28/02/2026
Du bereitest deine Yogaklasse vor und legst all das Equipment für deine Yogis bereit....
Die Stunde hat begonnen, wir gehen in die Asanas und der Block wird nur kurz von der Seite böse angeguckt, weil: I don’t need that s**t... und oft prasselt die Verzweiflung ganz schnell ein ...
Sorry, das ist einfach Bulls**t.
Hilfsmittel im Yoga zu verwenden ist kein Zeichen von Schwäche oder davon, 'schlechter als andere zu sein' -sie sollen dir helfen,deine Position in der Asana zu finden.
Wo kann ich Platz nehmen? Wo hält mein Körper mich?
Wie weit kann ich gehen?Was kann ich mir heute erlauben?Wann kann ich loslassen?
Und vor allem: Wie kann ich meinem Körper vielleicht überhaupt erst einmal zeigen, wie es 'richtig'geht?
Yoga ist kein Wettkampf, auch wenn es gerade in Social Media genau so gezeigt wird. Es muss nicht immer darin enden, dass du schweißgebadet bist und dich von einer in die andere Asana drückst. Yoga ist bei dir anzukommen, dich kennenzulernen und genau dort auch aufzubauen.
Und da ist es unbedingt wichtig, zuerst zu erkennen, dass 1. nicht jeder Tag gleich ist 2. nicht jeder Mensch und vor allem 3. dass dein Körper sowieso nirgends mitspielt, wenn er gerade nicht mehr kann oder möchte.
Erlaube dir zu erkennen, ob dein innerer Schweinehund gerade im Weg steht,oder ob es eine Grenze ist, die es gilt, für DICH einzuhalten. Triff dich da, wo du IM Moment bist ..denn genau das ist es, was tricky ist und uns fordert. Nicht dieser böse Block.
He’s your friend. Trust me.
Wir Lehrer sind für das Wohlbefinden und auch das Vertrauen verantwortlich das in der Stunde zu unseren Schülern selbst entsteht. Und auch wenn du es da vorne nicht brauchst: Einer in deiner Klasse braucht es vielleicht, besonders genau heute.
Also, schieb auch du dein Ego beiseite , geh mit gutem Beispiel und liebevoller Erinnerung voran.
You need that S**t (too).
YOGASTUDIO
YOGA
BEZIRK GRIESKIRCHEN
YOGALEHRERIN
SPORT