shiatsu.mindful

shiatsu.mindful Petra Mühlbauer
Dipl. Shiatsu-Praktikerin (ESI)
5112 Lamprechtshausen
Termine: 0664 99501347 | shiatsu.mindful@gmail.com Was ist Shiatsu? Wie wirkt Shiatsu?

Aus dem Japanischen übersetzt bedeutet shi Finger und atsu Druck – im Sinne aufmerksamer, achtsamer Berührung, die mit Fingerspitzen, Handballen, Ellenbogen und Knien ausgeübt wird. Die Ursprünge liegen in den traditionellen chinesischen und japanischen Gesundheitslehren. Shiatsu wirkt ausgleichend, beruhigend oder belebend. Es entspannt und regt die Selbstheilungskräfte von Körper, Geist und Seel

e an. Shiatsu ist eine gewerbliche Behandlungsmethode und kann keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen, aber unterstützen. Termine

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Preise

Shiatsubehandlung ca. 60 Minuten € 85,-
5er Block € 380,-

29/05/2026

DER SOMMER IN UNSEREM LEBEN

Die Qualität der Jahreszeit lässt sich auch auf unsere Lebensphasen übertragen. Die jungen Erwachsenenjahre repräsentieren den Sommer in unserem Leben. Ein Übermaß an Energie macht sich im Inneren breit und drängt nach außen.
Die Wachstumsphase des Holz-Elements ist vollbracht. Jetzt gilt es sich zu zeigen. Mit Intensität. Die Blüte. Die Vollendung. Intensität und Blüte sind die charakteristischen Kennzeichen der mit dem Feuer-Element in Verbindung stehenden Lebensphase: Das frühe Erwachsenenalter, von der Pubertät bis circa 30 Jahre. Es sind die feurigsten Jahre des Lebens. Es sind die Jahre, in denen man selber zum Sommer wird. Ein Übermaß an Energie macht sich im Inneren breit und drängt nach außen.

Der Wechsel vom Holz-Element in das Feuer-Element zeigt sich durch die Entfaltung der Sexualität. Durch das Entdecken der Liebe. Durch das Freisetzen der eigenen Identität, die sich mit aller Kraft im Leben manifestieren will. Die das Leben ebenfalls zu einem Sommer für sich machen möchte. Einen Sommer mit Leichtigkeit, mit Festen, mit Feiern, mit Begegnungen, mit Austausch auf allen Ebenen, vor allem aber auch mit einer Leidenschaft, die einzig den Himmel als Limit akzeptiert und die sich schwer in anderen Lebensphasen reproduzieren lässt, außer natürlich, man findet erst später in seine individuelle Feuer-Phase.

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29/05/2026

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WENN DIE HITZE ZU STARK WIRD...

Jedem der Fünf Elemente wird ein „klimatischer“ Faktor zugeordnet. Das Feuer-Element ist das Element der Hitze. Diese kann wohltuend sein. Aber auch zerstörend wirken. Wie immer: Die Intensität ist entscheidend.

Wird das Yang jedoch zu groß, dann kann es gefährlich werden. Dann gibt es nicht nur Trockenheit, sondern Wassermangel, Dürre, Ernteausfälle oder Waldbrände. Das Yang ist außer Kontrolle. Das Yang ist auf zerstörerischer Mission. Es kann zu ernsthaften Krisen kommen. Krisen zählen jedoch zum Wasser-Element, selbst wenn sie in der heißen Jahreszeit auftreten. Krisen können die Existenz bedrohen. Das Wasser-Element ist unsere Überlebensinstanz. Es geht um Gefahr, um den Umgang mit der Gefahr, um Mut und Risiko, um Kampf oder Flucht. Alles Aspekte des Wasser-Elements.

Das passt nicht wirklich zum Feuer-Element. Das passt nicht zum Karibik-Feeling des Sommers. Zu den Sonne-Gute-Laune-Tagen. Was in Bezug auf Hitze noch zu beachten ist: Sie soll sich nicht stauen. Yang ist eine starke Energie und braucht freie Fahrt, um glücklich zu sein. Man muss es nicht pushen. Man darf ihm nur nichts in den Weg stellen. Daher: Weg mit allem, was einengt. Weg mit Beschränkungen. Weg mit Einschränkungen. Freie Zirkulation. Zulassen. Geschehen lassen.

18/05/2026

DAS YANG REGIERT...

Die Vorherrschaft des Yang bringt in der Natur eine Veränderung der energetischen Dynamik mit sich. Im Frühling, nach der Zeit der großen Dunkelheit, nach der langen Kälte, begibt sich alles auf die Jagd nach dem sehnsüchtig vermissten Licht, nach der entbehrten Wärme. Die Wirkrichtung des Frühlings geht nach oben, in Richtung Sonne. Die Wirkrichtung des Sommers geht nach außen: Nach außen im Sinne einer Öffnung, einer Ausdehnung. Yang ist Licht. Yang ist Wärme. Licht und Wärme dehnen sich aus, in alle Richtungen. Der Sommer ist durchdrungen von Yang. Man muss ihm nicht nachjagen. Es gibt genug davon. Man braucht es nur herein zu lassen.

Yang ist Leben. Daher: Öffnung auf allen Ebenen. Wir öffnen Türen und Fenster. Wir öffnen Hemden und Blusen. Und wenn das Yang so richtig zur Hochform aufläuft, wenn die Stadt zum Glutofen wird, wenn man untertags gebraten und nächtens gedünstet wird, dann öffnen sich auch die Poren. Es wird geschwitzt. Die Wärme dringt bis in die Knochen ein. Das Innerste kehrt sich nach außen. Man kann nichts verbergen. Man sieht. Man riecht. Man hört. Das Leben spielt sich bevorzugt draußen ab. Es pulsiert in den Straßen. Es pulsiert in den Gärten. Es pulsiert rund um das kühle Nass. Es pulsiert in der Nacht. Man trifft sich, man redet, man tauscht sich aus, ungezwungen und fröhlich. Das ist die Offenheit des Sommers. Das ist die Ausdehnung und Zirkulation des Yang.

18/05/2026

DIE FEUER-ZEIT BEGINNT...

Der Sommer ist in der TCM die Zeit des Feuer-Elements: Das Yang dominiert. Und laut der TCM beginnt der Sommer jedoch bereits Mitte Mai, nach dem Ende der „Eisheiligen“, nach dem letzten Aufbäumen der Yin-Energie.

Türen auf, Fenster auf: Der Sommer ist da. Die Tage sind lang. Die Nächte kurz. Das Licht dominiert. Und mit ihm die Wärme. Der Sommer verkörpert das Yang im Yang, das maximale Yang. Die TCM spricht von der Vollendung des Yang. Seinen Höhepunkt erlebt es am 21. Juni: Am Zeitpunkt der Sommersonnenwende. Bei uns der offizielle Beginn des Sommers. Die TCM sieht das anders.

Denn nimmt man es genau, kommt die Sache Sommer bereits wesentlich früher ins Rollen. Das ist den Meteorolog*innen bekannt. Ab Anfang Mai sind die Temperaturen am Festland meist schon sehr hoch. Es findet eine schnelle Erwärmung statt. Die großen Wasserflächen der Meere und Ozeane können da nicht mithalten. Wasser ist in Relation zu Erde Yin und reagiert langsamer auf die Einwirkung von Yang. Das eine ist schon etwas wärmer. Das andere noch nicht. Durch diese Differenz entsteht eine Dynamik: Kalte Luftströmungen aus den Polargebieten werden auf das Festland gedrückt, ausgerechnet dann, wenn man der Meinung ist, das Schlimmste bereits hinter sich zu haben. Plötzlich lässt die dunkle Jahreszeit nochmals grüßen. Der Volksmund spricht von den Eisheiligen. An diesen kann es durchaus noch einmal Morgenfrost geben. Oder Sauwetter, das eher zum Februar passen würde.

Die TCM sagt: Das Yin des Winters kann sich bis Mitte Mai zeigen. Ab dann hat das Yang das Zepter sattelfest in der Hand und die Kälte keinen Auftrag mehr. Baba Yin. Willkommen Yang. Und wenn das Yang dominiert, dann muss das der Beginn des Sommers sein. Dieser setzt laut TCM nach dem Ende unserer Eisheiligen ein.

18/05/2026

Palliative Begleitung unterstützt Menschen mit schweren, unheilbaren Erkrankungen dabei, bestmögliche Linderung und Lebensqualität zu erfahren und Würde zu bewahren. Was kann Shiatsu hierzu beitragen? Ein Gespräch über die Rolle von Berührung und Präsenz in einer sensiblen Lebensphase.

11/05/2026

WAS ZU VERMEIDEN IST

Drei Aspekte machen die Holzqualität in uns mürbe und der Leber zu schaffen: Druck, Trockenheit, Hitze. Lebensmittel und Zubereitungsmethoden, die diese Zustände hervorrufen, sind daher auf jeden Fall zu vermeiden. Druck entsteht durch zuviel üppiges Essen, vor allem durch gesättigte Fettsäuren, aber auch durch schnell ins Blut gehende Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehl. Die Leber muss als Endlager für diesen Überschuss herhalten. Das belastet sie. Und setzt sie unter Druck. Daher Hände weg von Frittiertem, Paniertem oder Gegrilltem. Tierische Fette sind allesamt gesättigt. Besonders belastend: Fette Käsesorten, Wurst oder Speck. Noch schlimmer: Transfette, also chemisch gehärtete Fette. Sie finden sich fast überall: In Chips, Pommes, Blätterteig, Fertigsuppen, aber auch in Müsliriegeln oder Frühstücksflocken. Zudem kommt: Die Leber leidet als Entgiftungszentrale unter jeglicher Form von Zusatzstoffen in unserer Ernährung, ob Konservierungsmittel, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Stabilisatoren.

Trockenheit und Hitze entstehen wiederum durch Zubereitungsmethode, Geschmacksrichtung und thermische Wirkung. Vor allem Scharfes belastet das Holzelement. Scharf macht uns heiß, scharf trocknet aus. Ein gut gemeintes Chili treibt den Schweiß aus den Poren. Ein stark gewürztes Lammfleisch macht durstig. Scharf ist gut, um einzuheizen. Scharf und heiß sind gut im Herbst und Winter. Aber zu viel Sonne und Hitze im Frühling dörren eine Pflanze aus. Sie wächst nicht mehr.

Zu viele heiße Lebensmittel mit scharfem Geschmack machen aus der saftig grünen Frühlingsenergie in uns eine Steppe. Scharfe Lebensmittel sind zum Beispiel Nelken, Curry, Ingwer, Knoblauch, Lauch oder Zwiebel, genauso wie die beliebten Gewürztees, aber auch alle Formen von scharfen alkoholischen Getränke. Hitze entsteht ebenso durch bestimmte Zubereitungsmethoden wie Grillen oder scharfes Anbraten. Unser Holzelement reagiert darauf wie in einer Trockenkammer. Es verliert an Flüssigkeit. Austrocknend wirken weiters Lebensmittel mit einem geringen Wassergehalt wie Toastbrot, Knäckebrot oder salziges Knabbergebäck.

11/05/2026
Melde dich gerne für alle Fragen zu Shiatsu, Schröpfen & Gua Sha. Behandlungen ca. 60 Minuten oder ca. 30 Minuten buchba...
09/05/2026

Melde dich gerne für alle Fragen zu Shiatsu, Schröpfen & Gua Sha.

Behandlungen ca. 60 Minuten oder ca. 30 Minuten buchbar.

Deine Auszeit. Deine Entspannung. 🪷

03/05/2026

DAS GUTE AM BITTEREN

Im Frühjahr heißt es: Detox! Das gelingt uns sehr gut mit bitteren Lebensmitteln.

Bitterstoffe haben einen positiven Effekt auf Leber und Gallenblase. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist neben der Geschmacksrichtung auch die thermische Wirkung wichtig. Die Kombination ist entscheidend: Bitter und kühl / kalt (z.B.: Chicoree, Endiviensalat, Rucola…) tun dem Holzelement gut. Bitter und warm / heiß (z.B.: Lorbeer, Kaffee, Kakao…) können das Holz austrocknen. Der bittere Geschmack hat eine nach unten gerichtete und ausleitende Wirkung. Diese nach unten gerichtete Wirkung kann heiß gelaufenes Holz kühlen, sprich bei allen aufsteigenden Hitzesymptomen sind bitter kühlende Zutaten das Mittel der Wahl.

Bitterstoffe können auch dazu beitragen, dass es erst gar nicht zu Hitze kommt. Sie stimulieren die Verdauungsorgane. Gallenflüssigkeit, Magensäfte und Insulin werden freigesetzt, zusätzlich werden Leber und Stoffwechsel angeregt. Belastendes Fett wird besser aufgeschlüsselt, Nährstoffe werden besser assimiliert, Blutmenge und Blutqualität nehmen zu, das hält das Holz flexibel, feucht, geschmeidig. Zudem sorgen Bitterstoffe dafür, dass ein Säureüberschuss im Körper abgebaut und ausgeschieden werden kann.

Bitterstoffe liefern dabei nicht nur Basen, sondern unterstützen auch deren Produktion. Aber wie beim sauren Geschmack gilt: Ein Zuviel vermeiden!

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26/04/2026

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DIE LEBER UND HOFFNUNG

Der Akupunkturpunkt Leber 14 wird auch „Tor der Hoffnung“ genannt. Warum?

Unter dem rechten Rippenbogen befindet sich das Organ Leber. Hier befinden sich zwei Schlüsselpunkte des Leber-Meridians: Leber 13, „Zhang Men“ oder „Tor des Kapitels“ bzw. „Tor des Abschnitts“ und Leber 14, „Qi Men“ oder „Tor der Hoffnung“ bzw. „Tor des Zyklus“. Auch hier drückt sich das Spannungsfeld zwischen Leber-Meridian und Milz-Meridian aus. Leber 13 ist der Alarmpunkt der Milz. Leber 14 ist der Alarmpunkt der Leber. Alarm für die Milz besteht, wenn zu viel Druck oder zu viele aufgestaute Aggression die innere Mitte bedrohen. Wenn durch lauter Einschränkungen die innere Mitte erdrückt wird. Wenn zu viele Kapitel oder Abschnitte des Lebens nicht abgeschlossen wurden. Die ganzen offenen Enden führen zu Stau. Sie binden Energie. Der freie Fluss ist gestört. Tief Durchatmen fällt schwer. Spannung im Zwerchfell, Spannung in den Flanken. Engegefühl. Druckempfindlichkeit in diesem Bereich. Druck auf der Brust.

In einem solchen Zustand ist es schwer, das Tor der Hoffnung zu öffnen, um mit einen neuen Zyklus zu beginnen. Dann herrscht Alarm für die Leber, deren Lebensprinzip Wachstum und Entfaltung ist. Leber 14 ist der letzte Punkt im Energiekreislauf des Körpers. Von Leber 14 fließt die Energie wieder zur Lunge. Ein neuer Zyklus beginnt bei Lunge 1. Erreicht die Energie Lunge 1, besteht wieder Hoffnung, denn das Lebensprinzip der Lunge ist das große Ja zum Leben.

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