02/05/2026
Ein Mangel an Zuwendung in den ersten Lebensjahren kann ein Leben um über ein Jahrzehnt verkürzen.
🧠 Eine Zürcher Langzeitstudie zeigt: Menschen, die als Säuglinge in Heimen aufwuchsen, haben ein um 48 Prozent höheres Sterberisiko und leben im Schnitt rund 12 Jahre kürzer als die Allgemeinbevölkerung.
📊 Die Forschenden analysierten Daten von 830 Personen über einen Zeitraum von 60 Jahren. Obwohl die Kinder körperlich gut versorgt waren, fehlten stabile Beziehungen, Nähe und Anregung. Diese frühe Deprivation beeinflusst die Fähigkeit zur Emotionsregulation und erhöht langfristig das Risiko für gesundheitsschädigendes Verhalten.
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Viele Menschen, auch wenn sie ihn nicht nährenden Familien aufgewachsen sind, stehen vor einer ähnlichen Herausforderung. Und ich sage Herausforderung, nicht Schicksal, weil ich die Vergangenheit zwar nicht ändern lässt, die Auswirkungen aber sehr wohl.
Ein Mangel an Zuwendung in den ersten Lebensjahren kann ein Leben um über ein Jahrzehnt verkürzen.
🧠 Eine Zürcher Langzeitstudie zeigt: Menschen, die als Säuglinge in Heimen aufwuchsen, haben ein um 48 Prozent höheres Sterberisiko und leben im Schnitt rund 12 Jahre kürzer als die Allgemeinbevölkerung.
📊 Die Forschenden analysierten Daten von 830 Personen über einen Zeitraum von 60 Jahren. Obwohl die Kinder körperlich gut versorgt waren, fehlten stabile Beziehungen, Nähe und Anregung. Diese frühe Deprivation beeinflusst die Fähigkeit zur Emotionsregulation und erhöht langfristig das Risiko für gesundheitsschädigendes Verhalten.
🔎 Die Ergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und zeigen: Frühe soziale Erfahrungen prägen unsere Gesundheit ein Leben lang.
👉 Mehr zur Studie: https://www.news.uzh.ch/de/articles/media/2026/Sterblichkeit.html?mtm_campaign=facebook
Weitere Informationen zur Aufarbeitung fürsorgerischer Zwangsmassnahmen: https://www.erinnern-fuer-morgen.ch/