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„Kein Profit mit Pflege.“Ein Satz, der auf den ersten Blick richtig klingt.Denn natürlich will niemand, dass schutzbedür...
22/05/2026

„Kein Profit mit Pflege.“

Ein Satz, der auf den ersten Blick richtig klingt.

Denn natürlich will niemand, dass schutzbedürftige Menschen zum Geschäftsmodell für Renditeinteressen werden. Niemand will Ausbeutung. Niemand will internationale Konzernlogik am Krankenbett. Niemand will ein System, in dem Pflegebedürftigkeit zur Gewinnmaschine wird.

Aber genau deshalb müssen wir genauer werden.

Denn eine freiberufliche Pflegefachperson ist kein Pflegekonzern.

Sie ist eine qualifizierte Fachperson, die selbst zu Patient:innen fährt. Selbst dokumentiert. Selbst haftet. Selbst ihre Fortbildungen bezahlt. Selbst ihr Ausfallsrisiko trägt. Selbst Verantwortung übernimmt.

Und sie lebt nicht von „Profit mit Pflege“ im Sinne von Renditeabschöpfung.

Sie lebt von Pflegefacharbeit.

Ihr Honorar ist nicht einfach Gewinn. Es umfasst Arbeitszeit, Fachkompetenz, Fahrtzeit, Dokumentation, Haftpflicht, Fortbildung, Administration, Altersvorsorge und das Risiko, das mit beruflicher Selbstständigkeit verbunden ist.

Freiberufliche Fachpflege ist in Österreich nicht verboten.

Pflegefachpersonen dürfen freiberuflich arbeiten. Berufsrechtlich ist das klar möglich.

Das eigentliche Problem liegt woanders:

Freiberufliche Fachpflege wird durch fehlende öffentliche Finanzierung, fehlende Erstattung, fehlende Förderfähigkeit oder fehlende Vertragseinbindung faktisch aus dem solidarisch finanzierten Versorgungssystem herausgehalten.

Und genau hier entsteht die Schieflage.

Eine Pflegefachperson darf im Krankenhaus arbeiten.

Sie darf bei einem Sozialsprengel arbeiten.

Sie darf bei Caritas, Volkshilfe, Hilfswerk oder Rotem Kreuz arbeiten.

Sie darf dieselbe Leistung auch freiberuflich anbieten.

Aber sobald sie eigenständig arbeitet, wird diese Leistung für viele Patient:innen kaum leistbar, weil öffentliche Förder- und Erstattungsstrukturen fehlen oder überwiegend großen Trägerstrukturen zugänglich sind.

Dann geht es nicht mehr nur um Qualität.

Dann geht es um Zugang.

Um Wahlfreiheit.

Um Gleichbehandlung.

Und um die Frage, wer im Versorgungssystem überhaupt mitspielen darf.

Der richtige Gegensatz lautet daher nicht:

Kein Profit mit Pflege.

Sondern:

Kein Missbrauch mit Pflege.

Keine Ausbeutung.

Keine Renditemodelle zulasten pflegebedürftiger Menschen.

Aber sehr wohl faire Bezahlung. Berufliche Selbstständigkeit. Vertragszugänge. Und die Möglichkeit, dass qualifizierte Pflegefachpersonen ihre Leistung auch freiberuflich in ein öffentlich mitfinanziertes Versorgungssystem einbringen können.

Denn wenn dieselbe Pflegefachperson dieselbe Leistung innerhalb eines großen Trägers öffentlich finanziert erbringen darf, aber freiberuflich für Patient:innen kaum finanzierbar ist, dann geht es nicht mehr um Qualität.

pflege network setzt sich dafür ein, dass Freiberufliche Fachpflege nicht an politischen Schlagworten scheitert, sondern sachlich, fair und versorgungspolitisch sinnvoll weitergedacht wird.

Willst du wissen, wie es mit diesem Ghema weitergeht? Mit dem pflege network® Whatsapp Kanal verpasst du nichts mehr. Du bist Immer am neuesten Stand – direkt und ohne Umwege: https://whatsapp.com/channel/0029VbAkYYK1Hsq5znxpcQ1J

SPÖ

Im Herbst trifft sich die Fachpflege in Wien.Der Pflegekongress 2026 bringt Menschen zusammen, die Fachpflege gestalten,...
21/05/2026

Im Herbst trifft sich die Fachpflege in Wien.

Der Pflegekongress 2026 bringt Menschen zusammen, die Fachpflege gestalten, weiterdenken und neue Wege möglich machen wollen. Da ist pflege network® genau richtig!

Am Donnerstag, 5.11.2026, sprechen freiberufliche Pflegefachpersonen von 14:00 bis 15:00 Uhr im Saal M2 über eine Frage, die viele im Pflegesektor bewegt:

Was ändert sich für dich, wenn du als Pflegefachperson freiberuflich arbeitest?

Denn Freiberufliche Fachpflege klingt für manche zuerst nach mehr Freiheit. Nach mehr Selbstbestimmung. Nach einem Berufsalltag, der besser zum eigenen Leben passt. Und ja, genau darum geht es auch.

Aber Freiberufliche Fachpflege bedeutet noch mehr. Sie verändert, wie du Entscheidungen triffst. Wie du deine Erfahrung einsetzt. Wie du Verantwortung übernimmst. Und wie du deinen beruflichen Weg in der Fachpflege aktiv gestaltest.

Die Freiberufler sprechen darüber, was dieser Schritt konkret bedeutet. Praxisnah. Verständlich. Direkt aus der eigenen Erfahrung.

Wir zeigen, welche Möglichkeiten entstehen, worauf du achten solltest und warum gute Vorbereitung so wichtig ist.

Denn freiberuflich arbeiten heißt nicht, allein unterwegs zu sein. Es heißt, die eigene fachliche Stärke bewusster einzusetzen. Mit Klarheit. Mit Struktur. Und mit einem Netzwerk, das die Fachpflege versteht.

Wir freuen uns auf Wien, auf den Pflegekongress 2026 und auf dich!

pflege network® beim Pflegekongress 2026
Donnerstag, 5.11.2026 | 14:00–15:00 Uhr | Saal M2

Wir sehen uns Anfang November in Wien.

Die Österreichische 🇦🇹 Pflegezeitschrift 2/2026 des ÖGKV zeigt sehr klar, wo die Fachpflege gerade steht: fachlich stark...
20/05/2026

Die Österreichische 🇦🇹 Pflegezeitschrift 2/2026 des ÖGKV zeigt sehr klar, wo die Fachpflege gerade steht: fachlich stark, gesellschaftlich dringend gebraucht, aber politisch noch immer zu oft ausgebremst.

Der Schwerpunkt psychiatrische Fachpflege ist dafür ein gutes Beispiel. Es geht um Menschen in Krisen, um instabile Übergänge, um fehlende Nachsorge und um den bekannten Drehtür-Effekt: Menschen werden stabilisiert, entlassen und kommen wieder zurück, weil dazwischen zu wenig tragfähige Versorgung da ist.

💡 Genau hier müsste Fachpflege viel stärker wirken können.

Ambulante psychiatrische Fachpflege, Gesundheitsförderung, Prävention, Advanced Practice Nursing, praktische Pädagogik: Die Themen der Zeitschrift sind richtig. Sie zeigen, wie breit und wertvoll die Kompetenz von Pflegefachpersonen ist.

Aber die entscheidenden Fragen bleiben: Wer darf diese Kompetenz im System wirklich einsetzen? Wer bekommt Verträge? Wer wird finanziert? Wer wird in Versorgungsplanung eingebunden? Wer darf eigenständig Verantwortung übernehmen?

Aus Sicht der Freiberuflichen Fachpflege liegt hier der blinde Fleck.

Wir reden in Österreich gerne über neue Rollen und bessere Versorgung. Gleichzeitig bleibt der Zugang zur Regelfinanzierung für freiberuflich tätige Pflegefachpersonen viel zu eng. Ohne faire Verträge mit der öffentlichen Hand bleibt vieles privat zu bezahlen. Und damit bleibt gute Fachpflege für viele Menschen nicht erreichbar.

Das ist fachlich falsch. Und gesundheitspolitisch kurzsichtig.

Denn gerade Freiberufliche Fachpflege kann dort stark sein, wo das System heute Lücken hat: zu Hause, zwischen Krankenhaus und Alltag, in der Begleitung chronisch kranker Menschen, in der Beratung von Angehörigen, in der Stabilisierung nach Krisen und in der Prävention.

Pflegefachpersonen brauchen dafür nicht nur Fortbildungen, Kongresse und Anerkennung in Worten. Sie brauchen echte berufliche Perspektiven. Klare Rahmenbedingungen. Faire Honorierung. Vertragsfähigkeit. Und Vertrauen in ihre fachliche Kompetenz.

😀 Fazit

Diese Ausgabe zeigt, wie viel Substanz in der Fachpflege steckt. Sie zeigt aber auch, wie groß der Abstand zwischen fachlichem Anspruch und politischer Umsetzung noch ist.

Österreich braucht den Mut, Pflegefachpersonen endlich strukturell wirksam werden zu lassen. Selbstbestimmt. Vertragsfähig. Finanziert. Und nah bei den Menschen.

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Manchmal beginnt gute Fachpflege nicht mit einem Wort. Sondern mit einer ruhigen Hand. Mit echter Präsenz.𝗠𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗠𝗼𝗺𝗲...
18/05/2026

Manchmal beginnt gute Fachpflege nicht mit einem Wort. Sondern mit einer ruhigen Hand. Mit echter Präsenz.

𝗠𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁, 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗷𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱 𝘀𝗽𝘂̈𝗿𝘁: 𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗶𝗻.

Therapeutic Touch gehört zu jenen Methoden, die uns daran erinnern, wie viel in Berührung, Aufmerksamkeit und innerer Ruhe liegen kann.

Gerade in der Fachpflege erleben wir Situationen, in denen Menschen angespannt sind. Unsicher. Erschöpft. Oder voller Angst. Nicht immer braucht es dann sofort mehr Erklärung.

Die Pflegeforschung zeigt Evidenz für Therapeutic Touch bei Angst, Schmerz, Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz, beeinträchtigtem persönlichen Wohlbefinden, Schlaflosigkeit und eine Verbesserung der Immunität durch Stressregulation (Ackley et al., 2008, 844-850).

Im pflege network® Pflege & Gesundheitszentrum (PGZ) Fritzens findet nun ein Workshop zu Therapeutic Touch statt.

Du bekommst die Möglichkeit, diese Methode kennenzulernen, zu erleben und fachlich einzuordnen.

𝗙𝘂̈𝗿 𝘄𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗪𝗼𝗿𝗸𝘀𝗵𝗼𝗽 𝗴𝗲𝗲𝗶𝗴𝗻𝗲𝘁?
Für Pflegefachpersonen, Pflegefachassistent:innen, Pflegeassistent:innen und alle, die körperorientierte, ganzheitliche Methoden in der Fachpflege kennenlernen oder vertiefen möchten.

𝗪𝗮𝗻𝗻?
📅 2. Juli 2026, 14–19 Uhr
📅 3. Juli 2026, 9–16 Uhr

𝗪𝗼?
📍 pflege network® PGZ, Innrain 21, 6122 Fritzens

𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻?
💶 EUR 349,- pro Person

Diese Weiterbildung nach § 64 GuKG wird geleitet von Gabriele Wiederkehr, MSc, Pflegefachperson, die Therapeutic Touch seit 2003 schult und Autorin des Pflegefachbuchs „Berührende Pflege – Therapeutic Touch“ ist.

Anmeldeschluss ist der 4. Juni 2026 – 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝗶𝗹𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲 https://www.eventbrite.at/e/therapeutic-touch-in-der-fachpflege-tickets-1989866492244

𝗘𝘅𝗸𝗹𝘂𝘀𝗶𝘃 𝗮𝗹𝘀 𝗪𝗶𝗹𝗹𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻𝗸 zur kürzlichen Eröffnung des pflege network® PGZ Fritzens haben wir auch ein kleines Geschenk für dich: 𝗱𝘂 𝗲𝗿𝗵𝗮̈𝗹𝘁𝘀𝘁 𝟱% 𝗥𝗮𝗯𝗮𝘁𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗧𝗶𝗰𝗸𝗲𝘁 (wird automatisch beim Klick auf den Link in den Kommentaren angewendet).

Ein tolles Upgrade für dein Fachwissen in der komplementären Pflege: regional in Tirol im pflege network® PGZ Fritzens.

Mehr zum Bildungszentrum: https://pgz.network/schulung

Folge dem Kanal pflege network® – Freiberufliche Fachpflege auf WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VbAkYYK1Hsq5z...
18/05/2026

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𝙇𝙤𝙜𝙗𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙚𝙧 𝙁𝙖𝙘𝙝𝙥𝙛𝙡𝙚𝙜𝙚. 𝙎𝙩𝙚𝙧𝙣𝙯𝙚𝙞𝙩: 𝙟𝙚𝙩𝙯𝙩.Die USS Gesundheitssystem treibt im Verwaltungsnebel von Bürokratia Prime.Der W...
14/05/2026

𝙇𝙤𝙜𝙗𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙚𝙧 𝙁𝙖𝙘𝙝𝙥𝙛𝙡𝙚𝙜𝙚. 𝙎𝙩𝙚𝙧𝙣𝙯𝙚𝙞𝙩: 𝙟𝙚𝙩𝙯𝙩.

Die USS Gesundheitssystem treibt im Verwaltungsnebel von Bürokratia Prime.

Der Warpkern glüht, die Schilde flackern. Auf Deck 7 ruft jemand: „Wir verlieren Fachpflege!“ Die Brücke antwortet: „Arbeitsgruppe. Holodeck. Morgen.“

Am Kommandopult sitzt der 𝐻𝑜ℎ𝑒 𝑅𝑎𝑡 𝑣𝑜𝑛 𝑊𝑒𝑖𝑠𝑠𝑘𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 𝑃𝑟𝑖𝑚𝑒. Sobald Pflegefachpersonen Richtung Eigenverantwortung wollen, kommt der Funkspruch: „Negativ. Das verstößt gegen die alte Sternenflotten-Doktrin.“

Warp 9 Richtung Eigenverantwortung? „Nur mit Freigabe. Sonst droht temporale Instabilität im Standesgefüge.“

Währenddessen steht die Fachpflege in den Jefferies-Röhren und hält die Lebenserhaltung am Laufen.

Dann erscheint am Rand des Systems das 𝐷𝑜𝑚𝑖𝑛𝑖𝑜𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑜𝑙𝑖𝑔𝑜𝑝𝑜𝑙𝑒𝑛 𝑉𝑒𝑟𝑠𝑜𝑟𝑔𝑢𝑛𝑔𝑠𝑠𝑒𝑘𝑡𝑜𝑟𝑒𝑛. Funkspruch: „Wir sind die Versorgung. Widerstand gegen bestehende Strukturen ist zwecklos.“

Assimiliert werden neue Modelle, flexible Ideen und Pflegefachpersonen mit eigenem Kurs. Wer Fachpflege außerhalb der alten Trägerlogik denkt, landet im Traktorstrahl: zurück in den Dienstplan.

Und irgendwo im Orbit blinkt das 𝑒ℎ𝑟𝑤𝑢̈𝑟𝑑𝑖𝑔𝑒 𝑆𝑢𝑏𝑟𝑎𝑢𝑚𝑟𝑒𝑙𝑎𝑖𝑠 𝑑𝑒𝑟 𝐹𝑎𝑐ℎ𝑝𝑓𝑙𝑒𝑔𝑒. Wichtig. Historisch. Notwendig. Doch der Funkspruch sendet noch auf alten Subraumfrequenzen. Das Signal kommt an. Aber es hat nicht genug Energie, um die Schilde der Fachpflege auf volle Leistung zu bringen.

Dann taucht sie auf: 𝑭𝒓𝒆𝒊𝒃𝒆𝒓𝒖𝒇𝒍𝒊𝒄𝒉𝒆 𝑭𝒂𝒄𝒉𝒑𝒇𝒍𝒆𝒈𝒆.

Klein. Unbequem. Nicht vollständig kartografiert. Ein Maquis-Schiff der Pflegegalaxie. Nicht brav genug. Nicht kontrollierbar genug. Nicht abhängig genug.

Genau deshalb ist sie gefährlich. Nicht für Patientinnen und Patienten. Sondern für alte Machtkarten. Freiberufliche Fachpflege funkt: "Wir sind keine Assistenzdrohnen im medizinischen Hauptplot. Wir sind Offiziere mit Erfahrung, Verantwortung und eigenem Kurs."

Das System nennt es Risiko. Die Zukunft nennt es logisch. Spock würde sagen: "Eine systemrelevante Berufsgruppe kleinzuhalten, ist ein Paradoxon mit schlechter Personalplanung." Q würde schnipsen: „Ihr hattet Jahrzehnte. Jetzt lasst mal die Freiberufler ans Steuer.“

Das hier ist kein Kobayashi-Maru-Test. Es braucht weniger Traktorstrahlen, weniger Standesdenken und weniger Warpblockade.

Die Freiberufliche Fachpflege wartet nicht auf Erlaubnis aus dem Maschinenraum alter Hierarchien. Sie steht bereits auf der Brücke.

Sternenkarte offen. Warpkern bereit. Schilde oben.

Kurs: 𝗘𝗶𝗴𝗲𝗻𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴.
Ziel: 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗯𝗲𝗿𝘂𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗮𝗰𝗵𝗽𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲.
Befehl: 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲. 🖖

Die Sicherstellung einer flächendeckenden und leistbaren Pflegeversorgung erfordert verlässliche strukturelle Rahmenbedi...
12/05/2026

Die Sicherstellung einer flächendeckenden und leistbaren Pflegeversorgung erfordert verlässliche strukturelle Rahmenbedingungen. Ein wesentlicher Baustein hierfür sind freiberufliche Pflegefachpersonen.

​Ein aktueller Bericht auf MeinBezirk greift eine derzeit kritische Entwicklung in Tirol auf: Die Vergabe neuer Einzelverträge für freiberuflich tätige Pflegekräfte durch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) stagniert.

​Für Patientinnen und Patienten bedeutet ein fehlender Kassenvertrag in der Regel deutlich höhere finanzielle Belastungen, da die direkte und unbürokratische Abrechnung entfällt.

Gleichzeitig sehen sich hochqualifizierte Pflegekräfte mit administrativen Hürden bei der Niederlassung konfrontiert – und das bei exakt identischer Qualifikation im Vergleich zu Kolleginnen und Kollegen mit bestehenden Altverträgen.

​pflege network® macht in diesem Zusammenhang auf eine wesentliche Systembarriere aufmerksam, die den dringend notwendigen Ausbau der extramuralen Versorgung hemmt. Die ÖGK weist einen generellen Aufnahmestopp derweil zurück.

​Der Diskurs zeigt deutlich: Es bedarf transparenter Prozesse und perspektivisch eines einheitlichen Gesamtvertrags für diese Berufsgruppe, um die extramurale Versorgungssicherheit nachhaltig zu stärken und Ungleichbehandlungen zu vermeiden.

​Den vollständigen Artikel zur aktuellen Debatte, den Hintergründen und den Stellungnahmen der involvierten Akteure finden Sie hier: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-gesundheit/oegk-schliesst-neue-einzelvertraege-derzeit-nicht-ab_a8624955

Adresse

Zirmweg 99
Steinach Am Brenner
6150

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