Hufnagel Kreativ - "Der Glückschmied"

Hufnagel Kreativ - "Der Glückschmied" Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Hufnagel Kreativ - "Der Glückschmied", Sankt Margarethen Ob Töllerberg.

28/11/2025

Totenbacherlmann

In Grafenwiesen geht in bestimmten Nächten der Totenbacherlmann um, diese Gestalt ist sehr stark verstümmelt und man kann sie schon von weiten wehleidig jammern hören. Alle, die ihn je sahen, waren von seinem Anblick so schockiert, dass sie Reißaus genommen haben. Es soll ein Einwohner von Grafenwiesen gewesen sein, der bei dem Massaker der Schweden im Dreißigjährigen Krieg umgekommen ist und keine Ruhe findet.
Wenn der Totenbacherlmann gesichtet wurde, sagte man im Dorf, dass dies die Nacht sei, in dem das schreckliche Massaker stattfand. Aber auch in den Rauächten wurde er schon oft gesehen, wie er an dem Bach entlang ging.

28/11/2025

Gruselige Erscheinung tritt auf die Straße

Zwei junge Männer wollten einen Freund besuchen, der in der Nähe von Moosbach wohnte. Als sie Richtung Moosbach fuhren, führte die Straße an einer Moorwiese vorbei, von dieser Moorwiese sahen sie von weiten schon, dass eine Gestalt von einem Gebüsch heraus auf die Straße ging. Als sie näher heran kamen, sahen sie, dass es sich um eine Frau mit blutverschmierten, seltsam alten Kleidern, blutverschmiertem Gesicht und langen schwarzen Haaren handelte. Die Haare waren zerzaust, so dass von dieser Erscheinung eine gruselige Aura ausging. Die zwei Männer fuhren angsterfüllt an dieser Gestalt vorbei und als sie in den Rückspiegel blickten, war die Frau weg. Nach kurzem Fahren kamen sie bei ihrem gemeinsamen Freund an und erzählten ihm diese seltsame Geschichte, die ihnen widerfahren ist. Ihr Freund erzählte ihnen, dass diese Gestalt von mehreren Personen in der letzten Zeit in der Nähe dieses Moores gesehen wurde, alle beschrieben sie seltsam gruselig und blutverschmiert. Nur von einigen wird diese Gestalt als Mann bezeichnet und von anderen als Frau. Vermutet wird, dass dies ein Geist eines Getöteten oder einer Getöteten ist, der in diesem Moor liegt und keine Ruhe findet.

24/11/2025

Die Legende vom Flößer von Toruń

Kommt, Kinder des Nebels. Heute will ich euch von einem Bruder des Rattenfängers berichten. Kein Bruder im Blute, aber ein Bruder im Geist. Von einem jungen Mann erzähle ich euch heute, aus dem stolzen Volk der Polen entsprungen. Keiner konnte es ihm mit der Geige aufnehmen und so lauscht nun seiner Geschichte und der uralten Melodie.

In einer Zeit, da die Stadt Toruń noch jung war, standen ihre Häuser aus Holz, und die Weichsel wanderte ungezähmt durch das Land. Die Menschen lebten vom Fluss und manchmal auch mit seiner Laune. Eines Jahres aber geschah etwas, das die Stadt in Angst und Schmutz tauchte.

Die Plage

Nach einem ungewöhnlich warmen Frühling stiegen die Frösche aus den Sümpfen rings um Toruń empor, zu Hunderten, zu Tausenden. Zuerst quakten sie nur. Dann sprangen sie in die Gassen, in die Vorratskammern, auf die Märkte. Die Bürger konnten weder schlafen noch handeln; selbst in den Kirchen hallte ihr Gequake wider.

Manche sagten:

„Der Fluss ist erzürnt.“
„Die Sümpfe fordern ihren Tribut.“

Andere flüsterten, es sei ein böses Omen.

Der arme Flößer

Da lebte in der Stadt ein junger Flößer namens Iwo, arm an Besitz, doch reich an Herz. Er stammte aus einer Familie, die seit Generationen die Weichsel hinabfuhr und das Holz der Wälder nach Danzig brachte. Doch Iwo hatte etwas, das die anderen Flößer nicht hatten:

Er spielte die Geige, und zwar so, als wären seine Melodien aus Wasser und Nebel gewebt.

Er spielte am Ufer, wenn die Sonne sank. Und manchmal, so sagten die Alten, hielt sogar der Fluss selbst den Atem an, um zu lauschen.

Der Hilferuf des Bürgermeisters

Als die Froschplage unerträglich wurde, versprach der Bürgermeister:

„Wem es gelingt, die Stadt zu befreien, dem will ich Gold geben und die Hand meiner Tochter, wenn er ein ehrbarer Mann ist.“

Viele versuchten es: Priester mit Weihwasser, Soldaten mit Stangen, Händler mit Kräutern und Rauch. Nichts half.

Iwo tritt hervor

Da trat Iwo, der Flößer, schüchtern vor den Rathausplatz. Viele lachten ihn aus, einen armen Flößer! Einen Jungen mit einer Geige!

Doch der Bürgermeister, verzweifelt, erlaubte es.

Iwo setzte sich auf den Brunnenrand, hob das Instrument, schloss die Augen und spielte.

Nicht laut, nicht prunkvoll.
Sondern weich, wie Mondlicht auf Wasser.
Sanft, wie die Strömung der Weichsel im Frühling.

Der Zug der Frösche

Zuerst verstummten die Gassen.
Dann kroch aus jedem Winkel ein Frosch hervor.
Aus Kellern, aus Ritzen, aus Brunnen.
Dutzende, Hunderte, Tausende.

Sie folgten der Melodie, wie verzaubert. Als hätten sie einen uralten Klang wiedererkannt, der sie heimrief.

Iwo erhob sich, spielte weiter, ging langsam zum Chełmno-Tor, der Nordpforte der Stadt.

Und die Frösche folgten ihm im Gleichschritt.

Durch das Tor hinaus führte er sie, bis zu den Sümpfen von Mokre, wo Nebel über dem Wasser schwebten wie silberne Schleier. Dort änderte er seine Melodie, von lockend zu ruhend. Eine Melodie des Einschlafens.

Die Frösche ließen sich nieder.

Und sie kehrten nie wieder in solcher Zahl in die Stadt zurück.

Die Belohnung

Als Iwo zum Rathaus zurückkehrte, jubelte die ganze Stadt. Der Bürgermeister wollte Wort halten, doch da geschah etwas, woran niemand gedacht hatte.

Die Tochter des Bürgermeisters, eine sanfte und kluge junge Frau, war bei dem Zug der Frösche am Rand mitgegangen. Und sie hatte den Flößer gesehen, nicht nur seine Tat, sondern den Frieden in seinen Augen.

Und so war es ihr, nicht dem Vater, der sagte:

„Vater, halte dein Versprechen.
Dies ist ein guter Mann, und sein Herz ist rein.“

Und so geschah es: Iwo erhielt Gold, und er erhielt die Hand der Tochter des Bürgermeisters. Doch er blieb weiterhin Flößer, fuhr weiter auf der Weichsel – nun jedoch mit einem Lachen, das die Menschen noch heute in der Legende spüren.

Und so sagt man…

Wenn die Frösche an warmen Sommerabenden an den Brunnen von Toruń kommen und dort leise sitzen, so tun sie es nicht aus Hunger, sondern weil sie die Melodie des Flößers noch immer hören, irgendwo im Nebel über der Weichsel.

Mögen die Gottheiten stets über euch wachen!

18/11/2025

Die Sage vom Tod in Schweinhütt

Im Jahre des Herrn 1628, als die Pest mit grausamer Hand über das Land zog, kam sie auch nach Schweinhütt. Der Tod ging sichtbar um, schlich durch die Gassen, kroch in die Häuser und holte sich seine Opfer. Bald schon konnte man die Lebenden der ganzen Umgebung an einer Hand abzählen. Am Ostertag versammelten sich in der Pfarrkirche zu Regen nur noch ein Dutzend Gläubige aus Schweinhütt und Rinchnachmündt – mehr waren nicht geblieben.
Auch die alte Wirtin von Schweinhütt sollte nun an der Reihe sein. Doch sie war eine kluge und beherzte Frau. Als sie den Tod von weitem kommen sah, roch sie Lunte, wie man zu sagen pflegt. Rasch griff sie zum Besen – ihrer letzten Waffe – und stieg rücklings die Bodentreppe hinauf, damit der Knochenmann sie nicht hinterrücks überraschte. Mit dem letzten Besenreis wollte sie um ihr Leben kämpfen.
Der Tod durchstreifte bereits Haus und Hof, suchte in jeder Ecke nach ihr. Schließlich kam er zur Bodentreppe. Als er die Fußspuren sah, die nach unten führten, schüttelte er den Kopf und murmelte: „Herab g’spür s’, hinauf nöt!“ Dann wandte er sich ab und zog weiter, um anderswo sein Werk zu verrichten.
So überlistete die alte Wirtin den Tod mit List und Mut – und blieb als Einzige in Schweinhütt am Leben. Noch lange erzählte man sich ihre Geschichte, und bis heute heißt es: „Wer dem Tod mit Klugheit begegnet, kann selbst der Pest trotzen.“

18/11/2025

Die Sage vom Blattmännlein aus dem Wiesental

Höret, ihr Kinder des Nebels,
und tretet näher an das Feuer des Wissens.
Lasst die Welt für einen Augenblick still werden,
auf dass ihr lauschet, was die Wälder erzählen,
wenn kein Mensch sie stört.

In einem sanften Tal, zwischen Wiesen, auf denen der Morgentau glitzerte wie Silber, lebte einst ein kleines Wesen, das man nur das Blattmännlein nannte.
Es war kaum größer als eine Walnuss, sein Körper aus hellem Moos, seine Augen von der Farbe junger Blätter. Sein Haar glich den feinen Fäden des Löwenzahns, die der Wind fortträgt, wenn die Zeit reif ist.

Das Blattmännlein lebte zwischen Ampfer, Spitzwegerich und Hirtentäschel, inmitten jener Pflanzen, die der Mensch achtlos übersieht, und doch seit Urzeiten Heil in sich tragen. Es wachte über sie, schützte sie vor dem Pflug und vor gierigen Händen, die mehr nahmen, als sie gaben.

Eines Tages, so erzählt man, kam ein junger Knecht durch das Tal.
Er war schwer krank, seine Haut bleich, seine Brust vom Husten gequält.
Kein Arzt hatte ihm helfen können, kein Kraut, das er gekocht hatte, brachte Linderung.
Er sank erschöpft unter einer alten Weide nieder und flüsterte:

„Wenn doch nur jemand mir sagen könnte, welches Kraut mich heilen mag …“

Da regte sich etwas zwischen den Gräsern.
Ein winziges, grünes Männlein trat hervor, kaum sichtbar im Abendlicht.
Es trug einen Mantel aus Ampferblättern und hielt einen Stängel Ehrenpreis in den Händen.
Mit einer Stimme, leise wie Wind im Laub, sprach es:

„Nicht jedes Kraut will gepflückt sein, Mensch.
Doch wer mit ehrlichem Herzen bittet, dem wird geholfen.“

Es führte den Knecht zu einer Stelle, an der Ampfer, Spitzwegerich und Thymian beieinander wuchsen, eine seltene Begegnung der drei Heiler. Das Blattmännlein zeigte ihm, wie man daraus einen Sud bereitet, und hauchte über das Wasser, sodass feine, grüne Funken tanzten.

Der Knecht tat, wie ihm geheißen, und trank.
Noch in derselben Nacht löste sich der Druck in seiner Brust, und er schlief zum ersten Mal seit Wochen friedlich ein.
Als er erwachte, war das Blattmännlein verschwunden, doch auf seiner Hand lag ein einzelnes, smaragdgrünes Blatt, das nie verdorrte, so sehr er es auch aufbewahrte.

Von diesem Tag an sprach der Knecht stets mit den Pflanzen, bevor er sie pflückte.
Er dankte ihnen, gab ein wenig Wasser zurück, und seine Hände heilten Menschen und Tiere, wo immer er ging.
Man nannte ihn später den Kräutermann vom Wiesental, doch er wusste: Sein Wissen war nicht sein eigenes, es war ein Geschenk des kleinen Blattmännleins, das über die Heilkräfte der Erde wacht, im Verborgenen, still, treu und ohne Ruhm.

So merke, Kind des Nebels:

Wahre Heilung geschieht nicht aus Besitz, sondern aus Verbundenheit.
Nur wer die Sprache der Pflanzen mit dem Herzen hört, dem antwortet der Geist, der in ihnen wohnt.

Mögen die Gottheiten stets über euch wachen!

18/11/2025

Die einzig richtige Art, Tiere zu schießen!

13/11/2025

Die Geistermagd vom Pestacker

Vor vielen Jahren, als der alte Pestfriedhof von Rinchnachmündt längst zu Ackerland geworden war, begab sich ein seltsames Ereignis, das bis heute in den Wäldern des Bayerischen Waldes erzählt wird.
Ein Knecht war beauftragt worden, das Feld zu pflügen, das einst die letzte Ruhestätte der Pestopfer gewesen war. Kaum hatte er begonnen, wurden seine Ochsen unruhig, traten nervös auf der Stelle und wollten nicht weiter. Allein auf weiter Flur, ohne Hilfe, griff der Knecht zu derben Worten und fluchte laut – wie es Fuhrleuten zu jener Zeit üblich war.
Und siehe da: Die Tiere beruhigten sich augenblicklich und zogen weiter, als wäre nichts gewesen. Doch am Abend sprachen ihn Nachbarn an, die aus der Ferne zugesehen hatten. Sie fragten, wer die Frau gewesen sei, die in altwäldlerischer Tracht seine Ochsen geführt habe. Der Knecht war verwundert – er hatte niemanden gesehen.
Am nächsten Tag wiederholte sich das Schauspiel. Wieder wurden die Tiere störrisch, wieder half nur das Fluchen. Doch diesmal sah der Knecht genauer hin – und erblickte eine blasse, hagere Gestalt, in fremdartiger Kleidung, die seine Ochsen lenkte. Als er erschrocken innehielt, löste sich die Erscheinung in Luft auf.
Seitdem heißt es, dass auf dem Pestacker eine ruhelose Seele wandelt – eine Magd, die einst der Seuche zum Opfer fiel. Durch das sündhafte Fluchen wurde ihre ewige Ruhe gestört, und sie musste zurückkehren, um Ordnung zu bringen. Wer dort arbeitet, soll mit Respekt und stiller Andacht handeln – denn die Toten wachen über ihr Feld.

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