22/05/2026
Nach dem mutmaßlichen dritten Femizid des Jahres in der Steiermark warnt der Männernotruf vor dem oft unsichtbaren Ausmaß von Gewalt. Der Obmann des Notrufs, Thomas Vlk, hebt hervor, dass ein mutmaßlicher Femizid nur die Spitze des Eisbergs darstelle, denn leider sei es nicht so, dass dies eine einmalige Meldung sei.
Im vergangenen Monat haben so viele Menschen wie nie zuvor beim Männernotruf angerufen und Hilfe gesucht. Über 800 Mal läutete das Telefon. Dabei können Männer und Frauen aus ganz Österreich und dem Ausland jeden Tag rund um die Uhr anrufen, um über Probleme und Krisen zu sprechen, bevor es zu Gewalt kommt. Dass so viele Anrufe verzeichnet wurden, liege unter anderem daran, dass die Sensibilität, über Krisen und Gewalt zu sprechen, gestiegen sei, so Vlk.