06/04/2026
Was passiert, wenn Schüler*innen kurz vor einem Test nicht nur über eine einzige Identität nachdenken, sondern über mehrere gleichzeitig?
Diese Frage haben wir in einer experimentellen Studie aufgegriffen.
Unsere Ergebnisse zeigen: Gerade Jugendliche der zweiten Generation können davon profitieren. Gleichzeitig sind sie besonders anfällig für Leistungsnachteile durch stereotype Zuschreibungen ( ).
Warum das wichtig ist: Wer Schüler*innen fördern will, muss ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Ausgangslagen ernst nehmen.
Impuls für die Praxis: Vielfältige Identitäten sichtbar machen und als Ressource nutzen.
Mehr dazu in unserem :
Stereotype Threat and a Multiple Identity Intervention among First- and Second-Generation Students of Migrant Descent
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jcop.70065
Dieses Paper ist Teil des SpecialIssue “Challenging Structural Inequities in Education to Promote Positive Psychosocial Outcomes in Migration Diverse Societies”. Die Beiträge zeigen anhand internationaler Studien, wie schulische Ungleichheiten in migrationsgeprägten Kontexten entstehen und wie Bildungspraxis inklusiver und gerechter gestaltet werden kann.
This study investigates the effects of stereotype threat on academic performance among first- and second-generation students of migrant descent in Austria and evaluates the effectiveness of a multipl...