termin in der Nuklearmedizin in Langenhagen besorgt hat. Das skelettszinti steht also.
Weiss allerdings nicht, ob die Klinik dies zur Kenntnis nimmt, der Urologe dort hat sich den MRT Befund von letztem Mittwoch auch nicht angeschaut. Und darin war die Rede von 19 möglichen Metastasen:
image.png
Und mein Hausarzt meint, das dies auch zu dem sehr hohen Wert von 522 bei der alkalischen Phosphatase passen würde.
Liebe Grüße,
Winny
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Prostatakrebs - Erfahrungsberichte (myprostate.eu)
urosport
urosport
Benutzer
Dabei seit: 17.01.2022 Beiträge: 1812
#9
19.11.2024, 19:55
Hi Winny,
ja, den Spruch kenne ich auch "Wenn schon Krebs dann Prostatakrebe...." das spielt auf die Langsamkeit seines Wachstums an. Hast du ein PSA-Historie, dann könnte man einen Rückschluss auf seine Aggresivität stellen. Die verhärtete Prostata wird durch die Biopsie abgeklärt, deine Rückenschmerzen und die Fehler in der Signalgebung müssen noch geklärt werden. Auf einem mp MRT sollten Tumore erkennbar sein und die Biopsie könnte dann zielgerichtet erfolgen - das würde die Aussagefähigkeit der Biopsie erhöhen. Gut, für dein mentales Befinden, dass du relativ kurzfristige Untersuchungstermine erhalten hast.
Deine Dr. Google Nachforschungen kann jeder von uns nachvollziehen, warum sollte man so wichtige Entscheidungen ohne Information treffen und du must ja vor dem Arztgespräch dich schon informier haben, sonst kommst du ja nicht aus dem Monolog in den Dialog mit deinem Arzt. Nur, was wenig bringt ist, die komplette Krankheit zu googeln, da wirst du von der Informationsfülle erschlagen. Es gibt auch einige Alternativen, die stellen sich gar nicht für dich, dann macht es wenig Sinn sich in diesen Beschreibungen zu verlieren. Ich habe mir dann angewöhnt, immer nur das nächste Kapitel der Krankheit zu recherchieren.
Dass du den Weg so früh in dieses Forum gefunden hast, ist schon mal gut, und auch einen Teil deiner Fragen und Nöte hier zu kommunizieren. Auch ich wollte das mentale Befinden meiner Frau nicht über Gebühr strapazieren.
Dir alles Gute,
Karl
W.Rellok
W.Rellok
Benutzer
Dabei seit: 08.06.2012 Beiträge: 803
#10
19.11.2024, 20:14
Lieber Winny,
Der Doc hat mich vorher zum MRT geschickt (wo man mich schon kannte von einer GIST-Erkrankung des Magens - vor 14 Jahren und kuriert) sowie den ständigen Rückenproblemen.
Zur Frage GIST-Erkrankung
- Anamnese
- Familienmitglieder
- Untersuchungen Histoligie
- Untersuchung Mutationen
- welche Therapie „kuriert“
Winfried
Stefan_RheinMain
Stefan_RheinMain
Benutzer
Dabei seit: 31.10.2024 Beiträge: 41
#11
19.11.2024, 20:28
guwipalu
Hallo Winny,
zur medizinischen Thematik will ich mich nicht äußern, das überlasse ich gerne Mitlesern, die davon etwas verstehen.
Nicht zu vergessen ist aus meiner Sicht die psychoonkologische Ebene. Eine Verhaltenstherapie kann sehr viel Unterstützung leisten, um mit der Erkrankung und all den Sorgen besser umgehen zu lernen. Seit mittlerweile drei Jahren profitiere ich davon. Das entlastet auch die Partnerin, um die man sich teils mehr Sorgen macht als um sich selbst.
Ich habe festgestellt, dass Freunde und Partnerin nicht grenzenlos mit den eigenen Nöten, die aus der Krankheit resultieren, konfrontiert werden können. In Deiner Situation wird es leicht möglich sein, vom Hausarzt eine Überweisung für eine psychologische Unterstützung zu erhalten.
Das Deine Frau eigenständig im Internet recherchiert, ist nachvollziehbar. Meine Frau und ich gehen sehr offen mit der Erkrankung um, auch Sie hat viel recherchiert. Auf dieses Forum bin ich erst vor gut drei Wochen aufmerksam geworden und es war für mich ein Glücksfall. Hier triffst Du auf geballtes Wissen von Patienten in den unterschiedlichsten Phasen der Erkrankung sowie die unterschiedlichen Therapieformen. Durch zahlreiche kompetente Reaktionen auf meinen Verlauf habe ich meine Situation besser einordnen können und meine Ängste haben abgenommen. Blindes Recherchieren im Internet halte ich für wenig sinnvoll und hat mich eher verunsichert als beruhigt. Besser hier im Forum mitlesen, Fragen stellen, mit der Zeit findet man sich hier gut zurecht und findet eine ganze Menge.
Du bist ja offensichtlich sehr strukturiert vorgegangen, hast die erforderlichen Untersuchungen eingetaktet bzw. eintakten lassen und gehst Schritt für Schritt vor. Ich denke, das ist das, was Du aktuell tun kannst und damit bist Du aktiv im Geschehen. Auf die Ergebnisse der Untersuchung hast Du keinen Einfluss im Moment. Die Zeit der Unsicherheit ist quälend und dennoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man lernen kann damit umzugehen, obwohl sich an den Fakten erst einmal nichts verändert hat.
Dir wünsche ich baldige Klarheit, um die weiteren Schritte einleiten zu können und trotz der aktuell unsicheren Situation dennoch auch schöne Zeiten.
Viele Grüße
Stefan
Konstanzia
Konstanzia
Benutzer
Dabei seit: 03.08.2024 Beiträge: 196
#12
19.11.2024, 20:41
Lieber Winny,
ich habe es mehrfach geprüft und umgerechnet und finde in meiner Auswertung keinen Fehler: der Wert von 4492 μg/L (Mikrogramm pro Liter) entspricht 4492 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter), was weit über dem normalen Referenzbereich liegt. Auf deinem Befund ist der Referenzwert mit < 4 angegeben, unabhängig davon, ob in μg/L oder ng/ml.
Mögen mich bitte andere User hier korrigieren?
Herzlichst,
Konstanzia
Disponent
Disponent
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Dabei seit: 31.07.2024 Beiträge: 138
#13
19.11.2024, 21:02
Dem erhöhten PSA-Wert wird zurecht jetzt nachgegangen, denn es könnte PCa dahinterstecken. Hatte auch die letzten Messungen immer über 4, aber stets unter 5. MRT erbrachte Hinweise und am Ende war es Gleason 7a. Erstmal kein Weltuntergang, aber man ist dann halt dabei und erst dann geht es richtig los - die Frage nach der richtigen Therapie, für welche es keine eindeutige Empfehlung gibt.
Und ja, Winny, hier bist du richtig. Hier kannst Du alles fragen - und bekommst kompetente Antworten und Unterstützung.
Michael99
Michael99
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Dabei seit: 27.08.2021 Beiträge: 251
#14
19.11.2024, 21:35
Zitat von Konstanzia Beitrag anzeigen
Lieber Winny,
ich habe es mehrfach geprüft und umgerechnet und finde in meiner Auswertung keinen Fehler: der Wert von 4492 μg/L (Mikrogramm pro Liter) entspricht 4492 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter), was weit über dem normalen Referenzbereich liegt. Auf deinem Befund ist der Referenzwert mit < 4 angegeben, unabhängig davon, ob in μg/L oder ng/ml.
Mögen mich bitte andere User hier korrigieren?
Herzlichst,
Konstanzia
M.E. hast du (leider) recht, Konstanzia. ( Barnold ?) Und ein PSA von 4500 erklärt nicht nur die geschilderten Symptomatiken und die Tatsache, dass schon im MRT ossäre Läsionen aufgefallen sind, sondern ändert auch den Zeitdruck auf enorm hoch.
Winny, du solltest dich SCHNELLSTMÖGLICH in ein kompetententes Prostatazentrum (Uni-Klinik o.ä.) begeben.
Peter53
Peter53
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Dabei seit: 13.08.2024 Beiträge: 106
#15
19.11.2024, 21:51
Ich fürchte, Konstanzia hat Recht. Aber erstmal das Ergebnis der Knochenszinti und Biopsie abwarten. Dann sollte bei einem ungünstigen Befund zügig die Tripeltherapie initiiert werden. Hatte vor 14 M
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