06/03/2026
Die aktuellen Berichte über Leistungskürzungen und höhere Selbstbehalte bei der ÖGK zeigen einmal mehr, wie groß der Druck im Gesundheitssystem geworden ist. Viele Patientinnen und Patienten machen sich Sorgen, ob sie sich notwendige Behandlungen künftig noch leisten können.
Für uns im Haus der Gesundheit ist klar: Wir bleiben sozial.Wir nehmen uns weiterhin Zeit für unsere Patient, beraten transparent und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, damit medizinische Versorgung für alle möglich bleibt.
Gerade in Zeiten von Sparmaßnahmen braucht es Menschlichkeit, Verständnis und Verantwortung im Gesundheitswesen. Dafür stehen wir auch weiterhin.
Ab 1. Mai: Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) kürzt mehrere Leistungen und erhöht Selbstbehalte, wie die „Krone“ berichtet. Betroffen sind etwa Krankentransporte, die ab Mai nur noch bei bestätigter Gehunfähigkeit übernommen werden. Bei einem notwendigen Zahnersatz – etwa Kronen und Prothesen – steigt der Selbstbehalt von 25 % auf 30 %. Schon im März gab es Kürzungen bei Zahnregulierungen und Familienzuschlag.
Die ÖGK begründete die Änderungen mit steigendem finanziellen Druck. Denn: Die Einnahmen der ÖGK würden nur wenig steigen, die Ausgaben dafür deutlich. Grüne, FPÖ und der ÖVP-nahe Seniorenbund kritisieren die Maßnahme. Für Kritik sorgt auch, dass Patient:innen nicht über die Änderungen informiert wurden. (MH/IO)