Rosemarie Krenn Tuina Anmo Praktikerin für TCM

Rosemarie Krenn Tuina Anmo Praktikerin für TCM Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Rosemarie Krenn Tuina Anmo Praktikerin für TCM, Medizin und Gesundheit, Haslach 160, Sankt Andrä im Lungau.

04/01/2026

Krebs - Zhong Liu

Einige Worte nur über den Krebs – jene Entität, die die chinesische Sprache Zhong Liu nennt, „die zentrale Masse“, als entstünde das Übel aus dem innersten Kern von Fleisch und Schicksal zugleich.�Sein Ursprung bleibt Gegenstand unzähliger Hypothesen, Vermutungen und fragmentarischer Erzählungen. Zu dieser Unsicherheit hat sich der endlose Widerhall der digitalen Welt gesellt, in der Information und Meinung ineinanderfließen, in der das verheißene Heilmittel sich allzu oft als Trugbild erweist. Die Verwirrung herrscht dort souverän, insbesondere wenn von Therapie die Rede ist.
Heute folgen die Parolen einander wie Wellen: selbsternannte junge Vermittler, die ketogene Ernährung zum Dogma erhoben, Antiparasitika, und dann – in zyklischer Wiederkehr – Vitamin C, Kurkuma, Antioxidantien, Nahrungsergänzungsmittel, Cannabis, Methylenblau … Die Liste verlängert sich ins Unendliche. Sie erhellt nicht; sie blendet. Und dieses Übermaß an Licht macht blind – jene, die leiden, ebenso wie jene, die verzweifelt hinter dem Bildschirm nach einer Antwort suchen.

Laborwissenschaftler wie auch Onkologen stimmen in einem Punkt überein: Die Krankheit ist multifaktoriell, schwer fassbar und jeder Vereinfachung zutiefst widerständig. Und doch bleibt ein Paradox bestehen, hart und lautlos zugleich: Trotz technischer Höchstleistungen, trotz der verkündeten Fortschritte der modernen Medizin nimmt die krebsbedingte Mortalität weiterhin zu.�Man spricht heute von Genen, von DNA, von Mitochondrien – Begriffe, die das Publikum wie Talismane aufnimmt, ohne ihren tiefen Gehalt stets zu erfassen, da ihre Komplexität das allgemeine Verständnis übersteigt. Die wissenschaftliche Sprache beruhigt, doch sie schafft zugleich Distanz; sie errichtet eine Kluft zwischen dem Wissen und dem Leidenden.

Viele sprechen von Therapien, manche wagen sogar, von wundersamen Heilungen zu berichten. Nur wenige stellen jedoch die eigentliche Frage nach dem Ursprung des Übels. Diese Leerstelle ist im digitalen Raum besonders augenfällig. Um die Legitimität ihrer Aussagen zu festigen und den Verkauf ihrer Verheißungen abzusichern, berufen sich zahlreiche Vortragende auf die Geschichte, aus der sie eine scheinbare Stabilität, eine tröstliche Autorität schöpfen.

Das Argument kehrt unablässig wieder: Dank moderner Medizin und verbesserter Hygiene leben wir länger als unsere Vorfahren. Folglich erscheint es natürlich, dass diese Krankheit – eingeordnet unter jene des Verschleißes, der Zeit und der alternden Organismen – mit zunehmendem Lebensalter häufiger in Erscheinung trete.

So wird der Krebs häufig als biologische Fatalität dargestellt, als Schattenseite der Langlebigkeit, und nicht als mögliches Symptom eines tiefer liegenden Ungleichgewichts, das im Körper, im Geist und in der Art wurzelt, wie der Mensch selbst die Welt bewohnt.

Die Geschichte, lieber Leser, wird – wie Sie wissen – stets von den Siegern geschrieben oder von jenen, die die Bildung kontrollieren, einschließlich der religiösen Erziehung unserer Kinder und damit der Völker selbst. Nicht alles daran ist falsch, doch ebenso wenig ist alles wahr. Wachsamkeit ist daher unerlässlich, damit unser Unbewusstes nicht zur Müllhalde jener medialen Händler wird, die Bilder, Meinungen und Ängste vermarkten.
Eine Krankheit von dieser Tragweite zusammenzufassen erscheint dem einfachen Menschen, jenem Volk am Fundament der sozialen Pyramide, nahezu unmöglich. Und dennoch bin ich überzeugt, dass ihr Ursprung einfach ist – so einfach, dass er den Blicken der Menschen entzogen bleibt, die sich von Werbeblitzen nähren, von den flüchtigen Verheißungen der digitalen Welt, die auf Bildschirmen wie Instagram in endlosen Schleifen flimmern.

Diese kollektive Hypnose, orchestriert von jenen Mächten, die unsere Gesellschaften lenken, verfolgt weder das Ziel der öffentlichen Gesundheit noch den Frieden der Welt. Sie sichert vielmehr ihre eigene finanzielle Zukunft und festigt, in neuer Gestalt, die Versklavung der Völker. Eine hypnotisierte Menschheit ist eine beherrschbare Menschheit.
Doch kehren wir zu dem zurück, was uns wirklich interessiert: zur Frage nach dem Ursprung dieser Krankheit.
In der Sprache der traditionellen chinesischen und daoistischen Medizin sprechen wir von einem grundlegenden Ungleichgewicht zwischen Tai Yin und Yang Ming, zwischen dem Aufsteigen des Reinen und dem Absteigen des Unreinen. Das Zentrum – die Zahl Fünf des Luo-Shu-Quadrats – ebenso wie die Achse, die Gen Gua und Kun Gua verbindet und die Vertikalität sowie die Rotation der Erde symbolisiert, ist gestört.
Die Rotation des Globus wird durch den San Jiao versinnbildlicht, während die zentrale Achse vom Chong Mai getragen wird, dem Meridian der Zahl Fünf. Gerät diese Ordnung aus dem Gleichgewicht, ist die Verteilung der Essenzen gestört. Der Organismus wird unterversorgt, das Unreine – der Rest des Nahrungsbolus – kann nicht mehr absinken und ausgeschieden werden. Toxische Substanzen beginnen, sich festzusetzen – leise und unmerklich.�Aus dem Reibungspunkt dieser entgegengesetzten Bewegungen entsteht das, was wir Krebs nennen – Zhong Liu, die „zentrale Masse“.
Die emotionale Ebene, die mit dem elterlichen Jing verbunden ist, schafft eine Beziehung zu bestimmten Organen oder Körperregionen. Manche entwickeln ein Blasenkarzinom, andere ein Karzinom des Dickdarms. Die emotionale Prägung, genährt durch kulturelle, ethnologische und familiäre Vergangenheit, wirkt wie ein trojanisches Pferd. Doch der Ursprung bleibt derselbe: das Ungleichgewicht zwischen Tai Yin und Yang Ming.
Wer Milz und Magen studiert, ihre Physiologie und ihre Beziehungen zu den übrigen Organen sowie zu den Luo-Mai, die sie durchziehen, erkennt, dass sich die Mehrzahl der Krebserkrankungen entlang dieser Dynamik entwickelt. Vom Yang Ming aus lassen sich zahlreiche Krebsformen verstehen: Brustkrebs, Schilddrüsen-, Hirn-, Haut-, Lungen-, Dickdarm-, Augen- und Speicheldrüsenkrebs – und viele weitere.�Es handelt sich nicht um voneinander getrennte Erkrankungen, nicht um zufällige Entgleisungen des Körpers. Sie entspringen einer gemeinsamen Wurzel.

Nur ein Therapeut, der tiefgehend in der traditionellen chinesischen und daoistischen Medizin ausgebildet ist, vermag die Tragweite dessen zu erfassen, was hier beschrieben wird. Nicht aus elitärer Abgrenzung, sondern weil dieses Verständnis eine vertikale Lesart des Menschen voraussetzt – eine Sichtweise, die unsere moderne Welt, besessen von Fragmentierung und Spezialisierung, weitgehend verloren hat.
Im Kern geht es nicht um viele verschiedene Krebserkrankungen.�Es geht um eine einzige Störung:�den Verlust der Vertikalität.
Man muss die tiefe Natur dieser Krankheit begreifen und sie mit den Qi-Jing-Ba-Mai, den außerordentlichen Meridianen, in Verbindung setzen. Ohne dieses Verständnis bleiben der residuale und zugleich gefährliche Charakter der Erkrankung sowie ihr Wiederauftreten in einem Neunerzyklus für die Unwissenden unverständlich.

Dringen diese toxischen Rückstände in den Chong Mai, die Mutter der Zang Fu, und in die übrigen Qi Jing Ba Mai ein, überlagern sie das Immunsystem und schwächen es. Es handelt sich nicht um einen offenen Angriff, sondern um eine stille Unterwanderung, die die Abwehrkräfte umgeht und allmählich erschöpft.

Der Brustkrebs, um nur ein einfaches, allgemein bekanntes Beispiel zu nennen, kann selbst nach einer scheinbaren Heilung die Entstehung von Knochentumoren begünstigen. Dieses Phänomen ist nicht zufällig. Der Yin Wei Mai stellt die Verbindung zwischen den Brüsten, dem Thorax, den Lungen, den Nieren und der knöchernen Struktur her. Was nicht in der Tiefe gelöst wurde, verschwindet nicht; es verlagert sich, verwandelt sich und wartet.
Die Krankheit ist nicht überwunden, sondern lediglich zurückgedrängt, in ein anderes Gebiet des Körpers verschoben – gemäß einer inneren Logik, die nur über die tiefen Achsen des menschlichen Seins verstanden werden kann.
Das Thema ist weitläufig, nahezu grenzenlos. Zu umfassend, um es in wenigen Seiten – oder gar in einem einzigen Leben – vollständig zu erfassen.�Für diesen Morgen will ich hier innehalten.
Einen guten Tag, Claude.

12/11/2025
31/01/2025

Die chinesische Medizin: Eine Berufung, kein Hobby

Die chinesische Medizin stellt weit mehr dar als ein bloßes Hobby; sie ist ein ernsthaftes Engagement. In diesem Bereich wird zwischen zwei Arten von Praktikern unterschieden: jenen, die sich teilweise engagieren, und jenen, die ihr gesamtes Leben dieser Disziplin widmen.

Teilweise engagierte Therapeuten tendieren dazu, hybride Ansätze zu verwenden, die als "therapeutische Cocktails" bezeichnet werden, um ihre Wissenslücken zu kompensieren. Im Gegensatz dazu betrachten diejenigen Praktiker, die diese Disziplin vollständig annehmen, sie als eine ganzheitliche und zeitlose Medizin – das Resultat einer Vereinigung jahrhundertealter Weisheit und praktischer Fähigkeiten.

Diese engagierten Fachleute vertiefen täglich ihr Wissen durch das Studium klassischer Texte und wenden gleichzeitig dieses Wissen klinisch an. Die Verbindung zwischen theoretischem Studium und praktischer Erfahrung bereichert nicht nur ihr Wissen sondern auch ihre Weisheit in der Anwendung dieser überlieferten medizinischen Tradition.

Es ist daher von entscheidender Bedeutung zu unterscheiden zwischen einer vorübergehenden Leidenschaft und einer echten Berufung im Bereich der chinesischen Medizin. Letztere erfordert eine aufrichtige und kontinuierliche Hingabe, um ihre gesamte Tiefe und Wirksamkeit vollumfänglich zu erfassen.

30/01/2025
22/01/2025

Dies ist nur zu Informationszwecken. Für eine medizinische Beratung oder Diagnose wenden Sie sich bitte an einen Fachmann.
Artemisia annua, gemeinhin als süßer Wermut bekannt, enthält eine chemische Verbindung namens Artemisinin. Artemisinin hat sich als wirksames Mittel zur Behandlung von Malaria bewährt und hat auch wegen seiner potenziellen krebshemmenden Eigenschaften Aufmerksamkeit erregt. Im Folgenden erfahren Sie, wie es im Zusammenhang mit der Krebsbehandlung wirken soll:

1. Selektive Toxizität in Abhängigkeit von Eisen:
* Es wird angenommen, dass der Mechanismus der Krebsbekämpfung von Artemisinin mit seiner Interaktion mit Eisen zusammenhängt. Krebszellen weisen aufgrund ihres schnellen Wachstums und ihrer schnellen Teilung oft höhere Eisenkonzentrationen auf als normale Zellen.
* Artemisinin reagiert mit Eisen und bildet freie Radikale, hochreaktive Moleküle, die zelluläre Komponenten wie DNA und Proteine schädigen können. Man nimmt an, dass diese selektive Toxizität gegenüber eisenhaltigen Krebszellen ein Schlüsselmechanismus ist, durch den Artemisinin seine krebsbekämpfende Wirkung entfaltet.

2. Induktion der Apoptose (programmierter Zelltod):
* Artemisinin induziert nachweislich die Apoptose, den programmierten Zelltod, in Krebszellen. Dies ist ein entscheidender Prozess, bei dem die Zellen eine Reihe von Selbstzerstörungsmechanismen aktivieren, die zu ihrer kontrollierten Beseitigung führen.
* Indem es die Apoptose in Krebszellen auslöst, kann Artemisinin dazu beitragen, das Tumorwachstum zu verringern und die Ausbreitung von Krebs zu verhindern.

3. Hemmung der Angiogenese:
* Die Angiogenese, die Bildung neuer Blutgefäße, ist für das Tumorwachstum und die Metastasierung (die Ausbreitung von Krebs in andere Teile des Körpers) unerlässlich. Tumore brauchen eine Blutversorgung, um Nährstoffe und Sauerstoff zu erhalten.
* Einige Studien deuten darauf hin, dass Artemisinin die Angiogenese hemmen kann, wodurch die Blutzufuhr zu den Tumoren unterbrochen und ihr Wachstum und ihre Ausbreitung behindert wird.

4. Andere mögliche Mechanismen:
* Zusätzlich zu den oben genannten Wirkungen kann Artemisinin auch über andere Mechanismen krebshemmende Wirkungen ausüben, wie z.B:
* Beeinflussung des Stoffwechsels der Krebszellen
* Hemmung der Invasion und Migration von Krebszellen
* Modulierung der Immunreaktion gegen Krebszellen
Wichtige Überlegungen:
* Die Forschung geht weiter: Während präklinische Studien (Labor- und Tierstudien) vielversprechende Ergebnisse gezeigt haben, sind strengere klinische Studien am Menschen erforderlich, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Artemisinin zur Krebsbehandlung vollständig zu belegen.

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01/11/2024

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„Das Leben ist schön, auch wenn es vergeht.“

Wer uns und unseren Charity Adventmarkt "Klein & Fein" kennt weiß, dass wir in der vielleicht schönsten Zeit des Jahres immer Spenden für Familien mit schweren Schicksalsschlägen sammeln.🕯️

Dieses Jahr gehen unsere Spenden an die Familie Krenn aus Fuschl am See.

2021 lautet für den 42 jährigen Fuschler Richard/Rich Krenn die Diagnose: unheilbarer Gehirntumor.
Er nimmt seine Krankheit vom ersten Moment weg an und versucht das Beste aus der Situation zu machen: jeden Augenblick der begrenzten Zeit bewusst genießen.
Nach drei Jahren endet am 20. Juni 2024 der schwere Weg. Richs Frau Claudia und die vier Töchter Lea (18), Sara (16), Lisa (10) und Ella (7) werden von den schönen gemeinsamen Erinnerungen und seiner Liebe getragen.
Und doch fehlt er. Als Papa, als Ehemann, als wichtiger Teil der Familie und auch als Familienerhalter.
In Situationen wie diesen, wo einer Familie der Boden unter den Füßen weggerissen wird, möchten wir als Adventmarkt die finanziellen Sorgen abfedern und bitten euch um eure Spenden.

Wir bitten wieder um eure Hilfe, damit wir der Familie Krenn finanziell unter die Arme greifen können.🙏

Spendenkonto:
Adventmarkt "Klein & Fein"
AT31 3505 6000 0106 9772
RB St. Gilgen - Fuschl am See - Strobl

Im Voraus ein herzliches "Vergelt´s Gott"

Herbst Lunge/Dickdarm Element MetallDer Herbst wird in der chinesischen Medizin dem Metall-Element zugeordnet. Wenn die ...
22/08/2024

Herbst Lunge/Dickdarm Element Metall

Der Herbst wird in der chinesischen Medizin dem Metall-Element zugeordnet. Wenn die Luft klarer und kühler wird, ziehen sich die Säfte der Pflanzen zurück in die Wurzeln, Blätter trocknen aus und fallen ab. Es ist eine nach innen und unten gerichtete und zusammenziehende Energie, ein Prozess der Austrocknung des „Überflüssigen“.
Sich auf den Herbst vorbereiten: Zeit des Rückzugs und der Trockenheit.
So wie die Natur den Rückzug antritt, so zieht sich auch der menschlichen Organismus zurück, so dass ein verstärktes Verlangen nach Einkehr und Ruhe entsteht – von draußen nach drinnen ins Haus, von den Aktivitäten im Außen zurück zur Stille.
Wer den Sommer in vollen Zügen genossen hat, wird dieses Bedürfnis begrüßen. Die zunehmend dunkler werdenden Abende für gemütliches Beisammensein, erholsame Entspannung und mehr Schlaf zu nutzen, fördert unsere Abwehrkraft.
Es ist eine Zeit, die uns dazu einlädt abzuwägen, was wir weiterhin in unser Leben integrieren und behüten möchten und wessen wir uns lieber entledigen möchten. Denn der Herbst ist eine Zeit, in der wir die Spreu vom Weizen trennen und uns darauf besinnen, was wirklich wichtig und von Wert ist und was nicht.

• Wo bin ich noch Unfähigkeit loszulassen? Was will ich wirklich? Was ist mein Ziel?
• Wofür möchte ich meine Kraft und meinen Mut einsetzen?
• Was in meinem Leben dient mir nicht mehr und was unterstützt mich noch?

Die Hauptaufgabe des Metall-Elements ist daher das Trennen, Abgrenzen und Ausscheiden.

Die zugehörigen Körperorgane sind Lunge, Dickdarm, Haut und das Immunsystem, die diese Aufgabe spiegeln: Die Lunge scheidet Kohlendioxid aus, der Dickdarm scheidet Stuhl aus und die Haut scheidet überschüssige Feuchtigkeit und Giftstoffe aus, während das Immunsystem negative Einflüsse, die in den Körper eingedrungen sind (z.B. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten etc.) eliminiert und ausscheidet.
Am Körper zeigt sich dieser Rückzug durch trockene Haut und Schleimhäute, durch trockenen Husten oder auch durch Verstopfung. Verstärkt sich die Trockenheit im Organismus, zum Beispiel durch Stress, trockene Heizungsluft oder austrocknende Genussmittel wie Zi******en, Kaffee und schwarzer Tee, werden Lunge, Dickdarm und Abwehrkraft in ihren Funktionen zusätzlich geschwächt.

Mit einer Unterstützenden Tuina Behandlung kommst du garantiert gut durch den Herbst!

05/02/2024
14/03/2023

Der Frühling in der TCM – das Holz-Element, Zeit des kleinen Yang

Während die Kräfte in der Dunkelheit und Stille des Winters geruht haben, setzt der Frühling fast schon explosionsartig diese Kräfte wieder frei. Der Frühling lädt uns ein, unseren Impulsen zu folgen, neue Ideen umzusetzen und unsere Samen auszusäen. In dieser Jahreszeit geht es um Lebendigkeit, Spontanität und Leichtigkeit.
Die Lebensenergie bewegt sich wie das Yang nach oben und erinnert uns auch an unser eigenes Wachstum. Und so verändern sich auch die Bedürfnisse – im Innen wie im Außen.

Das Holz-Element
Der Frühling steht in der TCM ganz im Zeichen des Holzes. Das Holzelement steht für Spielfreude, Kreativität und Schöpferkraft. Im Holzelement geht es um das Schaffen von Freiräumen für die eigene Entfaltung.
Ein Baum möchte wachsen, sich ausdehnen und Früchte tragen. Er breitet seine Wurzeln aus und nutzt seine gesammelten Kräfte, um seine Krone weit in den Himmel hinauf ragen zu lassen.
Das Holz (Leber) braucht nährendes Wasser (Niere). Ist das Wasserelement geschwächt, kann das Holz nicht gesund und kräftig wachsen.

Leber und Gallenblase
Das Holzelement wird vom Organsystem Leber/Gallenblase repräsentiert. Die Leber ist die Kraft, die uns antreibt und nach Erfüllung und Verwirklichung strebt.

Die Leber sorgt für einen harmonischen Qi-Fluss, vor allem auch in der Gebärmutter, und dient als Blutspeicher. Ich mag den Gedanken, dass die Leber auch den Fluss des Lebens repräsentiert. Die Energien möchten fließen, ungehindert und frei. Als Hüterin des Blutes hat die Leber für uns Frauen einen ganz besonderen Stellenwert. Mein TCM-Lehrer Michael sagt immer: „Die Leber ist die Kornkammer von Qi und Blut!“ Recht hat er. Denn ist die Kornkammer leer, laufen wir nicht mehr rund und alle anderen Organe und Körperfunktionen leiden darunter.

Gerät die Leber unter Stress, dann fühlen wir uns angespannt, wodurch der freie Fluss von Qi und Blut bedroht ist. Die Leber liebt Freiräume, Kreativität, Entspannung und verabscheut Leistungsdruck, Abhängigkeiten und Enge. Ein Baum braucht schließlich ausreichend Platz zum Wachsen. Hier findest du mehr über die Leber, und hier über die Gallenblase.

Eine stimmige Ernährung im Frühling:
Die Zeit der deftigen Eintöpfe und Kraftsuppen ist jetzt vorbei. Die ideale Ernährung ist leicht und enthält vor allem grüne Gemüsesorten. Sanft eingesetzt kann der saure Geschmack die Leber z. B. Rhabarber unterstützen.

Im Frühling freut sich dein Körper über alles, was grün ist. Frische Kräuter wie Bärlauch, (Brunnen-)Kresse, Löwenzahn und Brennnessel reinigen und tonisieren Qi und Blut. Radieschen, Rettich und Kohlrabi bringen durch ihre leichte Schärfe Schwung ins Leber-Qi. Die Leber liebt außerdem Sprossen in jeglicher Form, Algen, Brokkoli, Stangensellerie, Bohnen (Fisolen), Mangold und Spargel.

Bewegendes: Schafgarbe, Minze
Besänftigendes: Rosenblüten, Lavendel,
Blut nährendes: Goji-Beeren, rote Beeren, Rote Beete

Was dir jetzt besonders gut tut:
Spaziergänge, Bewegung an der frischen Luft
Wild tanzen und toben
Kräuter sammeln
Ausmisten auf allen Ebenen
Gartenarbeit
Kreativ sein
Massagen unterstützen den freien Fluss des Leber-Qi
Trockenbürsten
Pläne schmieden, Urlaub und Projekte planen
Eine stimmige Bewegungsform wie Yoga, Nordic-Walking, Wandern, Qi-Gong => Kein Druck beim Sport!!!

Adresse

Haslach 160
Sankt Andrä Im Lungau
5572

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