22/06/2025
🔎 Anästhesiepflege ist die Brücke zwischen Angst und Vertrauen
Pflege begegnet präoperativer Anspannung mit Empathie und klarer Kommunikation. Diese Haltung schafft Sicherheit – auch ohne Worte.
Anästhesiepflege ist die Brücke zwischen Angst und Vertrauen. Viele Patient:innen erleben vor einer Operation Unsicherheit und Furcht vor dem Kontrollverlust. Anästhesiepflegekräfte begegnen diesen Gefühlen mit Empathie, nehmen sich Zeit für Gespräche und klären über den Ablauf der Narkose auf. Durch ihre ruhige und kompetente Art schaffen sie eine Atmosphäre, in der Sorgen ernst genommen und Ängste abgebaut werden.
Gleichzeitig vermitteln sie durch ihr Fachwissen und ihre ständige Präsenz Sicherheit. Patient:innen spüren, dass sie auch während der Narkose in guten Händen sind und sich auf das Anästhesieteam verlassen können. So entsteht Vertrauen – und die Anästhesiepflege wird zur entscheidenden Verbindung zwischen Unsicherheit und Geborgenheit.
👉 In diesem Zusammenhang empfiehlt die Bundesexpertengruppe (BEG) Intensiv- und Anästhesiepflege die nachfolgende Literatur:
📌 Mavrogiorgou, P., Zogas, H., Zogas, G., Juckel, G. & Heuer, J. (2023). Perioperative anxiety and fear of death. Die Anaesthesiologie, 72(4), 266–272. https://doi.org/10.1007/s00101-023-01267-3
📌 Vetter, L., Conca, A. & Richter, D. (2022). Patient satisfaction with anesthesia services—Revision and validation of a questionnaire. HeilberufeScience, 14(1–2), 1–8. https://doi.org/10.1007/s16024-022-00392-0
👉 Weitere Informationen zur BEG finden Sie unter: https://oegkv.at/berufsverband/bundesexpertengruppen/intensiv-und-anaesthesiepflege/