Institut MEDAKTIV

Institut MEDAKTIV Willkommen im Institut Medaktiv

WIR BRINGEN BEWEGUNG
IN IHR LEBEN

Moderne Medizin und ganzheitlich Jeder Mensch ist einzigartig.

Bei uns steht der Patient mit seinen individuellen gesundheitlichen Problemen im Mittelpunkt. Wir gehen auf Ihre Bedürfnisse ein und stellen nach genauer Diagnose einen auf Sie persönlich zugeschnittenen Behandlungsplan zusammen. Unter unserem Dach arbeiten Mediziner aus den Bereichen Orthopädie, Physikalische Therapie, Allgemeinmedizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Traditionelle Europäische

Medizin, sowie Physiotherapeuten, Heilmasseure und klinische Psychologen. Als Wahlärzte nehmen wir uns soviel Zeit wie nötig, um Sie bestmöglich zu betreuen.

27/06/2019
21/03/2019

Das Institut Medaktiv besteht aus einem engagierten Team aus TherapeutInnen und (Wahlfach-)ÄrztInnen. Zur Verstärkung suchen wir ab sofort eine(n) KrankenpflegerIn oder Ordinationskraft für Fixanstellung, Vollzeit. Bei uns erwartet Sie ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld in der Unterstützung unseres Teams bei Ihren Tätigkeiten und der selbständigen Durchführung allgemeiner Sekretariatsagenden. Mehr Informationen finden Sie unter www.medaktiv.at

🖋️LIEBE PATIENTEN! 🖋️Der Zusammenhang zwischen Entzündung und DepressionBereits in den 1990er Jahren gab es erste Hinwei...
13/09/2017

🖋️LIEBE PATIENTEN! 🖋️

Der Zusammenhang zwischen Entzündung und Depression
Bereits in den 1990er Jahren gab es erste Hinweise darauf, dass immunologische Reaktionen im Körper infolge von entzündlichen Prozessen mit einer depressiven Erkrankung in Zusammenhang stehen. Immer mehr Wissenschaftler vermuten, gestützt auf Ergebnissen aus Tierstudien, dass wenn der Organismus ständig große Mengen an Zytokinen (Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren) produziert, Depressionen entstehen können. Letzteres kann bspw. dann der Fall sein, wenn eine akute zu einer chronischen Entzündung wird, oder wenn die Immunantwort aus dem Ruder läuft, sodass der Körper auch ohne Infektion dauerhaft Zytokine ausschüttet.

Körperliche Erkrankungen und hier insbesondere entzündliche Prozesse im Körper haben demnach einen deutlich größeren Anteil an der Entstehung depressiver Symptome als gedacht. Dass aber neben entzündlichen Prozessen psychosoziale Faktoren einen bedeutenden Stellenwert in der Genese depressiver Erkrankungen haben, zeigen Untersuchungen im Blut von depressiven Personen. In letzteren konnte bei etwa 40 % der an Depression Erkrankten erhöhte Zytokinwerte nachgewiesen werden. Diese Zahl spricht dafür, dass es sich bei der entzündungsbedingten Depression um eine Untergruppe handelt und es noch weitere Typen der Depression gibt, die ganz andere Ursachen haben, wie etwa psychosozialen Stress. Denn die Ausschüttung von Zytokinen ist eine allgemeine Körperreaktion auf Stressfaktoren aller Art, nicht nur auf Bakterien. Dass psychosozialer Stress den Zytokinspiegel (IL-6) im Blut in die Höhe treibt, konnten japanische Wissenschaftler bei gestressten Nagern nachweisen. Gestresste Mäuse schonen sich, wie es auch Menschen mit einer Verkühlung bzw. einem grippalen Infekt tun.

Menschen, die über einen langen Zeitraum unter körperlichen und/oder psychischen Stress leiden, entwickeln häufig neben depressiven Zustandsbildern, Herzerkrankungen, Diabetes, etc.
Da der ursächliche Zusammenhang zwischen Stress, chronischer Entzündung und Depression bis dato lediglich im Tierversuch nachgewiesen werden konnte, existiert bis dato kein Nachweis für einen solchen Wirkmechanismus beim Menschen. Auch weil man nicht weiß, ob man Ergebnisse aus Tierexperimenten auf den Menschen übertragen kann. Daher gibt es noch viel zu erforschen, was die Wechselwirkung zwischen Immunreaktion und Psyche betrifft.

😊Unser Rat: Reden Sie mit uns über Ihre psychische Verfassung. Diese könnte einen Hinweis auf einen entzündlichen Prozess sein.

06/02/2017

~WIR STELLEN UNS VOR~
ANITA STREMPFL
Heilmasseurin, Behandlung muskulärer Triggerpunkte mit radialer Stosswellentherapie

http://www.medaktiv.org/medaktiv/team/anita-strempfl/

Lymphdrainage, Bindegewebsmassage, Akupunktmassage, Fußreflexzonenmassage, Tuina Anmo Chinesische Massage, Kinesiologie (Marnitz Therapie), Klangmassage, Dorn Breuss, Bones for life Lehrerin

*KLINISCHE PSYCHOLOGIE*Jeder kennt Lebensphasen, in denen die seelische Unterstützung durch die Familie und Freunde entw...
16/11/2016

*KLINISCHE PSYCHOLOGIE*
Jeder kennt Lebensphasen, in denen die seelische Unterstützung durch die Familie und Freunde entweder nicht ausreichend ist, oder man die Familie und Freunde nicht mit den eigenen Sorgen belasten möchte.
Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie schwer erkrankt sind, unter akuten und/oder chronischen Schmerzen leiden, beruflichen Stress ausgeliefert sind, familiäre Belastungen erleben, Sie infolge des Todes eines Familienmitglieds oder Freundes in eine Lebenskrise fallen oder unter einem inneren seelischen Konflikt leiden.

Eine klinisch-psychologische Behandlung hilft Ihnen, Ihre gegenwärtige Lebenssituation zu reflektieren und Ihre Ressourcen und sogenannten „blinden Flecke“ zu erkennen. Ziel klinisch-psychologischer Interventionen ist es, das mit Ihnen konkretisierte Behandlungsziel zu erreichen und Lösungen für Ihre Probleme gemeinsam zu erarbeiten. Auf dem Weg zu einer „MEHR“ am Lebenszufriedenheit, Lebensfreude und Lebensqualität begleiten wir Sie gerne.

http://www.medaktiv.org/medaktiv/anwendungsgebiet/klinische-psychologie/

~WIR STELLEN UNS VOR~Mag. Dr. Sabine RitterKlinische Psychologin und GesundheitspsychologinKlinische NeuropsychologinAng...
16/08/2016

~WIR STELLEN UNS VOR~
Mag. Dr. Sabine Ritter
Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin
Klinische Neuropsychologin

Angststörungen
Burn-Out
Depressionen
chronische Schmerzsyndrome
unklarer Genese
http://www.medaktiv.at

*ORTHOPÄDIE*Dr. med. Johannes Mayrhofer:  "Da Wörter manchmal mehr sagen als Bilder, steht im Zentrum meiner ärztlichen ...
25/07/2016

*ORTHOPÄDIE*
Dr. med. Johannes Mayrhofer: "Da Wörter manchmal mehr sagen als Bilder, steht im Zentrum meiner ärztlichen Behandlung das Gespräch mit Ihnen, für das genügend Zeit und Raum zur Verfügung steht. Basierend auf einem ausführlichen Anamnesegespräch („Anamnese“ = Erinnerung), in dem ich mich umfassend mit Ihren Beschwerden auseinandersetze, erfolgt die Diagnosestellung. Durch meine fachliche Expertise und jahrelange Erfahrung im Bereich der Orthopädie, manueller Medizin (Chirotherapie), Infiltrationstherapie und Arbeitsmedizin, erstelle ich danach mit Ihnen einen auf Ihre Probleme zugeschnittenen Behandlungsplan."
http://www.medaktiv.at

~WIR STELLEN UNS VOR~ Dr. med. Johannes Mayrhofer Facharzt f. Orthopädie u. orthopädische ChirurgieArzt f. Allgemein- u....
22/07/2016

~WIR STELLEN UNS VOR~
Dr. med. Johannes Mayrhofer
Facharzt f. Orthopädie u. orthopädische Chirurgie
Arzt f. Allgemein- u. Arbeitsmedizin

Manuelle Medizin (Chirotherapie)
Stosswellentherapie
Infiltrationstherapie

Institutsleitung
http://www.medaktiv.at

medaktiv -das Institut für physikalische Therapie in LinzWIR BRINGEN BEWEGUNG IN IHR LEBEN!http://www.medaktiv.at
18/07/2016

medaktiv -das Institut für physikalische Therapie in Linz
WIR BRINGEN BEWEGUNG IN IHR LEBEN!
http://www.medaktiv.at

12/02/2013

Colonhydrotherapie

Colon Hydrotherapie mit Ozon

Dass “Der Tod im Darm sitzt” wussten bereits die alten Ägypter. Diese Erkenntnis ist heute aktueller denn je. Ein gesunder Darm ist eine wichtige Grundlage für einen funktionierenden Organismus. Wenn nämlich “Abflusskanal Darm” streikt, kommt es unweigerlich zu Störungen. (weiterlesen…)

12/02/2013

ERÖFFNUNGSAKTION!!!! 6 PACKUNGEN MRATON KUR FÜR HALBES JAHR FÜR IHRE GELENKE statt € 420.- NUR € 299.-

maratón® nach Dr. Mayrhofer

maratón® ist ein Nahrungsergänzungsmittel zur Regeneration geschädigter Gelenke mit MSM, Glucosamin, Chondroitin, Hyaluronsäure und Vitamin C, welches durch seine antioxydativen Eigenschaften die entzündungs-hemmende Wirkung der anderen Stoffe verstärkt. Da Nahrungsergänzungen erst nach längerdauernder Einnahme zu positiven Veränderungen führen, ist Beständigkeit und Geduld eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg.

Gewisse Gelenke und deren Gleitflächen, die Knorpel, sind ein Leben lang ständig Belastungen ausgesetzt. Deren Abnützung schreitet daher kontinuierlich fort, auch wenn der Körper mit besten Kräften gegensteuert. Durch den langsamen Verlauf wird eine Schädigung oft erst viel zu spät erkannt und behandelt. Eine frühzeitige, umfassende Therapie kann jedoch ein Fortschreiten der Knorpelschädigung weitestgehend aufhalten.

Neben Medikamenten und physikalischer Therapie haben auch spezielle Nährstoffe aus der Natur mittlerweile hohen Stellenwert in der Vorbeugung und Therapieergänzung der Arthrose erreicht:

Pinienharzextrakt (MSM)
MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) ist eine schwefelhaltige Substanz, die in der Natur und im menschlichen Organismus natürlich vorkommt. Sie ist notwendig für die Zellbildung, insbesondere im Bindegewebe. Die Aufnahme von MSM in den Körper wird durch Vitamin C erhöht. Als Naturmittel wurde MSM wegen seiner schmerzlindernden Eigenschaften bekannt. Das MSM im Präparat maratón® stammt aus dem Harz nordamerikanischer Pinien.

Glucosamin (Krabbenschalenextrakt):Maratón
Glucosamin ist ein Aminozucker, der natürlich in unserem menschlichen Organismus zu finden ist, speziell in Knochen und Knorpeln. Wir nehmen einen Teil Glucosamin aus der natürlichen Nahrung auf, da es hier in geringem Umfang enthalten ist. Manches deutet jedoch darauf hin, dass viele Menschen für die Aufrechterhaltung oder den Aufbau des körperlichen Vorrats an Glucosamin einen zusätzlichen Bedarf dafür haben.
Verschiedene wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Glucosamin eine nützliche Wirkung auf Gelenke und Gelenkfunktionen hat. Es kann insbesondere den Abbau von Knorpel, der häufig im Alter oder auch durch berufliche uns sportliche Belastung schon frühzeitig stattfindet, stoppen.

Da Glucosamin aus Schalentieren gewonnen wird, wird Personen mit einer Schalentierallergie zu Vorsicht geraten. Diabetiker müssen bei der Einnahme von Glucosamin den Blutzuckergehalt beobachten. Da Glucosamin bereits im Organismus und in unserer täglichen Nahrung zu finden ist, handelt es sich nicht um einen Fremdstoff, sondern rein um ein Nahrungsergänzungsmittel.

Chondroitin (Fischknorpel):
Chondroitin beeinflusst positiv die Stoffwechselvorgänge am Knorpel, der ja nicht durch Blutgefässe, sondern über den flüssigen Film im Gelenksspalt versorgt wird. Es fördert auch die Bildung von Proteoglycan, dem Stoff, welcher für die Wasserbindung im Gelenksspalt verantwortlich ist. Chondroitin wird aus den Knorpeln von Haien oder anderen Fischarten gewonnen und hat aufgrund seiner schmerz- und entzündungshemmenden Eigenschaften schon einen festen Platz in der Therapie von Arthrose erobert. Da es in hohen Dosen auch blutverdünnend wirkt, ist bei Einnahme von anderen solchen
Medikamenten auf Wechselwirkung zu achten! Änderungen von medikamentösen oder anderen Therapien dürfen nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Hyaluronsäure:
Studien haben ebenfalls ergeben, dass Hyaluronsäure eine Erholung der oberflächlichen Knorpelschichten in den Gelenken sowie eine Verdichtung der Knorpelzellen begünstigen kann. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Hyaluronsäure den Aufbau der Knorpelzwischensubstanzen anregen kann. Hyaluronsäure ist ebenfalls der Hauptbestandteil der Gelenksflüssigkeit und fungiert als Schmiermittel bei allen Gelenksbewegungen.

aktueller Forschungsstand

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Arthrose Babyschwimmen Bewegungslehre Bindegewebsmassage Craniosacrale Therapie Fußreflexzonenmassage Kinesiologie Klassische Massage Knorpelschäden Lentiapharm Lymphdrainage Manuelle Therapie Massage Moorpackungen Nahrungsergänzung Osteopathie Revitalisierung Segmentmassage Skoliose Ärzte und Mitarbeiter

12/02/2013

Sanfloral® plus L-Glutamin nach Dr. Mayrhofer

Nahrungsergänzung zur gezielten Versorgung mit probiotischen, magensaft-resistenten Bakterienkulturen, L-Glutamin und dem präbiotischen Ballaststoff Inulin. Zur Unterstützung einer ausgewogenen Darmflora. Frei von Lactose, Sorbit, Glutamat, Hefe und Gluten. Die Keimmischung von Sanfloral® plus L-Glutamin besteht aus:

Sanfloral-Plus-L-GlutaminLactobacillus Acidophilus
Lactobacillus Rhamnosus
Lactobacillus Lactis
Bifidobacterium Bifidum
Bifidobacterium Lactis
Enterococcus Faecium
Streptococcus Thermophilus

L-Glutamin und als Präbiotikum Inulin aus der Chicoréefrucht
Die Tagesdosis von Sanfloral® plus L-Glutamin von 4g enthält 6 Mrd. magensaftresitente Lebendkeime.

Um einen positiven Effekt auf die Darmflora zu erzielen, benötigt man mindestens 5 Mrd. Lebendkeime pro Tag.

Die positive Wirkung von Probiotika und Praebiotika

Werden lebende, probiotisch wirksame Kulturen in ausreichender Anzahl dem Körper zugeführt, unterstützen diese bei regelmäßigem Genuss das Gleichgewicht der Darmflora. Dadurch kommt es zu einer positiven Beeinflussung des Stoffwechsels und zu einer natürlichen Stärkung der Abwehrkräfte des Körpers. Präbiotisch wirksame Substanzen, die man auch als “lösliche Ballaststoffe” bezeichnet, gelangen bei regelmäßiger Aufnahme unverändert in den Darm, wo sie als Nährstoffe für die Darmflora zur Verfügung stehen. Dabei wird vorrangig das Wachstum jener Kulturen gefördert, die für ein Gleichgewicht der Darmflora wichtig sind.

Was kann unsere Darmflora negativ beeinflussen?

Wie allseits bekannt, kommt es bei Antibiotika- und Cortisontherapien zu einer vorübergehenden Störung im Gleichgewicht der Darmflora. Weiters werden ähnliche Einflüsse durch einseitige, ballaststoffarme Ernährung, bei Umstellung der Kost (Fernreisen) und bei besonderer körperlicher und geistiger Beanspruchung (Stress & Hektik) beobachtet.

Nahrungsmittelallergien und unser Darm

Die Schleimhautbarriere (Mucosa) des Darms spielt für das Immunsystem eine Schlüsselrolle. In der Schleimhaut werden ständig immunaktive Schutzstoffe (Immunglobuline) gebildet, die den Darm davor schützen, dass die Bewohner der Darmflora in das Gewebe eindringen. Ein kleiner Teil dieser Schutzstoffe gelangt in unseren Blutkreislauf und “gewöhnt” unser Immunsystem an unsere Darmflora ähnlich wie nach einer Impfung. Dadurch reagiert unser Körper bei negativen Einflüssen auf unsere Darmflora “richtig”, indem durch Immunreaktionen das Wachstum von potentiell schädigenden Organismen unterdrückt wird, während die positiven Bewohner der Darmflora in ihrem Wachstum unbeeinflusst bleiben. Ähnliche Effekte werden auch von Nahrungsstoffen, die in den Darm gelangen, berichtet. Die Darmschleimhaut entwickelt gegen die meisten Nahrungsbestandteile Schutzstoffe, um deren Eindringen in den Darm zu verhindern. Wiederum gelangt ein Teil dieser Schutzstoffe in den Blutkreislauf, wo es einerseits zu einer allgemeinen Stärkung des Immunsystems und andrerseits zu einer “Immuntoleranz” gegen Nahrungsbestandteile kommt. Durch die Immuntoleranz wird das Risiko des Auftretens von Nahrungsmitteallergien gesenkt.

Die Haut und unser Darm

Aufgrund der obigen Erkenntnisse, unterstützt eine Darmflora im Gleichgewicht unser Immunsystem und führt zur Reduktion von allergischen Reaktionen. Viele Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis) sind durch allergische Komponenten gekennzeichnet. Daher wird das Erscheinungsbild der Haut durch eine ausgewogene Darmflora positiv beeinflusst.

Aspekte zur Funktionalität von Probiotika

Geschichte: In der Volksmedizin werden fermentierte Milchprodukte bereits seit über hundert Jahren zur Behandlung von Durchfall eingesetzt. Erste wissenschaftliche Beweise dafür lieferte um 1900 der russische Biologe Ilja Melschnikoff. Er empfahl Joghurt und angesäuerte Milchprodukte als Mittel gegen schädliche Mikroben im Darm und damit gegen Krankheiten und Alterungsprozesse. Melschnikoff führte darauf die hohe Lebenserwartung bestimmter Volksstämme im Kaukasus und in Bulgarien zurück. Seine Forschungen brachten ihm 1908 den Nobelpreis für Immunologie.

Die bakterielle Darmflora des Menschen

Die Mikroflora des Verdauungstraktes besteht aus einer äußerst komplexen Gruppe von Mikroorganismen, der über 400 verschiedene Bakterienarten angehören. Der Darm spielt eine Schlüsselrolle für das Immunsystem des Menschen. Dessen Entwicklung hängt wesentlich von der Zusammensetzung der bakteriellen Darmflora ab. Neben der natürlich vorkommenden erwünschten Bakterien mit überwiegend positiven Eigenschaften (z.B. Laktobazillen, Eubakterien und Bifidobakterien), welche die Verdauung unterstützen und zur Infektionsabwehr beitragen, kommen dort auch potentielle Krankheitserreger (z.b. Pseudomonas aeroginosa, Vibroionen, Staphylokokken, Clostriden, Veillonellen) vor. Die Gesamtheit dieser Mikroorganismen bildet die Darmflora. Für die Gesundheit des Menschen ist das Gleichgewicht dieser Zusammensetzung wichtig. Sowohl Pro- als auch Präbiotika beeinflussen die Darmflora positiv, indem gesundheitsfördernde Darmbakterien vermehrt bzw. gesundheitsschädliche verdrängt werden. Schutzmechanismen der normalen Darmflora (nach Hammer & Aichbichler, 2003) Barrierefunktion (Kolonisierungsresistenz) Förderung des Stoffwechsels der Darmwand Förderung der Darmmobilität Verhinderung bakterieller Fehlbesiedlung Hemmung der Durchwanderung von Bakterien (Translokation) Stimulation des Immunsystems in der Darmwand Stoffwechselaktivität

Probiotika

Der Name Probiotikum kommt aus dem Griechischen und bedeutet „für das Leben“, im Gegensatz zu Antibiotikum („gegen das Leben“). Probiotika sind lebende Mikroorganismen, im Wesentlichen Milchsäure- und Bifidobakterien, die mit der Nahrung in den Darm gelangen, sich dort ansiedeln und dadurch positive gesundheitliche Effekte erzielen können. Es konnte gezeigt werden, dass sich die natürliche Menge an Bakterien im Darmtrakt bei Verzehr von Joghurt mit bestimmten Milchsäurebakterien verzehnfachte. Wurde die Zufuhr gestoppt, sank die Anzahl der Bakterien allerdings bereits nach 10 Tagen wieder ab. Nach derzeitigem Wissensstand kann die bleibende Etablierung des Probiotikums nur durch eine ständige Verabreichung erzielt werden. Am größten ist heute die Erfahrung bei der überwiegend durch Rotavieren ausgelösten Gastroenteritis im Kindesalter. In mehreren Untersuchungen an Kleinkindern konnte ein protektiver Effekt festgestellt werden.

Nachgewiesene Wirkungen am Menschen

Zurzeit werden vor allem die Stärkung des Immunsystems, die verkürzte Durchfalldauer bei Darminfektionen sowie die Senkung der Konzentration von gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukten bzw. krebspromovierenden Enzymen diskutiert. Auf ernährungsphysiologischer Ebene ist die Verbesserung der Laktoseverdauung und Kalzium-Resorption, sowie die Bereitstellung bestimmter wasserlöslicher Vitamine (v.a. Vitamin B1 und B12) erwiesen.

Alternative bei Milchzuckerunverträglichkeit

Bei Erwachsenen ist Laktasemangel weit verbreitet, wobei die Häufigekeit regional sehr unterschiedlich ist. Probiotika besitzen zusätzlich ein laktosespaltendes Protein, das im Darm abgegeben wird und kleinere Mengen von Laktose abbaut. Für einen großen Bevölkerungsteil verbessert sich dadurch die Verträglichkeit von fermentierten Milchprodukten.

Präbiotika

Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die das Wachstum und/oder die Aktivität eines Bakteriums oder einer beschränkten Anzahl an Bakterien im Dickdarm stimulieren. Die meisten heute verwendeten Präbiotika sind natürliche Bestandteile vieler pflanzlicher Lebensmittel (z.B. Chicorée, Knoblauch, Spargel, Zwiebel), im Wesentlichen Kohlehydrate, die von den menschlichen Verdauungssäften nicht aufgeschlossen werden können. Präbiotika haben einen äußerst selektiven wachstumsstimulierenden Effekt und hemmen dadurch gleichzeitig viele krankheitserregende Bakterien der Mikroflora. Das Prinzip der Präbiotika gründet also auf der selektiven Anregung der Mikroorganismen im Darm. Momentan gilt das Interesse vor allem den milchsäureproduzierenden Bakterien. Die präbiotischen und gesundheitsförderlichen Effekte einer großen Anzahl von Oligosacchariden sind in vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen (in vitro und in vivo) bestätigt und dokumentiert worden.

L-Glutamin

L-Glutamin fördert die Wundheilung z.B. Leaky Gut-Syndrom baut Stress ab, ist Treibstoff für das Gehirn und dient als Nährstoff für die Zellen des Immunsystems und der Darmflora.

Dr. med. Heinz und Ilse Mayrhofer, Margarethenweg 5, A – 4020 Linz

aktueller Forschungsstand

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