07/04/2026
Tuina-Massage und Schwangerschaft
Werdende Mütter sollten keine Angst vor einer Massage haben. Ganz ehrlich: Es ist eines der besten Dinge, die Sie für sich selbst tun können, um Ihre innere Ruhe zu bewahren. Viele schwangere Frauen arbeiten und haben zahlreiche andere Verpflichtungen. Verspannungen im Nacken, in den Schultern und im unteren Rückenbereich sind daher sehr häufig. Wenn Sie schon vor der Schwangerschaft an Körperbehandlungen gewöhnt waren, warum gönnen Sie sich dann nicht ab und zu eine wohltuende Sitzung?
Wenn Sie als Körpertherapeutin oder Körpertherapeut Bedenken hinsichtlich schwangerer Frauen haben, fragen Sie sich, warum. Einige von Ihnen haben vielleicht in ihrer Ausbildung gehört, dass man während der Schwangerschaft wegen möglicher „Komplikationen“ keine Behandlungen durchführen soll. Ich halte das für die falsche Einstellung, da sie auf einem mangelnden Verständnis dafür beruht, was während der Schwangerschaft geschieht, und vielleicht – ganz einfach – darauf, wie man eine angemessene Behandlungssitzung gestaltet, beispielsweise durch die Verwendung weicher Kissen für die Seitenlage oder eines Baumwolltuchs, um ein wenig Privatsphäre zu schaffen. Und warum nicht ätherische Öle und beruhigende Musik einsetzen?
Ihre Massagetechniken passen sich IMMER der Person/Konstitution an und sind bei Schwangeren natürlich sehr sanft. Einige Bereiche sollten aufgrund ihrer starken Wirkung ausgespart werden: Fußsohlen und unterer Rücken
Sowohl im Tuina als auch im Shiatsu kennen wir viele Akupunkturpunkte, die eine reflexartige Wirkung auf das Problem haben, das wir behandeln wollen.
Zum Beispiel Milz 9 am inneren Unterschenkel, wenn die Füße geschwollen sind.
Übrigens ist Taping am unteren Rücken nach der Massage sehr nützlich.
Alles Gute,
Monica