Behutsam Stillen & Tiefgehend Berühren - Natalie Weinbauer

Behutsam Stillen & Tiefgehend Berühren - Natalie Weinbauer feministische Praxis mit Wissen

Elternberatungspraxis / Gesundheitsvorsorge

Säuglingspflege / Kinderpflege
IBCLC - Ernährungsberatung
Cranio S.

Therapie
Traumaintegration

Behutsam - Berührbar - Empathisch - Wertschätzend - Kompetent
ICH sehe DICH!

Once again: Dieses Kind war drei Monate alt, als ich es kennenlernte. Drei Monate Kampf, Schmerz, Zweifel.Die Mutter ber...
05/02/2026

Once again:

Dieses Kind war drei Monate alt, als ich es kennenlernte. Drei Monate Kampf, Schmerz, Zweifel.

Die Mutter berichtete von Anfang an von massiven Still­schmerzen – nicht „unangenehm“, nicht „Anfangsschwierigkeiten“, sondern brennend, ziehend, kaum auszuhalten. Stillen als tägliche Grenzerfahrung.

Die Muttermilchmenge war anfangs moderat, nie übermäßig, aber ausreichend. Mit der Zeit nahm sie ab. Nicht aus mangelndem Willen, nicht aus fehlender Kompetenz – sondern weil die Brust nicht adäquat stimuliert wurde. Der Körper reagiert ehrlich.

Die Schmerzsituation eskalierte. Zufüttern wurde begonnen, ohne vorherige Abklärung warum das notwendig ist.
Weder Hebamme noch Kinderärzt:innen erkannten die funktionelle Einschränkung. Und genau hier liegt das Problem: Es war keine Blickdiagnose.

Was vorlag, war ein posteriores, muköses Zungenband. Subtil, "versteckt", funktionell hoch relevant.
Die Zunge konnte nicht suffizient an den Gaumen gehoben werden, der Mundboden war massiv gespannt. Beim Trinken zeigten sich deutliche Schmatzlaute, ein kompensatorisches ineffektives Saugen, unzureichende Brustentleerung.

Das Mädchen: unruhig, schnell frustriert, viele Blähungen, ausgeprägte Mundatmung, hohe Körperspannung. Ein Baby mit großen Bedürfnissen – und einem Nervensystem im Dauerstress.

Die Mutter: erschöpft, verzweifelt, schuldig fühlend
In der craniosacralen Arbeit war die Spannung sofort spürbar. Nicht nur lokal, sondern generell. Das ist kein „Stillproblem“. Das ist ein strukturell-funktionelles Geschehen mit systemischen Folgen.

Nach Hinzuziehen meiner Still- und Zungenfunktionseinschätzung war die Einschränkung eindeutig. Das weitere Prozedere – interdisziplinär, begleitet, sorgfältig – zog sich über mehrere Wochen. Insgesamt vier Wochen nach Feststellung der Funktionseinschränkung.

Trotz aller Maßnahmen, trotz enormer Motivation, trotz Fachwissen und Begleitung:
Vollstillen war nicht mehr erreichbar.

Und das ist der Punkt, den man aussprechen muss, auch wenn er weh tut:
Manchmal kommt die Erkenntnis zu spät. Nicht, weil die Mutter zu spät war – sondern weil das System zu langsam hinschaut!!!! 🖕🏽

Ich nenne das: Strukturelles Problem 2.0.

Nicht das Band allein, sondern das Übersehen. Das Bagatellisieren, das „Das verwächst sich“.
Tut es nicht. Nein, verdammt. DIE STRUKTUR VERWÄCHST SICH NICHT.
Frühe, fundierte Zungenfunktionsdiagnostik ist kein Luxus. Sie ist Prävention für Stillbeziehungen, für mütterliche und kindliche Gesundheit, für kindliche Regulation.
Und ja – manchmal retten wir nicht das Vollstillen.
Aber wir retten Verständnis, Selbstwirksamkeit und die Wahrheit.

04/02/2026
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04/02/2026

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Weltkrebstag – Stillen ist mehr als Ernährung. Es ist Prävention, Verbindung und Selbstwirksamkeit.Stillen senkt nachwei...
04/02/2026

Weltkrebstag – Stillen ist mehr als Ernährung. Es ist Prävention, Verbindung und Selbstwirksamkeit.
Stillen senkt nachweislich das Risiko für Brustkrebs (Mamma-CA) und Eierstockkrebs (Ovarial-CA).

Die Datenlage ist klar: Mit jeder Stillmonat sinkt das Risiko – dosisabhängig, nachhaltig, relevant. Das ist keine Romantik, das ist Epidemiologie.
Und dennoch endet das Thema Stillen nicht mit einer Krebsdiagnose.

Auch nach einer überstandenen Krebserkrankung kann Stillen – je nach Therapie, Medikamenten und individueller Situation – möglich sein. Nicht immer, nicht automatisch, aber oft mehr, als Frauen zugetraut wird.

Hier braucht es keine Alleingänge, sondern echte interdisziplinäre Zusammenarbeit:
Onkolog:innen, Gynäkolog:innen, Kinderärzt:innen, IBCLCs, Pflege, Psychoonkologie.

Stillen nach Krebs ist kein Entweder-oder, sondern ein sorgfältiges Abwägen – fachlich fundiert, transparent kommuniziert, gemeinsam getragen.
Und vor allem:
Wir dürfen die Frau nicht auf ihre Brust, ihre Eierstöcke oder ihre Diagnose reduzieren.
Stillen nach Krebs berührt Identität, Körperbild, Angst, Hoffnung, Kontrolle, manchmal auch Trauer.

Eine ganzheitliche, psychische Betrachtung ist kein „Add-on“, sie ist Voraussetzung.
Die Frage lautet nicht nur: Darf sie stillen?
Sondern auch: Will sie? Kann sie sich sicher fühlen? Was stärkt sie jetzt wirklich?

Weltkrebstag heißt auch:
Frauen ernst nehmen. Optionen aufzeigen. Autonomie respektieren.
Und Stillen dort ermöglichen, wo es medizinisch vertretbar und emotional tragfähig ist.

Stillen ist kein Muss.
Aber es ist eine Chance.
Für Gesundheit, für die Bindung, für die Selbstbestimmung. 🤍

Das Bild von einer Klientin von mir, Zustand nach MammaCA und Teil Resektion der Brust.
Ich habe die Familie lange begleitet, die Frau hat lange gestillt. Es war Teil ihrer Heilung.

Upledger Institut ❤️
04/02/2026

Upledger Institut ❤️

Strukturelles VersagenEin Kind, geboren am 23. September 2025.Von Beginn an Stillprobleme. Der ausschließliche Wunsch de...
02/02/2026

Strukturelles Versagen

Ein Kind, geboren am 23. September 2025.
Von Beginn an Stillprobleme. Der ausschließliche Wunsch der Mutter: voll zu stillen. Motiviert, engagiert, dran geblieben. Und trotzdem: Niemand hat hingesehen.
Die betreuende Wochenbett -Hebamme hat die eingeschränkte Zungenfunktion nicht erkannt. Muss sie auch nicht. ABER: auch nicht weiter verwiesen an Fachpersonal!
Keine funktionelle Einschätzung.

Erst nach 4–6 Wochen, im Rahmen einer craniosacralen Behandlung, fiel der Osteopathin auf:
👉 Das Zungenband
👉 Die eingeschränkte Zungenfunktion

Es folgten 5–6 osteopathische Behandlungen. Und das ist wichtig:
Nach jeder einzelnen Behandlung wurde das Trinken etwas besser.
Ein klassisches Zeichen dafür, dass Funktion veränderbar, aber strukturell limitiert ist.

Auf Empfehlung der Osteopathin kam es zu einer sogenannten „Durchtrennung“ in einem umliegenden Krankenhaus.

Und hier wird es bitter:
❌ Keine suffiziente Diagnostik
❌ Keine funktionelle Beurteilung
❌ Keine fachgerechte Frenotomie
Das Zungenband wurde ausschließlich angeritzt.

Die Folge? Verschlechterung der Symptomatik,
mehr Frust, mehr Dysregulation, mehr Ablehnung der Brust

Heute:
– Das Kind geht nicht mehr an die Brust
– Die Mutter stillt nicht mehr
– Ernährung ausschließlich über abgepumpte Muttermilch + Formula, weil die Milchmenge leidet
– Ein Stillziel, das von Anfang an klar war, ist faktisch zerbrochen

Und ja – ich bin sprachlos. Wie sooft

Aber eigentlich bin ich es nicht. Ich bin wütend. Und müde. Und sehr klar. 🔥

Zungenbanddiagnostik ist keine Blickdiagnose.
Sie ist funktionell. Sie ist dynamisch. Sie braucht Wissen, Erfahrung und standardisierte Einschätzung.

👉 Die Einschätzung ist kein „Nice-to-have“.
Sie ist essenziell, um: – Stillprobleme korrekt einzuordnen
– unnötige oder falsche Eingriffe zu vermeiden
– rechtzeitig die richtige Therapie einzuleiten
Eine unzureichende Durchtrennung ist keine Therapie.

Sie ist ein Risiko für die Stillbeziehung. Für orale Entwicklung, für das Vertrauen der Eltern.
Was hier verloren ging, ist mehr als Stillen.
Es ist ein Stück Selbstwirksamkeit einer Mutter.
Und das darf uns nicht egal sein.
Wir brauchen interdisziplinäre Kompetenz.
Wir brauchen saubere Diagnostik.

Wir brauchen den Mut zu sagen: Ich kann das – oder ich überweise weiter!!!!!

Alles andere zahlen die Familien.
Und die Kinder.

https://www.behutsamstillen.atBitte hinterlasst mir gerne ein Feedback.
01/02/2026

https://www.behutsamstillen.at

Bitte hinterlasst mir gerne ein Feedback.

Stillen ist (m)eine Herzensangelegenheit. Die Natur hat diesen Vorgang perfekt durchdacht.

💥 Mental Load – die unsichtbare Last, die Mütter krank macht 💥Was bedeutet das eigentlich? Mental Load ist all das, was ...
31/01/2026

💥 Mental Load – die unsichtbare Last, die Mütter krank macht 💥

Was bedeutet das eigentlich? Mental Load ist all das, was im Kopf abläuft: Planen, Organisieren, Denken an Termine, Listen managen, Familienleben koordinieren – und zwar ständig. Diese Denkarbeit bleibt im Alltag meist unsichtbar, weil sie nicht „gemacht“ aussieht – aber sie wirkt! 🧠📋

🔍 Was zeigen Studien und Befragungen?

➡️ Mütter tragen einen überwältigenden Anteil der kognitiven Haushalts- und Familienarbeit – oft deutlich mehr als Väter. In einer großen Studie gaben Mütter an, etwa 71 % der mentalen Aufgaben im Haushalt zu übernehmen. �
Neuroscience News

➡️ Forschungsergebnisse belegen, dass diese kognitive Belastung nicht nur „anstrengend“ ist – sie hängt direkt mit psychischen Belastungen zusammen: Je höher die mentale Last, desto mehr berichten Frauen über Stress, Burnout, depressive Symptome und schlechte psychische Gesundheit. �
Springer +1

➡️ In Österreich fühlen sich laut Repräsentativstudien über 60 % der Mütter stark belastet, häufig ohne echte Erholungsphasen oder mentale Pausen. Viele können abends kaum abschalten, weil der Kopf ständig „Arbeitsliste“ abarbeitet. �
vdek.com

➡️ Solche Dauerstress-Zustände wirken sich nicht nur auf die Psyche aus. Sie können auch körperliche Beschwerden begünstigen – von Schlafstörungen über Muskelverspannungen bis hin zu erhöhtem Stresshormonspiegel (Cortisol) und Burnout-Risiko. �
elternseite.at

👉 Kurz gesagt: Mental Load ist mehr als „nur viel im Kopf haben“ – er ist ein messbarer Stressfaktor mit nachweislichen gesundheitlichen Folgen.

📣 Warum ist das wichtig?
Weil so viele Mütter diesen Druck still ertragen. Die mentale Belastung bleibt oft unbeachtet – in Familie, im Job und im Gesundheitssystem. Das ist kein individuelles Versagen, sondern ein gesellschaftliches Problem: Arbeitsteilung, Care-Strukturen und Selbstfürsorge spielen hier eine große Rolle.

💬 Das ist kein Klagen, sondern eine Realität:
Wenn 7 von 10 Müttern sich überfordert fühlen, wenn Stress zu Schlafverlust und psychischer Erschöpfung führt, dann ist das kein Einzelfall, sondern ein systemischer Effekt, der echte Aufmerksamkeit braucht. �

Mental Load & Mental Health – warum starke Frauen leise ausbrennenMental Load ist diese charmante Superkraft, ständig an...
29/01/2026

Mental Load & Mental Health – warum starke Frauen leise ausbrennen

Mental Load ist diese charmante Superkraft, ständig an alles zu denken, damit andere an nichts denken müssen. Impfpass, Jause, Elternabend, Zahnarzttermin, Ersatzturnschuhe, Geschenk für den Kindergeburtstag, und bitte auch noch emotionale Wettervorhersage für alle Familienmitglieder. Willkommen im Kopf der Mutter. Eintritt frei, Ausstieg ungewiss.

Das Perfide am Mental Load: Man sieht ihn nicht. Niemand applaudiert dafür, dass heute wieder niemand ohne Unterhose aus dem Haus gegangen ist. Es gilt als selbstverständlich. Und was selbstverständlich ist, dafür bedankt man sich nicht. Man setzt es einfach voraus. Wie Strom aus der Steckdose. Nur dass die Mutter leider keinen Akkuwechsel bekommt.
Mental Health leidet nicht, weil Mütter „zu sensibel“ sind, sondern weil Dauerverantwortung ohne Erholungsphasen neurobiologisch ein Stressor ist. Chronischer Stress erhöht Cortisol, stört Schlaf, Emotionsregulation und Konzentration.

Übersetzt: Man wird reizbarer, vergesslicher, müder, dünnhäutiger. Und dann kommt der Klassiker: „Du bist in letzter Zeit so empfindlich.“ Nein. Ich bin überlastet.
Wir reden viel über Selbstfürsorge. Kerzen, Badewanne, Yoga. Süß. Aber echte mentale Gesundheit entsteht nicht durch Schaumbäder, wenn die strukturelle Überforderung bleibt. Du kannst nicht meditieren, während dein Nervensystem im Dauer-Feuerwehreinsatz ist.

Mental Health braucht Entlastung, nicht nur Entspannungsübungen.
Und jetzt der Teil, den viele nicht gern hören:
Mental Load ist kein individuelles Organisationsproblem. Es ist ein systemisches Rollenproblem. Wenn eine Person ständig die Gesamtverantwortung trägt und die andere „mithilft“, dann ist das kein Team. Das ist ein Management mit Assistentenstatus für alle anderen. Und Management brennt aus, wenn es nie frei hat.

Was bedeutet das für die psychische Gesundheit?
Mehr Angststörungen. Mehr depressive Symptome. Mehr emotionale Erschöpfung. Mehr Gefühl von Einsamkeit mitten im Familienleben. Und gleichzeitig diese absurde Erwartung, dankbar zu sein, weil man ja „alles hat“. Spoiler: Ein volles Leben schützt nicht vor leerer Seele.

Kinder brauchen keine perfekt organisierte Mutter. Sie brauchen eine emotional verfügbare. Und emotionale Verfügbarkeit setzt voraus, dass jemand nicht permanent am Limit läuft. Das ist kein Luxusgedanke, das ist entwicklungspsychologisch sauber belegt. Erschöpfte Bezugspersonen können Co-Regulation schlechter leisten. Nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil ihr Nervensystem selbst reguliert werden müsste.

Also ja, Mental Load ist kein feministisches Modewort. Es ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für die psychische Gesundheit. Punkt. Und wer das ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn immer mehr Frauen irgendwann sagen: „Ich kann nicht mehr.“ Nicht dramatisch. Einfach leer.

Was hilft wirklich?
Klare Verantwortungsbereiche statt „Hilfsbereitschaft“.
Transparente Planung statt stiller Gedankengänge.
Regelmäßige echte Pausen, nicht nur kurze Fluchten.

Und vor allem: das gesellschaftliche Ende der romantischen Erzählung, dass Selbstaufopferung Liebe beweist.
Liebe beweist sich auch darin, Verantwortung zu teilen.

Und Selbstfürsorge ist kein Egoismus, sondern Wartung eines Systems, das täglich Hochleistung bringt.
Und jetzt ganz ehrlich, mit einem kleinen Lächeln im Mundwinkel:
Wenn wir Müttern weiter sagen, sie sollen einfach „besser auf sich schauen“, während sie gleichzeitig alles allein im Kopf tragen, dann ist das ungefähr so sinnvoll, wie jemandem mit gebrochenem Bein zu raten, positiver zu gehen. 🫠

Traumasensible Cranio – warum sie so viel mehr ist als „nur Entspannung“Viele kennen Cranio als sanfte, ruhige Körperarb...
23/01/2026

Traumasensible Cranio – warum sie so viel mehr ist als „nur Entspannung“
Viele kennen Cranio als sanfte, ruhige Körperarbeit.

Und ja – sie ist sanft.

Aber traumasensible Cranio ist vor allem eines: gezielte Regulation des Nervensystems.
Trauma sitzt nicht nur in Erinnerungen.
Trauma sitzt im Körper. In Schutzmustern. In Muskeltonus, Atmung, Herzfrequenz, in dem ständigen „Bereit-sein-müssen“.

Der Körper hat gelernt: Gefahr.
Auch wenn sie längst vorbei ist.
In der traumasensiblen Cranio arbeiten wir deshalb nicht „an Symptomen“, sondern mit dem, was darunter liegt:
dem autonomen Nervensystem, den Stressachsen, den körperlichen Erinnerungen, die nicht mit Worten erreichbar sind.

👉 Kein Übergehen von Grenzen
👉 Keine Re-Traumatisierung durch zu viel, zu schnell, zu tief
👉 Klare Orientierung an Stabilisierung, Sicherheit und Dosierung
👉 Integration statt Aufwühlen

Traumaintegration bedeutet nicht, alles noch einmal zu durchleben.
Sie bedeutet, dass der Körper lernt: Ich bin jetzt sicher.
Erst dann kann Verarbeitung überhaupt stattfinden.

Und genau hier setzt traumasensible Cranio an – leise, präzise, regulierend.

Warum ist das so wirksam für Mental Health?
Weil viele psychische Symptome körperlich gesteuert sind:
Schlafprobleme, Angst, Reizbarkeit, Erschöpfung, chronische Anspannung.
Wenn das Nervensystem aus dem Alarmmodus kommt, kann der Mensch wieder fühlen, denken, entscheiden.
Nicht nur funktionieren.

Traumasensible Körperarbeit ersetzt keine Psychotherapie.
Aber sie schafft die Grundlage, damit Therapie überhaupt greifen kann.
Körper und Psyche sind kein Entweder-oder. Sie sind ein Team.

Und genau deshalb ist traumasensible Cranio kein Luxus.
Sie ist Nervensystem-Hygiene.
Sie ist Prävention.
Sie ist ein Weg zurück in den eigenen Körper.

Termin gerne unter:
0664 377 19 46

Beratung ist kein „Ich hab da mal gehört…“ und kein Dahergeschwafel zwischen Tür und Angel. Beratung ist ein professione...
22/01/2026

Beratung ist kein „Ich hab da mal gehört…“ und kein Dahergeschwafel zwischen Tür und Angel. Beratung ist ein professioneller Prozess. Punkt.
Sie ist evidenzbasiert, wissenschaftlich fundiert und getragen von Fachwissen, Erfahrung und Verantwortung.

Gute Beratung bedeutet: Ich höre nicht nur zu, ich analysiere. Ich erkenne Muster, Risiken, Ressourcen. Ich weiß, was physiologisch passiert, was psychologisch wirkt und wo die feinen, aber entscheidenden Stellschrauben liegen. Und ich weiß auch, wann Begleitung reicht – und wann Weiterverweisung notwendig ist. Das ist keine Intuition aus dem Bauch, das ist Kompetenz aus Ausbildung, Fortbildung und täglicher Praxis.

Gerade in sensiblen Lebensphasen – rund um Körper, Psyche, Familie, Entwicklung, Gesundheit – spielen psychologische Faktoren eine enorme Rolle. Stress, Angst, Überforderung, Schuldgefühle, alte Erfahrungen, Erwartungen von außen. All das sitzt mit am Tisch, auch wenn es niemand laut ausspricht. Wer das nicht mitdenkt, berät an der Oberfläche. Und Oberfläche reicht nicht, wenn es um echte Veränderung, Sicherheit und Stabilität geht.

Und ja, ich sage es klar: Viele Köche verderben den Brei.
Fünf Ratschläge von Instagram, drei Meinungen aus dem Umfeld, ein gut gemeinter Tipp von der Nachbarin – und am Ende bleibt Verunsicherung, nicht Entlastung. Beratung bedeutet auch, Ordnung ins Chaos zu bringen. Zu priorisieren. Zu erklären, was wirklich relevant ist und was man getrost ignorieren darf. Das ist nicht bequem, aber heilsam.

Beratung ist Beziehungsarbeit. Sie lebt von Vertrauen, Klarheit und fachlicher Führung. Sie ist kein Produkt von der Stange, sondern ein individueller Prozess, der sich am Menschen orientiert, nicht am Trend.

Und genau deshalb hat Beratung Wert.
Weil sie schützt. Weil sie stärkt. Weil sie verhindert, dass kleine Probleme groß werden. Weil sie Menschen befähigt, selbstwirksam und informiert Entscheidungen zu treffen.
Wenn du Beratung suchst, such nicht nach schnellen Tipps.

Such nach jemandem, der Verantwortung übernimmt, der evidenzbasiert arbeitet und der dich nicht mit noch mehr Lärm, sondern mit Klarheit zurücklässt.

Das ist Beratung.
Alles andere ist Unterhaltung.

Kein Vorwurf. Liebe Frau, du bekommst keinen Vorwurf. Du bekommst Hilfe. Meldet euch bitte davor.
20/01/2026

Kein Vorwurf.
Liebe Frau, du bekommst keinen Vorwurf. Du bekommst Hilfe.
Meldet euch bitte davor.

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Kremser Landstraße 14/2
Sankt Pölten
3100

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