25/11/2025
Hinter verschlossenen Türen passiert oft, was niemand sehen will.
– 16 Tage gegen Gewalt an Frauen ist eine weltweite Kampagne, die auf die alltägliche Realität von Gewalt aufmerksam macht. Sie zeigt: Gewalt passiert nicht nur „irgendwo“, sondern mitten in unserer Gesellschaft – oft unsichtbar, hinter verschlossenen Türen.
In Österreich hat jede dritte Frau körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Gewalt hinterlässt körperliche, psychische und soziale Spuren – oft langfristig.
Gewalt ist ein Gesundheitsproblem. Hier kommt die Primärversorgung ins Spiel: Gesundheitsfachkräfte sind oft die ersten Ansprechpersonen. In Hausarztpraxen, PVE, Pflege oder Hebammenbetreuung kann Gewalt erkannt, angesprochen und weiter begleitet werden.
Anlässlich dessen haben wir mit Dra. Maria de la Cruz Gomez Pellin gesprochen, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin und Teil der ärztlichen Leitung des PVE Sonnwendviertel. Sie teilt ihre Erfahrungen mit Gewalt in der Primärversorgung und gibt Einblicke:
➡️ Woran erkenne ich, dass Patient:innen von Gewalt betroffen sind? Und wie kann ich sie unterstützen?
Hinschauen schützt. Ansprechen stärkt. 🧡