06/04/2026
🐰🥚🐰Ostara🐰🥚🐰
Der Name Ostara (Eostre) entstammt dem lateinischen Wort „Aurora“ und bedeutet „Morgenröte“. Die keltische Frühlingsgöttin kämpfte symbolisch mit den Eisriesen und vertrieb so den kalten Winter, damit die Natur zu neuem Leben erwachen und alles wachsen konnte.
Das keltische Fest der Ostara findet immer rund um die Frühlings Tag- und Nacht-Gleiche statt.
Als Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus bringt Ostara Leben, Licht, Wärme und Energie in die Welt. Immer mit dabei hat sie ihre Hasen, welche Eier verstecken und so ihr Erscheinen ankündigen. Der Sage nach ist auch der heilige Mondhase Ostaras Tier, den man in einer klaren Vollmondnacht als Abbild auf dem Erdtrabanten sehen kann.
Man schmückte an diesem Tag traditionell seine Häuser mit Kränzen aus Reisig und frischen Blumen, um die Naturgeister willkommen zu heißen. Auch das kleine Volk zieht es zu dieser Jahreszeit wieder vermehrt in die Häuser. Wer Kobolde im Haus hat, sollte den gutmütigen Hausgeistern in den Tagen rund um Ostara eine kleine Aufmerksamkeit schenken!
Was bedeutet das Ei der Göttin?
Das Ei gilt schon in alten Sagen als Ursymbol der Fruchtbarkeit und spielt auch bei Ostara eine große Rolle. Eine uralte keltische Legende besagt, dass Ostara am Beginn der Zeit ein Ei zur Welt brachte und anschließend an ihrem Körper reifen ließ. Als sie die ersten Sprünge in der Schale bemerkte, legte sie das Ei behutsam in der Dunkelheit ab.
Aus dem Ei "schlüpfte" die Erde mit allen Pflanzen, Gewässern, Tieren und Menschen. Aus dem Eidotter entwickelte sich die Sonne, und brachte so Licht in die Dunkelheit.
Bis heute gelten Eier rund um die Tag-und-Nacht-Gleiche als Symbol der Göttin Ostara. Gleichzeitig stehen sie auch für das Erwachen des Frühlings und sind ein eindeutiges Zeichen für beginnendes Leben.
Der Osterbrauch, Eier zu verstecken, hat wohlmöglich auch bei den Kelten und alten Germanen seinen Ursprung: Mit ihnen wurde der Beginn des Frühlings angekündigt.
Das typische gekochte Osterei kommt aus der chrsitilichen Fastenzeit. Da es nicht erlaubt war, tierische Produkte zu verzehren, mussten sich die Menschen etwas für die gelegten Eier überlegen. Am haltbarsten wurden sie durch das hartkochen. So hatten alle auch nach der Fastenzeit noch etwas vom Eiergenuss.
Eine gesegnete Osterzeit und ein volles Osternest wünsch ich euch🥚🥚🥚🌻🌼
Alles Liebe
Natascha
Mitakuye Oyasin