19/11/2025
Sind Brust-OPs nur ein "Frauenthema"?
Nein, denn Gynäkomastie betrifft viele Männer und wird oft unterschätzt.
Darunter versteht man eine Vergrößerung des Drüsengewebes in der männlichen Brust, die beispielsweise durch hormonelle Veränderungen, genetische Faktoren oder bestimmte Medikamente verursacht werden kann. Davon zu unterscheiden ist die Pseudogynäkomastie, bei der vor allem Fettgewebe eingelagert ist. Beide Formen sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, medizinisch und therapeutisch gibt es jedoch klare Unterschiede.
Deshalb steht am Anfang immer eine sorgfältige Abklärung mit Anamnese und körperlicher Untersuchung sowie gegebenenfalls weiteren diagnostischen Schritten. Erst danach kann entschieden werden, ob und welche Behandlung sinnvoll ist.
In ausgewählten Fällen kann ein operativer Eingriff helfen, die Brustkontur zu harmonisieren und an den Körperbau anzupassen. Das Ziel ist keine „Perfektion“, sondern eine natürlich wirkende, männliche Brustform, die medizinisch fundiert geplant wird.
Wenn du dich mit dem Thema Gynäkomastie beschäftigst oder unsicher bist, ob deine Brustform behandlungsbedürftig ist, kannst du in einem persönlichen Beratungsgespräch deine Situation fachärztlich einordnen lassen. Dabei ist Zeit für Fragen, Erwartungen und mögliche Optionen vorgesehen.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung oder Untersuchung.
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