Österreichisches Institut für Sportmedizin, ÖISM, Wien

Österreichisches Institut für Sportmedizin, ÖISM, Wien ÖISM: Präventive Sportmedizin, Sportkardiologie und Sportorthopädie in Wien

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Warum reißt das Kreuzband bei Frauen häufiger?Frauen haben beim Sport ein deutlich höheres Risiko für einen Kreuzbandris...
08/02/2026

Warum reißt das Kreuzband bei Frauen häufiger?

Frauen haben beim Sport ein deutlich höheres Risiko für einen Kreuzbandriss – Studien sprechen von einem bis zu 10-fach erhöhten Risiko. Aber woran liegt das wirklich?

Oberarzt PD Dr. Ulrich Koller, Orthopäde am AKH Wien und am Österreichischen Institut für Sportmedizin (ÖISM), informiert heute in "Die Presse am Sonntag":

- Anatomische Unterschiede wie ein breiteres Becken und eine häufigere X-Bein-Stellung verändern die Belastung im Knie.

- Geringere Muskelkraft und ein Ungleichgewicht zwischen Oberschenkel- und hinterer Oberschenkelmuskulatur erhöhen das Risiko.

- Hormonelle Einflüsse spielen ebenfalls eine Rolle: Während der Menstruation sind Bänder durch hormonelle Veränderungen oft etwas „lockerer“.

Besonders bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie Fußball oder Basketball ist gezielte Prävention entscheidend.

Krafttraining, Koordination und ein ausgewogener Muskelaufbau sind der Schlüssel.

Wichtig zu wissen:
Ein Kreuzbandriss muss nicht immer operiert werden. In vielen Fällen kann eine konservative Therapie mit gezieltem Muskelaufbau ausreichend Stabilität bringen. Entscheidend sind Beschwerden, Instabilität und die individuellen sportlichen Anforderungen.

Mehr dazu im heutigen Interview in Die Presse am Sonntag und morgen auf der Website des ÖISM:
www.sportmedizin.or.at

Foto: MedUniWien

„Es macht auf jeden Fall Sinn, zyklusbasiert zu trainieren“ – Ob all der Technik solle man aber nicht den gesunden Mensc...
03/02/2026

„Es macht auf jeden Fall Sinn, zyklusbasiert zu trainieren“ – Ob all der Technik solle man aber nicht den gesunden Menschenverstand verlieren und weiterhin auf das eigene Körpergefühl achten, rät Sportmediziner Univ.-Prof. Scharhag

Über Periodentracking und seine Bedeutung für Frauen im Sport berichtete im Nachgang des 7. „Forums Sport & Medizin“ die österreichische Nachrichtenagentur APA umfassend und zitierte Univ.-Prof. Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des ÖISM und Assoc.-Prof. Johannes Ott von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde an der Medizinische Universität Wien.

ÜBERBLICK

Nachfolgend ein schneller Überblick. Eine Beispiel-Veröffentlichung in „Der Standard“ können Sie auf unserer Website nachlesen:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/nachrichtenagentur-apa-berichtet-ueber-zyklusbasiertes-training-im-nachgang-des-7-forums-sport-medizin.html

- Die Forschung habe gezeigt, dass etwa rund um den Eisprung die Risikobereitschaft erhöht sei, was für einen Wettkampf durchaus positiv sein könne, informiert Univ.-Prof. Jürgen Scharhag. In anderen Phasen jedoch sei es besser, einen Gang hinunterzuschalten und seinen Körper zu schonen.

- Für viele Frauen sei es mittlerweile selbstverständlich, ihren Zyklus zu tracken, im Normalfall mithilfe einer App. Diese werde oft wie ein erweitertes Tagebuch genutzt, was durchaus sinnvoll sei, sagt der Mediziner. Man solle aber ob all der Technik nicht den gesunden Menschenverstand verlieren und weiterhin auf das eigene Körpergefühl achten.

- Wie der Hormonhaushalt von Frauen die sportliche Leistung beeinflusst und umgekehrt, dazu gebe es noch viel zu wenig Forschung. Frauen seien in Studien unterrepräsentiert, auch in Studien zu Medikamenten, zum Beispiel wegen der Möglichkeit einer Schwangerschaft. „Frauen sind aufgrund des Zyklus als Studienprobanden etwas schwieriger“, bedauerte der Sportkardiologe.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Zyklusbasiertes Training war ein Thema des 7. „Forums Sport & Medizin“, das vor wenigen Tagen unter dem Motto „Frau & Sport“ stattfand.

Rund 250 Mediziner*innen, Sportwissenschaftler*innen, Sportler*innen, Trainer*innen, Studierende und Teilnehmer*innen aus weiteren Bereichen nahmen an der Veranstaltung der Abteilung für Sportmedizin und des ÖISM am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Wien teil.

USI Wien Sport Austria Unisport Austria Olympic Team Austria Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien SpringerMedizin.at KADA Sport mit Perspektive

„Frau und Sport“ im Mittelpunkt: Rund 250 Teilnehmer*innen beim 7. „Forum Sport & Medizin“ an der Universität Wien➔  Zum...
29/01/2026

„Frau und Sport“ im Mittelpunkt: Rund 250 Teilnehmer*innen beim 7. „Forum Sport & Medizin“ an der Universität Wien

➔ Zum Nachbericht inkl. 10 Fragen & Antworten:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/frau-und-sport-im-mittelpunkt-rund-250-teilnehmer-innen-beim-7-forum-sport-medizin-an-der-universitaet-wien.html

Ein rappelvoll besetzter Hörsaal, interessante Diskussionen und ein Thema, das zunehmend mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung im Sport und in der Forschung erfährt: Mit rund 250 Teilnehmer*innen stieß das 7. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, der Abteilung Sportmedizin und des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM) am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Wien auf überwältigendes Interesse.

Es wurde deutlich, wie groß der Wunsch nach fundiertem Wissen und Austausch im Frauensport ist.

Um zu informieren, zu inspirieren und eine bessere Unterstützung für Sportlerinnen zu ermöglichen, präsentierten die beiden Mediziner Assoc.-Prof. Johannes Ott und PD Jan Niederdöckl (beide MedUni Wien) neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Zyklus, Hormonhaushalt, zyklusbasiertem Training, Schwangerschaft und Sport.

Die ehemalige Fußballspielerin Steffi Enzinger, Nationalspielerin 2015-2022, EM-Teilnehmerin 2017 und 2022, sowie die Nationalteam-Ruderin Lara Tiefenthaler, Olympiateilnehmerin 2024 und Europameisterin im Leichtgewichts-Einer 2025, berichteten im Gespräch mit Univ.-Prof Jürgen Scharhag über ihre Erfahrungen im Frauen-Hochleistungssport. Abschließend wurden in einer regen Podiumsdiskussion mit beiden Sportlerinnen, beiden Experten und dem interessierten Publikum viele wichtige und spannende Aspekte des Frauensports diskutiert.

Universität Wien Medizinische Universität Wien

Veranstaltungstipp: „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, heute in 14 Tagen, kostenfrei für alle Interessiert...
13/01/2026

Veranstaltungstipp: „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, heute in 14 Tagen, kostenfrei für alle Interessierten

Information & Anmeldung:
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

➔ Zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit Spitzensportler*innen (u. a. Steffi Enzinger, ehemalige ÖFB-Teamspielerin) und Expert*innen

➔ Dienstag, 27.01.2026, 18:30 - 20:30 Uhr

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

➔ Veranstalter: Abteilung Sportmedizin & Österreichisches Institut für Sportmedizin (ÖISM) an der Universität Wien

➔ Info für Ärzt*innen: es gibt 3 DFP-Fortbildungspunkte

ÜBERBLICK

Der weibliche Körper reagiert anders auf Training, Belastung und Regeneration als der männliche. Zyklus, Hormonschwankungen, Schwangerschaft oder frauenspezifische Verletzungsrisiken spielen für Leistung und Gesundheit eine zentrale Rolle.

Wie sieht der aktuelle Stand der Forschung aus? Was bedeutet das konkret für Training, Wettkampf und medizinische Betreuung?

Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns beim 7. „Forum Sport & Medizin“. Kompakt, wissenschaftlich fundiert und für alle verständlich.

VORTRÄGE

1) Hormonhaushalt und Sport: Wie beeinflussen Zyklus, Hormone und Ovulationshemmer die sportliche Leistungsfähigkeit?

Referent: Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Ott, MedUni Wien

2) Schwangerschaft und Sport: Was ist sinnvoll, was zu beachten – und wie kann Sport Schwangerschaft und Geburt positiv beeinflussen?

Referent: PD Dr. Jan Niederdöckl, MedUni Wien

PODIUMSDISKUSSION

U. a. zu:
-️ Zyklusbasiertem Training
-️ Verletzungsrisiken (z. B. Kreuzbandriss, RED-S)
-️ Sportmedizinischer Vorsorge im Frauensport

MODERATION

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM) und Professor für Sport- und Leistungsphysiologie am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport an der Universität Wien

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team des ÖISM

Universität Wien Medizinische Universität Wien akhwien.at USI Wien Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien LSA Breitensport Unisport Austria SpringerMedizin.at Olympic Team Austria KADA Sport mit Perspektive Leistungssport Austria

Studie zum „Herz des Freizeitsportlers“ veröffentlichtIm renommierten European Journal of Preventive Cardiology (EJPC) h...
13/01/2026

Studie zum „Herz des Freizeitsportlers“ veröffentlicht

Im renommierten European Journal of Preventive Cardiology (EJPC) hat Dr. Theresa Hofbauer im Rahmen ihres PhD-Studiums in der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Wien eine Studie veröffentlicht: „Das Herz des Freizeitsportlers: geschlechtsspezifische dreidimensionale echokardiographische Referenzwerte in Bezug zur VO₂peak“.

Den Link zum Studienartikel im EJPF finden Sie auf unserer Website:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/studie-zum-herz-des-freizeitsportlers-veroeffentlicht.html

Veränderungen am Herzen bei unterschiedlichen Fitnessniveaus: Dr. Hofbauer untersuchte das Herz von Freizeitsportler*innen mit unterschiedlichen Fitnessniveaus. Dafür wurden in ihrer Studie 291 gesunde Erwachsene (18 bis 35 Jahre, 44 % Frauen) mit regelmäßiger körperlicher Aktivität mit den neusten echokardiographischen Methoden (u .a. 3D-Ultraschall, Speckle-Tracking) systematisch untersucht. Um die körperliche Fitness zu ermitteln, wurde zusätzlich die maximale Sauerstoffaufnahme auf dem Fahrradergometer (VO2peak) als Maß für die Ausdauerleistungsfähigkeit standardisiert analysiert.

Die Ergebnisse zeigen: Je höher die Fitness bzw. Ausdauerleistungsfähigkeit, desto größer ist das Herzvolumen. Bemerkenswert ist hierbei u. a., dass bei gleicher Ausdauerleistungsfähigkeit (VO2peak) das Herz von Männern größer war als das Herz von Frauen. Außerdem zeigte sich, dass sich mit zunehmendem Fitnessniveau alle Herzhöhlen harmonisch vergrößern und somit bereits bei Freizeitsportler*innen eine physiologische Herzhypertrophie eintritt.

Das Forscherteam um Prof. Scharhag hofft, dass diese Studie Kliniker*innen hilft, bei Freizeitsportler*innen besser zwischen physiologischen und pathologischen kardialen Anpassungen zu unterscheiden und somit etwaige Erkrankungen bei Sportler*innen frühzeitiger als bisher erkannt werden können.

🚀 Wissen, das bewegt: Jetzt anmelden zum 7. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“ am 27.01. in Wien – kostenfr...
17/12/2025

🚀 Wissen, das bewegt: Jetzt anmelden zum 7. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“ am 27.01. in Wien – kostenfrei, für alle Interessierten

„Hormonhaushalt & Sport“ und „Schwangerschaft & Sport“: Das sind zwei hochaktuelle Top-Themen, die wir gemeinsam mit Expert*innen beleuchten werden. Seien Sie dabei!

➔ Anmeldung zur kostenfreien Präsenzveranstaltung:
www.sportmedizin.or.at

7. „FORUM SPORT & MEDIZIN“, MOTTO „FRAU UND SPORT“

➔ Zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit Spitzensportler*innen und Expert*innen

➔ Dienstag, 27.01.2026, 18:30 - 20:30 Uhr

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

➔ Info für Ärzt*innen: DFP-Fortbildungspunkte sind beantragt

VORTRAG 1: HORMONHAUSHALT & SPORT

Wie beeinflusst Sport den weiblichen Hormonhaushalt und wie der weibliche Zyklus den Sport? Welche Auswirkungen haben Gesundheitssport und Hochleistungssport auf die weiblichen Hormone? Was ist zu tun, wenn die Hormone nicht mehr im Normbereich liegen? Wie wirken sich Ovulationshemmer auf die sportliche Leistungsfähigkeit aus und welche sind für Sportlerinnen die richtigen? Wie wichtig ist zyklusbasiertes Training? Um diese und weitere Fragen geht es in unserem 1. Vortrag. Ihr Referent: Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Ott (Foto 2), MedUni Wien, Universitätsklinik für Frauenheilkunde.

VORTRAG 2: SCHWANGERSCHAFT UND SPORT
Was ist bei Sport in der Schwangerschaft zu beachten? Welcher Sport eignet sich in der Schwangerschaft? Wie verändert sich die Leistungsfähigkeit in der Schwangerschaft? Welcher Sport sollte in der Schwangerschaft nicht ausgeübt werden? Kann Sport die Geburt positiv beeinflussen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in unserem 2. Vortrag von PD Dr. Jan Niederdöckl (Foto 3), MedUni Wien.

PODIUMSDISKUSSION

Wir freuen uns, mit Ihnen über Themen wie zyklusbasiertes Training, Verletzungsrisiken, RED-S und sportmedizinische Vorsorge zu diskutieren!

Ihr Team des ÖISM

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„Sport ist das beste Medikament“ – Podcast mit Univ.-Prof. Scharhag➔ Zum Podcast (52 min):https://rudolphina.univie.ac.a...
17/12/2025

„Sport ist das beste Medikament“ – Podcast mit Univ.-Prof. Scharhag

➔ Zum Podcast (52 min):
https://rudolphina.univie.ac.at/podcast-folge-17-warum-sport-das-beste-medikament-ist

➔ Weitere Informationen:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/sport-ist-das-beste-medikament-podcast-mit-univ-prof-scharhag.html

Warum ein regelmäßiges körperliches Training so wirksam für unsere ist, was Einsteiger*innen beachten sollten, was er von Trendsportarten wie HIIT hält – das und mehr verrät Univ.-Prof. Jürgen , Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für (ÖISM) und der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Wien, im Podcast „An der Quelle“ – der Podcast im Wissenschaftsmagazin Rudolphina. Hören Sie rein.

ÜBERBLICK – WORUM GEHT ES IM PODCAST?

Der Sportmediziner und Sportkardiologe erläutert, warum selbst moderate Bewegung wie regelmäßiges zügiges Gehen oder Treppensteigen nachweislich positive Effekte für Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem hat.

Er warnt Einsteiger*innen und Menschen, die sich lange nur wenig bewegt haben, davor, zu schnell zu viel zu wollen. Ein langsamer Beginn und eine schrittweise Belastungssteigerung seien der bessere Weg, im Sinne der (Herz-)Gesundheit, körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität.

„Wir empfehlen Freizeitsportler*innen, dass sie ihre Belastungsumfänge und auch die Intensitäten langsam steigern“, so Univ.-Prof. Scharhag.

Eine einfache Faustregel sei: „Laufen ohne zu Schnaufen.“

Auch Trendsportarten wie High-Intensity-Interval-Training (HIIT) werden kritisch beleuchtet: Hobbysportler*innen, die nur mäßig trainiert sind, rät der Kardiologe … davon ab, da es dabei leicht zu Überlastungen komme.

Darüber hinaus gewährt das Gespräch Einblicke in die am ÖISM in Wien.

„DAS RISIKO FÜR ZAHLREICHE ERKRANKUNGEN SENKEN“

Die meisten Menschen sitzen zu viel. Regelmäßige körperliche Aktivität gewinnt als Gesundheitsfaktor zunehmend an Bedeutung. Univ.-Prof. Scharhag unterstreicht: „Der menschliche Körper ist nicht für stundenlanges Sitzen und Stillstand geschaffen.“

Gerade für die Gesundheit von Herz und Kreislauf, die Prävention von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus sowie zur Stärkung des Immunsystems bietet Bewegung eine Schlüsselrolle:

„Durch einen aktiven Lebensstil können Sie Ihre Gesundheit und Lebensqualität erhalten, Ihren Alterungsprozess verlangsamen, Ihr Risiko für zahlreiche Erkrankungen senken beziehungsweise bei vorhandenen Erkrankungen zum Behandlungserfolg beitragen“, motiviert der Mediziner.

Die „RICHTIGE“ DOSIS SPORT

„Moderate körperliche Aktivität über insgesamt 150 min pro Woche, verteilt auf z. B. 30 min an fünf Tagen pro Woche – dies ist die richtige Dosis für gesunde Erwachsene. Das belegen große wissenschaftliche Studien.

Sind Ihnen 30 Minuten zu lang, können Sie kürzer und dafür intensiver trainieren, auch über den Tag verteilt. Jede Belastung ab zehn Minuten zählt“, betont Univ.-Prof. Scharhag.

Ihr Team des in
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Foto: Alexander Bachmayer

Universität Wien Medizinische Universität Wien akhwien.at Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien Deutsche Herzstiftung e.V. Unisport Austria LSA Breitensport

„Das ist in etwa so, wie wenn man sein Auto 10 oder 20 Jahre in der Garage stehen hatte, nicht zum TÜV geht, sofort losf...
13/10/2025

„Das ist in etwa so, wie wenn man sein Auto 10 oder 20 Jahre in der Garage stehen hatte, nicht zum TÜV geht, sofort losfährt und Vollgas gibt“ – Warum zur Vorbeugung des plötzlichen Herztods im Sport regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig sind, erklärt Sportmediziner und Sportkardiologe Univ.-Prof. Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM) in Wien, in der aktuellen Ausgabe des Focus.

Außerdem geht es darauf ein, welche Ursachen hinter dem plötzlichen Herztod stecken können, welche Untersuchungen auch Hobbysportler*innen regelmäßig durchführen lassen sollten, wie die Belastungsintensität beim Sport mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse verknüpft ist und auf welche Warnsignale Sportler*innen achten sollten.

Etwa 65.000 Menschen in Deutschland sterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Dazu zählen immer wieder auch junge, scheinbar gesunde Sportler*innen.

Den Link zur Online-Presseveröffentlichung finden Sie hier:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/dem-ploetzlichen-herztod-im-sport-vorbeugen-univ-prof-scharhag-informiert-im-focus.html

Auszüge:

- Lässt man sich nicht untersuchen, warnt Scharhag, setzte man sich einem erhöhten Risiko aus. Denn letztendlich sei die Belastungsintensität – auch wenn man nur Hobbysportler ist – genauso hoch wie bei einem Hochleistungssportler. „Der Leistungssportler rennt schneller, weil er besser trainiert ist, aber die Herzfrequenz ist bei gleichen individuellen Belastungsintensitäten bei beiden gleich hoch“, stellt der Kardiologe klar.

- Eine besonders hohe Gefahr für den plötzlichen Herztod stellen extrem belastende Sportarten dar wie etwa ein Marathon. „Er gilt als Paradebeispiel“, bestätigt der Kardiologe. „Todesfälle treten beim Marathonlauf eher im letzten Drittel auf, wenn trotz längerer Belastung und Ermüdung aufgrund des nahenden Ziels die Intensität erhöht wird und hierbei nochmals vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden.“

Universität Wien Medizinische Universität Wien akhwien.at Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien Deutsche Herzstiftung e.V.

Save the date: 7. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, am 27.01. in Wien – kostenfreie Veranstaltungsreihe d...
10/10/2025

Save the date: 7. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, am 27.01. in Wien – kostenfreie Veranstaltungsreihe der Abteilung Sportmedizin & des ÖISM an Universität Wien für alle Interessierten

INFORMATIONEN & ANMELDUNG
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

WAS ERWARTET SIE?

Frauen im Sport sowie die frauenspezifische Medizin gewinnen zunehmend an Beachtung und Bedeutung. Denn im Vergleich zu Männern reagiert der weibliche Körper zum Teil anders auf Training, Belastung und Regeneration. So beeinflussen beispielsweise der weibliche , Hormonschwankungen, und frauenspezifische Verletzungsrisiken das Training, die Leistungsfähigkeit und auch die .

Wie ist der aktuelle Stand der Forschung zu diesem Themenkomplex? Was sollten Sportler*innen, Trainer*innen und Mediziner*innen rund um Training und Wettkämpfe beachten? Darum geht es bei unserem kostenfreien Forum „Sport & “ – kompakt, wissenschaftlich fundiert und für alle verständlich.

Erleben Sie spannende Vorträge und nutzen Sie die Gelegenheit, bei der anschließenden Podiumsdiskussion Ihre Fragen zu stellen.

VORTRAG 1: HORMONHAUSHALT UND SPORT

Wie beeinflusst Sport den weiblichen Hormonhaushalt und wie der weibliche Zyklus den Sport? Welche Auswirkungen haben Gesundheitssport und Hochleistungssport auf die weiblichen Hormone? Was ist zu tun, wenn die Hormone nicht mehr im Normbereich liegen? Wie wirken sich Ovulationshemmer auf die sportliche Leistungsfähigkeit aus und welche sind für Sportlerinnen die richtigen? Wie wichtig ist zyklusbasiertes Training? Um diese und weitere Fragen geht es in unserem 1. Vortrag. Ihr Referent: Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Ott, MedUni Wien, Universitätsklinik für Frauenheilkunde.

VORTRAG 2: SCHWANGERSCHAFT UND SPORT

Was ist bei in der Schwangerschaft zu beachten? Welcher Sport eignet sich in der Schwangerschaft? Wie verändert sich die Leistungsfähigkeit in der Schwangerschaft? Welcher Sport sollte in der Schwangerschaft nicht ausgeübt werden? Kann Sport die Geburt positiv beeinflussen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in unserem 2. Vortrag. Ihr Referent: PD Dr. Jan Niederdöckl, Medizinische Universität Wien

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team des ÖISM in Wien

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„Wir müssen es schaffen, mit einer gewissen Lebensqualität älter zu werden. Wenn ich 95 Jahre alt werde und liege aber z...
08/10/2025

„Wir müssen es schaffen, mit einer gewissen Lebensqualität älter zu werden. Wenn ich 95 Jahre alt werde und liege aber zehn Jahre im Bett – ich weiß nicht, ob das so angenehm ist“, sagte Sportkardiologe Jürgen , Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für ( ), im Wissenschaftstalk auf Radio .

Gemeinsam mit Radio Wien-Programmchefin Jasmin Dolati und Molekularbiologin und Kardioimmunologin Susanne Sattler diskutierte er über und die Rolle von Lebensstil, Bewegung und moderner Medizin und Forschung.

➔ Zum Podcast
https://sound.orf.at/podcast/wie/radio-wien-talk-im-turm/wissenschaftstalk-zu-herzgesundheit

Bildnachweis: FWF

Radio Wien / Wien heute Universität Wien Medizinische Universität Wien akhwien.at Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien Ärztinnen und Ärzte in Wien Deutsche Herzstiftung e.V.

Thema Herzgesundheit am Sonntag, 5. Oktober, 12 bis 13 Uhr, im Wissenschaftstalk auf Radio WienDer Takt des Lebens: Über...
02/10/2025

Thema Herzgesundheit am Sonntag, 5. Oktober, 12 bis 13 Uhr, im Wissenschaftstalk auf Radio Wien

Der Takt des Lebens: Über Herzgesundheit und die Rolle von Lebensstil, Bewegung und moderner Medizin und Forschung diskutieren unter der Moderation von Radio-Wien-Programmchefin Jasmin Dolati die Molekularbiologin und Kardioimmunologin Susanne Sattler und Sportkardiologe Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM).

Hintergrundinformationen

Es schlägt zuverlässig – meist ohne, dass wir es bemerken – und ist das Zentrum unseres Lebens: das Herz. Es schlägt täglich rund 100.000-mal, pumpt rund 7.000 Liter Blut durch den Körper und versorgt so jede Zelle mit Sauerstoff und Energie. Das Herz hält uns in Bewegung und reagiert sensibel auf Stress, Emotionen und Lebensstil.

Doch was passiert, wenn es aus dem Rhythmus gerät? Was sind die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung, um das Herz noch besser zu verstehen? Welche Faktoren beeinflussen unsere Herzgesundheit und wie können wir selbst dazu beitragen, dass es möglichst lange stark bleibt?

Antworten auf diese und weitere Fragen hören Sie am Sonntag im Wissenschaftstalk.

Bildnachweis: FWF

„Man sollte nicht aus einer Stammtischlaune heraus sagen: So, in drei Monaten laufe ich einen  . Auf einen solchen Wettk...
16/09/2025

„Man sollte nicht aus einer Stammtischlaune heraus sagen: So, in drei Monaten laufe ich einen . Auf einen solchen Wettkampf muss man gezielt hintrainieren, damit Muskeln, Sehnen und Gelenke sich adaptieren. Sonst kommt es zur Überlastung. Das gilt auch für das “, erklärt Univ.-Prof. Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des ), heute im Spiegel.

Wenige Tage vor dem Berlin Marathon betont der renommierte : „Die Vorbereitung auf einen Marathon ist gesünder als das Rennen selbst.“

Was passiert beim Marathonlauf mit dem Herzen? Wie lange braucht das Herz, um sich von der Extrembelastung zu erholen? Was unterscheidet die Herzen von Leistungs- und Hobbysportlern? Was sollten Hobbysportlerinnen und -sportler vor einem Marathon beachten? Welche Warnzeichen sollte man während des Laufs ernst nehmen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Prof. Scharhag im großen Spiegel-Interview.

➔ Zur Onlineveröffentlichung:
https://www.spiegel.de/fitness/marathon-vorbereitung-worauf-hobbylaeufer-achten-sollten-und-wann-man-ein-sportherz-bekommt-a-3a952c13-fa55-47f7-93fc-56c5a01f3249

Universität Wien Medizinische Universität Wien akhwien.at USI Wien Unisport Austria LSA Breitensport Ärztinnen und Ärzte in Wien SpringerMedizin.at Olympic Team Austria Sport Austria Leistungssport Austria

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Auf Der Schmelz 6
Wien
1150

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 16:00

Telefon

+431427728701

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Österreichisches Institut für Sportmedizin, ÖISM, Wien erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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Kategorie

Gesund Sport treiben

Wie belastbar ist mein Körper – ist mein Herz gesund? Wie beginne ich mit Sport ohne mich zu überfordern? Durch welche Änderungen im Training kann ich meine Leistung steigern? Wie bereite ich mich optimal auf einen Marathon oder Triathlon vor? Wie finde ich nach einer Erkrankung, Covid-19-Infektion, Verletzung oder Operation wieder schnell und effektiv ins Sportleben zurück? Wenn Sie sich Fragen wie diese stellen, beraten und betreuen wir Sie hierzu gerne am Österreichischen Institut für Sportmedizin (ÖISM) in Wien. In allen Aspekten rund um Sportmedizin, Sportkardiologie, Sportorthopädie und Trainingssteuerung sind wir kompetente Ansprechpartner*innen. Durch unsere Erfahrungen von Hochleistungs- bis Rehabilitationssport ermöglicht Ihnen unser Team maßgeschneiderte Untersuchungen, Leistungstests und Trainingsberatungen und somit ein maximal sicheres und gesundes sowie effektives und professionelles Training. Hier geht es zu unserer Website: www.sportmedizin.or.at In unserem Institut untersuchen wir sowohl Hochleistungs- und Profisportler*innen als auch Freizeit- und Gesundheitssportler*innen. Diese können ihren Gesundheitsstatus, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Belastbarkeit überprüfen lassen und leistungsdiagnostische Daten zur Trainingsplanung erhalten – zum Beispiel mittels Fahrrad- oder Laufbandergometrie inklusive modernstem Belastungs-EKG (auch auf dem eigenen Fahrrad), Ruder- und Schwimmbank-Ergometrie, Laktattest mit verschiedenen Schwellenmodellen, Spiroergometrie zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme und Atemschwellen, neuestem 2D- und 3D-Herz-Ultraschall zur Bestimmung von Herzgröße, -funktion und -struktur oder Muskelfunktionsmessungen einschließlich fachorthopädischer Untersuchungen. An der richtigen Adresse sind bei uns auch Sportmuffel, die mehr Schwung und Bewegung in ihren Alltag bringen wollen. Außerdem betreuen wir Patient*innen – zum Beispiel mit Bluthochdruck, Herz- oder nach Krebserkrankungen –, die Sport als Medikament nutzen und eine Sporttherapie beginnen möchten. Nach sorgfältiger Diagnostik erhalten sie bei uns genaue Trainings- und Lebensstil-Empfehlungen. Nur ein gesunder Organismus ist belastbar. Bei uns bekommen Sie daher individuelle Untersuchungen und eine zielgerichtete Trainingsberatung – stets auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft. Ein großer Vorteil für unsere Sportler und Patienten: Wir setzen Forschungsergebnisse umgehend in die sportmedizinische und sportwissenschaftliche Praxis um. Möglich ist dies durch unsere enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien, insbesondere den Abteilungen für Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention, Trainingswissenschaft, Biomechanik, Bewegungswissenschaft, Sportinformatik und Sportpsychologie. Darüber hinaus kooperieren wir mit verschiedenen Abteilungen des AKH der MedUni Wien, dem Olympiazentrum Wien und Leistungssport Austria. Kommen Sie zu uns, wenn Sie wissen möchten, wie es um Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit steht und wie Sie diese fördern können. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag Vorstand und Ärztlicher Leiter Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Sportmedizin Sportkardiologe DGK, Fußballmediziner DFB