Hufnagel Kreativ - "Der Glückschmied"

Hufnagel Kreativ - "Der Glückschmied" Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Hufnagel Kreativ - "Der Glückschmied", Sankt Margarethen Ob Töllerberg.

23/02/2026

Das Moor in der Todtenau

Die Todtenau ist ein Moorgebiet im Bayerischen Wald, nahe Kirchberg, es ranken sich etliche Sagen um dieses Gebiet.

Eine Hexe soll in diesem Moor leben, die ahnungslose Wanderer in die Irre lockt, um sie im Moor zu versenken. Wer diese Hexe beim Schlaf stört oder von ihr entdeckt wird, ist verloren.

Es soll Irrlichter in diesem Moor geben, wenn man bei Nacht durch dieses Moor geht, soll man sie sehen können, wer sich von ihnen ablenken lässt und nicht auf den Weg achtet, versinkt im Moor.

Als die Pest im Bayerischen Wald hauste, wurden die Toten der Umgebung in diesem Moor versenkt, da sie auf keiner geweihten Erde begraben sind, müssen sie heute noch umgehen.

Dort wo jetzt dieses Moor ist, soll vor langer Zeit ein Dorf gestanden haben, die Menschen in diesem Dorf waren sehr schlecht, darum ist dieses Dorf dann in dem Moor versunken, man soll heute noch ab und zu die Glocken der Kirche hören können. Wenn man diese Glocken hört, bedeutet dies nichts Gutes.

Mit dem Dorf soll ein großer Schatz untergegangen sein, manche Unerschrockene wollten diesen Schatz suchen, sie kamen nie mehr aus dem Moor zurück, man sagt die Moorhexe habe sie geholt.

13/02/2026
12/02/2026

Irrwurz am Weizriegel

Ein Holzarbeiter, der in der Gegend um den Weizriegel schon seit Geburt an zu Hause war, ging an einem Sonntag nach Schöneck ins Wirtshaus zum Kartenspielen. Als er dann nach Hause gehen wollte, musste er von Schöneck durch den Weizriegel nach Neusohl gehen. Dieser Weg war ihm seit Kindheit wohl bekannt, da er ihn schon sehr oft gegangen war. Als er dann durch den Wald am Weizriegel Richtung Neusohl ging, verlor er ohne ersichtlichen Grund die Orientierung. Er irrte stundenlang durch den Wald, den er zuvor noch so gut kannte, doch nun kam er ihm fremd und seltsam vor, er konnte sich an nichts mehr erinnern. An keinen Weg, an keine Weggablung, wohin sie führte.
Erst spät in der Nacht fand er die Orientierung wieder und konnte seinen Weg nach Neusohl fortsetzen.
Am nächsten Tag erzählte der Holzhauer seiner Familie, was ihm am Tag zuvor geschehen sei, er war fest davon überzeugt, dass er auf eine Irrwurz getreten ist und so die Orientierung verloren hat.

12/02/2026

Seltsame Begleitung

Eine Frau arbeitete in Schöneck in einem Gasthaus als Bedienung. Eines Tages bekam sie eine Nachricht, dass ihre Mutter im Sterben liege und sie nach Hause kommen solle. Die Frau ging sofort los, um noch rechtzeitig nach Hause zu kommen, ihr Weg führte sie aber durch ein großes Waldgebiet (Weizriegel), vor dem sie große
Angst hatte und über dieses, schon viele schreckliche Geschichten gehört hatte. Als sie an diesem Waldstück angekommen war, erschien ihr ein kleines, weißes, fast durchsichtiges Männlein, das immer neben der Bedienung lief. Die Frau hatte keine Angst vor dem kleinen Männlein, es strahlte irgend etwas Beschützendes aus,
was genau konnte sich die Frau auch nicht erklären, aber sie wusste, dass sie nichts zu befürchten hatte. Egal wie schnell oder langsam die Frau durch den Wald lief, dassMännlein war immer an ihrer Seite. Erst als sie den Wald verließ, löste sich das weiße Männlein wieder in Luft auf. Als sie dann zu Hause angekommen ist, war ihre Mutter schon gestorben. Die Frau glaubte nun, dass die Seele ihrer Mutter sie noch durch diesen gefürchteten Wald
begleitet hat.

12/02/2026

Rotfuchs-Schreie in Winternächten
Dieser durchdringende Schrei in der Nacht ist eine Rotfuchs-Fähe, die nach einem Partner ruft.

- Weibliche Füchse geben diesen Schrei während eines kurzen winterlichen Paarungsfensters ab
- Der Ruf trägt über weite Entfernungen und klingt für menschliche Ohren schockierend
- Männchen antworten mit scharfem Bellen, dann wird der Wald wieder still
- Diese Rufphase dauert nur wenige Wochen im Januar und Februar

Was danach passiert:
- Ein Bau wird für die Welpen vorbereitet, die im Frühjahr geboren werden
- Rotfuchs-Eltern ziehen ihre Jungen gemeinsam auf
- Nach der Paarungszeit hören die nächtlichen Schreie vollständig auf

Warum es so alarmierend klingt:
- Fuchsrufe sind darauf ausgelegt, weit zu tragen, nicht angenehm zu klingen
- Kalte Nachtluft trägt Schall weiter und lässt ihn näher erscheinen, als er ist
- Die meisten Menschen hören es nur wenige Nächte pro Jahr

Winterwälder sind nicht still — sie sind voller saisonaler Wildtierverhaltensweisen, die seit Jahrtausenden stattfinden, selbst wenn jetzt Häuser in der Nähe stehen.

26/01/2026

Die Fänken der Schweizer Berge

Kommt näher, Kinder des Nebels und hüllt euch ein in Stille, denn diese Sage stammt aus den hohen Alpen der Schweiz, aus den abgelegenen Tälern von Wallis, Graubünden und der Innerschweiz, wo Fels und Himmel sich berühren und der Mensch lernt, leise zu werden.

In jenen Zeiten, als die Alpen noch nicht gezähmt waren und Lawinen als Stimmen der Berge galten, lebten in den steilen Hängen und Felsspalten die Fänken. Sie waren wandelbar.
Manche sah man als schöne Frauen mit langem, hellem Haar und Augen wie Gletscherwasser. Andere erschienen behaart,
wild und furchteinflößend, mit krummen Gliedern und einer Kraft, die Felsen bewegen konnte. Doch alle Fänken hatten eines gemeinsam:

Sie gehörten dem Berg.

Sie kannten geheime Pfade, unsichtbar für Menschenaugen, und wer ihnen folgte, tat dies auf eigene Gefahr.

Der Hirte am Abgrund

So erzählt man von einem jungen Hirten, der seine Ziege im Nebel verlor. Er rief, doch nur der Berg antwortete. Da hörte er Gesang, klar und fern, wie Wind in Eis.
Eine Fänke stand auf einem Felsvorsprung
und winkte ihm. Ihr Lächeln war schön und zugleich leer. Der Hirte folgte ihr, Schritt für Schritt, über Pfade, die es nicht gab. Erst als ein Stein unter seinem Fuß nachgab und in die Tiefe stürzte, erkannte er die Nähe des Abgrunds. Da erinnerte er sich an die Worte der Alten und schlug das Kreuz auf den nackten Fels. In diesem Augenblick verwehte die Gestalt wie Nebel und der Gesang verstummte. Der Hirte fand den Weg zurück, gezeichnet, aber lebendig.

Die Alten sagten:

Die Fänken sind weder gut noch böse. Sie sind Prüfung. Wer ihnen folgt aus Gier, der stürzt.
Wer ihnen folgt aus Neugier, der verirrt sich.
Doch wer ihnen widersteht, lernt den Berg zu lesen und kehrt heim.

Viele Wanderer, die nie zurückkamen, waren nicht verloren, sie hatten nur zu spät erkannt,
dass Schönheit auch eine Schwelle ist.

Die Fänken sind die Seelen der Berge, wild, alt und ungebunden. Sie lachen nicht über den Menschen, sie messen ihn. Und der Berg vergisst nie, wer ihn respektiert und wer ihn herausfordert.

So merkt euch dies, Kinder des Nebels:

Nicht jeder Ruf im Gebirge ist ein Ruf zur Hilfe.
Mancher ist eine Frage. Und nicht jeder Weg,
der sich öffnet, will gegangen werden.

Mögen die Gottheiten stets über euch wachen!

26/01/2026

In der Wikingerzeit (ca. 800–1050) hatten Frauen in Skandinavien für ihre Zeit erstaunlich viele Rechte: Sie konnten unter bestimmten Bedingungen eine Ehe beenden, Besitz erben und verwalten und als Witwen oder während der Abwesenheit des Mannes ganze Höfe führen. Viele waren wirtschaftlich entscheidend, handelten mit Waren wie Textilien und trafen wichtige Familien- und Hofentscheidungen. Im Vergleich zu vielen anderen Regionen Europas hatten sie damit deutlich mehr rechtlichen und finanziellen Spielraum.

26/01/2026

Spiegel verhängen

In vielen Altenheimen oder Krankenhäusern, wird wenn jemand stirbt, die Badezimmertür geschlossen. Grund ist der im Badezimmer hängende Spiegel, in jenem sich angeblich die Seelen verfangen können und im Spiegel gefangen bleiben. Die einen sagen, verfängt sich eine Seele im Spiegel, wird der erste, der dann in den Spiegel schaut, der nächste sein der stirbt. Die anderen glauben, wenn sich die Seele im Spiegel verfängt wird es in dem Raum immer spuken.

21/01/2026

Seltsame Gestalt winkt vom Fenster herein

Eine Frau passte immer auf ihre Nachbarin auf, da diese schon sehr alt war. Jeden Abend, wenn sie zu Bett ging, schaut sie zum Haus der Nachbarin, ob dort der Kamin rauchte, so wusste sie, dass alles in Ordnung ist. Eines Abends saß diese Frau mit einer Bekannten in ihrer Stube, als plötzlich eine Gestalt für das Fenster herein schaute, diese Gestalt hatte ein seltsames Gesicht, mit einer Haut, die aus Gummi zu sein schien. Die Gestalt winkte den zwei Frauen, als die Frauen die Hand des Wesens sahen, erschraken sie, es schien als hätte diese Hand Schwimmhäute zwischen den Fingern. Die Frauen glaubten, dass ihnen jemand einen schlechten Scherz spielte und liefen vors Haus, doch da war die Gestalt verschwunden. Die Frau sagte zu ihrer Bekannten: „Was war denn das für ein Kasperl?“ und dann gingen sie wieder ins Haus. Am nächsten Abend saß die Frau wieder in der Stube, als diese seltsame Gestalt wieder am Fenster auftauchte und ihr zuwinkte. Die Frau stand sofort auf und lief vors Haus, um den Scherzkeks zu erwischen, aber wieder war dieser spurlos verschwunden. Als die Frau wieder rein gehen wollte, schaute sie noch zum Haus ihrer Nachbarin rüber und sah, das kein Rauch aus dem Kamin stieg, da war sie besorgt und ging hinüber, sie fand die Nachbarin tot in ihrer Stube liegen. Seit dem Tag war sie fest der Meinung, dass dieses seltsame Wesen, ihr den Tod der Nachbarin angekündigt hatte.

18/01/2026

Die Sage vom Hirsch ohne Schatten.. 😱

Vor langer Zeit, als das Hirschbachtal noch dichter und dunkler war als heute, lebte dort ein erfahrener Jäger.
Er kannte jeden Pfad, jede Senke und jedes Geräusch des Waldes.
Eines Abends, als der Nebel schon langsam zwischen den Bäumen hing, trat ihm ein Hirsch entgegen.
Größer als jeder andere 🦌
Sein Geweih ragte wie aus Stein gewachsen, sein Blick war ruhig – zu ruhig.

Der Jäger hob die Hand, doch etwas ließ ihn zögern.
Denn dort, wo das Tier stand, fiel kein Schatten.
Nicht auf den Boden, nicht an den Stamm hinter ihm.
Der Hirsch wandte sich langsam ab und ging tiefer in den Wald hinein, nicht flüchtend, eher rufend...

Der Jäger folgte ihm.
Schritt für Schritt entfernte er sich vom bekannten Weg.
Der Wald wurde immer stiller.
Kein Vogel, kein Windgeräusch war mehr zu hören. Nur das leise Knacken der Schritte – und der Hirsch vor ihm, immer gleich weit entfernt.
Als der Jäger schließlich innehielt, war das Tier plötzlich verschwunden.
Der Wald um ihn war fremd geworden, die Zeit schien verloren 😳
Erst am nächsten Morgen fand man ihn am Rand des Tales.
Sein Haar war grau geworden, sein Blick war leer.
Er sprach nie darüber, was er gesehen hatte, doch von diesem Tag an betrat er den Wald nie wieder!

Die Alten sagten heute noch: Der Hirsch ohne Schatten sei kein Tier aus Fleisch und Blut.
Er erscheine jenen, die glauben, den Wald zu beherrschen und führe sie dorthin, wo kein Mensch zuvor jemals war.
Bis heute senken die Jäger im Hirschbachtal den Blick, wenn sie im Nebel ein schweres Atmen hören und zwischen den Bäumen etwas steht... das keinen Schatten wirft!
Die Fränkische Schweiz ..unheimlicher als du denkst! 😎

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Sankt Margarethen Ob Töllerberg

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