16/12/2025
Eine ehrliche Frage an dich als Mama:
Bringst du dein Kind wirklich zum Heilpraktiker, zur Cranio oder zur Therapie, weil es ein Problem hat – oder weil du es, trotz Liebe, nicht aushältst, dass es nicht funktioniert?
Nicht schläft.
Nicht isst.
Nicht in die Schule geht.
Nicht in dieses System passt.
Du meinst es gut. Wirklich.
Du willst helfen.
Du willst es schützen.
Du willst nichts falsch machen.
Und genau deshalb tust du alles, damit es sich verändert.
Aber was genau macht dir dabei solche Angst?
Dass Lehrer dich bewerten?
Dass andere Mamas es „besser im Griff haben“?
Dass dein Kind dir zeigt, wie krank ein System ist, in dem du selbst gelernt hast zu funktionieren?
Jetzt die Frage, die weh tut – auch wenn sie aus Liebe kommt:
Was, wenn dein Kind gar nicht geheilt werden muss?
Was, wenn das Kind, das nicht schlafen kann, dein dauerhaft angespanntes Nervensystem spiegelt?
Was, wenn die Schulverweigerung kein Defekt ist, sondern gesunder Widerstand gegen etwas Krankes?
Was, wenn dein „anstrengendes“ Kind einfach nicht mehr bereit ist, sich selbst zu verraten – so wie du es in deiner Kindheit irgendwann gelernt hast?
Vielleicht ist dein Kind nicht dysreguliert.
Vielleicht bist du es.
Vielleicht schickst du dein Kind von Termin zu Termin,
nicht weil es falsch ist – sondern weil du deine eigenen Ängste, Glaubenssätze und inneren Antreiber nicht anschauen willst.
Das ist kein Vorwurf.
Das ist Verantwortung.
Nicht dein Kind muss sich verändern.
Du darfst aufhören, wegzuschauen.
Das hier ist kein Angriff auf Mamas.
Das ist eine Einladung zur Verantwortung.
🖤
Wenn du wütend bist: schreib.
Wenn du dich ertappt fühlst: bleib.
Wenn du bereit bist hinzuschauen: willkommen.