05/04/2026
Sehr geehrte Fachexpertinnen und Fachexperten,
nachdem wir als Fachgesellschaft bereits das Konsensuspapier zu Débridement-Methoden sowie die Ergänzung „Wer darf was beim Débridement?“ veröffentlicht haben, erreichten uns zahlreiche Anfragen bezüglich der Risiken des scharfen und chirurgischen Débridements.
Besorgte Mediziner äußerten plötzlich Sorge, „dass es ja bluten könne“ (Dr. E. aus W.). Auch Wundexpertin (ICW) S. aus G. gab zu bedenken, dass sie „schon scharfe Speisen nicht vertrage“ – wie sie da erst „scharf débridieren“ solle?
Aus diesem Grunde hat der ICW-Vorstand gemeinsam mit dem Fachbeirat beschlossen, zum heutigen 1. April ergänzend das stumpfe Débridement einzuführen.
Prof. D., wissenschaftlicher Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe, hat hierfür bereits hunderte alte, sogenannte „scharfe“ Löffel aus dem Keller seiner Klinik reaktiviert. „Früher hat mich immer gestört, dass diese Instrumente nie nachgeschärft wurden. Heute verstehe ich die wahre Intention der alten Chirurgen: Es ging um die maximale Sicherheit!“, so Prof. D.
Durch die Verwendung stumpfer Instrumente werden Blutungen nahezu ausgeschlossen. Somit können diese Werkzeuge auch von ungelernten Kräften im außerklinischen Bereich problemlos eingesetzt werden. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels ein deutlicher Zusatznutzen, betont ein Sprecher der ICW.