Behutsam Stillen & Tiefgehend Berühren - Natalie Weinbauer

Behutsam Stillen & Tiefgehend Berühren - Natalie Weinbauer feministische Praxis mit Wissen

Elternberatungspraxis

Säuglingspflege / Kinderpflege
IBCLC - Ernährungsberatung
Expertin f. orale Restriktionen
Cranio S.

Th. Traumaintegration

Behutsam - Berührbar - Empathisch - Wertschätzend - Kompetent

Stillen ist ein Recht.Und gleichzeitig keine Pflicht.Ein Satz, der so klar klingt – und doch ein Spannungsfeld öffnet, d...
21/04/2026

Stillen ist ein Recht.
Und gleichzeitig keine Pflicht.

Ein Satz, der so klar klingt – und doch ein Spannungsfeld öffnet, das man erst versteht, wenn man mitten darin steht.

Denn da ist auch dieses andere, unbequeme Wissen:
Jeder Mensch hat ein Recht auf artgerechte Ernährung.
Und wenn wir ehrlich sind – radikal ehrlich – dann ist Muttermilch die einzige biologisch vorgesehene Nahrung für Säuglinge.

Und genau hier beginnt der innere Konflikt.

Zwischen Haltung und Herz.
Zwischen Evidenz und Empathie.
Zwischen dem Schutz des Kindes und der Würde der Frau.

Ich stehe dazwischen.
Wir stehen dazwischen.
Als Still- und Laktationsberaterinnen.

Wir sehen die Daten. Wir kennen die Vorteile. Wir wissen, was möglich wäre.
Und gleichzeitig sitzen wir Frauen gegenüber, mit Geschichten, mit Wunden, mit Grenzen, mit Entscheidungen.

Frauen, die nicht stillen wollen.
Oder nicht können.
Oder nicht mehr können.

Und dann passiert etwas, das selten ausgesprochen wird:
Es ist nicht leicht, diesen Wunsch einfach stehen zu lassen.

Nicht, weil wir ihn nicht respektieren.
Sondern weil wir beides sehen.

Das Kind.
Und die Frau.

Und beide verdienen Schutz.
Beide verdienen Würde.
Beide verdienen, gesehen zu werden – ohne Bewertung, ohne Druck, ohne leise Schuldzuweisungen zwischen den Zeilen.

Die Würde der Frau ist unantastbar.
Das ist kein verhandelbarer Punkt.

Aber echte Würde bedeutet auch, dass Entscheidungen informiert getroffen werden dürfen.
Dass wir aufklären – ohne zu überreden.
Dass wir begleiten – ohne zu lenken.
Dass wir da bleiben – auch wenn der Weg nicht der ist, den wir fachlich als optimal kennen.

Das ist die eigentliche Herausforderung.
Nicht das Stillen.
Sondern das Aushalten.

Aushalten, dass es nicht schwarz oder weiß ist.
Aushalten, dass wir manchmal mit zwei Wahrheiten gleichzeitig leben müssen.
Aushalten, dass Fürsorge nicht immer bedeutet, eine Richtung vorzugeben.

Sondern Raum zu halten.

Für Selbstbestimmung.
Für Gesundheit.
Für Menschlichkeit.

Und vielleicht ist genau das unsere Aufgabe:
Nicht zu entscheiden, was richtig ist.

Sondern dafür zu sorgen, dass Frauen ihre Entscheidung in Würde treffen können –
und dass kein Kind dabei aus dem Blick gerät.

Das ist kein einfacher Weg.
Aber ein ehrlicher.

Wie beruhigend, dass wir heute für alles eine Lösung haben.Sogar für das Stillen.Zu anstrengend? Zu unsicher? Zu… mensch...
18/04/2026

Wie beruhigend, dass wir heute für alles eine Lösung haben.
Sogar für das Stillen.

Zu anstrengend? Zu unsicher? Zu… menschlich?
Kein Problem. Dafür gibt es ein perfekt standardisiertes Pulver. Wissenschaftlich verpackt, marketingoptimiert, weltweit skaliert. Ein echtes Wunder unserer Zeit: Wir haben es geschafft, Biologie in ein Geschäftsmodell zu übersetzen.

Und was für eines.

Eine Industrie, die davon lebt, dass Frauen an sich zweifeln.
Dass Stillen nicht funktioniert.
Oder besser gesagt: nicht funktionieren darf.

Denn eine selbstbestimmte, informierte, gut begleitete Frau ist kein guter Markt.
Eine erschöpfte, verunsicherte Mutter schon eher.

Aber hey – wir nennen es „Wahlfreiheit“.

Währenddessen stolpern wir von Skandal zu Skandal.
Belastete Prenahrung. Rückrufe bei Babygläschen. Qualitätsprobleme dort, wo es eigentlich um das Sensibelste geht, das wir haben: den Start ins Leben.

Und trotzdem bleibt das Narrativ stabil:
Das Problem ist nicht das System.
Das Problem ist die Frau, die „nicht genug Milch“ hat.

Praktisch.

Stillen hingegen?
Hat keine Lobby, kein Budget, keine Kampagnen. Nur Daten. Und die sind lästig. Sie zeigen ziemlich klar: Stillen ist nicht nur Ernährung. Es ist Immunschutz, Regulation, Bindung, Prävention auf höchstem Niveau.

Aber Daten verkaufen sich schlecht gegen Emotionen, die man gezielt manipuliert.

Versteh mich nicht falsch:
Nicht jede Frau kann oder will stillen. Und diese Entscheidung ist zu respektieren. Ohne Diskussion.

Aber wir sollten aufhören, so zu tun, als wäre alles gleichwertig, nur weil es bequemer klingt.

Denn die Rechnung kommt.
Nicht heute. Nicht morgen. Aber sie kommt.
In Form von mehr Infekten, mehr chronischen Erkrankungen, mehr Belastung für Familien und Systeme.

Und das Ironischste daran?

Wir hätten die Lösung die ganze Zeit gehabt.
Sie war nie das Problem.

Das Problem war nur:
Mit ihr lässt sich deutlich weniger Geld verdienen.

Die lautesten Stimmen sind oft die gefährlichsten.Elternberatung ist kein Hobby.Und trotzdem benehmen sich viele so, als...
12/04/2026

Die lautesten Stimmen sind oft die gefährlichsten.

Elternberatung ist kein Hobby.
Und trotzdem benehmen sich viele so, als wäre es eines.

Ein paar eigene Kinder.
Ein Wochenende Fortbildung.
Ein Instagram-Account.

Und plötzlich wird beraten, bewertet, eingeordnet – mit einer Selbstverständlichkeit, die einem den Atem raubt.

Die Wahrheit?
Das ist keine Unterstützung.
Das ist fahrlässig.

Wer Eltern in vulnerablen Phasen mit Halbwissen füttert, spielt nicht „Helfer“.
Er spielt Risiko.

Denn hinter jedem „Das ist ganz normal“ kann ein übersehenes Problem stecken.
Hinter jedem „Mach dir keinen Stress“ vielleicht ein Kind, das dringend Unterstützung bräuchte.
Und hinter jedem „Bei uns hat das auch funktioniert“ schlicht: fehlende Fachkompetenz.

Eltern brauchen keine Wohlfühlparolen.
Sie brauchen Klarheit. Differenzierung. Verantwortung.

Und ja – das ist unbequem:
Nicht jede Meinung verdient eine Bühne.
Nicht jede Erfahrung ist Expertise.
Und nicht jede Reichweite ist Kompetenz.

Wer wirklich weiß, was er tut, spricht anders.
Zweifelt. Fragt nach. Grenzt ab.
Und verkauft keine einfachen Lösungen für komplexe Systeme.

Vielleicht ist es an der Zeit, unbequemer zu werden.
Kritischer. Konsequenter.

Denn wenn Inkompetenz laut wird,
darf Fachlichkeit nicht leise bleiben.

Alles andere ist kein Empowerment.
Es ist Täuschung.

Bitte teilen!
09/04/2026

Bitte teilen!

Ich biete Säuglings(Kinder)pflegesprechstunden zu folgenden Themen:
- richtiges Handling mit dem Säugling
- An und Auskleiden
- Babybad
- Nabelpflege
- Babyheilbad - Traumabad - Rebondingbad
- Körperpflege des Neugeborenen / Babys
- Pflege bei: Milchschorf, atopische Dermatits, Neugeborenenakne etc.
- Handgriffe aus der Babymassage
- Kinästhetik Infant Handling Handgriffe
- Wickeln: Pflege des Windelbereichs; Beratung bei "wunden" Po / Windeldermatitis, etc.
- Umgang mit "Pflegemitteln", Shampoos, Reinigungsmittel, ...
- Beikost
- Ernährung des Babys / Kleinkind / Kind
- Still- und Laktationsberatung
- Beratung bei Flaschenfütterung(Nahrungsauswahl, Sauger, Flasche, Paced Bottle Feeding)
- Umgang mit Blähungen / Koliken / Verstopfung / Durchfall
- Beratung bei High need Kindern "Schreibabys"
- Gewichts- und Gedeihkontrollen des Säuglings
- Einschätzung des Gesundheitszustands des Säuglings und der optimalen Entwicklung
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- mit Überweisung vom Kinderfacharzt: medizinsiche Kinderkrankenpflege
- Beratung zum Thema Babyschlaf
- gesundes Tragen des Säuglings
- Kontaktvermittlung zu: Kinderärzten, Physiotherapeuten, ...
- Therapie & Akupunkturlaserbehandlungen

www.behutsamstillen.at
Meldet euch gerne

Bitte teilen, because sharing is caring 🥰

Eltern sind gefundenes Fressen für die,die sein wollen, wer sie nicht sind!   Sie schießen gerade aus dem Boden wie Schw...
09/04/2026

Eltern sind gefundenes Fressen für die,die sein wollen, wer sie nicht sind!



Sie schießen gerade aus dem Boden wie Schwammerl im feuchten Herbstwald: die sogenannten „Kinderbegleiter“.
Und ja — der Bedarf ist da. Eltern sind müde, verunsichert, oft am Limit. Sie suchen Halt, Antworten, Orientierung.

Doch genau hier liegt das Problem.

Wo Verzweiflung ist, entsteht ein Markt.
Und dieser Markt ist laut, bunt, perfekt inszeniert. Hochglanz-Content, emotionale Storys, scheinbar einfache Lösungen für komplexe Themen. Für jedes „Problem“ gibt es plötzlich unzählige Angebote — und jedes verspricht, genau die richtige Antwort zu haben.

Aber Kompetenz lässt sich nicht immer gut vermarkten.
Und Marketing ist nicht gleich Kompetenz.

Nicht jeder, der sichtbar ist, ist auch fachlich fundiert.
Nicht jede Methode ist evidenzbasiert.
Und nicht jede gut gemeinte Begleitung ist auch wirklich hilfreich.

Und jetzt kommt ein unbequemer, aber wichtiger Punkt:
Nicht jede fachlich hochkompetente Person investiert Zeit und Energie in Social Media.

Warum?
Weil viele von uns im klinischen Setting arbeiten.
Weil wir Familien im echten Leben begleiten.
Weil wir Fortbildungen besuchen — fachlich wie menschlich.
Weil wir Verantwortung tragen.
Und ja: weil wir auch ein Privatleben haben.

Nicht jeder hat die Muße, sich parallel eine perfekt kuratierte Online-Präsenz aufzubauen.

Ich für meinen Teil investiere meine Ressourcen bewusst:
in Weiterbildung, in echte Begegnung, in Qualität —
nicht in Content-Perfektion.

Manche bauen Reichweite — andere bauen echte Expertise.
Und diesen Unterschied zu erkennen, ist heute wichtiger denn je.

Bitte seid achtsam.
Bitte seid kritisch.
Und vor allem: Wählt bewusst.

Fragt nach Ausbildung, nach Erfahrung, nach Haltung.
Hinterfragt einfache Lösungen für komplexe Themen.
Und vertraut nicht blind nur, weil etwas schön verpackt ist.

Denn im schlimmsten Fall bezahlt ihr doppelt:
Mit Geld — und mit verlorener Zeit, Energie und Vertrauen.

Eure Kinder verdienen Kompetenz.
Und ihr auch.

Bitte teilen

BU****IT BINGO: MUTTER WERDEN & MUTTER SEINHerzlichen Glückwunsch.Du bist schwanger.Und plötzlich ist die Welt voll von ...
04/04/2026

BU****IT BINGO: MUTTER WERDEN & MUTTER SEIN

Herzlichen Glückwunsch.
Du bist schwanger.
Und plötzlich ist die Welt voll von Meinungen, Halbwissen und toxischer Romantisierung.

Zeit für ein Spiel.
Kreuz an, was du schon gehört hast:

☐ „Genieß die Zeit, sie kommt nie wieder.“
☐ „Stillen ist das Natürlichste der Welt – das klappt einfach.“
☐ „Ein Zungenband? Verwächst sich.“
☐ „Du musst nur entspannen, dann wird alles leichter.“
☐ „Schlaf, solange du noch kannst.“
☐ „Bindung passiert automatisch.“
☐ „Wenn dein Baby weint, machst du etwas falsch.“
☐ „Du musst da einfach durch.“
☐ „Andere schaffen das doch auch.“
☐ „Du bist zu sensibel.“
☐ „Das ist halt Muttersein.“
☐ „Hör auf dein Bauchgefühl – aber bitte so, wie wir es richtig finden.“

Und mein persönlicher Favorit:
☐ „Hauptsache gesund.“



Weißt du, was ich jeden Tag sehe?

Mütter, die kämpfen.
Stillprobleme, die ignoriert werden.
Babys, die nicht effektiv trinken – und niemand schaut genau hin.
Orale Restriktionen, die belächelt werden.
Frauen, die sich selbst verlieren, weil ihnen eingeredet wird, sie müssten nur „lockerer“ sein.

Das ist kein Versagen.
Das ist ein System, das zu oft wegschaut.

Mutterschaft ist nicht nur Liebe.
Sie ist auch Überforderung, Zweifel, Schmerz, Wut – und verdammt viel Verantwortung.

Und nein:
Es ist nicht normal, dass es sich permanent falsch anfühlt.
Es ist nicht okay, dass du nicht gesehen wirst.
Und es ist kein Luxus, sich Unterstützung zu holen.



Vielleicht ist es Zeit, ein anderes Spiel zu spielen:

☑ Ich nehme meine Wahrnehmung ernst.
☑ Ich hinterfrage Aussagen – auch von „Expert:innen“.
☑ Ich hole mir Hilfe, bevor ich mich verliere.
☑ Ich darf Grenzen setzen.
☑ Ich darf sagen: So geht es nicht weiter.



Mutterschaft braucht keine perfekten Frauen.
Sie braucht informierte, begleitete und ernst genommene.

Bu****it   Ihr Kind hat kein Zungenband.“„Das verwächst sich.“„Stillprobleme? Liegt sicher nicht daran.“👉 Wenn du das hö...
31/03/2026

Bu****it

Ihr Kind hat kein Zungenband.“
„Das verwächst sich.“
„Stillprobleme? Liegt sicher nicht daran.“

👉 Wenn du das hörst, stell eine einzige Frage und dann L A U F 😁
Wurde die Funktion überhaupt geprüft – oder nur hingeschaut?

Denn hier liegt der Denkfehler:
Das Ankyloglossie wird zu oft optisch bewertet.
Ein kurzer Blick in den Mund. Urteil gefällt. Thema erledigt.

Aber:
👉 Zunge ist keine Deko, Zunge ist Funktion, in vielerlei Hinsicht.
Was ich täglich sehe:
Babys, die nicht effektiv saugen, obwohl „alles unauffällig“ ist
Mütter mit Schmerzen, Wunden, Frust – und niemand nimmt die Ursache ernst
Kinder, die kompensieren müssen → Spannungen, Unruhe, Dysregulation

Und irgendwann heißt es:
„Das Kind ist halt so.“
Nein. Ist es nicht.

Die unbequeme Wahrheit:
👉 Ein nicht erkanntes Zungenband bleibt nicht im Mund.
Es zieht sich durchs gesamte System.
- Atmung
- Haltung
- Nervensystem
- Entwicklung
Alles hängt dran

Und jetzt kommt der Teil, den viele nicht hören wollen:
👉 Nicht jeder Mediziner kann das beurteilen.

Nicht aus Böswilligkeit!
Sondern weil Funktion, orale Restriktionen und deren Auswirkungen kein Standardwissen sind.

Mein Appell:
Wenn dein Gefühl sagt: „Da stimmt etwas nicht“ –
dann hör nicht auf, nur weil jemand sagt: „Alles normal.“
👉 Hol dir eine funktionelle Einschätzung.
👉 Schau auf das Gesamtbild, nicht nur auf den Mund.
Denn das eigentliche Risiko ist nicht das Zungenband.
👉 Es ist, dass es übersehen wird.

Be careful with your trust

#

Ups, I did it again ❤️. Eine ganz wunderbare Fortbildung - menschlich und fachlich. Man lernt nie aus. Und ich konnte me...
30/03/2026

Ups, I did it again ❤️.

Eine ganz wunderbare Fortbildung - menschlich und fachlich.
Man lernt nie aus. Und ich konnte meinen sehr kostspieligen Hobby der Wissenserweiterung nachgehen 💕

Es gibt diese stillen Übergänge im Leben einer Frau, die nicht laut beginnen – und doch alles verändern. Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit einem Baby sind keine isolierten Ereignisse. Sie sind tiefgreifende Prozesse, in denen sich Körper, Nervensystem und innere Welt neu ordnen.

Genau hier begleite ich.

Meine Spezialisierung in der Cranio Sacral Therapie ist für mich weit mehr als eine Technik. Es ist eine Form des Zuhörens. Eine Arbeit, die ich sehr schätze, weil sie mich gelehrt hat, feiner hinzusehen – hinter Symptome, hinter Diagnosen, hinter das Offensichtliche.

Beim Kinderwunsch erlebe ich oft, dass der Körper nicht „einfach nicht funktioniert“, sondern dass er in einem Zustand von Anspannung, Schutz oder innerem Druck ist. Der weibliche Körper ist kein mechanisches System, das man optimieren kann. Er reagiert auf Sicherheit, auf Regulation, auf innere Ruhe. Genau dort setze ich an – über das Nervensystem, über Spannungsmuster im Beckenraum, über das, was sich oft nicht direkt in Worte fassen lässt.

In der Schwangerschaft geht es nicht darum, Beschwerden einfach wegzudrücken. Der Körper leistet Unglaubliches und gleichzeitig zeigt er sehr ehrlich, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Ich arbeite mit Frauen daran, wieder Raum zu schaffen – im Gewebe, im Atem, im eigenen Empfinden. Damit Verbindung entstehen kann: zum eigenen Körper und zum Kind.

Rund um die Geburt wird für mich besonders spürbar, wie entscheidend ein reguliertes Nervensystem und ein freies, bewegliches Becken sind. Loslassen ist kein mentaler Prozess, sondern etwas, das im Körper möglich sein muss. Hier kann Cranio Sacral Therapie eine wertvolle Vorbereitung sein, um genau diese Voraussetzungen zu unterstützen.

Und dann beginnt die vielleicht sensibelste Zeit: die ersten Wochen und Monate mit einem Baby. Geburt hinterlässt Spuren – manchmal deutlich, oft sehr subtil. Wenn ein Baby unruhig ist, Schwierigkeiten beim Stillen hat oder sich asymmetrisch bewegt, sehe ich darin keine Kleinigkeit, sondern ein Signal. Mit achtsamer, gezielter Berührung unterstütze ich Babys und Kinder dabei, Spannungen zu lösen und in ihre Regulation zu finden.

Was meine Arbeit trägt, ist die Verbindung aus all meinen Ausbildungen – als Kinderkrankenschwester, IBCLC, Traumalösung und Cranio Sacral Therapeutin. Und die Cranio Sacral Therapie hat diesen Blick für mich noch einmal vertieft. Diese Fortbildung bedeutet mir viel, weil sie mir gezeigt hat, wie viel im Leisen passiert – und wie wirkungsvoll genau dort angesetzt werden kann.

Ich arbeite nicht gegen den Körper.
Ich arbeite mit ihm.

Und ich vertraue darauf, dass er den Weg kennt – wenn man ihm zuhört.

Lovely Sunday things 3/3 Because Wissen ist Macht 💪🏽Once again ❤️
29/03/2026

Lovely Sunday things 3/3
Because Wissen ist Macht 💪🏽
Once again ❤️

Es gibt einen Satz, den kaum eine Mutter laut ausspricht.Und wenn doch, folgt oft sofort die Scham.„Ich bereue es, Mutte...
26/03/2026

Es gibt einen Satz, den kaum eine Mutter laut ausspricht.
Und wenn doch, folgt oft sofort die Scham.

„Ich bereue es, Mutter geworden zu sein.“

Nicht, weil sie ihr Kind nicht liebt.
Sondern weil sie sich selbst irgendwo auf diesem Weg verloren hat.
Mutterschaft wird in unserer Gesellschaft als Erfüllung verkauft. Als Krönung. Als das Natürlichste der Welt.
Was kaum jemand sagt: Sie kann gleichzeitig zutiefst erfüllend und überwältigend, einengend und identitätserschütternd sein.
Viele Mütter leben in einer stillen Ambivalenz.
Sie funktionieren. Sie kümmern sich. Sie lieben.
Und gleichzeitig tragen sie Gedanken in sich, die sie sich selbst kaum erlauben:
„Ich vermisse mein altes Leben.“
„Ich erkenne mich nicht mehr.“
„Ich bin nur noch verantwortlich – aber wo bin ich?“

Psychologisch ist das kein Versagen.
Es ist ein Konflikt zwischen grundlegenden menschlichen Bedürfnissen:
Das Bedürfnis nach Bindung.
Und das Bedürfnis nach Autonomie.
Mutterschaft aktiviert beides – aber sie erfüllt oft nur eines davon vollständig.
Wenn Autonomie, Selbstwirksamkeit und persönliche Identität dauerhaft zu kurz kommen, entsteht ein innerer Druck.

Ein Gefühl von Enge.
Manchmal sogar Reue.
Nicht über das Kind.
Sondern über den Verlust des eigenen Selbst.

Hinzu kommt: Schlafmangel, Dauerverantwortung, mentale Last, fehlende Unterstützung.
Das Nervensystem bleibt im Dauerstress.
Und ein überlastetes System stellt irgendwann eine einzige, ehrliche Frage:
„Wie lange soll ich das noch schaffen?“
Viele Mütter interpretieren dieses Gefühl falsch.

Sie glauben, sie seien undankbar.
Oder nicht belastbar genug.
In Wahrheit sind sie oft einfach zu lange über ihre Grenzen gegangen.

„Regretting motherhood“ ist kein Tabu, das gebrochen werden muss.
Es ist ein Signal, das verstanden werden will.
Ein Signal dafür, dass etwas gesehen werden möchte.
Dass Raum fehlt.
Dass Unterstützung fehlt.
Dass die eigene Identität wieder einen Platz braucht.
Du darfst dein Kind lieben – und trotzdem trauern um das Leben, das du hattest.
Du darfst dankbar sein – und gleichzeitig erschöpft.
Du darfst bleiben – und trotzdem zweifeln.

Du bist nicht falsch.
Du bist ehrlich.

Es gibt einen Moment, den ich immer wieder sehe.Ein Baby, das nicht richtig trinken kann.Eine Mutter, die alles gibt – u...
25/03/2026

Es gibt einen Moment, den ich immer wieder sehe.Ein Baby, das nicht richtig trinken kann.Eine Mutter, die alles gibt – und trotzdem zweifelt.

Und dann fällt irgendwann das Wort „Zungenband“.

Was viele nicht wissen:Die Zunge ist kein kleines Detail.Sie ist ein zentrales Organ für Stillen, Schlucken, Sprechen, Atmen und gesamte Entwicklung.

Es ist Kommunikationsthema!

Was fast niemand weiß:👉 Die Zunge ist ein Muskelnetzwerk, das mit dem ganzen Körper verbunden ist👉 Sie beeinflusst Haltung, Kieferentwicklung und sogar die Atmung👉 Eine eingeschränkte Zunge zeigt sich oft nicht nur im Mund – sondern im gesamten System des Kindes

Und hier passiert der größte Fehler:

Alle sprechen über die Trennung.Kaum jemand spricht über das, was wirklich entscheidend ist.

Die Wahrheit ist:Die Frenotomie ist der kleinste Teil der Arbeit.

Was den Unterschied macht, ist:✨ die richtige Vorbereitung✨ das funktionelle Verständnis der Zunge✨ gezieltes myofunktionelles Training✨ konsequente, fachlich saubere Nachsorge

Ohne das bleibt selbst die beste Trennung oft wirkungslos.

Ich arbeite genau dort, wo andere aufhören.Ich sehe nicht nur das Zungenband – ich sehe die Funktion.Ich verbinde Stillberatung, Therapie, Körperarbeit und Wissen zu einem Ganzen.

Ich begleite nicht nur einen Eingriff.Ich begleite Entwicklung.

Und genau deshalb verändert sich bei meinen Familien mehr als nur das Stillen.

Es entsteht Leichtigkeit.Vertrauen.Und oft das erste Mal das Gefühl:„Jetzt funktioniert es wirklich.“

Das ist keine Standardlösung.Das ist präzise Arbeit.

Und genau dafür stehe ich.

Vereinbare gern einen Termin: 0664 0664 3771946

Es gibt viele, die mit Kindern arbeiten.Und dann gibt es Menschen, die Kinder wirklich verstehen.Ich arbeite nicht nur m...
22/03/2026

Es gibt viele, die mit Kindern arbeiten.
Und dann gibt es Menschen, die Kinder wirklich verstehen.

Ich arbeite nicht nur mit Symptomen.
Ich sehe das ganze Kind. Den Körper. Die Emotion. Die Geschichte dahinter.

Was mich unterscheidet?
Ich verbinde Fachwissen mit echtem Feingefühl.
Kinderkrankenpflege trifft auf Stillberatung.
Traumaverständnis trifft auf Osteopathie.
Erfahrung trifft auf Intuition.

Das bedeutet für dich als Elternteil:
Du bekommst keine Standardlösung.
Du bekommst ein tiefes Verstehen.
Ich höre zwischen den Zeilen.
Ich erkenne Muster, bevor sie laut werden.

Und ich arbeite nicht gegen dein Kind – sondern mit ihm.
Hier geht es nicht um „schnell funktionieren“.
Hier geht es um nachhaltige Gesundheit. Um Regulation. Um Vertrauen.
Viele kommen zu mir, wenn sie schon alles probiert haben.
Und bleiben, weil sie sich endlich gesehen fühlen.
Wenn du spürst, dass dein Kind mehr braucht als Schema F –
dann bist du bei mir richtig.

Denn dein Kind ist einzigartig.
Und genau so behandle ich es auch.

Adresse

Kremser Landstraße 14/2
Sankt Pölten
3100

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