17/01/2026
🎓 Runder Tisch: Zukunft der Psychotherapieausbildung in Österreich
Am 9. Jänner 2026 trafen sich Vertreter:innen der öffentlichen Universitäten, des Gesundheits‑ und des Wissenschaftsministeriums sowie der psychotherapeutischen Fachgesellschaften zu einem hochrangigen Runden Tisch in den Räumlichkeiten der Universität Wien, organisiert von der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie (ÖGP) gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP).
Im Zentrum stand die konkrete Umsetzung der neuen Psychotherapieausbildung, die ab 1. Oktober 2026 mit einem Masterstudium Psychotherapie an öffentlichen Universitäten startet und damit einen wichtigen strukturpolitischen Entwicklungsschritt setzt.
Die Reform versteht sich als Weiterentwicklung und systematische Bündelung bewährter Ausbildungswege: Psychotherapie wird künftig in einem klar strukturierten universitären Rahmen grundausgebildet, eng verknüpft mit Forschung, Lehre und Praxis. Nach dem Masterabschluss folgt eine postgraduale Fachausbildung bei etablierten psychotherapeutischen Fachgesellschaften, die mit einer staatlichen Approbationsprüfung abschließt – die fachliche Vielfalt bleibt erhalten.
Ein besonderer Schwerpunkt des Treffens war die langfristige Sicherstellung der psychotherapeutischen Versorgung in Österreich – angesichts steigender psychischer Belastungen in allen Altersgruppen kann eine gut strukturierte, wissenschaftlich fundierte Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsqualität leisten.
Der runde Tisch in Wien unterstreicht die Bedeutung eines kontinuierlichen, konstruktiven Dialogs aller beteiligten Akteur:innen. Die bisherigen Treffen in Salzburg, Linz und Wien haben gezeigt, dass die Umsetzung der neuen Psychotherapieausbildung durch gemeinsame Verantwortung, Transparenz und frühzeitige Abstimmung getragen werden kann.
📌 Mehr Informationen zur neuen Ausbildung findest du unter:
🌐 www.psychotherapie.at