14/04/2026
Der Beckenboden, der muskuläre Abschluss des Beckens nach unten, ist wichtig für unsere Stabilität und darf in der Schwangerschaft viel Halten und Tragen – um dann weich zu werden und während der Geburt los zu lassen.
Höchste Zeit, ihm etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, ihm etwas Gutes zu tun. Da in der ersten Zeit nach der Entbindung Ruhe und Heilung im Vordergrund stehen, hier ein paar ganzheitliche Tipps, die dir und deinem Beckenboden gut tun:
• Stille überwiegend in Seitenlage – das verschafft dir eine Pause und schont deinen Beckenboden
• Sorge für Entlastung, vermeide Überlastung durch zu schweres Heben, Laufen oder Springen
• Atme bewusst tief zu deinem Beckenboden hinunter – mehrmals täglich – immer wieder.
• Achte auf richtiges WC-Verhalten: Beide Füße auf einem kleinen Hocker positionieren, die Knie sind etwas höher als dein Becken.
• Entspanne deinen Mund und deine Kiefermuskulatur – lächle!
• Stärke deine Mitte durch deine Ernährung:
Tipps aus der TCM: Gönne dir ein warmes Frühstück, iss nicht zu spät zu Abend, baue Vollkornprodukte und Gemüse in deine Ernährung ein, trinke ausreichend.
Vitamin B6/B12 und K2, Eisen und Kollagen unterstützen deinen Beckenboden.
Wenn sich der Alltag mit dem Baby schon etwas eingespielt hat und du dich bereit fühlst, kannst du mit sanfter Rückbildungsgymnastik beginnen oder vielleicht einen Kurs besuchen. Falls du unter Beschwerden nach der Geburt leidest, ist eine professionelle Begleitung sinnvoll. Wende dich dafür an eine Therapeutin deines Vertrauens. Auch Osteopathie oder Cranio-Sacral-Therapie kann hier eine gute Unterstützung bieten.
Vielen Dank für viele wertvolle Tipps und Inputs zum Bekcenboden an . Karin Weiskopf, die „Beckenbodenrebellin“!