Österreichisches Institut für Sportmedizin, ÖISM, Wien

Österreichisches Institut für Sportmedizin, ÖISM, Wien ÖISM: Präventive Sportmedizin, Sportkardiologie und Sportorthopädie in Wien

www.sportmedizin.or.at

Den „Heiligen Gral“ im Ausdauersport finden – mit KI Die individualisierte Trainingssteuerung für jede*n Ahtlet*in zu op...
10/04/2026

Den „Heiligen Gral“ im Ausdauersport finden – mit KI

Die individualisierte Trainingssteuerung für jede*n Ahtlet*in zu optimieren – das ist das Ziel des Projekts „AIROW“, eine Kooperation mit Trainer*innen und 40 Topathlet*innen des Österreichischen Ruderverbands mit dem Forschungsnetzwerk „Data Science“ und dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien, finanziert vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.

Die jeweils richtige Balance zwischen Belastung und Regeneration zu ermitteln, ist eine der zentralen Herausforderungen im Leistungssport. Sensoren und Diagnostik liefern dafür wertvolle Einblicke.

„Wir möchten besser verstehen, wie weit wir gehen können, also welche Trainingsreize tatsächlich zur Leistungssteigerung führen und wo die Grenze zur Überlastung liegt“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Hautsch, Professor für Finanzwirtschaft und Statistik und ehem. Athlet der deutschen Rudernationalmannschaft.

Gerade im Team – etwa im Rudern – wird das besonders deutlich: Was für eine Person optimal ist, kann für eine andere zu intensiv oder zu leicht sein.

AIROW verfolgt das Ziel, Trainingsentscheidungen noch gezielter zu unterstützen und objektiv zu untermauern. Diese Erkenntnisse liefern auch Blaupausen für andere Ausdauersportarten.

„Die Zukunft der Trainingssteuerung liegt in der Kombination aus Erfahrung, sport- und datenwissenschaftlicher Analyse, präziser Datengrundlage und KI-Technologie“, betont Prof. Hautsch.

„KI kann hier unterstützen, darf aber nicht blind eingesetzt werden, sondern strukturiert auf Basis sportmedizinischer und physiologischer Zusammenhänge und Prinzipien. Notwendige Voraussetzung ist eine nutzerfreundliche IT-Struktur, über die Daten erfasst, verarbeitet und analysiert werden, und Athlet*innen und Trainer*innen wichtige Entscheidungshilfen geben.“

Welche Chancen bietet KI in der Trainingssteuerung? Welche Tools gibt es bereits? Und wie weit kann und sollte man KI im Leistungssport gehen lassen? Das wird er in seinem Vortrag im Rahmen des 8. „Forums Sport & Medizin“ aufzeigen.

Weitere Informationen & Anmeldung:
sportmedizin.or.at

Weitere Informationen zu AIROW:
airow.univie.ac.at

Medizinische Universität Wien SpringerMedizin.at USI Wien Olympic Team Austria Leistungssport Austria LSA Breitensport ORF Sport Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien

Das 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“, steht bevor. Die M...
10/04/2026

Das 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“, steht bevor. Die Moderation am Donnerstag, 16. April 2026, werden übernehmen:

- Univ.-Prof. Christopher Gerner,
Leiter der Joint Metabolome Faculty, einer gemeinsamen Einrichtung der Universität Wien mit der Medizinischen Universität Wien

- Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag,
Sportmediziner und Sportkardiologe, Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM) und Professor für Sport- und Leistungsphysiologie am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport an der Universität Wien

Wenige Plätze sind noch verfügbar.

Wenn Sie am Donnerstag dabei sein möchten, melden Sie sich an, via:
www.sportmedizin.or.at

WIE PROFITIEREN SIE VOM 8. „FORUM SPORT & MEDIZIN“?

- Sportler*innen & Trainer*innen:
Methoden kennenlernen, mit denen Training effizient, gesundheitsorientiert und leistungsfördernd gestaltet werden kann.

- Mediziner*innen & Sportwissenschaftler*innen:
Aktuelle Forschungsergebnisse und praxisnahe Diagnostik für die individuelle, bestmögliche Betreuung und Prävention im Sport – und es gibt DFP-Fortbildungspunkte

- Studierende:
Einblicke in ein dynamisches Themenfeld der Sportmedizin, praxisnah und verständlich vermittelt.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:
VORTRÄGE AUF DEM NEUESTEN STAND DER WISSENSCHAFT

Drei bis vier Mal pro Jahr laden wir alle Interessierten zu jeweils drei bis vier Vorträgen plus Diskussion ein. Kompakt, wissenschaftlich fundiert und für alle verständlich teilen Expert*innen aus den Bereichen Sport und Medizin ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Methoden und stehen für Fragen zur Verfügung.

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Fragen zu Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI dis...
09/04/2026

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Fragen zu Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI diskutieren wir im Anschluss an die 3 Vorträge mit Expert*innen, darunter Andreas "Prinz" Graf, MBA, Headcoach Bahn im Österreichischen Radsport-Verband für Junior*innen, Elite und U23. 2016 wurde er Vize-Weltmeister. Nach den Olympischen Spielen 2021 in Tokio beendete er seine aktive Karriere.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und praxisnahes Wissen aus erster Hand zu erhalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Jetzt kostenlos anmelden:
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

➔ 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“

➔ Donnerstag, 16.04.2026, 19 - 21 Uhr

➔ Drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

➔ Für alle, die Sport, Gesundheit und Leistung besser verstehen wollen: Sportler*innen, Trainer*innen, Mediziner*innen, Studierende, Patient*innen sowie Vertreter*innen von Hochschulen und Politik

➔ Veranstalter: Abteilung Sportmedizin & ÖISM an der Universität Wien

Bildnachweise: Andreas Graf / Cycling Austria

Universität Wien Medizinische Universität Wien USI Wien Leistungssport Austria Olympic Team Austria ORF Sport ORF LSA Breitensport

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Training soll Leistung verbessern – doch was passiert, wenn der Körper die...
09/04/2026

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Training soll Leistung verbessern – doch was passiert, wenn der Körper die Belastung nicht mehr richtig verarbeiten kann? Hier setzt der Vortrag von Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Sportmediziner und Sportkardiologie und Leiter der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention an der Universität Wien und des ÖISM, an.

Zwischen sinnvoller Belastung und Überlastung liegt oft nur ein schmaler Grat. Und genau dieser kann im Trainingsalltag entscheidend sein.

Was ist der Unterschied zwischen Überlastung und Übertraining? Wen kann es treffen – und warum? Welche Warnsignale sollte man unbedingt ernst nehmen? Diese Fragen beantwortet Univ.-Prof. Scharhag im 3. von 3 Vorträgen.

Sie haben Lust auf praxisnahes Wissen, direkt anwendbar? Dann seien Sie am nächsten Donnerstag dabei.

Informationen & Anmeldung:
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

➔ 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“

➔ Donnerstag, 16.04.2026, 19 - 21 Uhr

➔ Drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

➔ Für alle, die Sport, Gesundheit und Leistung besser verstehen wollen: Sportler*innen, Trainer*innen, Mediziner*innen, Studierende, Patient*innen sowie Vertreter*innen von Hochschulen und Politik

➔ Für Ärzt*innen: DFP-Fortbildungspunkte sind beantragt.

➔ Veranstalter: Abteilung Sportmedizin & ÖISM an der Universität Wien

Foto 1: Foto 1: Univ.-Prof. Scharhag

Foto 2: vom 7. „Forum Sport & Medizin“ mit rund 250 Teilnehmer*innen

Medizinische Universität Wien USI Wien Leistungssport Austria SpringerMedizin.at Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien Sport Austria KADA Sport mit Perspektive LSA Breitensport Bildungsdirektion Wien

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Wie kann Künstliche Intelligenz die Trainingsplanung unterstützen? Welche ...
05/04/2026

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Wie kann Künstliche Intelligenz die Trainingsplanung unterstützen? Welche KI-gestützten Tools gibt es? Welche Unterschiede gibt es? Was müssen Sportler und Trainer bei der Anwendung beachten?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Hautsch, Professor für Finanzwirtschaft und Statistik, Vizerektor an der Universität Wien und ehemaliger Athlet der deutschen Rudernationalmannschaft, in seinem Vortrag. Seien Sie dabei:

➔ 8. „Forum Sport & Medizin“ der Abteilung Sportmedizin & des ÖISM an der Universität Wien, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“

➔ Donnerstag, 16.04.2026, 19 - 21 Uhr

➔ Drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

Die kostenfreie Veranstaltungsreihe ermöglicht kompaktes, praxisnahes Wissen, das direkt im Alltag anwendbar ist. Alle, die Sport, Gesundheit und Leistung besser verstehen wollen, sind herzlich eingeladen: Sportler*innen, Trainer*innen, Mediziner*innen, Studierende, Patient*innen sowie Vertreter*innen von Hochschulen und Politik.

Für Ärzt*innen sind zudem DFP-Fortbildungspunkte beantragt.

Jetzt kostenlos anmelden:
www.sportmedizin.or.at

Foto 1: Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Hautsch

Foto 2: vom 7. „Forum Sport & Medizin“ mit rund 250 Teilnehmer*innen

Universität Wien Medizinische Universität Wien Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien SpringerMedizin.at USI Wien

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Wie lässt sich Leistung zuverlässig messen? Wie kann das Training optimal ...
22/03/2026

8. „Forum Sport & Medizin“ am 16.04. in Wien: Wie lässt sich Leistung zuverlässig messen? Wie kann das Training optimal und ohne Überlastung gesteuert werden? Und welche Rolle spielt KI dabei?

Darüber sprechen wir mit Expert*innen beim 8. „Forum Sport & Medizin“ der Abteilung Sportmedizin & des ÖISM an der Universität Wien – einer kostenfreien Veranstaltungsreihe für alle, die Sport, Gesundheit und Leistung besser verstehen wollen: Sportler*innen, Trainer*innen, Mediziner*innen, Studierende, Patient*innen sowie Vertreter*innen von Hochschulen und Politik.

➔ 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“

➔ Donnerstag, 16.04.2026, 19 - 21 Uhr

➔ Drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

In den nächsten Tagen stellen wir alle drei Vorträge einzeln vor. Heute starten wir mit Vortrag 1:

„Herzfrequenzkurve, Laktat oder Spiroergometrie – welche Leistungsdiagnostik ist die beste?“

Welche Methode zeigt am genauesten, wie leistungsfähig Sie sind? Welche Daten helfen Ihnen, Ihr Training gezielt zu optimieren? Worauf sollten Sie achten?

Über Mess-Methoden, Parameter und Trainingsempfehlungen informiert David Nader, Sportwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention, Universität Wien / ÖISM – verständlich und direkt anwendbar.

Jetzt kostenlos anmelden:
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

Foto 1: David Nader

Foto 2: vom 7. „Forum Sport & Medizin“ mit rund 250 Teilnehmer*innen

Medizinische Universität Wien USI Wien SpringerMedizin.at Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien

Herzliche Einladung für 16.04. zum 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertrain...
18/03/2026

Herzliche Einladung für 16.04. zum 8. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Übertraining und KI“ – kostenfrei, für alle Interessierten

Informationen & Anmeldung:
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

Wie kann Leistung zuverlässig gemessen werden? Wie lässt sich Training optimal steuern? Wie kann Künstliche Intelligenz Training und Leistungsentwicklung unterstützen? Was muss man zu Überlastungszuständen und Übertraining wissen?

Beim 8. „Forum Sport & Medizin“ beantworten wir diese Fragen praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Expert*innen aus Sportmedizin, Trainingswissenschaft und KI geben Einblicke in Methoden, Diagnostik und Prävention. Verständlich, kompakt und direkt anwendbar.

➔ 8. „Forum Sport & Medizin“ der Abteilung Sportmedizin und des ÖISM an der Universität Wien

➔ Donnerstag, 16.04.2026, 19 - 21 Uhr

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

DREI SPANNENDE VORTRÄGE MIT DIREKTEM NUTZEN

Vortrag 1: Herzfrequenzkurve, Laktat oder Spiroergometrie: Welche Leistungsdiagnostik ist die beste?

Mit welchen leistungsdiagnostischen Methoden kann man die aktuelle Leistungsfähigkeit gut erfassen? Welche Methode liefert die zuverlässigsten Daten? Welche Methoden und Parameter eignen sich am besten zur Ableitung von Trainingsempfehlungen? Dies erklärt David Nader, Sportwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention, Universität Wien / ÖISM.

Vortrag 2: Trainingssteuerung mit Künstlicher Intelligenz: Was gibt es? Was ist möglich?

Wie kann Künstliche Intelligenz die Trainingsplanung unterstützen. Welche KI-gestützten Tools gibt es? Welche Unterschiede gibt es? Was müssen Sportler und Trainer bei der Anwendung beachten? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Hautsch, Professor für Finanzwirtschaft und Statistik, Vizerektor an der Universität Wien und ehemaliger Athlet der deutschen Rudernationalmannschaft.

Vortrag 3: Überlastung und Übertraining: Wie diagnostizieren? Wie behandeln?

Was ist Überlastung, was ist Übertraining? Wen kann es treffen? Welche Risiken gibt es? Wie kann man Überlastung und Übertraining erkennen? Was kann oder muss man bei Übertraining tun? Das erklärt Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Sportmediziner und Sportkardiologie und Leiter der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention an der Universität Wien und des ÖISM.

Im Anschluss diskutieren wir mit Expert*innen aktuelle Fragen zu Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, KI und Übertraining.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Univ.-Prof. Scharhag mit dem Team der Abteilung Sportmedizin & des ÖISM an der Universität Wien

Foto 1: Copyright shutterstock.com / Barillo_Images

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Warum reißt das Kreuzband bei Frauen häufiger?Frauen haben beim Sport ein deutlich höheres Risiko für einen Kreuzbandris...
08/02/2026

Warum reißt das Kreuzband bei Frauen häufiger?

Frauen haben beim Sport ein deutlich höheres Risiko für einen Kreuzbandriss – Studien sprechen von einem bis zu 10-fach erhöhten Risiko. Aber woran liegt das wirklich?

Oberarzt PD Dr. Ulrich Koller, Orthopäde am AKH Wien und am Österreichischen Institut für Sportmedizin (ÖISM), informiert heute in "Die Presse am Sonntag":

- Anatomische Unterschiede wie ein breiteres Becken und eine häufigere X-Bein-Stellung verändern die Belastung im Knie.

- Geringere Muskelkraft und ein Ungleichgewicht zwischen Oberschenkel- und hinterer Oberschenkelmuskulatur erhöhen das Risiko.

- Hormonelle Einflüsse spielen ebenfalls eine Rolle: Während der Menstruation sind Bänder durch hormonelle Veränderungen oft etwas „lockerer“.

Besonders bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie Fußball oder Basketball ist gezielte Prävention entscheidend.

Krafttraining, Koordination und ein ausgewogener Muskelaufbau sind der Schlüssel.

Wichtig zu wissen:
Ein Kreuzbandriss muss nicht immer operiert werden. In vielen Fällen kann eine konservative Therapie mit gezieltem Muskelaufbau ausreichend Stabilität bringen. Entscheidend sind Beschwerden, Instabilität und die individuellen sportlichen Anforderungen.

Mehr dazu im heutigen Interview in Die Presse am Sonntag und morgen auf der Website des ÖISM:
www.sportmedizin.or.at

Foto: MedUniWien

„Es macht auf jeden Fall Sinn, zyklusbasiert zu trainieren“ – Ob all der Technik solle man aber nicht den gesunden Mensc...
03/02/2026

„Es macht auf jeden Fall Sinn, zyklusbasiert zu trainieren“ – Ob all der Technik solle man aber nicht den gesunden Menschenverstand verlieren und weiterhin auf das eigene Körpergefühl achten, rät Sportmediziner Univ.-Prof. Scharhag

Über Periodentracking und seine Bedeutung für Frauen im Sport berichtete im Nachgang des 7. „Forums Sport & Medizin“ die österreichische Nachrichtenagentur APA umfassend und zitierte Univ.-Prof. Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des ÖISM und Assoc.-Prof. Johannes Ott von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde an der Medizinische Universität Wien.

ÜBERBLICK

Nachfolgend ein schneller Überblick. Eine Beispiel-Veröffentlichung in „Der Standard“ können Sie auf unserer Website nachlesen:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/nachrichtenagentur-apa-berichtet-ueber-zyklusbasiertes-training-im-nachgang-des-7-forums-sport-medizin.html

- Die Forschung habe gezeigt, dass etwa rund um den Eisprung die Risikobereitschaft erhöht sei, was für einen Wettkampf durchaus positiv sein könne, informiert Univ.-Prof. Jürgen Scharhag. In anderen Phasen jedoch sei es besser, einen Gang hinunterzuschalten und seinen Körper zu schonen.

- Für viele Frauen sei es mittlerweile selbstverständlich, ihren Zyklus zu tracken, im Normalfall mithilfe einer App. Diese werde oft wie ein erweitertes Tagebuch genutzt, was durchaus sinnvoll sei, sagt der Mediziner. Man solle aber ob all der Technik nicht den gesunden Menschenverstand verlieren und weiterhin auf das eigene Körpergefühl achten.

- Wie der Hormonhaushalt von Frauen die sportliche Leistung beeinflusst und umgekehrt, dazu gebe es noch viel zu wenig Forschung. Frauen seien in Studien unterrepräsentiert, auch in Studien zu Medikamenten, zum Beispiel wegen der Möglichkeit einer Schwangerschaft. „Frauen sind aufgrund des Zyklus als Studienprobanden etwas schwieriger“, bedauerte der Sportkardiologe.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Zyklusbasiertes Training war ein Thema des 7. „Forums Sport & Medizin“, das vor wenigen Tagen unter dem Motto „Frau & Sport“ stattfand.

Rund 250 Mediziner*innen, Sportwissenschaftler*innen, Sportler*innen, Trainer*innen, Studierende und Teilnehmer*innen aus weiteren Bereichen nahmen an der Veranstaltung der Abteilung für Sportmedizin und des ÖISM am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Wien teil.

USI Wien Sport Austria Unisport Austria Olympic Team Austria Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien SpringerMedizin.at KADA Sport mit Perspektive

„Frau und Sport“ im Mittelpunkt: Rund 250 Teilnehmer*innen beim 7. „Forum Sport & Medizin“ an der Universität Wien➔  Zum...
29/01/2026

„Frau und Sport“ im Mittelpunkt: Rund 250 Teilnehmer*innen beim 7. „Forum Sport & Medizin“ an der Universität Wien

➔ Zum Nachbericht inkl. 10 Fragen & Antworten:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/frau-und-sport-im-mittelpunkt-rund-250-teilnehmer-innen-beim-7-forum-sport-medizin-an-der-universitaet-wien.html

Ein rappelvoll besetzter Hörsaal, interessante Diskussionen und ein Thema, das zunehmend mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung im Sport und in der Forschung erfährt: Mit rund 250 Teilnehmer*innen stieß das 7. „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, der Abteilung Sportmedizin und des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM) am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Wien auf überwältigendes Interesse.

Es wurde deutlich, wie groß der Wunsch nach fundiertem Wissen und Austausch im Frauensport ist.

Um zu informieren, zu inspirieren und eine bessere Unterstützung für Sportlerinnen zu ermöglichen, präsentierten die beiden Mediziner Assoc.-Prof. Johannes Ott und PD Jan Niederdöckl (beide MedUni Wien) neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Zyklus, Hormonhaushalt, zyklusbasiertem Training, Schwangerschaft und Sport.

Die ehemalige Fußballspielerin Steffi Enzinger, Nationalspielerin 2015-2022, EM-Teilnehmerin 2017 und 2022, sowie die Nationalteam-Ruderin Lara Tiefenthaler, Olympiateilnehmerin 2024 und Europameisterin im Leichtgewichts-Einer 2025, berichteten im Gespräch mit Univ.-Prof Jürgen Scharhag über ihre Erfahrungen im Frauen-Hochleistungssport. Abschließend wurden in einer regen Podiumsdiskussion mit beiden Sportlerinnen, beiden Experten und dem interessierten Publikum viele wichtige und spannende Aspekte des Frauensports diskutiert.

Universität Wien Medizinische Universität Wien

Veranstaltungstipp: „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, heute in 14 Tagen, kostenfrei für alle Interessiert...
13/01/2026

Veranstaltungstipp: „Forum Sport & Medizin“, Motto „Frau und Sport“, heute in 14 Tagen, kostenfrei für alle Interessierten

Information & Anmeldung:
https://sportmedizin.or.at/eventreader/forum-sport-medizin.html

➔ Zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit Spitzensportler*innen (u. a. Steffi Enzinger, ehemalige ÖFB-Teamspielerin) und Expert*innen

➔ Dienstag, 27.01.2026, 18:30 - 20:30 Uhr

➔ Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Universität Wien, Auf der Schmelz 6, Hörsaal 1, 1150 Wien

➔ Veranstalter: Abteilung Sportmedizin & Österreichisches Institut für Sportmedizin (ÖISM) an der Universität Wien

➔ Info für Ärzt*innen: es gibt 3 DFP-Fortbildungspunkte

ÜBERBLICK

Der weibliche Körper reagiert anders auf Training, Belastung und Regeneration als der männliche. Zyklus, Hormonschwankungen, Schwangerschaft oder frauenspezifische Verletzungsrisiken spielen für Leistung und Gesundheit eine zentrale Rolle.

Wie sieht der aktuelle Stand der Forschung aus? Was bedeutet das konkret für Training, Wettkampf und medizinische Betreuung?

Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns beim 7. „Forum Sport & Medizin“. Kompakt, wissenschaftlich fundiert und für alle verständlich.

VORTRÄGE

1) Hormonhaushalt und Sport: Wie beeinflussen Zyklus, Hormone und Ovulationshemmer die sportliche Leistungsfähigkeit?

Referent: Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Ott, MedUni Wien

2) Schwangerschaft und Sport: Was ist sinnvoll, was zu beachten – und wie kann Sport Schwangerschaft und Geburt positiv beeinflussen?

Referent: PD Dr. Jan Niederdöckl, MedUni Wien

PODIUMSDISKUSSION

U. a. zu:
-️ Zyklusbasiertem Training
-️ Verletzungsrisiken (z. B. Kreuzbandriss, RED-S)
-️ Sportmedizinischer Vorsorge im Frauensport

MODERATION

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Scharhag, Ärztlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Sportmedizin (ÖISM) und Professor für Sport- und Leistungsphysiologie am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport an der Universität Wien

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team des ÖISM

Universität Wien Medizinische Universität Wien akhwien.at USI Wien Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien LSA Breitensport Unisport Austria SpringerMedizin.at Olympic Team Austria KADA Sport mit Perspektive Leistungssport Austria

Studie zum „Herz des Freizeitsportlers“ veröffentlichtIm renommierten European Journal of Preventive Cardiology (EJPC) h...
13/01/2026

Studie zum „Herz des Freizeitsportlers“ veröffentlicht

Im renommierten European Journal of Preventive Cardiology (EJPC) hat Dr. Theresa Hofbauer im Rahmen ihres PhD-Studiums in der Abteilung Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Wien eine Studie veröffentlicht: „Das Herz des Freizeitsportlers: geschlechtsspezifische dreidimensionale echokardiographische Referenzwerte in Bezug zur VO₂peak“.

Den Link zum Studienartikel im EJPF finden Sie auf unserer Website:
https://sportmedizin.or.at/newsreader/studie-zum-herz-des-freizeitsportlers-veroeffentlicht.html

Veränderungen am Herzen bei unterschiedlichen Fitnessniveaus: Dr. Hofbauer untersuchte das Herz von Freizeitsportler*innen mit unterschiedlichen Fitnessniveaus. Dafür wurden in ihrer Studie 291 gesunde Erwachsene (18 bis 35 Jahre, 44 % Frauen) mit regelmäßiger körperlicher Aktivität mit den neusten echokardiographischen Methoden (u .a. 3D-Ultraschall, Speckle-Tracking) systematisch untersucht. Um die körperliche Fitness zu ermitteln, wurde zusätzlich die maximale Sauerstoffaufnahme auf dem Fahrradergometer (VO2peak) als Maß für die Ausdauerleistungsfähigkeit standardisiert analysiert.

Die Ergebnisse zeigen: Je höher die Fitness bzw. Ausdauerleistungsfähigkeit, desto größer ist das Herzvolumen. Bemerkenswert ist hierbei u. a., dass bei gleicher Ausdauerleistungsfähigkeit (VO2peak) das Herz von Männern größer war als das Herz von Frauen. Außerdem zeigte sich, dass sich mit zunehmendem Fitnessniveau alle Herzhöhlen harmonisch vergrößern und somit bereits bei Freizeitsportler*innen eine physiologische Herzhypertrophie eintritt.

Das Forscherteam um Prof. Scharhag hofft, dass diese Studie Kliniker*innen hilft, bei Freizeitsportler*innen besser zwischen physiologischen und pathologischen kardialen Anpassungen zu unterscheiden und somit etwaige Erkrankungen bei Sportler*innen frühzeitiger als bisher erkannt werden können.

Adresse

Auf Der Schmelz 6
Wien
1150

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 16:00

Telefon

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