22/01/2026
… Nicht, weil Stärke etwas Schlechtes ist.
Sondern weil stark sein oft heißt, alles alleine zu tragen.
Weiterzumachen, obwohl es längst zu viel ist.
Nicht zu jammern. Nicht aufzufallen. Nicht stehen zu bleiben.
Viele Menschen haben gelernt, durchzuhalten.
Auch dann, wenn der Druck schon lange da ist.
Wenn der Kopf kaum mehr abschaltet.
Wenn der Körper ständig angespannt ist.
Wenn Gedanken immer wieder um dasselbe kreisen.
Belastung verschwindet nicht einfach.
Wenn sie lange anhält, setzt sie sich fest.
Sie kostet Energie, macht müde und schränkt den Blick für Lösungen ein.
Alles wird enger. Schwerer. Anstrengender.
Oft kommt Hilfe erst dann ins Spiel, wenn es sich nicht mehr ausgeht.
Wenn man merkt: So kann es nicht weitergehen.
Und dann heißt es nicht selten: warten.
Während die Belastung bleibt.
Genau deshalb ist es so wichtig, früh hinzuschauen.
Nicht erst, wenn alles festgefahren ist.
Sondern dann, wenn du noch gestalten kannst.
Wenn es noch um Sortieren geht und nicht um mühsames Aufholen.
Unterstützung anzunehmen heißt nicht, schwach zu sein.
Es heißt, gut für dich zu sorgen. Und dir selbst wichtig zu sein.
Je früher Begleitung da ist, desto leichter bleibt der Weg.
Liebe Grüße
Claudia Schramböck
www.claudia-schramboeck.at