05/05/2026
Hattest du schon einmal das Gefühl, dass die Spielregeln dieser Welt nicht zu deinem Besten geschrieben wurden? Dass das, was wir als „normal“, „sicher“ oder „vernünftig“ bezeichnen, oft nur eine gut designte Kulisse ist?
Die Tricks der Matrix
Wie ich in Matrix 24 - Während Synchronizitäten zunehmen, spielt die Realität verrückt bereits angekündigt habe, starte ich hiermit die neue Serie „MaTrick“. Sie wird sich mit dem Aufdecken der Tricks der verkehrten Matrix beschäftigen und Wege aufzeigen, wie man diese durchschaut und sich ihnen gegenüber möglichst gut immunisiert. Denn ein gutes, starkes, ganzheitlich resilientes Immunsystem – auch auf energetisch-geistig-seelischer Ebene – ist die optimale Grundlage für ein gesundes, selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben jenseits der Opferrolle und des gefühlten Hamsterrads.
Das bedeutet jedoch nicht, dass man, sobald man die falsche Matrix und ihre Strategien durchschaut hat, sofort auf Wolke sieben schwebt und alles nur noch Liebe, Freude und Eierkuchen ist.
Die künstliche Optimierung
Eine der schwierigsten Etappen ist die Erkenntnis, dass wir viele äußere Illusionen zwar durchschauen, sie aber nicht unmittelbar mit den Händen verändern oder kontrollieren können. Solange wir glauben, alles im Außen beherrschen zu müssen, bleiben wir Gefangene der ständigen Optimierung. Die wahre Macht liegt jedoch nicht in der Manipulation der Welt, sondern in der Souveränität über die eigene Einstellung zu allem, was wir darin erfahren. Erst wenn wir aufhören, gegen Windmühlen zu kämpfen, gewinnen wir den natürlichen Boden unter den Füßen zurück.
Auf unserem Entwicklungsweg gibt es verschiedene Stationen und Etappen. Eine der schwierigsten ist diejenige, der man während des Erwachens und Bewusstwerdens begegnet, wenn man gewisse Dinge und Illusionen bereits durchschaut hat, sich nicht mehr mit ihnen identifiziert und verstanden und nachgefühlt hat, dass sie in Wirklichkeit kein Teil von einem selbst sind. Nach und nach realisiert man aber auch, dass die Hoffnung, sie zu verändern, nicht unmittelbar in der eigenen Hand liegt – und das ist der schwierige Teil! Solange Menschen nämlich glauben, dass alles, was sie in sich und um sich herum spüren, ein Teil von ihnen ist oder zumindest ihrer Kontrolle unterliegt, hegen sie die Hoffnung, dass sich all ihre Probleme und Beschwerden in Luft auflösen, wenn sie nur den richtigen Hebel, die richtige Methode, die richtige Einstellung oder die richtige Blockade finden und transformieren. Dann könnten sie endlich durchatmen und das ersehnte Leben leben. Aus dieser Kontroll-Einstellung heraus sind wir alle heutzutage mit diversen Ausartungen und ihren Folgen konfrontiert: der versuchten Wettermanipulation oder -regulierung, der Landwirtschaftsoptimierung, der Kontrolle von Menschenströmen oder der künstlichen Optimierung von Gesundheit und Körper usw. Während wir versuchen, alle Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu räumen, verlieren wir als Zivilisation jedoch immer mehr den bekannten und gewohnten, den natürlichen Boden unter den Füßen – und damit auch gewisse Stabilität.
Bestimmte spirituelle Theorien und/oder Glaubensrichtungen verbreiten unter suchenden und erwachenden Menschen die Idee, dass die Welt nur innerhalb des Selbst existiert. So begeben sich diejenigen, die nach Erleuchtung suchen und nach dem Sinn des Lebens fragen, in ihre innere Welt, um sie zu erforschen. Sie versuchen, alle entdeckten Missstände sofort zu bereinigen, zu korrigieren oder zu entfernen, so wie es ihrer individuellen Natur auch jenseits der Spiritualität entspricht. Viele stürzen sich mit so viel Hoffnung in diese innere Arbeit, dass sie sich schließlich in ihren eigenen Welten verlieren und darin verschollen bleiben, oft sogar über ihren physischen Tod hinaus. Und doch scheint ihnen dieser Zustand noch akzeptabler als die Erkenntnis, dass es eine Welt außerhalb von ihnen gibt, deren Teil sie sind und zu deren Gestaltung und Entfaltung sie zwar beitragen, aber keine direkte Macht-, Beeinflussungs- oder Veränderungsmöglichkeit haben – abgesehen von ihrer eigenen Einstellung zu all dem, was sie in dieser Welt sehen, spüren, erkennen und erfahren, und dem Umgang damit.
Matrix – ein “energetisch-neuronales” Geflecht?
In den bisherigen 24 Folgen der Matrix-Serie habe ich über das Verhalten der „verkehrten Matrix”, ihre verschiedenen Mechanismen und ihre Auswirkungen auf uns geschrieben. Dabei berichte ich aus meiner persönlichen Perspektive und beschreibe, wie sie die Prinzipien der „göttlichen Matrix” in pervertierter Form (aus)nutzt, verdreht und/oder kompromittiert. Aufgrund dieser Umdrehung und Verdrehung spreche ich seit dem Jahr 2009 in meinen Büchern und Texten von der verkehrten Logik und der damit verbundenen verkehrten Matrix. Damit möchte ich deutlich machen, dass nicht jede Logik und Matrix automatisch etwas Unerwünschtes ist. Im Laufe der 24 Folgen habe ich angedeutet, dass die verkehrte Matrix nicht unbedingt einer bösen Agenda entspringt, jedoch nicht bedeutet, dass sie nicht von einer solchen benutzt wird. Meiner Ansicht nach ist sie vor allem aus dem Unbewussten noch unentwickelter, unerwachter und oft auch unzivilisierter Menschen entstanden und hat sich entsprechend verselbstständigt weiterentwickelt – wie eine Art Schatten und/oder Egregor des kollektiven Bewusstseins.
Vor meinem inneren Auge erscheint mir die verkehrte Matrix wie ein „energetisch-neuronales“ Geflecht aus tiefsten Überzeugungen, subtilen Ahnungen und Erklärungsversuchen des Lebens, des Menschseins, des Universums und der Gottheit(en) samt allen damit verbundenen Ängsten und anderen mental-emotionalen Phänomenen sowie diversen Vorschlägen und Strategien zum bestmöglichen Überleben, die eine Art Betriebssystem bilden, auf dem wir als Zivilisation immer noch „surfen“.
Auszug aus der Artikel "MaTricks – Die unsichtbaren Drähte der Beeinflussung und Manipulation"