Orthopädie Dr. Rudolf Berlakovits MD PhD

Orthopädie Dr. Rudolf Berlakovits MD PhD Orthopedic Sports Medicine 2.0

Guten Rutsch wünscht das Notfall-Team!
31/12/2025

Guten Rutsch wünscht das Notfall-Team!

ISOMETRISCHE KRÄFTIGUNGIsometrische Kräftigung bezeichnet eine Trainingsform, bei der die Muskeln angespannt werden, ohn...
28/12/2025

ISOMETRISCHE KRÄFTIGUNG

Isometrische Kräftigung bezeichnet eine Trainingsform, bei der die Muskeln angespannt werden, ohne dass sich die Gelenke bewegen. Die Muskellänge bleibt gleich – es findet keine sichtbare Bewegung statt.

Was passiert dabei?

• Muskel baut Spannung auf
• Keine Verkürzung oder Verlängerung des Muskels
• Gelenke bleiben stabil
• Kraft wird gehalten, nicht bewegt

Typische Beispiele.

• Plank (Unterarmstütz) → Rumpfmuskulatur
• Wandsitz → Oberschenkel
• Halten einer Kniebeuge-Position
• Gewicht im 90°-Winkel halten (z. B. Bizeps)

Vorteile der isometrischen Kräftigung.

• Schonend für die Gelenke
• Gut bei Rehabilitation und nach Verletzungen
• Verbessert Muskelspannung und Stabilität (entscheidend für die Wirbelsäule!)

Nachteile:

• Kraftzuwachs ist meist winkelabhängig
• Weniger Übertrag auf dynamische Bewegungen
• Blutdruck kann bei Pressatmung steigen (→ ruhig weiteratmen!)

Typische Anwendung:

• Physiotherapie
• Reha-Training
• Core-Stabilisation
• Einstieg ins Krafttraining

👉 Kurz gesagt:
Isometrische Kräftigung = Muskel anspannen und halten, ohne Bewegung.

WICHTIG:

Wir kräftigen isometrisch, zu Hause, allein!

POSTISOMETRISCHE RELAXATION (PIR)Die Technik der postisometrischen Relaxation (PIR) ist eine Behandlungsmethode aus der ...
28/12/2025

POSTISOMETRISCHE RELAXATION (PIR)

Die Technik der postisometrischen Relaxation (PIR) ist eine Behandlungsmethode aus der Manuellen Medizin. Sie dient dazu, Muskelspannungen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Was bedeutet postisometrische Relaxation?

• post- = nach
• isometrisch = Muskelspannung ohne Bewegung
• Relaxation = Entspannung

👉 Nach einer kurzen isometrischen Muskelanspannung folgt eine Phase, in der sich der Muskel besser entspannen und verlängern lässt.

Ziel der Technik:

• Tonusreduktion verspannter Muskeln
• Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
• Schmerzlinderung
• Vorbereitung auf weitere Mobilisationstechniken

Ablauf der Technik (klassisch in 4 Schritten):

1. Vordehnung
Der Therapeut bringt den Muskel bis an die erste Spannungsgrenze (schmerzfrei).
2. Isometrische Anspannung
Der Patient spannt den Muskel gegen Widerstand an.
Keine Bewegung!
Intensität: ca. 20–30 % der Maximalkraft
Dauer: 5–10 Sekunden
3. Entspannungsphase
Der Patient entspannt den Muskel vollständig.
Kurze Pause (ca. 2–3 Sekunden).
4. Nachdehnung
Der Therapeut dehnt den Muskel weiter bis zur neuen Spannungsgrenze.
Dieser Schritt kann 2–4-mal wiederholt werden.

Neurophysiologischer Hintergrund:

• Aktivierung der Golgi-Sehnenorgane
• Hemmung des Muskeltonus (autogene Hemmung)
• Der Muskel lässt sich nach der Anspannung leichter verlängern

Typische Anwendungsgebiete:

• Nacken- und Rückenschmerzen
• Verkürzte Muskulatur (z. B. Hüftbeuger, Ischiokrurale)
• Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule
• Muskelverspannungen nach Sport oder Fehlbelastung

Vorteile:

✔ Schonend und schmerzarm
✔ Aktivierende Mitarbeit des Patienten
✔ Sehr gut dosierbar
✔ Auch bei akuten Beschwerden einsetzbar

Kontraindikationen (Auswahl):

• Akute Entzündungen
• Frische Muskel- oder Sehnenrisse
• Schwere Osteoporose
• Akute Bandscheibenvorfälle (je nach Befund)

WICHTIG:

Mit PIR dehnen wir.
Wir erlernen die Technik MIT dem Trainer (Therapeuten) und machen sie dann regelmäßig WIE KEVIN ALLEIN ZU HAUSE!

Schöne Bescherung, liebe Freunde!
24/12/2025

Schöne Bescherung, liebe Freunde!

Gesetz der reziproken Innervation der Antagonisten (nach Sherrington)Kurz erklärt:Wenn ein Muskel (Agonist) aktiviert wi...
22/12/2025

Gesetz der reziproken Innervation der Antagonisten (nach Sherrington)

Kurz erklärt:

Wenn ein Muskel (Agonist) aktiviert wird, wird sein Gegenspieler (Antagonist) gleichzeitig gehemmt. So entstehen flüssige, koordinierte Bewegungen.

Beispiel:

• Beugung im Ellenbogen
→ Bizeps (Agonist) wird aktiviert
→ Trizeps (Antagonist) wird gehemmt

Neurophysiologischer Mechanismus:

• Aktivierung des Motoneurons des Agonisten
• Gleichzeitige Aktivierung eines inhibitorischen Interneurons im Rückenmark
• Hemmung des Motoneurons des Antagonisten

Bedeutung:

• Ermöglicht präzise Bewegung
• Verhindert gleichzeitige Kontraktion von Gegenspielern
• Wichtig in Motorik, Reflexen und Physiotherapie

Wichtig für uns:

Wir DEHNEN den Antagonisten, BEVOR wir den Agonisten kräftigen, WEIL der Agonist gehemmt ist, solange der Antagonist aktiviert (verkürzt!) ist (Schaltertechnik!).

Das gilt allgemein, und wir integrieren diesen Grundsatz in unser Training, EGAL, was wir an uns gerade behandeln.

Ultraschall-kontrollolierte Injektion (state of the art)
21/12/2025

Ultraschall-kontrollolierte Injektion (state of the art)

Landmark-basierte Injektion (historisch)
21/12/2025

Landmark-basierte Injektion (historisch)

First to know:Es gibtTONISCHE UND PHASISCHE MUSKULATURDas Problem mit tonischen und phasischen Muskeln bezieht sich auf ...
20/12/2025

First to know:

Es gibt

TONISCHE UND PHASISCHE MUSKULATUR

Das Problem mit tonischen und phasischen Muskeln bezieht sich auf typische Dysbalancen im Muskeltonus, die zu unphysiologischen Bewegungsmustern der Gelenke führen können. Das zeigen uns die "Funktionelle Anatomie von Kapandji" und die "Lehre von Janda".
________________________________________
1. Grundbegriffe

Tonische Muskulatur:

• Halte- und Stabilisierungsfunktion
• Arbeiten überwiegend dauerhaft
• Neigen bei Fehlbelastung zu Verkürzung und Hypertonus
• Beispiele:
o M. iliopsoas (wichtigster Hüftbeuger)
o M. pectoralis minor (kleiner Brusmuskel)
o Absteigender Trapezmuskel
o Wadenmuskulatur

Phasische Muskulatur:

• Bewegungs- und Beschleunigungsfunktion
• Arbeiten kurzzeitig und dynamisch
• Neigen bei Inaktivität zu Abschwächung und Hypotonus
• Beispiele:
o Bauchmuskulatur
o M. gluteus maximus
o Mittlerer und unterer Trapezmuskel
o Tiefe Nackenbeuger
________________________________________

2. Das zentrale Problem: Muskelungleichgewicht

Wenn tonische Muskeln verkürzt und phasische Muskeln abgeschwächt sind, entsteht ein muskuläres Ungleichgewicht. Dieses verändert:

• die Gelenkstellung
• die Bewegungsachsen
• die Kraftübertragung im Gelenk
➡️ Ergebnis: unphysiologische Bewegungsmuster
________________________________________

3. Auswirkungen auf Gelenkbewegungen:

a) Veränderte Gelenkmechanik
• Gelenke werden nicht mehr zentriert geführt
• Erhöhter Druck auf Knorpel, Kapsel und Bänder
• Frühzeitiger Verschleiß möglich
b) Kompensationsbewegungen
• Andere Muskeln übernehmen Aufgaben, für die sie nicht vorgesehen sind
• Bewegungen werden ineffizient und unökonomisch
c) Gestörte neuromuskuläre Kontrolle
• Bewegungen verlieren ihre Feinabstimmung
• Koordination und Stabilität nehmen ab
________________________________________

4. Typische Beispiele:

Upper Cross Syndrom

• Verkürzt: Brustmuskulatur, oberer Trapezius
• Geschwächt: tiefe Nackenbeuger, unterer Trapezius
• Folgen:
o Protrahierte Schultern
o Eingeschränkte Schulterbeweglichkeit
o Nacken- und Schulterbeschwerden, Spannungskopfschmerz

Lower Cross Syndrome

• Verkürzt: Hüftbeuger, LWS-Strecker
• Geschwächt: Bauch- und Gesäßmuskulatur
• Folgen:
o Hohlkreuz mit tiefem Kreuzschmerz
o Fehlbelastung von Hüft- und Kniegelenken
________________________________________

5. Bedeutung für physiologische Bewegungsmuster:

Physiologische Gelenkbewegungen benötigen:
• Längen-Spannungs-Gleichgewicht
• Koordinierte Aktivierung von tonischen und phasischen Muskeln
• Stabile Gelenkzentrierung

Ist dieses Gleichgewicht gestört, entstehen:
• eingeschränkte Bewegungsqualität
• erhöhte Verletzungsanfälligkeit
• chronische Schmerzen
• frühzeitige Arthrosen
________________________________________

6. Konsequenz für Therapie und Training:

• Tonische Muskeln: Dehnen, Mobilisieren, Tonusregulation!
• Phasische Muskeln: Aktivieren, Kräftigen, motorische Kontrolle!
• Ziel: Wiederherstellung funktioneller Bewegungsmuster

Wie das möglichst einfach geht, werden wir peu a peu näher beleuchten.

Nicht vergessen: die KLEINEN Schritte führen zum Ziel!

Liebe Freunde und Follower!Prophylaxe und Eigentherapie des Bewegungsapparates sind mir seit jeher ein großes Anliegen.T...
19/12/2025

Liebe Freunde und Follower!

Prophylaxe und Eigentherapie des Bewegungsapparates sind mir seit jeher ein großes Anliegen.

Therapeuten sind für die THERAPIE bereits eingetretener Störungen da und, sobald man einen Arzt braucht, gibt es ohnehin schon etwas zu "reparieren".

Und je mehr Ärzte"zentren", Therapie"zentren"und "Spezial"kliniken derzeit aus dem Boden gestampft werden mögen, in Wahrheit gibt es umso weniger gute Leute, die diese bespielen könnten.

Echte Ausbildungszeiten zu verkürzen, dafür pseudowissenschaftliches "Blah", um den "Markt" zu sättigen, kann nicht die Antwort sein, und wird es auch nicht.
Medizin ist kein Markt, Medizin ist Humanismus oder Medizin ist gar nicht.

Mit den Worten des großen Professor Krause:
"Da bauen sie ihnen einen Palast hin, und, wenn man die Tür aufmacht, ist ein Schraubenzieher drinnen!"

Ich bin nicht nur Arzt, sondern zuweilen selbstverständlich auch Patient, und sehe einem drohenden Systemversagen mit gleicher Sorge entgegen wie viele andere.

Was ich beitragen möchte:

Die (zumindest theoretischen) Grundlagen schaffen zum Verständnis von Störungen im Bewegungsapparat und Möglichkeiten, sich selber ein wenig helfen zu können OHNE teures Equipment oder Abo´s in Fitnesscentern oder ähnlichen Geschäftsmodellen (denn mehr ist das nicht).

Ziel ist, dass sich jeder von uns täglich fünf Minuten seiner Zeit schenkt, um seinem Körper den richtigen Impuls in den Tag zu geben.

Tiny Habits, aus denen schlussendlich viel werden kann.

Ich werde euch also regelmäßig kleine Übungen in Erinnerung rufen, die viele wahrscheinlich schon kennen.
ABER - es geht um die Art der Ausführung, um den größtmöglichen Benefit mitzunehmen.

Ein wenig theoretisches Wissen darüber ist allerdings vonnöten, ich werde versuchen, das in den nächsten Tagen so knapp wie möglich zu halten.
Es zahlt sich aus, zu wissen, WARUM man etwas SO machen soll!

Wir werden dehnen, was zu dehnen ist, und kräftigen, was zu kräftigen ist.
Fünf Minuten täglich, muss nicht im Stück sein, mal dies, mal das.

Zwischendurch gibt es natürlich weiter Informationen über orthopädische (und andere) Krankheitsbilder, denn an Patientenaufklärung mangelt es (warum auch immer) am meisten.

Auf Anregung meines Freundes und Partners Mario Mostböck (sportscoach.at):ISG-ArthroseISG-Arthrose bezeichnet eine arthr...
17/12/2025

Auf Anregung meines Freundes und Partners Mario Mostböck (sportscoach.at):

ISG-Arthrose

ISG-Arthrose bezeichnet eine arthrotische (verschleißbedingte) Veränderung des Iliosakralgelenks (ISG) – also der Gelenkverbindung zwischen Kreuzbein (Sakrum) und Darmbein (Ilium) im Becken.

Was passiert dabei?

• Der Gelenkknorpel nutzt sich ab
• Es kann zu Entzündung, Knochenanbauten (Osteophyten) und Bewegungseinschränkung kommen
• Das ISG ist zwar kaum beweglich (wenige Grade Nutation), aber stark belastet und ein Synovialgelenk, das heißt, Verschleiß macht sich oft sehr schmerzhaft bemerkbar und bei Chronifizierung Sportkarrieren zerstören.

Die Differenzialdiagnose zur Wurzelirritation S1 oder Coxarthrose ist nicht ganz einfach, vor allem, wenn sie nur klinisch gestellt und auf Verdacht irgendwo herumgespritzt (oder gar -operiert) wird.

Typische Symptome:

• Tiefer Rückenschmerz (meist einseitig)
• Schmerzen im Gesäß, teils Ausstrahlung in Leiste, Hüfte oder Oberschenkel
• Schmerzen beim langen Sitzen, Aufstehen, Treppensteigen, Laufen
• Morgensteifigkeit oder Schmerz nach Belastung

Häufige Ursachen / Risikofaktoren:

• Altersbedingter Verschleiß
• Beinlängendifferenz, Fehlstatik
• Schwangerschaft / Geburt (hormonell bedingte Bandlockerung)
• Schwere körperliche Arbeit oder Sport mit hoher Belastung
• Vorangegangene Verletzungen

Diagnose:

• Klinische Untersuchung (Provokationstests)
• Bildgebung:
o Röntgen: knöcherne Veränderungen
o Ultraschall: Neovaskularisation, Smoothness
o MRT: Knochenmarködem (Frühstadium)?

Behandlung:

• ESWT
• PRP intraartikulär (ultraschallgezielt, sonst reiner Blindflug!)
• Korrektur einer allfälligen Beinlängendifferenz: Modelleinlagen
• Physiotherapie: Entlastung des ISG durch Wiederherstellung physiologischer Bewegungsmuster
• Schmerzmittel / entzündungshemmende Medikamente (nicht als Dauerlösung!)
• Injektionen ins ISG (Lokalanästhetikum + Kortison): kurzfristig wirksam
• In seltenen, schweren Fällen: operative ISG-Versteifung (in der Regel nur nach schwerem Beckentrauma)

WICHTIG:

Eine HYPOmobilität im Gelenk verursacht keine Schmerzen ebendort, also weder eine (vom Körper bereits knöchern überbaute Arthrose) und schon gar nicht eine „Blockade“, die dann gerne mit einem eindrucksvollen „Krachen“ vom Chiropraktiker „gelöst“ wird.
Die Erleichterung ist nur vorübergehend, in Wahrheit wird die HYPERmobilität, die tatsächlich die Schmerzen verursacht, GEFÖRDERT! Da gibt es nichts EINZURENKEN, weil nichts AUSgerenkt ist!
Das Problem einer HYPOmobilität ist die daraus folgende HYPERmobilität des (üblicherweise darüberliegenden) Nachbargelenks. Beim ISG in der Regel der lumbosacrale Übergang mit den resultierenden Folgen für Bandscheibe, Facetten etc.

Ich werde die gesamte "Hypo/Hypermobilitäts-Misere“ unserer Wirbelsäule noch in einem eigenen Beitrag zusammenfassen und das möglichst verständlich für jeden.

In unserer Praxis setzen wir ausschließlich auf Regeneration von Knorpel und Bandstrukturen sowie unmittelbar konsekutive (Sport)Physiotherapie.

Denn DER SCHMERZ FOLGT DER FUNKTION, das heißt, der Schmerz geht, wenn die Funktion wiederhergestellt ist (vice versa).

Femurkopfödem – Vorsicht!Femurkopfödem bezeichnet eine Flüssigkeitseinlagerung (Ödem) im Knochenmark des Hüftkopfs. Es i...
15/12/2025

Femurkopfödem – Vorsicht!

Femurkopfödem bezeichnet eine Flüssigkeitseinlagerung (Ödem) im Knochenmark des Hüftkopfs. Es ist meist schmerzhaft, zwar oft vorübergehend, kann aber auch Hinweis auf eine ernstere Ursache sein.

JEDENFALLS ist der Knochen weniger stabil und kann einbrechen, was im schlimmsten Fall die Implantation einer Endoprothese erfordert!

Typische Beschwerden:

• Starke Hüft-/Leistenschmerzen, oft belastungsabhängig
• Schmerzen können ins Gesäß oder Knie ausstrahlen
• Bewegungseinschränkung, Hinken
• Nachts oder in Ruhe oft ebenfalls schmerzhaft

Häufige Ursachen:

• Überlastung / Mikrotraumen (intensiver Sport, langes Stehen/Gehen)
• Knochenmarködem-Syndrom (idiopathisch, v. a. Männer 30–50 J.)
• Frühes Stadium der Hüftkopfnekrose (wichtige Differenzialdiagnose!)
• Entzündungen, rheumatische Erkrankungen
• Durchblutungsstörungen, Alkohol, Kortison
• Schwangerschaft (selten)

Diagnostik:

• MRT der Hüfte: Goldstandard – zeigt das Ödem eindeutig
• Röntgen ist anfangs oft unauffällig!
• Labor bei Verdacht auf Infektion

Behandlung (je nach Ursache):

• Entlastung (Krücken, in der Regel mindestens für 6 Wochen)
• ESWT hochenergetisch (!)
• Physiotherapie (erst nach Rückbildung)
• In ausgewählten Fällen: Bisphosphonate (off label)
• Vitamin-D/Calcium bei Mangel
• Forage (Anbohrung von extraartikulär)
• Engmaschige Kontrolle, um eine Hüftkopfnekrose auszuschließen

Prognose:

• Beim Knochenmarködem-Syndrom meist selbstlimitierend (oft Monate)
• Nach Ausheilung gelegentlich auch die andere Seite oder ein anderes Gelenk (Knie) betroffen
• Entscheidend ist die Abgrenzung zur Hüftkopfnekrose, da diese anders behandelt werden muss und die Hüfte ernsthaft gefährdet ist!

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