23/03/2026
Forscher untersuchen derzeit, ob bestimmte Inhaltsstoffe der Pflanze Cannabis biologische Prozesse beeinflussen können, die mit Alzheimer's disease in Verbindung stehen.
Laborstudien des Salk Institute for Biological Studies untersuchten, wie Cannabinoide wie Tetrahydrocannabinol (THC) auf Nervenzellen wirken, die mit Amyloid‑beta belastet sind. Dieses Protein ist mit der Bildung von Plaques im Gehirn bei Alzheimer verbunden.
In Zellkultur-Experimenten zeigten Cannabinoide Auswirkungen auf Entzündungsprozesse und Mechanismen, die an der Ansammlung von Amyloid-beta beteiligt sind. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Cannabinoide bestimmte Zellprozesse beeinflussen könnten, die bei neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle spielen.
Wissenschaftler betonen jedoch, dass diese Ergebnisse hauptsächlich aus Laborstudien an Zellen stammen und nicht aus klinischen Studien am Menschen. Es gibt derzeit keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Cannabis Alzheimer heilen oder behandeln kann.
Weitere Forschung, insbesondere klinische Studien, ist notwendig, um zu klären, ob cannabinoidbasierte Therapien künftig eine Rolle bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen spielen könnten.
Bilder wurden mit KI erstellt und dienen nur zur Veranschaulichung.
Quellen:
Cao, C., et al. (2014). Cannabinoids reduce intracellular amyloid-beta accumulation and inflammation. Aging and Mechanisms of Disease.