24/02/2026
Zu Kommentaren wie: "Leben aufs Spiel setzen", "Helden" usw., die regelmäßig auf unseren Seiten auftauchen: Wir möchten hier einmal mehr klarstellen, dass unsere Einsatzkräfte gut ausgebildet sind und durchaus in der Lage, diverse Risikos einzuschätzen. Dazu werden Lawineneinsätze auch immer von der Alpinpolizei begleitet. Ist die Gefahr zu groß, kann es aufgrund von Rücksprachen Einsatzleitung/Alpinpolizei auch durchaus einmal sein, dass wir nicht sofort ausrücken, das sollte auch allen bewusst sein! Natürlich kann bei alpinen Einsätzen immer etwas passieren, leider, aber Risikos werden abgewägt und eingeschätzt von Menschen, die davon etwas verstehen. Alle unsere Einsatzkräfte stehen freiwillig und im Bereich ihrer jeweiligen Möglichkeiten immer zur Verfügung. Darauf sind wir stolz. Und darauf, dass wir immer genügend bestens ausgebildete Leute für unsere - zugegeben manchmal sehr aufwendigen und auch manchmal anstrengenden - Einsätze haben!
Dafür solltet ihr - wenn ihr auf den Bergen unterwegs seid - immer eine gute Tourenplanung machen. Was dazu gehört? Falls ihr das nicht wisst, dann freuen sich alle alpine Vereine wie Naturfreunde oder Alpenverein, dass sie euch mit Ausbildung begleiten können! Im Zweifelsfall kann man auch immer einen Bergführer engagieren...
Noch eine Ergänzung zu den immer wieder in Kommentaren aufgeworfenen Kostenverrechnungen: alle unsere Einsätze sind ehrenamtlich. Trotzdem werden Einsatzkosten immer verrechnet. Diese kommen unserer Ausbildung und Ausrüstung zugute. Das ist auch wichtig für uns, weil wir durch Sponsoring und Fördererbeiträgen zu einem großen Teil finanziert werden. Kein Bergretter oder keine Bergretterin wird jedoch dafür bezahlt. Also bitte seid gut versichert - am besten mit einer Förderer-Versicherung der Bergrettung! Für die ganze Familie - 36 Euro im Jahr, wir sind dafür täglich 24 Stunden und das ganze Jahr über für euch da, das gilt weltweit. Ihr helft uns und wir helfen euch:
https://www.bergrettung-salzburg.at/foerderer-werden/