25/11/2025
Ich beobachte gerade die Folterreise der Rinder auf der Spiridon II ... Immer wenn ich glaube, von den tiefsten Untiefen der Menschheit erfahren zu haben. Wenn ich denke, "schlimmer kann's ja wohl echt nicht mehr kommen". Dann taucht irgendwo eine neue Schreckensmeldung auf, die mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Keine Ahnung, ob du den Film "Earthlings" kennst. Vor vielen, vielen Jahren hat er mich zu Tränen schockiert. Man möchte meinen, dass die Welt seither aufgeklärter, mitfühlender ist. Wo doch diese grauenvollen Dinge endlich ans Tageslicht befördert wurden. Aber nein. Keineswegs. Das Grauen geht munter weiter. Und das Quälen und Morden. Das Herabwürdigen und Objektifizieren. Das Wegschauen und Konsumieren.
Das schmerzt. Mich privilegierte Menschenseele weniger als die Milliarden Tiere. Vielleicht erlebst du Ähnliches. Dass dein Mitgefühl, dein hineinfühlen und nicht wegschauen können dir weh tut. Das Folgende mag dir womöglich nicht helfen, aber ich will dir trotzdem von dieser yogischen Handlungsempfehlung erzählen.
Ahimsa. Nicht-Gewalt. Schonmal gehört? Bestimmt. Handle so, dass du niemandem Schmerz zufügst. Damit bist auch du gemeint. Sich die Nachrichten reinziehen tut weh, oder? Immer wieder die Bilder und Vorstellungen in die Gedanken holen auch. Was würdest du deinem Lieblingsmenschen sagen, wenn du siehst, wie er oder sie sich quält?
🤍🤍🤍
Sag es dir selbst. DU BIST DEIN LIEBLINGSMENSCH. Und wenn noch nicht, fang gleich damit an, es zu werden. Mit niemandem sonst verbringst du so viel Zeit.
Und übe dich in Ahimsa. Lebe voller Integrität. Wenn du weißt, dass deine Handlung jemandem schadet, mach's anders. Und wenn deine Gedanken dich fertig machen, sprich liebevoll mit dir. Und kehr deine Gefühle nicht unter den Teppich, sonst fressen sie sich in dein Körpergewebe. Giftig und verzehrend.