12/02/2013
Sanfloral® plus L-Glutamin nach Dr. Mayrhofer
Nahrungsergänzung zur gezielten Versorgung mit probiotischen, magensaft-resistenten Bakterienkulturen, L-Glutamin und dem präbiotischen Ballaststoff Inulin. Zur Unterstützung einer ausgewogenen Darmflora. Frei von Lactose, Sorbit, Glutamat, Hefe und Gluten. Die Keimmischung von Sanfloral® plus L-Glutamin besteht aus:
Sanfloral-Plus-L-GlutaminLactobacillus Acidophilus
Lactobacillus Rhamnosus
Lactobacillus Lactis
Bifidobacterium Bifidum
Bifidobacterium Lactis
Enterococcus Faecium
Streptococcus Thermophilus
L-Glutamin und als Präbiotikum Inulin aus der Chicoréefrucht
Die Tagesdosis von Sanfloral® plus L-Glutamin von 4g enthält 6 Mrd. magensaftresitente Lebendkeime.
Um einen positiven Effekt auf die Darmflora zu erzielen, benötigt man mindestens 5 Mrd. Lebendkeime pro Tag.
Die positive Wirkung von Probiotika und Praebiotika
Werden lebende, probiotisch wirksame Kulturen in ausreichender Anzahl dem Körper zugeführt, unterstützen diese bei regelmäßigem Genuss das Gleichgewicht der Darmflora. Dadurch kommt es zu einer positiven Beeinflussung des Stoffwechsels und zu einer natürlichen Stärkung der Abwehrkräfte des Körpers. Präbiotisch wirksame Substanzen, die man auch als “lösliche Ballaststoffe” bezeichnet, gelangen bei regelmäßiger Aufnahme unverändert in den Darm, wo sie als Nährstoffe für die Darmflora zur Verfügung stehen. Dabei wird vorrangig das Wachstum jener Kulturen gefördert, die für ein Gleichgewicht der Darmflora wichtig sind.
Was kann unsere Darmflora negativ beeinflussen?
Wie allseits bekannt, kommt es bei Antibiotika- und Cortisontherapien zu einer vorübergehenden Störung im Gleichgewicht der Darmflora. Weiters werden ähnliche Einflüsse durch einseitige, ballaststoffarme Ernährung, bei Umstellung der Kost (Fernreisen) und bei besonderer körperlicher und geistiger Beanspruchung (Stress & Hektik) beobachtet.
Nahrungsmittelallergien und unser Darm
Die Schleimhautbarriere (Mucosa) des Darms spielt für das Immunsystem eine Schlüsselrolle. In der Schleimhaut werden ständig immunaktive Schutzstoffe (Immunglobuline) gebildet, die den Darm davor schützen, dass die Bewohner der Darmflora in das Gewebe eindringen. Ein kleiner Teil dieser Schutzstoffe gelangt in unseren Blutkreislauf und “gewöhnt” unser Immunsystem an unsere Darmflora ähnlich wie nach einer Impfung. Dadurch reagiert unser Körper bei negativen Einflüssen auf unsere Darmflora “richtig”, indem durch Immunreaktionen das Wachstum von potentiell schädigenden Organismen unterdrückt wird, während die positiven Bewohner der Darmflora in ihrem Wachstum unbeeinflusst bleiben. Ähnliche Effekte werden auch von Nahrungsstoffen, die in den Darm gelangen, berichtet. Die Darmschleimhaut entwickelt gegen die meisten Nahrungsbestandteile Schutzstoffe, um deren Eindringen in den Darm zu verhindern. Wiederum gelangt ein Teil dieser Schutzstoffe in den Blutkreislauf, wo es einerseits zu einer allgemeinen Stärkung des Immunsystems und andrerseits zu einer “Immuntoleranz” gegen Nahrungsbestandteile kommt. Durch die Immuntoleranz wird das Risiko des Auftretens von Nahrungsmitteallergien gesenkt.
Die Haut und unser Darm
Aufgrund der obigen Erkenntnisse, unterstützt eine Darmflora im Gleichgewicht unser Immunsystem und führt zur Reduktion von allergischen Reaktionen. Viele Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis) sind durch allergische Komponenten gekennzeichnet. Daher wird das Erscheinungsbild der Haut durch eine ausgewogene Darmflora positiv beeinflusst.
Aspekte zur Funktionalität von Probiotika
Geschichte: In der Volksmedizin werden fermentierte Milchprodukte bereits seit über hundert Jahren zur Behandlung von Durchfall eingesetzt. Erste wissenschaftliche Beweise dafür lieferte um 1900 der russische Biologe Ilja Melschnikoff. Er empfahl Joghurt und angesäuerte Milchprodukte als Mittel gegen schädliche Mikroben im Darm und damit gegen Krankheiten und Alterungsprozesse. Melschnikoff führte darauf die hohe Lebenserwartung bestimmter Volksstämme im Kaukasus und in Bulgarien zurück. Seine Forschungen brachten ihm 1908 den Nobelpreis für Immunologie.
Die bakterielle Darmflora des Menschen
Die Mikroflora des Verdauungstraktes besteht aus einer äußerst komplexen Gruppe von Mikroorganismen, der über 400 verschiedene Bakterienarten angehören. Der Darm spielt eine Schlüsselrolle für das Immunsystem des Menschen. Dessen Entwicklung hängt wesentlich von der Zusammensetzung der bakteriellen Darmflora ab. Neben der natürlich vorkommenden erwünschten Bakterien mit überwiegend positiven Eigenschaften (z.B. Laktobazillen, Eubakterien und Bifidobakterien), welche die Verdauung unterstützen und zur Infektionsabwehr beitragen, kommen dort auch potentielle Krankheitserreger (z.b. Pseudomonas aeroginosa, Vibroionen, Staphylokokken, Clostriden, Veillonellen) vor. Die Gesamtheit dieser Mikroorganismen bildet die Darmflora. Für die Gesundheit des Menschen ist das Gleichgewicht dieser Zusammensetzung wichtig. Sowohl Pro- als auch Präbiotika beeinflussen die Darmflora positiv, indem gesundheitsfördernde Darmbakterien vermehrt bzw. gesundheitsschädliche verdrängt werden. Schutzmechanismen der normalen Darmflora (nach Hammer & Aichbichler, 2003) Barrierefunktion (Kolonisierungsresistenz) Förderung des Stoffwechsels der Darmwand Förderung der Darmmobilität Verhinderung bakterieller Fehlbesiedlung Hemmung der Durchwanderung von Bakterien (Translokation) Stimulation des Immunsystems in der Darmwand Stoffwechselaktivität
Probiotika
Der Name Probiotikum kommt aus dem Griechischen und bedeutet „für das Leben“, im Gegensatz zu Antibiotikum („gegen das Leben“). Probiotika sind lebende Mikroorganismen, im Wesentlichen Milchsäure- und Bifidobakterien, die mit der Nahrung in den Darm gelangen, sich dort ansiedeln und dadurch positive gesundheitliche Effekte erzielen können. Es konnte gezeigt werden, dass sich die natürliche Menge an Bakterien im Darmtrakt bei Verzehr von Joghurt mit bestimmten Milchsäurebakterien verzehnfachte. Wurde die Zufuhr gestoppt, sank die Anzahl der Bakterien allerdings bereits nach 10 Tagen wieder ab. Nach derzeitigem Wissensstand kann die bleibende Etablierung des Probiotikums nur durch eine ständige Verabreichung erzielt werden. Am größten ist heute die Erfahrung bei der überwiegend durch Rotavieren ausgelösten Gastroenteritis im Kindesalter. In mehreren Untersuchungen an Kleinkindern konnte ein protektiver Effekt festgestellt werden.
Nachgewiesene Wirkungen am Menschen
Zurzeit werden vor allem die Stärkung des Immunsystems, die verkürzte Durchfalldauer bei Darminfektionen sowie die Senkung der Konzentration von gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukten bzw. krebspromovierenden Enzymen diskutiert. Auf ernährungsphysiologischer Ebene ist die Verbesserung der Laktoseverdauung und Kalzium-Resorption, sowie die Bereitstellung bestimmter wasserlöslicher Vitamine (v.a. Vitamin B1 und B12) erwiesen.
Alternative bei Milchzuckerunverträglichkeit
Bei Erwachsenen ist Laktasemangel weit verbreitet, wobei die Häufigekeit regional sehr unterschiedlich ist. Probiotika besitzen zusätzlich ein laktosespaltendes Protein, das im Darm abgegeben wird und kleinere Mengen von Laktose abbaut. Für einen großen Bevölkerungsteil verbessert sich dadurch die Verträglichkeit von fermentierten Milchprodukten.
Präbiotika
Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die das Wachstum und/oder die Aktivität eines Bakteriums oder einer beschränkten Anzahl an Bakterien im Dickdarm stimulieren. Die meisten heute verwendeten Präbiotika sind natürliche Bestandteile vieler pflanzlicher Lebensmittel (z.B. Chicorée, Knoblauch, Spargel, Zwiebel), im Wesentlichen Kohlehydrate, die von den menschlichen Verdauungssäften nicht aufgeschlossen werden können. Präbiotika haben einen äußerst selektiven wachstumsstimulierenden Effekt und hemmen dadurch gleichzeitig viele krankheitserregende Bakterien der Mikroflora. Das Prinzip der Präbiotika gründet also auf der selektiven Anregung der Mikroorganismen im Darm. Momentan gilt das Interesse vor allem den milchsäureproduzierenden Bakterien. Die präbiotischen und gesundheitsförderlichen Effekte einer großen Anzahl von Oligosacchariden sind in vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen (in vitro und in vivo) bestätigt und dokumentiert worden.
L-Glutamin
L-Glutamin fördert die Wundheilung z.B. Leaky Gut-Syndrom baut Stress ab, ist Treibstoff für das Gehirn und dient als Nährstoff für die Zellen des Immunsystems und der Darmflora.
Dr. med. Heinz und Ilse Mayrhofer, Margarethenweg 5, A – 4020 Linz
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