Dr. Michael Spitzbart

Dr. Michael Spitzbart Arzt, Autor, Keynote-Speaker, Journalist (VDZV)

29/05/2026

Mit 20 hatte ich keine Angst vor dem Tod. Ich wusste nicht, dass es ihn gibt.

Ich bin Motorrad gefahren wie ein Verrückter. Serpentinen, immer auf die letzten Millimeter vom Reifen, so tief in die Kurve, dass die Fußraste auf dem Asphalt geglüht hat. Wenn sie nicht geglüht hat, bin ich umgekehrt und nochmal angetreten. Das war keine Lebensfreude, das war Lebensgefahr. Ich habe sie nicht gesehen.

Heute würde ich das alles nicht mehr machen.

Ich habe viele Unfälle gesehen. Ich habe Menschen beim Sterben begleitet. Das verändert dich. Du verstehst irgendwann, dass das Leben endlich ist. Nicht akademisch. Nicht philosophisch. Wirklich.

In den letzten Stunden eines Lebens vervielfacht sich jede Emotion. Die guten genauso wie die schlechten. Und es geht nichts mehr zurück.

In einem Gespräch mit meinem Nachfolger Dr. Micha haben wir vor Kurzem genau darüber gesprochen. Er zitiert dazu gerne Seneca. „Was interessiert mich der Tod. Solange ich da bin, ist er nicht da. Und wenn er da ist, bin ich nicht mehr da.”

Ich finde, da ist viel dran.

Mein eigener Weg ist ein anderer. Ich habe gelernt, das Endliche zu sehen, ohne mich davor zu fürchten. Weil ich weiß, dass jeder Tag gezählt ist, gehe ich anders mit ihm um. Das ist nicht morbide. Das ist befreiend.

Das Leben ist endlich.
Genau das macht es kostbar.

28/05/2026

Lerne dein Blut wirklich verstehen:
https://masterclass.spitzbart.com/die-videomasterclass/blut

Dein Hausarzt sagt: alles unauffällig. Aber unauffällig heißt nicht gesund. Im großen Blutbild stehen viele Zahlen. Die drei wichtigsten für deine Energie werden oft gar nicht beachtet.

Erstens: Hämoglobin.
Es transportiert den Sauerstoff in Muskeln und Gehirn. Egal ob du dein Geld mit dem Körper verdienst oder mit dem Kopf, ein hoher Wert ist biologischer Rückenwind. Und Hämoglobin besteht fast nur aus Eiweiß. Das führt direkt zum nächsten Wert.

Zweitens: Gesamteiweiß.
Für mich der wichtigste Wert überhaupt. Alles in deinem Körper besteht aus Eiweiß. Muskeln, Knochen, Immunsystem, Hormone, Botenstoffe im Gehirn. Ist der Spiegel niedrig, läuft alles auf Sparflamme. Und das spürst du irgendwann überall.

Drittens: Magnesium.
Das Anti-Stress-Salz. Unter Stress verbrauchst du es, beim Schwitzen verlierst du es, im Essen ist immer weniger drin. Es entscheidet, wie viele Kraftwerke jede deiner Zellen hat. Migräne, Tinnitus oder Schwindel sind oft nichts anderes als ein Hilferuf bei Mangel.

Bei allen drei gilt: Normal ist nicht optimal. Knapp über der unteren Grenze tut es noch nicht weh, aber rund läuft längst nichts mehr. Ich will dich im oberen Bereich. Da, wo dein Körper wirklich Leistung bringt.

Wer seine Blutwerte nicht versteht, steuert blind.

26/05/2026

Ein Tag, der mehr klärt als zehn Jahre Arztbesuch! Sichere dir deinen Platz für den 20.6!

https://seminare.spitzbart.com/seminar-termine

„Bis 50 dreht sich alles um den S*x. Ab 50 nur noch um den Stuhlgang.”

Diesen Satz hat mir André Kostolany verraten. Vielleicht erinnert sich noch jemand an ihn, den Börsenpapst.

Es war einer meiner ersten großen Vorträge. Management-Kongress München, 1000 Leute im Saal. Ich war seine Vorgruppe. Er selbst war damals über 90 und hat das Publikum mit einer geistigen Frische begeistert, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Da habe ich mir gedacht: Wenn ich das mit 90 auch noch hinbekomme, dann Hut ab.

Also habe ich ihn gefragt, was er gerne isst. Der schlaue Fuchs hat sofort die Frage hinter der Frage verstanden. Und mir nicht nur über sein Essen erzählt, sondern eine ganze Vorlesung über sein Leben gehalten.

Erstens: Er hat nie geraucht. Im Krieg hatte er seine Zi******enrationen gegen Essensrationen getauscht.

Zweitens: Er hat immer gut und eiweißreich gegessen. In Paris hatte er eine Zweitwohnung. Zweimal die Woche frische Austern.

Und drittens, das war der eigentliche Schlüssel. Er sagte: „Ich umgebe mich am liebsten mit jungen Menschen. Mit Leuten zwischen 20 und 40. Die haben noch die innere Begeisterung.”

Dann hat er verschmitzt gelächelt und kam mit seinem berühmten Satz. Es ist wie verhext im Leben. Bis 50 dreht sich alles um den S*x, ab 50 nur noch um den Stuhlgang. Und du weißt, worüber ältere Menschen oft reden, wenn sie zusammensitzen. Über Krankheiten. Wer kränker ist, wer welche Operation hatte, was alles schon nicht mehr geht.

Kostolany wollte sich davon nicht anstecken lassen. Nicht von der Krankheit der Alten. Er wollte sich anstecken lassen von der Gesundheit der Jungen. Vom schönsten Motor des Lebens, der inneren Begeisterung.

Schau einem kleinen Kind zu, wenn du es bittest, in die Küche zu gehen und etwas zu holen. Die gehen nicht. Die hüpfen. Kinder sind fleischgewordene Lebensfreude. So kommen wir alle auf die Welt.

Irgendwann weicht diese Begeisterung der Zufriedenheit. Dann der Unzufriedenheit. Am Ende manchmal dem Burnout.

Es liegt an uns, mit wem wir uns umgeben.

25/05/2026

Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was du erlebst und dem, was du dir vorstellst.

Das ist keine Esoterik. Das ist messbar.

In der funktionellen Magnetresonanztomografie kann man heute sehen, wie groß die Areale für positives und negatives Denken im Gehirn sind. Das größte Zentrum für positives Denken hat man bei einem tibetanischen Mönch gefunden – einem Menschen, der rund zehntausend Stunden seines Lebens meditiert hat. Zehntausend Stunden, in denen er sich ausschließlich Schönes vorgestellt hat.

Und genau hier liegt das Geheimnis: Es reicht, sich etwas möglichst plastisch vorzustellen. Du musst es nicht real erleben. Dein Gehirn registriert es trotzdem und passt sich an.

Plastizität nennt man das. Auf Griechisch: Veränderbarkeit. Das Gehirn formt sich nach dem, was wir oft mit ihm machen. Und es wertet dabei nicht zwischen gut und schlecht.

Das Tückische daran: Es funktioniert in beide Richtungen. Wenn du täglich Hiobsbotschaften konsumierst, dich aufregst, dich kleinredest, dann sagt dein Gehirn: „Verstanden, das willst du. Mache ich in Zukunft automatisch.” Es baut den Jammerlappen aus.

Wenn du aber jeden Tag bewusst in positiven Gedanken schwelgst – ein Erfolgserlebnis, ein Urlaubsmoment, ein Gesicht, das du liebst – dann sagt dein Gehirn dasselbe: „Verstanden. Mache ich in Zukunft automatisch.” Und baut die andere Seite aus.

Knapp 90 Prozent der Menschen in der westlichen Welt haben das positive Zentrum verkümmern lassen. Nicht absichtlich. Aus Versehen, aus Unkenntnis.

Die gute Nachricht: Egal, wie alt du bist: du kannst es ändern. Setz dich täglich für zehn Minuten hin, schließ die Augen und schwelge in einer schönen Erinnerung. Mehr braucht es nicht.

23/05/2026

Dein Körper hat das Fettverbrennen verlernt. Wortwörtlich.

Es gibt im ganzen Körper nur ein einziges Organ, das Fett wirklich verbrennen kann. Nicht das Gehirn. Nicht die Lunge. Nicht die Leber. Nur der Muskel.

Und ausgerechnet der Muskel hat es vergessen.

Denn dein Muskel hat die Wahl: Kohlenhydrate oder Fett. Und solange Brot, Nudeln und Süßes ständig nachgeliefert werden, nimmt er den bequemen Weg. Zucker rein, verbrennen, fertig. Die Enzyme für die Fettverbrennung baut der Körper schlicht ab – er braucht sie ja nicht mehr.

Das Ergebnis kennst du. Das Fett bleibt übrig. Es lagert sich ab. In den Gefäßen. In der Leber. Genau dort, wo du es nie haben wolltest.

Die gute Nachricht: Muskeln können das wieder lernen. Sogar das, was schon abgelagert ist, lässt sich rückgängig machen – die Muskeln verbrennen es auf Nimmerwiedersehen. Dean Ornish hat das vor Jahrzehnten in seiner Arbeit beschrieben. Es funktioniert. Aber nur über Bewegung. Über Sauerstoffüberschuss. Über Geduld.

Wenn du verstehen willst, wie du deinen Muskeln die Fettverbrennung wieder beibringst – komm vorbei und erlebe es live auf meinem Seminar

Jetzt platt sichern: https://seminare.spitzbart.com

Proteine so schädlich wie Zi******en? Diese Aussage eines Langlebigkeitsforschers geht gerade „viral“ bei .
21/05/2026

Proteine so schädlich wie Zi******en? Diese Aussage eines Langlebigkeitsforschers geht gerade „viral“ bei .

20/05/2026

Keiner hat gesagt: Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet.
Eine australische Krankenschwester hat jahrelang auf einer Palliativstation gearbeitet. Sterbende begleitet, in den letzten Stunden ihres Lebens. Sie hat ein Buch darüber geschrieben, was Menschen am Ende am häufigsten bereuen – als Mahnmal für die Lebenden.

In den letzten Stunden des Lebens potenzieren sich alle Emotionen. Die guten genauso wie die schlechten. Da steht man n***t und weiß: man kann nichts mehr rückgängig machen.

Und ausgerechnet das Naheliegende war keiner ihrer fünf Punkte. Niemand hat sich gewünscht, mehr gearbeitet zu haben. Was die meisten bereut haben, war etwas anderes: zu wenig Zeit für sich selbst genommen. Zu lange fremdbestimmt gelebt. Sich für andere aufgerieben und sich selbst dabei verloren.

Ich nenne das, was wir daraus lernen können, den gesunden Egoismus. Das hat nichts mit dem narzisstischen Kotzbrocken-Egoismus zu tun. Es bedeutet: Kümmere dich zuerst um den wichtigsten Menschen in deinem Leben. Und das bist du selbst.

Denk an die Sauerstoffmaske im Flugzeug. Bei Druckabfall – was sollst du tun? Richtig: zuerst dir selbst die Maske aufsetzen, dann dem Kind neben dir helfen. Würdest du ohnmächtig, wärst du wertlos für die, die dich brauchen.
Genauso ist es im Leben. Erst wenn es dir selbst gut geht, bist du wertvoll für andere. Das vergessen viele. Sie sorgen dafür, dass im Umfeld alles in Ordnung ist – und gehen selbst innerlich vor die Hunde.

Also: Investiere in deine Gesundheit. Pflege deine Hobbys. Mach das, was dich glücklich macht. Nicht aus Egoismus – sondern damit du es bleibst: wertvoll für die, die dir wichtig sind.

19/05/2026

Sonnencreme – ja oder nein? Das ist die große Frage, sobald die Temperaturen in ganz Deutschland Richtung 30 Grad klettern.

Meine Antwort überrascht viele: Ich bin kein Freund der Sonnencreme. Versteht mich richtig – ohne Sonne gäbe es kein Leben. Keine Photosynthese, kein Vitamin D, nichts. Die Sonne ist nicht der Feind. Aber man muss sie dosiert anwenden.

Ich bin ein heller Hauttyp. In jungen Jahren habe ich gedacht, ich müsste unbedingt so braun werden wie meine Freunde – und habe mich viel zu lange der prallen Sonne ausgesetzt. Das Ergebnis: an ein paar Stellen weißer Hautkrebs. Gut behandelbar, aber es sind die Sonnenschäden von vor 30 Jahren. Diesen Fehler muss heute niemand mehr machen.

Mein Weg heute: Ich schütze mich mechanisch. Als Naturfreund bin ich morgens früh draußen – Haus, Hof, Hund, Radfahren. Aber wenn die Sonne brennt, gehe ich in den Schatten. Meine Faustregel: von elf bis drei sonnenfrei.

Und wenn ich doch raus muss, ziehe ich etwas Langärmeliges an – am liebsten Leinen, schön luftig im Sommer. Das ist mein Sonnenschutz. Ganz ohne Chemie.

Sonnencreme ist für mich nicht die Lösung. Viele cremen sich nur ein, um danach fünf Stunden länger in der prallen Sonne zu liegen. Da geht der Schuss nach hinten los.

Wichtig bei Kindern: nicht verbrennen lassen. Ein gesunder Teint ist völlig in Ordnung – ein Sonnenbrand nicht. Schatten und leichte Kleidung schützen besser als jede dicke Schicht Creme.

Und im Winter? Da steht die Sonne bei uns zu tief, die Haut bildet kein Vitamin D mehr. Dann heißt es substituieren – bei Kindern mindestens 2.000 Einheiten am Tag, bei Erwachsenen deutlich mehr, etwa 6.000 bis 10.000. Spätestens ab Oktober. Im Sommer braucht niemand etwas, der viel draußen ist.

Genieß den Sommer. Mit Sonne - aber mit Maß.

Der Weltklimarat rudert zurück und niemand berichtet darüber! Teile diese Nachricht gerne, sie sollte viele Menschen err...
16/05/2026

Der Weltklimarat rudert zurück und niemand berichtet darüber! Teile diese Nachricht gerne, sie sollte viele Menschen erreichen.

15/05/2026

Eine fast unmögliche Frage 😅

Adresse

Nößlthal 12
Pöndorf
4891

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
Dienstag 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+43768421601

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dr. Michael Spitzbart erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen