Praxis für klinische Psychologie - Jessica Baier

Praxis für klinische Psychologie - Jessica Baier In meiner Praxis für klinische Psychologie in Höhnhart (OÖ, Bezirk Braunau) biete ich psychologische Behandlung und Beratung vor Ort oder online an.

Nähere Infos finden Sie auf meiner Wensite.

27/01/2026





22/01/2026

Auch das Unsichtbare hinterlässt Spuren. 🧠

Psychische Traumata entstehen nicht nur durch das, was passiert ist. Oft
sind es die Dinge, die gefehlt haben. 💔

Ein psychisches Trauma braucht kein objektiv betrachtet erschütterndes Ereignis.
Oft reichen ein Wort, eine Geste oder eine Erfahrung, die ein anhaltendes Gefühl von Unsicherheit, Überforderung oder Alleinsein hinterlassen.

Häufig sind es nicht die Dinge, die da waren,
sondern jene, die fehlten:
Sicherheit, Geborgenheit, emotionale Wärme, Nähe, Vertrauen.
Echte Bindung. 🫂

Alles, was wir erleben –
und auch das, was wir vermissen – hinterlässt Spuren in unserer Psyche. 👣

­ma ­trauma



———————
Anmerkung: Mit dem Begriff „psychisches Trauma“ ist eine seelische Verletzung/Wunde gemeint und KEINE Diagnosen wie Traumafolgestörungen.

15/01/2026

Uns wurde beigebracht,
zu funktionieren.
Still zu sein.
Uns anzupassen.

Grenzen galten als egoistisch.
Eigene Bedürfnisse als störend.

Doch das ist ein Irrtum.

Grenzen zu setzen ist kein Egoismus –
es ist Selbstschutz.
Raum für dich zu brauchen ist keine Schwäche –
es ist Selbstfürsorge.
Du selbst zu sein ist kein Problem –
es ist dein Recht.

Du bist keine selbstsüchtiger Mensch
nur weil du dich und deine Bedürfnisse ernst nimmst.

Alte Anpassungsmuster machen krank.
Sie zeigen sich als Burnout, Angst, Depression.
Denn verdrängte Bedürfnisse verschwinden nicht –
sie melden sich. Über die Psyche. Über den Körper.

Die entscheidende Frage ist nicht:
„Darf ich das?“
Sondern:
„Was kostet es mich, wenn ich es mir weiter verbiete?“

Du musst nicht alles auf einmal ändern.
Ein Nein.
Ein Innehalten.
Ein ehrlicher Moment mit dir selbst.
Das reicht für heute. ☘️💚

19/12/2025

🗣️ „Therapie ist ein Zeichen von Schwäche.“
Das glauben viele.
Und genau deshalb warten so viele zu lange.

Weil sie denken, sie müssten alles alleine schaffen.
Weil es „noch nicht schlimm genug“ ist.
Oder weil die Angst, nicht verstanden zu werden, größer ist als der Wunsch nach Entlastung. 🤍

Dahinter stehen oft alte Glaubenssätze:
⚡️ „Ich muss stark sein.“
⚡️ „Ich brauche niemanden.“
⚡️ „Gefühle zeigen ist Schwäche.“
⚡️ „Über Probleme spricht man nicht.“

Diese Muster waren einmal Schutz.
Heute sind sie für viele eine Last. ⚖️

Sich der eigenen Innenwelt zuzuwenden, alte Prägungen zu hinterfragen und neue Wege zu gehen, braucht Mut.
Stillen, ehrlichen Mut. ✨

Psychologische Therapie ist kein Versagen.
Sie ist ein Akt von Selbstverantwortung. 🤍🌱





09/12/2025

Traumatherapie:
Meine KlientInnen sind nicht „krank“.
Krank ist das, was ihnen passiert ist. 💔

Meine KlientInnen sind Menschen,
✨ denen etwas zutiefst Verletzendes passiert ist
✨ die trotzdem weitermachen
✨ die lernen, ihrem Körper wieder zu vertrauen
✨ die überlebt haben

In der Therapie geht es nicht darum, „Fehler zu reparieren“.

Es geht darum, Wunden zu versorgen:
❤️‍🩹 Wunden, die sie nicht selbst verursacht haben.
❤️‍🩹 Wunden, die ihnen zugefügt wurden.

Diese Wundversorgung ebnet den Weg Sicherheit, Selbstmitgefühl, und Selbstwirksamkeit zurückzugewinnen. 🌿💛

💫 Vergiss nicht: Du bist nicht kaputt und du verdienst es zu heilen.

03/12/2025

„Das ist doch nur in deinem Kopf.“ 🧠💭

Ja. Stimmt.
Und genau dort entsteht echter Schmerz.

Dein Gehirn nutzt bei Trauer, Verlust oder Zurückweisung dieselben Schmerzzentren wie bei körperlichen Verletzungen – vor allem den ACC und die Insula.
Es macht für dein Nervensystem keinen großen Unterschied, ob jemand dein Herz oder dein Bein bricht. 💔

⚡️ Emotionaler Schmerz ist kein Drama. Er ist Biologie.
⚡️ Deine Reaktion ist keine Schwäche, sondern eine ganz normale Antwort deines Gehirns auf Überforderung und Verlust.

Also nein: Du bist nicht „empfindlich“.
Du bist ein Mensch. Und Menschen fühlen tief.Manchmal so tief, dass das Gehirn keinen Unterschied macht.

Dein Schmerz ist real. 💚

30/11/2025

Bei Schizophrenie unterscheiden wir zwischen Positiv- und Negativsymptomen.
Positivsymptome sind Veränderungen, die neu dazukommen und das Erleben verstärken oder verzerren können.
Negativsymptome sind Bereiche, in denen etwas verlorengeht – Energie, Emotionen, Ausdruck oder Motivation.

Beides gleichzeitig zu erleben, ist für Betroffene enorm belastend und wird im Alltag oft missverstanden.
Deshalb ist Aufklärung so wichtig: Sie nimmt Angst, schafft Verständnis und reduziert Stigma. 💛

20/11/2025

Schizophrenie ist eine der am stärksten stigmatisierten Erkrankungen – voller alter Mythen, die Betroffenen unnötig Angst und Scham machen. Im Video spreche ich über die häufigsten Vorurteile und warum Wissen so wichtig ist.

12/11/2025

Trauma aushalten…

Als Spezialistin für Traumabehandlung höre ich viele – für die meisten Menschen unvorstellbare, grausame und zutiefst leidvolle – (Lebens)geschichten.

Geschichten, die verfilmt werden könnten. Geschichten, bei denen man denkt: „So etwas kann es im echten Leben doch gar nicht geben.“
Geschichten, die die tiefsten Abgründe der Menschheit aufzeigen – und vor denen man am liebsten die Augen verschließen und einfach nur weglaufen möchte.

Aber genau das tue ich nicht.

Denn durch das Wegschauen hört das Leid nicht auf.
Niemand sollte sich schämen oder verstecken müssen für etwas, das ihm oder ihr angetan wurde.

Die Menschen hinter diesen Geschichten verdienen es, gehört und gesehen zu werden – schon allein, um heilen zu können. 💚

💌 Was hilft dir, nicht wegzuschauen, wenn dich das Leid anderer berührt?

04/11/2025

Alles ist zu viel, die Gefühle kochen über…Manchmal reichen eine Berührung und ein paar tuefe Atemzüge:

1️⃣ Setz oder stell dich bequem hin. Füße fest am Boden.
2️⃣ Lege eine Hand sanft auf dein Herz. Spür den Kontakt.
3️⃣ Atme tief durch die Nase ein.
4️⃣ Atme langsam durch den Mund aus. (Etwa doppelt so lang.)
5️⃣ Spüre deinen Herzschlag.
6️⃣ Sag dir innerlich:
• „Ich darf fühlen.“
• „Es geht vorbei.“
• „Ich bin hier.“
7️⃣ Wiederhole 3 Atemzüge oder so lange, bis du ruhiger bist.

🧠 Warum das wirkt:
👉 Die bewusste Atmung aktiviert den parasympathischen Nerv – den Teil deines Nervensystems, der für Ruhe und Regulation zuständig ist.
👉 Die Berührung am Herzen sendet über taktile Reize Sicherheitssignale an dein Gehirn.
👉 Selbstmitfühlende Sätze fördern emotionale Selbstregulation und reduzieren Stresshormone.

Eine kleine Geste – mit großer Wirkung. ✋❤️

30/10/2025

Wir fürchten Veränderung nicht, weil das Neue schlecht ist – sondern weil das Alte Sicherheit bedeutet. Wenn wir verstehen, dass unser Bedürfnis nach Sicherheit hier mitspielt, können wir mutiger Neues wagen. 🍀

💌 Welche Veränderung würdest du wagen, wenn die Angst kleiner wäre?

21/10/2025

Da ist er wieder dieser Schmerz. Das Stechen tief in meinem Herzen. Es durchbohrt mich. Es raubt mir den Atem.

„Ich bin nicht wichtig.“ wiederhole ich immer wieder in meinen Gedanken. Und mit jeder Wiederholung werde ich kleiner.

Ich bin nicht mehr erwachsen. Ich bin wieder ein Kind. Alleine in dieser großen, schmerzhaften Welt.

„Das ist aber nicht so. Deine Gefühle sind nicht richtig.“ Und nochmal werde ich kleiner. Der Schmerz wird größer und frisst mich auf. Verschwunden - Nichts bleibt.

Oder ist da doch noch etwas?

Ich spüre, tief in mir vergraben liegt dieses kleine Kind - so klein, dass ich es kaum wahrnehmen kann. Doch so voller Schmerz, dass es mir Angst macht. Ob ich ihm wohl jemals helfen kann?

In manchen Momenten schreit es nach mir - Ganz leise, manchmal auch unfassbar laut. Dann kommt es raus, zeigt sich und nimmt mich ein. Ich lasse es zu. Versuche Verbindung zu schaffen - traue mich hinzusehen, die Gefühle und das Leid auszuhalten, anzunehmen. Zumindest für diese kurze Zeit…

Und dann werde ich wieder groß. Das Atmen wird leichter, der Schmerz löst sich und ich kann wieder klar denken.
Alles ist gut.

*******

💡 Unser Verstand will uns überzeugen, dass unsere Reaktion gerade nicht angemessen ist, aber unsere Gefühle sagen etwas anderes:
Verletzte innere (kindliche) Anteile sind oft der Grund, weswegen wir in gewissen Situationen, für Außenstehende oder auch uns selbst, „überreagieren“.
Doch diese Gefühle sind auf keinen Fall „falsch“ und sollten unbedingt beachtet werden, um unsere verletzten Anteile zu versorgen und nicht noch mehr zu schaden.

💌 Wann kommen deine inneren kindlichen Anteile zum Vorschein? Trittst du mit ihnen in Verbindung - und wie?

👩🏼‍⚕️ Klinische Psychologin | Praxis in Oberösterreich | Online & vor Ort
👉 Mehr über Psyche, Traumaarbeit und Aufklärung auf .kopf.bai.jess










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Aigertsham 5
Höhnhart
5251

Telefon

+4367764501054

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http://app.simplymeet.me/psybaier

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