09/01/2026
Die Tage sind kurz, das Licht schwächer, der Alltag ruhiger. Was viele Menschen im Winter spüren, betrifft auch unsere Haustiere – wenn auch anders, als wir es vom Menschen kennen.
Die Wissenschaft zeigt: Umweltfaktoren wie Licht, Bewegung und Routinen beeinflussen Verhalten, Aktivität und Stimmung von Tieren messbar.
🔬 Tageslicht – ein unterschätzter Faktor
Natürliches Licht steuert innere Rhythmen. Weniger Tageslicht kann dazu führen, dass Tiere ruhiger werden, mehr schlafen oder weniger Motivation zeigen. Besonders Wohnungstiere nehmen diese Veränderungen deutlich wahr.
🐾 Weniger Bewegung, weniger Reize
Kälte, Dunkelheit und schlechtes Wetter verkürzen Spaziergänge und reduzieren Außenreize. Das bedeutet: weniger mentale Stimulation, weniger körperliche Aktivität – ein Ungleichgewicht, das sich auf das Verhalten auswirken kann.
🍽️ Appetit & Stimmung
Manche Tiere zeigen im Winter verändertes Fressverhalten oder wirken schneller ermüdet. Das ist kein Zufall: Stoffwechsel, Energiebedarf und Aktivitätslevel stehen in enger Verbindung.
💡 Was jetzt wirklich hilft
✔️ Bewusste Bewegungszeiten – auch kurz, aber regelmäßig
✔️ Mentale Beschäftigung (Suchspiele, Training, neue Reize)
✔️ Feste Routinen für Sicherheit & Struktur
✔️ Aufmerksamkeit für kleine Verhaltensänderungen
Der Winter muss keine „graue Zeit“ sein – weder für Mensch noch Tier. Mit gezielter Unterstützung lassen sich Körper und Geist aktiv halten und das Wohlbefinden nachhaltig stärken.