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Growing Health Germany e.V. Im Krankenhaus verhungern? Für uns unvorstellbar - in Ruanda alltäglich! Wir unterstützen Patient For English version see below! This is why we need your support!

Wir, Verena Brekle, Saskia Deising, Julia Färber und Constantin Thieme sind Medizinstudenten aus verschiedenen Städten Deutschlands. Momentan arbeiten wir als PJ´ler/innen und Famulanten/innen im University Teaching Hospital of Butare in Ruanda. Die Versorgung der Patienten ist hier grundsätzlich anders als in Europa, in Ruanda ist es möglich, im Krankenhaus zu verhungern. Die vorherrschenden Krankheitsbilder sind uns oft nur aus Büchern bekannt und werden häufig aufgrund finanzieller und logistischer Gründe viel später behandelt als bei uns. Die Ärzte sind sehr gut ausgebildet, werden aber aufgrund vielfältiger Mängel häufig an ihre medizinischen Grenzen getrieben. Zwar gibt es ein zum großen Teil von NGOs getragenes Gesundheitssystem, dieses deckt aber einige Grundbedürfnisse wie die Ernährung im Krankenhaus nicht ab. Die Angehörigen der Patienten sind für ihr leibliches Wohl verantwortlich. Hat der Patient jedoch keine Angehörigen, was aufgrund von HIV/AIDS und des Genozids nicht selten ist, wohnen diese zu weit weg oder haben zu wenig Geld, bekommt der Patient während seines Krankenhausaufenthaltes kein Essen. So begegnet es uns häufig, dass die Patienten ihre eigentliche Krankheit medizinisch überstehen würden, aber unter ärztlicher Aufsicht verhungern! Dies ist ein Umstand, der für uns sehr schwer zu ertragen ist und gegen den wir mit nur wenigen Mitteln zumindest in der Chirurgie dieses Krankenhauses leicht etwas unternehmen können! Hierfür benötigen wir Deine Unterstützung! Zu Beginn haben wir in unserem persönlichem Umfeld Geld gesammelt und uns eine Liste mit den derzeit schwer unterernährten Patienten der Chirurgie anfertigen lassen. Mit der Unterstützung des hiesigen Krankenhaussozialdienstes sind wir in die Krankenhausküche gegangen und haben das Essen für diese 19 Patienten bestellt. Es hat geklappt, mittags kamen die Patienten selbst, oder wenn sie zu schwach waren ihre Pfleger und haben das Essen abgeholt. Die Patienten haben sich unglaublich gefreut und wir waren tief berührt, wie einfach wir mit ein paar Gedanken und Taten unseren Mitmenschen einen wichtigen Schritt in ihrere individuellen Genesung ermöglichen können! Wir wollen, dass das Projekt auch weiterbesteht, wenn wir Butare bereits wieder verlassen haben! Die transparente Umsetzung ist uns und auch den involvierten Krankenhausmitarbeitern dabei sehr wichtig, daher haben wir gemeinsam ein System erarbeitet, bei welchem die Mitarbeiter der Krankenhausküche, die Pflegedienstleitung, der Chefarzt der Chirurgie und wir die Ausgabe des Essens kontrollieren können. Um mit diesem Projekt eine dauerhafte Ernährung der Kranken in der Zukunft zu sichern, brauchen wir deine Hilfe! Wir möchten es nicht zulassen, dass Menschen, die ihre Krankheit besiegen können, an dem Mangel von für uns so alltäglichem wie Essen sterben! Ein Gesundheitssystem entsteht und zerbricht am Hunger - wir möchten mit dir dagegen kämpfen! We, Verena Brekle, Saskia Deising, Julia Färber and Constantin Thieme are a group of German medical students. Currently we are working as interns in the University Teaching Hospital of Butare in Rwanda. In this setting, we find a fundamental difference between the treatment of patients in Europe and Northern America: here, it is possible to die of starvation in the hospital. We know the predominant disease patterns mostly from books and their medical care often begins late - due to financial and logistic reasons. Manifold deficits bring well-educated African and international physicians to their professional limits. Although there is a health care system being partly borne by NGOs, scarce resources do not cover basic needs such as nutrition. The patients and their families are responsible for their food. If they do not have enough money, live too far away, or in case of not having relatives, which appears often due to HIV/AIDS or the Genocide, the patient does not get any food during his or her hospital stay. We frequently encounter patients who could survive their illness, but who die of malnutrition under medical surveillance! We can barely stand a situation which can easily be changed. In the beginning we collected money from donations here in Butare and created a list with the poorest and most malnourished patients on the surgical ward. With support of the hospital social services, we were able to provide food for 19 patients from the hospital canteen. And it worked! The patients were provided with warm and nutritious meals. We were just as happy as our patients to see how easy it was to change the patient’s prognosis and markedly improve the likelihood of successful medical recovery. We wish to provide for the perpetuation of this program after our departure. Therefore, we have designed and proposed a system in collaboration with the leading nurses, the hospital canteen, and the chief of the surgical department to provide daily meals when needed for those patients who require additional support . To ensure the future nutrition of the patients, we need your financial support. We want to fight against preventable deaths where people can medically overcome their disease, but may die due to a lack of something we can access this easily. A health care system arises and falls due to hunger - we want to fight this with you!

Liebe Grüße von unserem jährlichen Vereinstreffen in der Mitte unserer Wohnorte, in Hannover! Neben den Online Treffen n...
23/11/2025

Liebe Grüße von unserem jährlichen Vereinstreffen in der Mitte unserer Wohnorte, in Hannover! Neben den Online Treffen nutzen wir einmal im Jahr die In-Persona Treffen, um ganz intensiv und ausführlich an Themen zu arbeiten. Themen dieses Jahr waren vor allem die langfristige Generierung von Spendengeldern, denn nur durch die viele Unterstützung können wir die Projekte unseres Partners weiter fördern! Daneben ging es viel um die Strukturierung der Praktikumsprogramme für Famulaturen, PJ und Public Health! Mit voller Motivation gehts es jetzt in das nächste Jahr - wir freuen uns auf viele spannende Projekte und Pläne mit eurer Unterstützung! Euer Growing Health Germany von der Mitgliederversammlung 2025

Ihr habt Lust auf eine Famulatur, ein Public Health Praktikum bei  oder ein Praktisches Jahr in Ruanda? Wir haben noch f...
09/10/2025

Ihr habt Lust auf eine Famulatur, ein Public Health Praktikum bei oder ein Praktisches Jahr in Ruanda? Wir haben noch freie Plätze für 2026 🇷🇼 Bewerbt euch jetzt bei uns! Link zur Website mit allen Infos in Bio!

Kurz vor Weihnachten haben wir die Studierendeninitiative  aus Ruanda mit ihrer Weihnachtsaktion unterstützt. Dabei habe...
15/01/2025

Kurz vor Weihnachten haben wir die Studierendeninitiative aus Ruanda mit ihrer Weihnachtsaktion unterstützt. Dabei haben freiwillige Helfer:innen Kinder in Krankenhausern besucht, um ihnen eine Freude zu machen, mit ihnen zu spielen, Geschichten zu erzählen, Geschenke zu überreichen und medizinische Unterstützung zu leisten. 💚 🇷🇼

Durch unser Patientenernährungsprogramm können wir an dem Universitätskrankenhaus CHUB und am Kabutare Bezirkskrankenhau...
28/11/2024

Durch unser Patientenernährungsprogramm können wir an dem Universitätskrankenhaus CHUB und am Kabutare Bezirkskrankenhaus bis zu 125 Patienten täglich versorgen. Dies führt zu einer schnelleren Genesung der Patienten und einer Verringerung der Krankenhausaufenthalte 🌿

Im September und Oktober fand das erste Mal unser neues Pilotprojekt zur Frauen- und Familienförderung in lokalen Gemein...
23/11/2024

Im September und Oktober fand das erste Mal unser neues Pilotprojekt zur Frauen- und Familienförderung in lokalen Gemeinden in und um Huye statt. Organisiert und durchgeführt wird es von unserem ruandischen Partner KU - Kuzamura Ubuzima - unter der Leitung von Laurette Mushiniyimana. Über 6 Wochen finden zweimal wöchentlich Schulungen statt, das Projekt wird wissenschaftlich hinsichtlich des Nurzens eruiert. Nach einem tollen Start möchten wir das Projekt zukünftig regelmässig anbieten. Dafür brauchen wir eure Unterstützung!! Spenden könnt ihr direkt über unsere Website (Link im Profil)!

* Neu * Seit Mitte letzten Jahres können unsere PraktikantInnen auch einen reinen Public Health Austausch im Projekt abs...
18/02/2020

* Neu * Seit Mitte letzten Jahres können unsere PraktikantInnen auch einen reinen Public Health Austausch im Projekt absolvieren - d.h. keine Famulatur, dafür aber umso mehr Zeit, um spannende Projekte umzusetzen und das Team von Kuzamura Ubuzima (KU) vor Ort intensiv zu unterstützen.

Einen ersten ausführlichen Erfahrungsbericht zum Public Health Austausch könnt ihr unter folgendem Link lesen. In dem Auszug aus ihrem Blog berichtet unsere Praktikantin Julia ausführlich von ihrer Zeit in Huye.

http://growing-health.eu/wp-content/uploads/2020/02/JS_Bericht-Ruanda.pdf

Wir freuen uns, dass mit vielen weiteren PraktikantInnen in den nächsten Monaten dann noch viele weitere Berichte freuen.

Euer Team von Growing Health Germany e.V.

Auf dem Bild seht ihr KU Mitarbeiterin Vanessa bei einem Workshop im Dorf Kibirizi in der Nähe von Huye.

18/01/2020

Ihr Lieben, da wir nun schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich mit unserem Schwester-Verein Kuzamura Ubuzima - Growing Health in Ruanda und den USA kooperieren, haben wir uns für eine Namensänderung entschieden! Als Zeichen unserer engen Verbundenheit heißen wir nun Growing Health - Germany e.V. !

Bewässerungssystem eingeweiht 😊Es ist vollbracht: heute konnte das neu installierte Bewässerungssystem feierlich in Betr...
13/11/2019

Bewässerungssystem eingeweiht 😊

Es ist vollbracht: heute konnte das neu installierte Bewässerungssystem feierlich in Betrieb genommen werden.
In den letzten Tagen wurden mehr als 245 m Wasserleitungen verlegt, insgesamt 8 Wasserhähne inmitten der Felder montiert, sowie ein 5000 l Wassertank auf seinem Gerüst verankert.
Das neue System wird unseren FeldarbeiterInnen die Arbeit sehr erleichtern, zudem viel Zeit einsparen und die Ernte während der Trockenzeit noch ergiebiger machen.

Das Bauvorhaben wurde gefördert von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds. Wir möchten uns bei all unseren UnterstützerInnen von ganzem Herzen bedanken!

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Inauguration of irrigation system 😊

Today the newly installed irrigation system was ceremoniously put into operation.
Over the last few days, more than 245 m of water pipes have been laid, a total of 8 water taps installed in the middle of the fields, and a 5000 l water tank fixed to its platform.
The new system will make our field workers' work much easier, save a lot of time and make the harvest even more productive during the dry season.

The construction project was made possible by donations from Deutsche Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost through the HAND IN HAND-Fonds.We would like to thank all our supporters very much!

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