Neue Erde - Neue Wege

Neue Erde - Neue Wege Wenn Du das Universum verstehen willst, dann denke in Kategorien wie Energie, Frequenz und Vibration.

🕷️ Botschaft einer Spinne an die Menschen„Ich weiß, viele von euch fürchten mich.  Ihr zuckt zusammen, wenn ihr mich seh...
09/01/2026

🕷️ Botschaft einer Spinne an die Menschen

„Ich weiß, viele von euch fürchten mich.
Ihr zuckt zusammen, wenn ihr mich seht.
Ihr nennt mich fremd, unheimlich, gefährlich.
Aber ich bin nur da. Wie ihr.
Ich atme. Ich webe. Ich warte. Ich bin.“

Neulich sprach ein Mensch zu mir:
„Ich habe Angst vor dir. Aber du bist gleich viel wert wie ich. Du darfst hier sein.“

Und ich antwortete:
„Wir sind alle wertlos.“

Nicht, weil ihr nichts seid.
Sondern weil ihr aufhören dürft, euch zu messen.
Weil niemand über euren Wert entscheiden muss.
Weil ihr nicht mehr kämpfen müsst, um zu genügen.

Wertlos heißt: jenseits von Bewertung.
Wertlos heißt: frei von Vergleich.
Wertlos heißt: du darfst einfach sein.

Ich bin nicht mehr und nicht weniger als du.
Ich bin nicht schöner, nicht nützlicher, nicht bedeutender.
Ich bin.
Du bist.
Das genügt.

Wenn du mich das nächste Mal siehst –
frag dich nicht, ob ich bleiben darf.
Frag dich, ob du dir selbst erlaubst, einfach da zu sein.

Was wäre, wenn deine „schwierigen“ Gefühle keine Feinde sind?Was wäre, wenn Wut, Angst, Neid, Eifersucht nicht gekommen ...
04/01/2026

Was wäre, wenn deine „schwierigen“ Gefühle keine Feinde sind?

Was wäre, wenn Wut, Angst, Neid, Eifersucht nicht gekommen sind, um dich zu sabotieren –
sondern um dich zu schützen?

Was wäre, wenn diese rohen, ungezähmten Energien in dir nicht zerstören wollen –
sondern dich erinnern?

✨ Wut zeigt dir, wo deine Grenze verletzt wurde.
✨ Angst zeigt dir, wo du Halt brauchst.
✨ Neid zeigt dir, was du dir selbst noch nicht erlaubst.
✨ Eifersucht zeigt dir, wo du dich selbst noch nicht ganz gewählt hast.

Diese inneren „Dämonen“ sind keine Monster.
Sie sind Wächter.
Sie sind Boten.
Sie sind verlorene Anteile, die zurück nach Hause wollen.

Wenn du aufhörst, sie zu bekämpfen –
und beginnst, ihnen zuzuhören –
verwandeln sie sich.

In Klarheit.
In Kraft.
In Verbündete.

Du musst sie nicht zähmen.
Aber du darfst lernen, sie zu führen.
Mit Liebe. Mit Präsenz. Mit Rückgrat.

Denn du bist nicht zu viel.
Du bist ganz.

Was Klänge in uns bewegenKlang ist Schwingung – und wir Menschen sind schwingende Wesen. Jede Zelle, jedes Organ, jeder ...
28/12/2025

Was Klänge in uns bewegen

Klang ist Schwingung – und wir Menschen sind schwingende Wesen. Jede Zelle, jedes Organ, jeder Gedanke hat eine eigene Frequenz. Wenn wir bewusst mit Klängen in Kontakt treten, können sie uns dabei unterstützen, innere Prozesse zu harmonisieren, Spannungen zu lösen und neue Klarheit zu finden.

✨ Auf körperlicher Ebene
Viele Menschen erleben durch Klangmeditationen:
- eine tiefe Entspannung
- ein Gefühl von innerer Weite und Loslassen
- eine sanfte Aktivierung der Körperwahrnehmung
- eine wohltuende Unterstützung bei Erschöpfung oder Unruhe

🌀 Auf psychischer Ebene
Klänge können helfen, den Geist zur Ruhe zu bringen. Sie laden ein:
- aus dem Gedankenkarussell auszusteigen
- sich mit den eigenen Gefühlen zu verbinden
- innere Spannungen wahrzunehmen und sanft zu lösen
- neue Perspektiven zu gewinnen

🌌 Auf geistig-energetischer Ebene
Viele empfinden Klänge als Brücke zu tieferem Erleben:
- sie fördern die Verbindung zur eigenen Intuition
- schaffen Raum für Stille, Präsenz und innere Ausrichtung
- unterstützen dabei, sich energetisch zu klären und zu zentrieren

Klang ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Aber er kann ein kraftvoller Begleiter auf dem Weg zu mehr Bewusstsein, Selbstfürsorge und innerer Balance sein.

🔹 Einzelsitzungen – ganz auf dich abgestimmt
🔹 Gruppenklangräume – jeden 3. Donnerstag im Monat

📍 In Kufstein – in einem geschützten, achtsamen Raum

💌 Wenn du spürst, dass dich das ruft: Schreib mir gerne für Infos oder zur Terminvereinbarung.
Ich freue mich auf dich.

🌸 Kristallklangmeditation – Klangräume für dein Inneres 🌸1x im MonatManchmal genügt ein sanfter Ton, um uns daran zu eri...
18/11/2025

🌸 Kristallklangmeditation – Klangräume für dein Inneres 🌸
1x im Monat
Manchmal genügt ein sanfter Ton, um uns daran zu erinnern, wie wohltuend Stille sein kann. Die Kristallklangmeditation öffnet einen Raum, in dem du dich dem Moment hingeben darfst – getragen von feinen, klaren Klängen, die sich wie Licht im Wasser ausbreiten.

Die Kristallklangschalen erzeugen Schwingungen, die den Raum durchfluten und dich einladen, einfach zu lauschen. Ohne Ziel, ohne Müssen. Nur du, der Klang und der Augenblick.

In einer achtsamen Atmosphäre kannst du:

zur Ruhe kommen
dich selbst wahrnehmen
den Alltag für eine Weile hinter dir lassen
Jede Klangreise ist einzigartig – so wie du. Ob du regelmäßig meditierst oder einfach neugierig bist: Du bist willkommen. Ein stiller Raum. Ein klarer Klang. Ein Moment für dich.

*Freiwilliger Beitrag*
ANMELDUNG: neueerdeneuewege@gmail.com

Wann?
Do., 20. November, 19:00 Uhr – 20:00 Uhr
Wo?
LebensmittelPunkt, Weissachstrasse 14, 6330 Kufstein

Überlebensstrategie: Anpassung.Manchmal haben wir gelernt, uns anzupassen, um sicher zu sein. Um nicht zu stören. Um gel...
16/10/2025

Überlebensstrategie: Anpassung.

Manchmal haben wir gelernt, uns anzupassen, um sicher zu sein. Um nicht zu stören. Um geliebt zu werden.
Dieser Anteil in uns ist klug. Feinfühlig. Schnell. Er spürt, was gebraucht wird, bevor es ausgesprochen wird.
Er hat uns durch Räume getragen, in denen unsere Wahrheit keinen Platz hatte.

Und trotzdem…
Wenn wir heute nach Authentizität streben, nach Klarheit und Selbstverbundenheit, dann schauen wir oft auf diesen Anteil mit Ablehnung.
„Ich will nicht mehr gefallen.“
„Ich will nicht mehr funktionieren.“
„Ich will echt sein.“

Doch dieser Anteil braucht kein Urteil.
Er braucht ein dickes Danke.
Eine dicke Umarmung.
Ein offenes Herz, das sagt:
"Du hast mich geschützt. Du warst da, als ich dich brauchte. Und jetzt darfst du ruhen."

Denn wenn wir ihn ablehnen, bleibt er aktiv.
Er kämpft weiter um Sicherheit.
Er flüstert uns ein, dass wir uns anpassen müssen, obwohl wir längst frei sind.

Wenn wir ihn ehren, wandelt er sich.
Er wird zu einem inneren Wächter, der nicht mehr aus Angst handelt, sondern aus Liebe.
Und wir?
Wir werden klarer. Wahrhaftiger.
Nicht weil wir ihn loswerden, sondern weil wir ihn integrieren.

Heute sage ich:
Danke, du kluge Anpassung.
Ich sehe dich. Ich ehre dich.
Und ich gehe weiter—verbunden mit mir.

🌀 Gefühle beobachten – oder wirklich fühlen?In vielen spirituellen Kreisen heißt es: „Beobachte deine Gefühle.“  Das kan...
29/09/2025

🌀 Gefühle beobachten – oder wirklich fühlen?

In vielen spirituellen Kreisen heißt es: „Beobachte deine Gefühle.“
Das kann hilfreich sein – denn durch das Beobachten entsteht Abstand, Bewusstsein, Klarheit.
Aber wenn man dauerhaft in der Beobachterrolle bleibt, entsteht auch eine gewisse Trennung vom unmittelbaren Erleben. Man schaut wie durch eine Glasscheibe – sicher, aber distanziert.

Beobachtung allein bringt nicht immer Heilung.
Es geht nicht nur darum, ein Gefühl zu erkennen – sondern es zu durchleben, zu verkörpern, zu erleben mit jeder Zelle.
Nicht mit der Aufmerksamkeit „rauszugehen“, sondern tief hinein.

💡 Emotion oder Gefühl – was ist der Unterschied?

Emotionen sind unmittelbare, körperlich spürbare Reaktionen – wie Wut, Angst, Freude.
Gefühle sind die bewusste Wahrnehmung dieser Emotionen, oft begleitet von Gedanken und inneren Bewertungen.

Wenn wir nur beobachten, bleiben wir oft auf der Ebene des Verstehens.
Aber wenn wir wirklich fühlen, lassen wir die Emotion durch uns hindurchfließen – mit Zittern, Tränen, Wärme, Enge, Weite.
Das ist der Weg der Verkörperung. Der Weg der Heilung.

✨ Spirituelle Praxis darf uns nicht vom Leben abkoppeln.
Sie darf uns lehren, nicht nur zu erkennen, sondern zu erleben.
Nicht nur zu analysieren, sondern zu empfinden.

Freiheit beginnt nicht dort, wo du tun darfst, was du willst — sondern wo du sein darfst, wer du bist.  Jeder Mensch trä...
26/07/2025

Freiheit beginnt nicht dort, wo du tun darfst, was du willst — sondern wo du sein darfst, wer du bist.

Jeder Mensch trägt diesen tiefen Wunsch in sich: frei zu sein.
Nicht nur äußerlich — sondern innerlich.
Frei von Rollen, Erwartungen, Angst vor Ablehnung.
Frei zu lachen, zu weinen, zu lieben, zu ruhen.
Frei, anders zu sein. Echt zu sein. Du zu sein.

Aber wie soll man wirklich frei sein —
in einer Welt, die dich formt, bevor du dich selbst findest?
In der „Ich-sein“ oft bedeutet, anzuecken, falsch zu wirken, nicht zu genügen?

Freiheit heißt nicht, dass alle dich verstehen.
Freiheit heißt, dass du dich nicht mehr verraten musst, um dazuzugehören.
Dass du innerlich stehen bleibst, wenn dich die Welt zum Gehen auffordert.
Dass du deine Wahrheit nicht gegen Frieden eintauschst — sondern deinen eigenen Frieden darin findest.

Vielleicht ist der Weg zur Freiheit kein großer Sprung,
sondern jeden Tag ein kleiner Schritt:
Ein Nein, das du aus Liebe sagst.
Ein Ja, das du dir selbst gibst.
Ein Moment, in dem du atmest — und einfach bist.

Freiheit beginnt da,
wo du dich selbst nicht mehr verlässt.
Neue-Erde-Neue-Wege

Manchmal zeigen sich im Alltag Gedanken, Verhaltensmuster oder Empfindungen, die scheinbar nicht zum eigenen Selbstbild ...
19/07/2025

Manchmal zeigen sich im Alltag Gedanken, Verhaltensmuster oder Empfindungen, die scheinbar nicht zum eigenen Selbstbild passen. Zwischen stiller Anpassung und dem Wunsch nach Echtheit entsteht ein Spannungsfeld, das nicht laut ist, aber spürbar – fast wie ein innerer Zug, der in verschiedene Richtungen zieht.

Es gibt Momente, in denen Klarheit auftaucht: darüber, wie viel von dem, was gesagt oder getan wird, aus Schutz entsteht – nicht aus Überzeugung. Und dennoch sind auch diese Schutzstrategien Ausdruck von Intelligenz: sie entstehen aus Erfahrung, aus vorsichtiger Navigation durch komplexe soziale Gefüge.

Der Blick richtet sich nicht auf das Ziel, sondern auf die Bewegung selbst. Auf das Lauschen in das eigene Innere, auf das stille Erkennen, dass vieles nebeneinander existieren darf: die Stärke und die Unsicherheit, der Wunsch nach Verbindung und der Impuls, sich abzugrenzen.

Es geht nicht um Lösungen, sondern um Würdigung. Nicht um Selbstoptimierung, sondern um das stille Anerkennen von dem, was ist.

Und vielleicht entsteht daraus ein neuer innerer Dialog – weniger kämpferisch, mehr kooperativ.
Ein Gespräch, das nicht urteilt, sondern begleitet.

-NeueErdeNeueWege-

Warum Nähe manchmal Angst macht – und was unser Nervensystem damit zu tun hatEs gibt einen Grund, warum Nähe für viele M...
10/07/2025

Warum Nähe manchmal Angst macht – und was unser Nervensystem damit zu tun hat

Es gibt einen Grund, warum Nähe für viele Menschen nicht einfach ist.
Warum wir uns zurückziehen, obwohl wir uns nach Verbindung sehnen.
Warum wir kämpfen, obwohl wir lieben wollen.

Unser Nervensystem erinnert sich.
An alles, was zu viel war.
An alles, was wehgetan hat.
An Momente, in denen Nähe nicht sicher war – sondern bedrohlich.

Wenn wir in der Vergangenheit verletzt wurden – emotional, körperlich, seelisch – speichert unser Nervensystem diese Erfahrungen als Warnsignal ab:
Nähe = Gefahr.
Verletzlichkeit = Risiko.
Liebe = Schmerz.

Und dann kommt das Ego.
Nicht als Feind, sondern als Wächter.
Es will uns schützen.
Es baut Mauern, kontrolliert, analysiert, zieht sich zurück oder geht in den Angriff.
Nicht, weil es böse ist – sondern weil es glaubt, dass wir sonst wieder verletzt werden.

Das Ego fühlt sich sicher in alten Strukturen.
In Distanz.
In Kontrolle.
In Misstrauen.

Doch wenn wir uns entscheiden, Nähe zuzulassen – echte, tiefe Nähe – beginnt ein innerer Konflikt.
Das Nervensystem schlägt Alarm.
Das Ego geht in Verteidigung.
Und oft beginnt ein Kampf – nicht nur in uns, sondern auch mit dem Gegenüber.
Denn auch das Gegenüber trägt seine eigenen Wunden.
Sein eigenes Nervensystem.
Sein eigenes Ego.

So entstehen Missverständnisse, Rückzüge, Konflikte.
Nicht, weil wir uns nicht lieben – sondern weil wir uns nicht sicher fühlen.
Und genau deshalb erleben wir in der Welt so viel Trennung, Missverständnis und Schmerz.

So viele Menschen sind müde.
Nicht nur körperlich – sondern seelisch erschöpft.
Vom Kämpfen. Vom Funktionieren. Vom Getrenntsein.

Doch Heilung ist möglich.
Indem wir lernen, unser Nervensystem zu beruhigen.
Indem wir unser Ego nicht bekämpfen, sondern verstehen.
Indem wir uns selbst und anderen mit Mitgefühl begegnen.

Es beginnt mit einem Atemzug.
Mit einem Moment der Ehrlichkeit.
Mit dem Mut, zu fühlen – auch wenn es weh tut.
Denn hinter der Angst wartet die Verbindung.
Und hinter der Müdigkeit – das Leben.

✨ Und am Ende bleibt eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss:
In welcher Welt willst du leben?
In der des Rückzugs, der Angst und des Getrenntseins –
oder in der der Verbindung, der Heilung und des Mitgefühls?

-Neue Erde - Neue Wege-



















Ein Leben in Illusionen – Die Müdigkeit des ScheinsManchmal fühlt es sich an, als würde man ein Theaterstück spielen, de...
09/07/2025

Ein Leben in Illusionen – Die Müdigkeit des Scheins

Manchmal fühlt es sich an, als würde man ein Theaterstück spielen, dessen Drehbuch nie selbst geschrieben wurde. Ein Leben, das sich nicht wie das eigene anfühlt – weil es das vielleicht gar nicht ist. Man passt sich an, lächelt, erfüllt Erwartungen, die nie ausgesprochen, aber doch allgegenwärtig sind. Die Welt applaudiert der Maske, nicht dem Gesicht dahinter.

Diese Illusionen – vom Glück, das man zur Schau stellt, von der Rolle, die man perfekt verkörpern soll – zehren still und stetig an der Seele. Jeder Tag wird zur Wiederholung, zur Darstellung, zur Verpflichtung. Und je länger man in dieser Kulisse lebt, desto müder wird man. Nicht körperlich – sondern tief, existenziell.

Authentizität erfordert Mut. Und doch scheint der Preis für Ehrlichkeit hoch: Ablehnung, Unverständnis, Chaos. Die Illusion dagegen bietet Bequemlichkeit, Harmonie, das leise Gefühl von Sicherheit. Aber sie ist flüchtig. Irgendwann fällt der Vorhang – und zurück bleibt eine Leere, die kein Applaus füllen kann.

Ein unauthentisches Leben ist wie ein ständiger Kampf gegen sich selbst. Es ist, als würde man in einem Spiegelblick erstarren, wissend, dass das eigene Abbild dort nicht ganz stimmt. Und die größte Müdigkeit entsteht nicht durch Tun – sondern durch das ständige Verdrängen des wahren Selbst.

**Stille Gewalt**Stille Gewalt schreit nicht.  Sie schlägt nicht mit der Faust, sondern mit dem Schweigen.  Sie hinterlä...
06/07/2025

**Stille Gewalt**

Stille Gewalt schreit nicht.
Sie schlägt nicht mit der Faust, sondern mit dem Schweigen.
Sie hinterlässt keine blauen Flecken auf der Haut – nur auf der Seele.
Sie kommt leise, fast unsichtbar.
Ein Blick, der entwertet.
Ein Tonfall, der gefrieren lässt.
Ein Schweigen, das lauter ist als jedes Geschrei.

Stille Gewalt ist die Kunst, jemanden zu brechen, ohne ihn zu berühren.
Sie lebt von Andeutungen, von unausgesprochenen Drohungen, von der ständigen Unsicherheit:
Wie ist das jetzt gemeint?
War das ein Angriff – oder bilde ich mir das nur ein?

Sie manipuliert.
Sie verdreht die Realität, bis man sich selbst nicht mehr traut.
Bis das eigene Gefühl infrage steht.
Bis das „Ich“ sich auflöst in einem Nebel aus Schuld, Scham und Zweifel.

Stille Gewalt trägt Masken.
Sie kann fürsorglich wirken, vernünftig, sogar liebevoll.
Doch unter der Oberfläche liegt Kontrolle.
Ein ständiges Austesten von Grenzen.
Ein Ziehen und Zerren an der Würde des anderen.

Und weil sie keine sichtbaren Spuren hinterlässt, wird sie oft nicht erkannt.
Nicht vom Umfeld.
Nicht einmal man selbst.
Denn wie nennt man etwas, das nicht greifbar ist?
Wie wehrt man sich gegen etwas, das sich hinter Normalität versteckt?

Stille Gewalt ist real.
Sie ist zerstörerisch.
Und sie ist gefährlich – gerade weil sie so leise ist.
Du bildest es dir nicht ein.

**Wut kommt nicht aus dem Nichts.**  Sie ist nicht „zu viel“.  Nicht falsch.  Nicht gefährlich.  Sie ist das Echo von et...
06/07/2025

**Wut kommt nicht aus dem Nichts.**

Sie ist nicht „zu viel“.
Nicht falsch.
Nicht gefährlich.
Sie ist das Echo von etwas, das zu lange geschwiegen hat.

Wut zeigt sich, wenn etwas übergangen wurde.
Wenn ein Nein nicht gehört wurde.
Wenn man sich selbst verlassen musste, um zu überleben.
Wenn man zu oft geschluckt hat, was eigentlich hätte gesagt werden müssen.

Sie beginnt oft leise.
Ein inneres Brennen.
Ein Ziehen im Bauch.
Ein Druck in der Kehle.
Manchmal Tränen – nicht aus Traurigkeit, sondern aus Überforderung.
Weil der Körper nicht mehr weiß, wohin mit all dem, was nie Platz hatte.

Wut ist nicht das Gegenteil von Liebe.
Sie ist ein Teil davon.
Ein Teil, der sagt:
„Ich bin wichtig.“
„Ich habe eine Grenze.“
„Ich darf Raum einnehmen.“

Wenn sie unterdrückt wird, wird sie hart.
Richtet sich nach innen.
Wird zu Scham.
Zu Erschöpfung.
Zu Selbstzweifel.

Aber wenn sie gehalten wird –
nicht ausagiert, nicht weggedrückt, sondern gespürt –
dann wird sie klar.
Dann wird sie Kraft.
Dann wird sie Rückgrat.

Wut ist nicht das Ende von Verbindung.
Sie ist oft der Anfang von Wahrheit.

Adresse

Kufstein, Tirol, Österreich
Kufstein
6330

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