10/03/2026
Mehr als die Hälfte unserer Kalorien stammen aus stark verarbeiteten Lebensmitteln – und sie stehen mit über 30 Krankheiten in Verbindung
Fertiggerichte, Softdrinks, Snacks, süßes Gebäck: Stark verarbeitete Lebensmittel sind für viele Alltag. Doch aktuelle Studien zeichnen ein klares Bild. In einer englischen Studie aus dem Jahr 2025 verloren Erwachsene, die überwiegend frische, wenig verarbeitete Lebensmittel aßen, innerhalb von acht Wochen fast doppelt so viel Gewicht wie jene mit hohem Anteil stark verarbeiteter Kost. Auch die Körperfettmasse sank deutlich stärker – besonders das gesundheitlich riskante Viszeralfett reduzierte sich um 60 Prozent mehr.
Eine große Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 mit fast 10 Millionen Teilnehmenden zeigt zudem: Ein hoher Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel steht mit über 30 Krankheiten in Verbindung. Darunter ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, sowie ein um 12 Prozent höheres Risiko für Typ-2-Diabetes. Auch Übergewicht, Depressionen und eine erhöhte Gesamtsterblichkeit traten signifikant häufiger auf.
Besonders alarmierend: Aktuelle Daten aus den USA zeigen, dass durchschnittlich 55 Prozent der täglichen Kalorien aus stark verarbeiteten Produkten stammen – bei Jugendlichen sogar 62 Prozent. Hauptquellen sind Sandwiches, Burger, süßes Gebäck, Softdrinks und Snacks. Auch wenn diese Zahlen nicht eins zu eins auf Europa übertragbar sind, lohnt sich die ehrliche Frage: Wie hoch ist ihr Anteil im Alltag?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht – merken Sie Unterschiede bei Gewicht, Energie oder Wohlbefinden, wenn Sie stärker auf frische Lebensmittel setzen?
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